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pink93
New Member



79 Beiträge

Erstellt am: 11.02.2019 :  11:11:39 Uhr  Profil anzeigen Sende pink93 eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ab Frühling darf ich ein Pferd mitbewegen, welches im Gelände manchmal plötzlich stehen bleibt und sämmtliche Hilfen "ignoriert". Er bleibt einfach stehen. Kein gebocke, kein rückwärts er bleibt einfach an Ort und Stelle stehen. Es scheint als kommt einfaxh nichts an. Die Besitzerin hat das Pferd selbst noch nicht lange und kann sich auch nicht so recht erklären woher sein verhalten kommt.
Ansonsten ist das Pferd Verkehrssicher und auch kooperativ. Von der Besitzerin habe ich freie Hand, wie ich damit umgehen möchte.

Nun suche ich nach möglichen Lösungsansätzen. Ansonsten werde ich dann einen Trainer suchen.

Bearbeitet von: pink93 am: 11.02.2019 11:12:48 Uhr
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reebee
Advanced Member



3765 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  11:24:08 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
meiner bleibt manchmal auch einfach stehen, aber nur wenn er etwas "gfürchiges" sieht. dann kommt auch nichts mehr an bei ihm. ich habe aber gelernt, dass wenn ich ihm einen Moment gebe und erst dann wieder mit den hilfen komme, er wieder reagiert. ich hab den eindruck, er braucht dann erst mal einen Moment zum nachdenken.

vielleicht wäre auch abwenden und in eine andere Richtung gehen eine Möglichkeit?
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lyara10
Starting Member



35 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  11:29:33 Uhr  Profil anzeigen Sende lyara10 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wie alt ist das?
An bestimmten Orten? Gibt es ein Zusammenhang zwischen den verschiedenen "Stehenbleibern"?
Gab es das Problem beim Vorbesitzer auch schon?
Wie lange ist das Pferd schon am neuen Ort?

Meine Jungstute hat das Anfangs auch gemacht, aber "an gefährlichen Orten" sprich bei Höfen mit Tieren, Holzbeige mit Plane etc.
Weil sie halt noch ganz jung war, bin ich anfangs immer abgestiegen und habe sie durchgeführt ohne lange Diskussionen, irgendwann musste sie dann erst ein Schritt vorwärts, ich habe dann aber sofort on mir aus gebremst und bin abgestiegen. Ich hab relativ gut gemerkt, ob gar nichts geht oder ob wir eventuell doch durchreiten können, irgendwann "musste" sie dann durch, wenn ich kein Gefühl mehr von "komplettem Blockieren" hatte, sie hat dann vlt. 2x probiert umzukehren, ist dann aber immer ziemlich entspannt durchgelaufen.
Ich weiss nicht ob mein Absteigen "richtig" war, aber jetzt ca. 6-7 Monate später steig ich eigentlich nie mehr ab (ausser aktuell wenns glatt ist ) und habe ein super entspanntes Pferd im Gelände.

Ach ja: an der Hand ist sie immer suuuuper und entspannt mitgelaufen. Ich würde auf jedenfall erstmal etwas spazieren gehen und auch Bodenarbeitsmässig mit ihm arbeiten.

Viel Geduld, Konsequenz und Freude mit dem "neuen" Pferdchen wünsch ich dir
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knusperkeks
Average Member



830 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  11:50:47 Uhr  Profil anzeigen Sende knusperkeks eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: lyara10
Meine Jungstute hat das Anfangs auch gemacht, aber "an gefährlichen Orten" sprich bei Höfen mit Tieren, Holzbeige mit Plane etc.
Weil sie halt noch ganz jung war, bin ich anfangs immer abgestiegen und habe sie durchgeführt ohne lange Diskussionen, irgendwann musste sie dann erst ein Schritt vorwärts, ich habe dann aber sofort on mir aus gebremst und bin abgestiegen. Ich hab relativ gut gemerkt, ob gar nichts geht oder ob wir eventuell doch durchreiten können, irgendwann "musste" sie dann durch, wenn ich kein Gefühl mehr von "komplettem Blockieren" hatte, sie hat dann vlt. 2x probiert umzukehren, ist dann aber immer ziemlich entspannt durchgelaufen.
Ich weiss nicht ob mein Absteigen "richtig" war, aber jetzt ca. 6-7 Monate später steig ich eigentlich nie mehr ab (ausser aktuell wenns glatt ist ) und habe ein super entspanntes Pferd im Gelände.


Das kann ich so unterschreiben, wenn es im Bezug auf "gefährliche Orte" ist... also wenn das Pferd etwas sieht und nicht daran vorbei will... Bei meinem war es zusätzlich aber noch so, dass er manchmal einfach stehenblieb und nicht mehr laufen wollte, auch nicht rückwärts. Check- und Behandlung durch Chiro haben da geholfen, weil er doch sehr schief war und ihn wohl einfach mal etwas "gezwickt hat" so wollte er dann nicht mehr laