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Zitat:
Original erstellt von: Celsius

Herzliche Gratulation!
Toll, was du geschafft hast! Deine Geschichte kann wirklich Mut machen.

Ich finde das aber nicht so mit den Naturwissenschaften und bin auch in den anderen Fächern für ein höheres Niveau. Warum ist es denn da nicht auch so? Wie wird das gewichtet?

In der 5./6. Klasse kannst du durchaus Magnetismus haben in Mensch und Umwelt, je nachdem auch schon vorher, kommt auf die Kantone und die jeweiligen Abmachungen in der Schule an. Dann solltest du das durch und durch verstehen und dann auf die Kernaussagen herunterbrechen können. Nur mit Einfühlungsvermögen geht das nicht, ausser du kannst dich in Magnete reinfühlen



Also bei uns ist es so: wir haben Mathe, Chemie, Bio, Physik, Französisch, Englisch, Deutsch, Geschichte, Geografie und als Ausnahme noch Musik und BG. Chemie, Bio, Physik geben eine Note zusammen, Gg& Gs eine, und Franz ODER Englisch eine und die restlichen Fächer bis auf Musik und Bg je eine. Wenn ich mich nicht irre sind 1.-3. und 4.-6. Klasse zwei nicht ganz gleiche Studiengänge und bei mir in der Klasse sind alle auf 1.-3. aus. Daher das Unverständnis. Und wir sind in Schaffhausen gerade die Pioneersklasse in Fachmaturpädagogik, hatten aber noch das "alte" Fachsystem oder wie auch immer. D.h wir mussten Ende 1. FMS eine Naturwissenschaft abwählen und Ende 2.FMS eine zweite plus Geographie ofer Geschichte. Nun haben wir alle Fächer wieder und müssen verpasstes nachholen. Ich verstehe es nicht wirklich, aber mekern bringt nichts...
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Ü B E R S I C H T    
Träumerli Erstellt am: 03.11.2013 : 17:39:57 Uhr
Wer kennt es als Teenie nicht? Es gibt Zeiten, da möchte man am liebsten alles hinschmeissen. Mir ging/ geht es oft auch so und heute hatte ich das grosse Verlangen, "meine Geschichte" aufzuschreiben und mit denen zu Teilen, die gerade in einer Kriese stecken. Vielleicht macht sie euch ein wenig Mut. Falls ihr die Geduld und Zeit habt, sie zu lesen. ACHTUNG: Sie ist einfach mal so dahingeschrieben und nicht überarbeitet! Also erwartet keinen Text in Roman- oder Krimiqualität

Ich war ein anständiges Mädchen. So selbstbewusst, wie man mit 15 Jahren ist und stand mit beiden Beinen im Leben. Ich hatte keine Ahnung, was aus mir werden würde, aber ich war davon überzeugt, dass es etwas Rechtes sein wird.
Zwei Jahre, eine Person und alles war kaputt. Die Schule wurde zur Hölle, wurde ich zur Schnecke gemacht. Ich sei eine durchschnittlich schwache Schülern, ich hätte ein Intelligenzproblem und zu guter Letzt wurden mir Halluzinationen unterstellt. Ich bin nun mal ein Charakter, der nichts auf sich sitzen lässt. Ich wehre mich. Schnell wurde ich, zumindest in der Schule, zu einer unhöflichen, frechen Göre, die ihren Lehrer sogar indirekt ein Arschloch nannte. Drohungen und Strafen verfehlten ihre Wirkungen. Irgendwann gab es mein Lehrer auf und setzte mich gleich zu Beginn der Lektion vor die Tür. Zusammen mit drei anderen Mädchen. Während eines ganzen Jahres waren wir in Mathematik, Geometrie und Natur und Technik sozusagen auf uns alleine gestellt. Zum Glück hatten wird soziale Mitschüler, die uns das eine oder andere erklärten und ich hatte eine wirklich tolle Nachhilfelehrerin in Mathe. So schlug ich mich irgendwie durch die Oberstufe. Anfangs dritte Sek entschloss ich mich an die FMS zu gehen. Mein Lehrer versprach mir in einem Gespräch mit meinen Eltern, dass er mich im Fach Mathematik empfehlen würde, falls ich mich steigere. Aus der Note vier wurde eine Note fünf! Empfehlung? Fehlalarm. Die Tendenz meiner Noten zeige gegen Ende wieder nach unten und der Sechser, den ich am Anfang vom Semster geschrieben habe, sei ein positiver Ausrutscher. Den könnte er theoretisch, wie eine ausserordentlich schlechte Note auch, streichen. Tut er aber nicht, weil er ja so lieb ist. Auch in Französisch gab es keine Empfehlung, mit dem Kommentar „mit einer 4.5 geht man an keine weiterführende Schule. Das reicht gerade mal für eine Lehre!“. Deutsch, eine 5, war das einzige Fach, wo ich eine Empfehlung bekommen hätte. Aber was bringt ein einzelnes Fach? Man muss überall eine Empfehlung bekommen. Mich enttäuschte jedoch schon lange nichts mehr und so ging ich, einmal mehr voll und ganz auf mich alleine gestellt, ohne Glückwünsche der Lehrer an die Aufnahmeprüfung. Deutsch, Französisch, Mathe, erledigt. Nun die Ergebnisse abwarten. Mein ihr, irgendjemand in der Schule hätte mich gefragt, wie es gelaufen ist?
Endlich war der Tag gekommen, an dem die Lehrer, damals der Deutschlehrer, in die Kanti fahren um die Resultate zu sichten. Ich war gespannt wie ein Pfeilbogen. Da an dem Tag der Vulkan in Island ausbrach und den Flugverkehr lahmlegte musste ich ewig auf das Telefon von meinem Deutschlehrer warten. Er musste sich erst um seine Ferien, die nun in akuter Gefahr waren, kümmern. Abends kam das Telefon schliesslich, mit einer schlechten Nachricht „Es tut mir leid Ronja, du hast wegen einem halben Punkt nicht bestanden“. Tja und jetzt? Wegen einem halben Punkt! Hätte ich die Empfehlung, hätten mich meine Lehrer vielleicht noch reinbringen können. Jetzt musste Plan B ran, das 10. Schuljahr. Inzwischen hatte ich den Optimismus für meine Zukunft so oder so aufgegeben und es war mir eigentlich ziemlich egal, was ich nach der Sek mache.Also dann halt das 10 Schuljahr. Die Bewerbung dafür war schon im Couvert bereit zum abschicken, als eines Tages ein Brief von der Kantonsschule Schaffhausen im Briefkasten lag. „Sehr geehrte Ronja ***. Wir gratulieren Ihnen zur bestandenen Aufnahmeprüfung!“ Was, wie jetzt?! Bestanden? Ja!!! ICH hatte bestanden. Als ich nach den Ferien wieder in die Schule kam, welche das natürlich inzwischen auch schon mitbekommen hat, hatten wir die erste Lektion bei unserem Mathelehrer. Er hatte ein Zettel in der Hand und las den runter „Punkt 1, wir werden in diesem Schuljahr dies und das behandeln, Punkt zwei ich gratuliere Ronja herzlich zur bestandenen Aufnahmeprüfung, Punkt 3...“. Hat mich auch gefreut. Da war dann das letzte Semester in dieser Schule. Wie gewohnt verbrachte ich 90% der Mathe- Geometrie und NT Unterrichts im Gruppenraum. Ohne Lehrer. Im Zeugnis habe ich die Liebe meines Lehrers dann noch einmal richtig zu spüren bekommen, was mir den Rest gab. Ich hatte das Gefühl kein Mensch auf der Welt gönne es mir, dass ich nach den Sommerferien an die FMS gehen kann. Dass ich so was geschafft habe. Mein Selbstbewusstsein gelang trotz allem an den Nullpunkt. Die Sommerferien vergingen und ich freute mich kein bisschen auf die neue Schule, denn in der Schule sind Lehrer und Lehrer machen einen zur Schnecke. Wie sollte es auch anders sein? Und egal was ich tue, es ist falsch. Der erste Schultag, ich alleine unter 19 total fremden Mädchen in einer Klasse. Dazu noch 10 neue Lehrer. 10 neue Gegner. Ich stand morgens auf, hatte Tränen in den Augen und das einzige Ziel war, so schnell wie möglich wieder nach Hause in mein schönes, warme, vertrautes Bett zu kommen. Ich hörte auf nach links und rechts zu schauen, wenn ich über die Strasse ging/ fuhr. Doch irgendwas war seltsam... Selbst nach einer Woche hörte ich kein einziges Wort von einem Lehrer. Es gab Mädchen in der Klasse, die teilten meine Leidenschaft, das Reiten. Ja was ist denn jetzt los? Sogar genügende Noten kamen mit nach Hause. Probezeit gut überstanden, ohne provisorisch zu werden. Erste Klasse vorbei! Und ich bin immer noch da. Währen mein Mathelehrer an der Sek nach meiner Klasse aufhörte an dieser Schule zu unterrichten begegnete ich meine französisch Lehrerin das Eine oder Andere mal. Beziehungsweise eben nicht, weil sie mir vehement aus dem Weg ging. Da machte sich in mir das erste Mal so eine Art Triumphgefühl breit. Sie geht mir aus dem Weg, weil ich gegen alle Erwartungen etwas geschafft habe. Die zweite Klasse an der FMS begann und für mich wieder eine Zeit, bei der das Selbstbewusstsein am Nullpunkt angelangte. Die Noten gingen bergab, ich rackerte mich regelrecht ab aber die genügenden Noten waren eine Seltenheit. Doch die Lehrer gaben mir schlechte Prüfungen nicht mehr mit dem Kommentar „du bist scheisse“ ab sondern mit der Frage „das war wohl ein Ausrutscher“ oder „geht es Ihnen gut?“. Nein, es ging mir nicht gut. Irgendwie habe ich es in die dritte FMS geschafft und da war ich nicht mehr zu bremsen. Ich liebte inzwischen einige meiner Lehrer und die neu gewonnen Kolleginnen wollte ich gegen nichts und niemanden austauschen. Die dritte Klasse ist die Klasse vor den Abschlussprüfungen. Die Vornoten, welche man durch die Prüfungen erhält, zählen zur Hälfte zu den Prüfungsnoten. Ein Grund für mich, richtig Gas zu geben, um mir den Druck von den Abschlussprüfungen zu vermindern. Tatsächlich habe ich es irgendwie geschafft gute Noten nach Hause zu bringen. So hatte ich in den Prüfungsfächern fast durchs Band Vornoten von 5 und besser. Lehrer sagten immer wieder „du schaffst das“ oder „du kannst es schon, du weisst es einfach noch nicht“. Solche Worte hatten bei mir eine wahnsinnige Wirkung. Ich glaube, die Lehrer hatten überhaupt keine Ahnung, was sie bei mir für ein Gefühlschaos auslösten. Mein Klavierlehrer hat mir die Note 6 gegeben und das war mein Highlight schlechthin. Ich habe die Note per E-Mail erhalten mit dem Kommentar, ich mache 6er-Musik und mir sei das einfach nicht bewusst. Ich hätte heulen und meine Klavierlehrer um den Hals fallen können vor Freude Ich glaube in der dritten FMS habe ich mich am meisten verändert. Ich habe sehr viel mehr Selbstbewusstsein gewonnen, konnte am Ende der dritten sogar vor die Klasse stehen und ein Lied vorsingen. Das hätte ich Anfangs nie im Leben gekonnt. Ich hätte nicht einmal im Traum daran gedacht. Ich habe begonnen mit meinen Lehrern zusammen zu arbeiten, sie zu fragen und mir Hilfe zu holen. Ich habe mich selbst dabei beobachtet, wie ich aufgehe und das tat verflixt nochmal sehr gut. Dann kamen die Abschlussprüfungen. Aufgrund meiner Vornoten hatte ich keine Zweifel daran, dass ich sie bestehen würden. Und ja, ich hatte sie bestanden. Dennoch war ich schockiert. Schockiert im positiven Sinne! Ein Notendurchschnitt von 4.92! Niemals im Leben hätte ich mit so etwas gerechnet! Heute bin ich über die zwei Jahre in der Sek dankbar und ich bin unendlich froh, danach noch an die FMS gegangen zu sein. Ich möchte nicht wissen, wo ich stehen würde, hätte ich das nicht getan. Ich konnte Erfolge erreichen und die Erfolge wurden mir von Herzen gegönnt. Es gab plötzlich Lehrer, die an mich glaubten und mich bestärkten. Meine Musiklehrerin hat mir einen Schnitt von 4.8 auf eine 5.5 aufgerundet mit der Begründung „Sie haben besseres als eine 5 verdient. Alleine wegen ihrem Einsatz“. Meine Musiklehrerin ist so oder so der herzensbeste Mensch den ich kenne und ich habe sie als meine Lehrerin geliebt, fast schon vergöttert! Für die Sek-Jahre bin ich deswegen dankbar, weil ich im Endeffekt doch sehr viel gelernt habe. Nämlich zu kämpfen. Jeder Tag war ein Kampf mit Tränen und Wutausbrüchen, ein Kampf mit meinem Selbstbewusstsein, ein Kampf in dem ich jemand war, der ich nicht sein wollte, den ich eigentlich überhaupt nicht führen wollte. Trotz allem habe ich den Kampf gewonnen und sehe ihn heute als eine Bereicherung für mein Leben.
D I E    20   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Nadiine Erstellt am: 10.11.2013 : 19:45:27 Uhr
Schön, dass du es so gut gepackt hast. Weil ich noch ein paar Wochen Teenie bin, darf ich hier auch noch mitschreiben Irgendwie hat doch jeder sein Päckchen zu tragen und keiner würde seine Pubertät wohl als absolut unproblematisch beschreiben, geschweige dessen seine Schulzeit.
Ich bin inzwischen seit 2 Jahren nicht mehr in der Schule und rückblickend muss ich sagen, gott die Lehrer waren arme Schweine mit mir als Schülerin. Und ich finde dafür, waren sie sehr nett mit mir, auch wenn ich es zu Schulzeiten z.T. eine fiese, gemeine Schweinerei fand wenn ich jede Woche mehrmals zum Unterricht rausgeflogen bin Aber das ist auch ok so, dass man das als Schüler noch unfair findet, denn jeder soll ja seine Pubertät durchleben dürfen.

Was ich eigentlich sagen möchte: Lasst euch nicht so schnell deprimieren sondern kämpft weiter. Und manchmal lohnt es sich den eigenen Schatten zu überspringen. Auch wenn lernen nicht jedermanns Ding ist, die Matura nimmt euch keiner mehr weg und besehen auf 80 Jahre Lebenszeit sind 3 Jahre mehr Schule eine Kleinigkeit. Andererseits lohnt es sich sehr oft auch Regeln zu brechen, und eben doch reiten zu gehen oder statt in die Bibliothek ins Kino. Das macht die Würze der Jugend aus, denn in 10 Jahren lachen deine Eltern darüber.
Träumerli Erstellt am: 06.11.2013 : 09:50:01 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: SoLi1413



Richte deinen Eltern einen lieben Gruss von mir aus und sage ihnen, dass das, was sie dir verbieten (insbesondere der Reitunterricht) sehr kontraproduktiv ist! In der 2. FMS musste ich auch das Reiten aufgeben (aus verschiedenen Gründen, nicht wegen der Schule) und ich bin überzeugt, dass das mitunter ein Grund dafür ist, dass die Noten abwärts gingen. Als ich nämlich wieder regelmässig in den Sattel stieg, sind meine Noten regelrecht nach oben geschossen. Ohne dass ich wirklich mehr gelernt habe ;-)
Und nebenbei dürfte auch der extreme Mangel an Vitamin B12 dazu beigetragen haben. Das kann sich auch auf die Konzentration auswirken und als ich mit der Behandlung begann wurde einiges besser.

SoLi1413 Erstellt am: 05.11.2013 : 12:51:25 Uhr
Ich bin jetzt 15 Jahre alt und im letzten Jahr Sekundarschule. Ich habe sehr oft diese Gefühl, alles Falsch zu machen und vor einem Jahr hatte ich im Zeugnis eine 4.9 und jetzt knapp eine 4. Ich kann mir nicht vorstellen, noch weiter eine Schule zu besuchen, weil mir die Lehrer einfach vieles "versaut" haben. Ich freue mich heute über eine 4 und könnte eine Party schmeissen. Leider haben meine Eltern weniger Freude daran und verbieten mir immer mehr (nichts mehr mit Freunden unternehmen, Reitunterricht wird auch gestrichen,...) und ich kann mich über nichts mehr freuen. Ich verbringe meine Freizeit mit Nachsitzen und 1000 Seiten von einem langweiligen Buch, dessen Zusammenhang nicht mal ein Genie versteht, abschreiben. Nebst dem muss ich noch eine Lehrstelle als Kosmetikerin finden, was sich als nicht sehr einfach gezeigt hat. Natürlich hat niemand Zeit, mich zu unterstützen und so muss ich auch alleine meinen Weg suchen und finden.

Deine Geschichte gibt mir Kraft, dass ich meinen Weg finde und nicht aufgebe. D A N K E ...wer weiss, vielleicht bin ich irgendwann auch dankbar für diese Zeit.
Träumerli Erstellt am: 04.11.2013 : 18:42:26 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Lighty77

Na ja, mir geht es gerade ähnlich nur werde ich während der Unterichtszeit ziemlich geärgert und abgelenkt und ich Kassiere die Strafen dafür, weil ich so ein Ziemlicher Looser in der Schule bin und ich niemanden habe der zu mir hält, oder mal so Richtig die Wahrheit dem Lehrer sagt und sie so alles tun und lassen können... Wenn ich könnte würde ich auch gerne eine Weiterführende Schule aber daraus wird wahrscheindlich nichts, da seid anfangs Sek meine Leistungen ziemlich Runter gegangen sind, da ich auch Lange Krank war und dadurch nach 3 Wochen nochmals so richtig die neue war, während die anderen schon "ihre" freunde gefunden haben


Das ist doof... Aber wenn du es wirklich willst, dann packst du das auch! Such dir eine gute Nachhilfe und kümmer dich nicht um die in der Schule! Wenn sie dich nicht miteinbeziehen brauchst du sie auch nicht ;-)

Das wird schon werden!
Träumerli Erstellt am: 04.11.2013 : 18:39:28 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Mila11

Ich finde es super wie du hier deine Geschichte aufgeschrieben hast und wie du alles geschafft hast! Schön zu wissen, dass man nicht die Einzig ist, die es nicht immer leicht hatte.

Dein Text berührt mich vorallem da meien Sek-Zeit definitiv auch nicht die Einfachste war. Ich machte das KV und der letzte Satz von meinem Sek-Lehrer war: "Ja also, du wirst das KV garantiert nicht schaffen."
Wie sehr mich das getroffen hat. Na ja, am Schluss ging auch bei mir alles gut aus. Mit einem Abschluss von einer 5.


Schlussendlich heisst ja nicht ohne Grund: Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.


Das tollste an solchen Geschichten finde ich eben: Hättest du dich genau gleich über eine 5 gefreut, wenn alle gesagt hätten du schaffst es? Nicht wirklich oder?
greeny Erstellt am: 04.11.2013 : 17:51:49 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Celsius

Herzliche Gratulation!
Toll, was du geschafft hast! Deine Geschichte kann wirklich Mut machen.

Ich finde das aber nicht so mit den Naturwissenschaften und bin auch in den anderen Fächern für ein höheres Niveau. Warum ist es denn da nicht auch so? Wie wird das gewichtet?

In der 5./6. Klasse kannst du durchaus Magnetismus haben in Mensch und Umwelt. Nur mit Einfühlungsvermögen geht das nicht, ausser du kannst dich in Magnete reinfühlen



Sicher kann das auch schon dann kommen, allerdings wäre es viel sinnvoller (wie es unser Chemielehrer z.B. macht) das "Wie erkläre ich das einem 5t Klässler, was muss ich beachten sodass er es auch verstehen kann" + dann noch ein wenig weitergehendes Wissen dazu für den Lehrer (also uns) auf höherem Niveau, als einfach nur irgendwelche Phänomene durchnehmen bis ins kleinste Detail und mit allen Berechnungen etc.

Bei uns ist es genau gleich gewichtet wie bei Träumerli.
Das schlimmste allerdings finde ich noch, dass du max. einen 3er oder zwei 3.5 haben darfst, sonst ist automatisch nicht bestanden, auch wenn man das mit Hilfe von anderen Fächern noch aufholen würde (auf Durchschnitt 4). Vor allem für meine Kollegin (Matheschwäche, seit Jahren in Therapie) ist dieser 3er wirklich viel verlangt. Sie ist super in anderen Fächern, aber das nützt ihr hier nichts, da sie damit nicht aufholen kann und sind wir mal ehrlich, in der Primarschule wirst du keine Vektorgeometrie o.ä. mehr brauchen.
Lighty77 Erstellt am: 04.11.2013 : 13:15:26 Uhr
Na ja, mir geht es gerade ähnlich nur werde ich während der Unterichtszeit ziemlich geärgert und abgelenkt und ich Kassiere die Strafen dafür, weil ich so ein Ziemlicher Looser in der Schule bin und ich niemanden habe der zu mir hält, oder mal so Richtig die Wahrheit dem Lehrer sagt und sie so alles tun und lassen können... Wenn ich könnte würde ich auch gerne eine Weiterführende Schule aber daraus wird wahrscheindlich nichts, da seid anfangs Sek meine Leistungen ziemlich Runter gegangen sind, da ich auch Lange Krank war und dadurch nach 3 Wochen nochmals so richtig die neue war, während die anderen schon "ihre" freunde gefunden haben
TdT Erstellt am: 04.11.2013 : 10:01:19 Uhr
Hey, gratuliere!!
bin halt der meinung die lehrer haben oftmals auch nicht so die super menschenkenntnis
bei mir hiess es immer, aus der wird nichts...
4 aus meiner klasse wollten die lehre machen die ich schlussendlich machte, alle 4 machten den aufnahmetest, keier wusste dass auch ich den machte...
ich sagte niemandem dass ich die 2 aufnahmetests betsanden habe und somit die lehrstelle hatte. erst als die anderen 3 sagten es habe nicht gereicht sagte ich bei der wöchentlichen befragung der lehrer was wir nach der schule machen, ich hätte die lehrstelle und würde die matur dazu machen.
das werde ich nie schaffen hiess es!!
auch während der lehre hiess es manchmal ich soll die matur aufhören, ich würde die LAP nie schaffen. naja ich hab mit 5.4 inkl. matura abgeschlossen :-)
von 1200 am 1. aufnahmetest, davon 360 am 2. aufnahmetest haben 17 die lehrstelle bekommen, 11 haben schlussendlich bestanden, davon eine mit BM dazu und die war ich :-)
ich hab bislang keine weiterbildungen gemacht hab mich aber nun zu einer position hochgearbeitet die mir erlaubt stolz zu sein!
aus dem wurm der immer komisch war, nie mit den anderen klar kam ist nun eine junge selbstbewusste und vorallem meistens recht starke frau geworden. ich werde offensichtlich von meinen mitarbeitern geschätzt und arbeite gerne in dem job den ich habe
Mila11 Erstellt am: 04.11.2013 : 09:41:08 Uhr
Ich finde es super wie du hier deine Geschichte aufgeschrieben hast und wie du alles geschafft hast! Schön zu wissen, dass man nicht die Einzig ist, die es nicht immer leicht hatte.

Dein Text berührt mich vorallem da meien Sek-Zeit definitiv auch nicht die Einfachste war. Ich machte das KV und der letzte Satz von meinem Sek-Lehrer war: "Ja also, du wirst das KV garantiert nicht schaffen."
Wie sehr mich das getroffen hat. Na ja, am Schluss ging auch bei mir alles gut aus. Mit einem Abschluss von einer 5.

Schlussendlich heisst ja nicht ohne Grund: Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.
Träumerli Erstellt am: 03.11.2013 : 22:27:02 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: tekke

Es sind mindestens vier,die es durchgelesen haben! Gehen wir mal ein Bier trinken miteinander? Dein Text könnte in Etwa meiner sein, allerdings war das 40 Jahre früher.
Jetzt lebe ich ein Leben um das ich mich beneiden würde, wenn es nicht mein eigenes wäre. Das alte Sprichwort stimmt eben schon: Was Dich nicht umbringt macht Dich stark.


Ich mag kein Biiiier
Es gibt vermutlich noch ganz, ganz viele, die mit uns ein Bier trinken könnten.
Und ja, das Sprichwort hat definitiv was! Ist auch eines meiner viiiiiielen Lebensmottos :)
Oder das, was in meiner Signatur steht. Diesen Spruch hab ich mir auch im Laufe der 3. FMS überlegt, als ich langsam zu realisieren begann, dass es sich lohnt zu kämpfen.
Träumerli Erstellt am: 03.11.2013 : 22:22:37 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Celsius

Herzliche Gratulation!
Toll, was du geschafft hast! Deine Geschichte kann wirklich Mut machen.

Ich finde das aber nicht so mit den Naturwissenschaften und bin auch in den anderen Fächern für ein höheres Niveau. Warum ist es denn da nicht auch so? Wie wird das gewichtet?

In der 5./6. Klasse kannst du durchaus Magnetismus haben in Mensch und Umwelt, je nachdem auch schon vorher, kommt auf die Kantone und die jeweiligen Abmachungen in der Schule an. Dann solltest du das durch und durch verstehen und dann auf die Kernaussagen herunterbrechen können. Nur mit Einfühlungsvermögen geht das nicht, ausser du kannst dich in Magnete reinfühlen



Also bei uns ist es so: wir haben Mathe, Chemie, Bio, Physik, Französisch, Englisch, Deutsch, Geschichte, Geografie und als Ausnahme noch Musik und BG. Chemie, Bio, Physik geben eine Note zusammen, Gg& Gs eine, und Franz ODER Englisch eine und die restlichen Fächer bis auf Musik und Bg je eine. Wenn ich mich nicht irre sind 1.-3. und 4.-6. Klasse zwei nicht ganz gleiche Studiengänge und bei mir in der Klasse sind alle auf 1.-3. aus. Daher das Unverständnis. Und wir sind in Schaffhausen gerade die Pioneersklasse in Fachmaturpädagogik, hatten aber noch das "alte" Fachsystem oder wie auch immer. D.h wir mussten Ende 1. FMS eine Naturwissenschaft abwählen und Ende 2.FMS eine zweite plus Geographie ofer Geschichte. Nun haben wir alle Fächer wieder und müssen verpasstes nachholen. Ich verstehe es nicht wirklich, aber mekern bringt nichts...
tekke Erstellt am: 03.11.2013 : 21:39:22 Uhr
Es sind mindestens vier,die es durchgelesen haben! Gehen wir mal ein Bier trinken miteinander? Dein Text könnte in Etwa meiner sein, allerdings war das 40 Jahre früher.
Jetzt lebe ich ein Leben um das ich mich beneiden würde, wenn es nicht mein eigenes wäre. Das alte Sprichwort stimmt eben schon: Was Dich nicht umbringt macht Dich stark.
Celsius Erstellt am: 03.11.2013 : 20:26:45 Uhr
Herzliche Gratulation!
Toll, was du geschafft hast! Deine Geschichte kann wirklich Mut machen.

Ich finde das aber nicht so mit den Naturwissenschaften und bin auch in den anderen Fächern für ein höheres Niveau. Warum ist es denn da nicht auch so? Wie wird das gewichtet?

In der 5./6. Klasse kannst du durchaus Magnetismus haben in Mensch und Umwelt, je nachdem auch schon vorher, kommt auf die Kantone und die jeweiligen Abmachungen in der Schule an. Dann solltest du das durch und durch verstehen und dann auf die Kernaussagen herunterbrechen können. Nur mit Einfühlungsvermögen geht das nicht, ausser du kannst dich in Magnete reinfühlen
greeny Erstellt am: 03.11.2013 : 20:07:29 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Träumerli



Das finde ich auch. Da macht man schon 3 Jahre intensiv FMS und dann sortieren sie im "letzten" Moment/ im letzten Jahr vor der PH nochmals aus. Was bringt es mir, wenn ich Physik irgendwelche Phänomene von Magnetismus erklären kann?
Leider sind viele gute Qualitäten von Lehrer/-innen nicht wirklich messbar, wie Menschlichkeit, Einfühlsvermögen etc.
Träumerli Erstellt am: 03.11.2013 : 19:56:24 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: greeny

Zitat:
Original erstellt von: Träumerli



Ich mache sie an der Kantonsschule Wettingen.
Ja, das habe ich auch nicht begriffen. Angeblich soll das bewirken, dass wir später als Primarlehrer/-innen wieder mehr wert auf solche Fächer legen. Naja, also mir löschts momentan gänzlich damit ab.

Zum Glück habe ich noch die Pferdli's, auf die ich mich jeden Samstag erneut freuen kann. Ich glaube ohne die zwei und meine Freunde, hätte ich schon längst aufgegeben (Nein, keine eigenen leider)


Ich bin ja der Meinung, dass durch diese ganzen Erwartungen der PH nur gute Lehrer/-innen verloren gehen!
greeny Erstellt am: 03.11.2013 : 19:35:21 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Träumerli



Ich mache sie an der Kantonsschule Wettingen.
Ja, das habe ich auch nicht begriffen. Angeblich soll das bewirken, dass wir später als Primarlehrer/-innen wieder mehr wert auf solche Fächer legen. Naja, also mir löschts momentan gänzlich damit ab.

Zum Glück habe ich noch die Pferdli's, auf die ich mich jeden Samstag erneut freuen kann. Ich glaube ohne die zwei und meine Freunde, hätte ich schon längst aufgegeben (Nein, keine eigenen leider)
Träumerli Erstellt am: 03.11.2013 : 19:26:30 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Snowana

Kann dir sehr gut nachfühlen.. Hatte selber eine ziemlich ähnliche Situation.

Gratuliere dir, dass du es geschafft hast


Danke :)

Ich bin grad ein wenig erstaunt, dass es doch mindestens drei Personen gibt, die diesen langen Text durchgelesen haben freut mich!
Snowana Erstellt am: 03.11.2013 : 19:23:23 Uhr
Kann dir sehr gut nachfühlen.. Hatte selber eine ziemlich ähnliche Situation.

Gratuliere dir, dass du es geschafft hast
Träumerli Erstellt am: 03.11.2013 : 19:11:08 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Danielle

Klasse, wie du das geschafft hast. Deine Geschichte berührt mich. Gratuliere dir ganz herzlich zu deinem Mut, deiner Ausdauer, deinem Willen und wünsche dir das Allerbeste für deine Zukunft!
Zitat:
Original erstellt von: Träumerli




Dankeschön :)
Das ist auch etwas, was ich gelernt habe: stolz auf mich selbst sein und mal sagen können: hey, das ist MEIN Verdienst. Und trotzdem bin ich, denke ich zumindest, bescheiden. Das ist auch der Grund, weshalb ich in dem Text nur von mir und den Lehrern spreche. Natürlich gab es auch ausserhalb einige Menschen die mich tatkräftig unterstützten und denen bin ich wirklich unendlich dankbar und ich frage mich oft, ob es ohne sie gegangen wäre. Aber schlussendlich ist/ war es eine Sache zwischen mir und der Schule und deshalb hab ich all meine netten Engel "hinter den Kulissen" mal nicht erwähnt.
Träumerli Erstellt am: 03.11.2013 : 19:10:03 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: greeny

Das ist echt super, wie dein Leben und deine Zukunft doch noch eine positive Wendung genommen hat.
Dank deinen Lehrern an der FMS, aber denk dran, vor allem dank dir
Ich gehe zurzeit auch an die FMS (im 4ten Jahr, also die pädagogische Fachmatur), es ist eine schwierige Zeit und ich bin zu 150% gefordert. Lernen, lernen, lernen und das vor allem deshalb weil dieser Lehrgang zum grossen Teil aus Mathematik, Physik, Chemie besteht.
Das ist echt hart für mich, vor allem weil ich darin eine absolute Niete bin. Danke für den Text, der macht echt Mut.


Hihi ich stecke grad im genau gleichen Schlamassel ;-) Und hab immer noch nicht so ganz verstanden, wieso es Fachmatur PÄDAGOGIK heisst, wenn man fast nur Naturwissenschaften auf dem Niveau der Kanti hat... Naja, auch da muss ich durch. Gestärkt, spontan und frisch- fröhlich :) Und du wirst das bestimmt auch packen

Wo machst du denn die FM- Pädagogik?

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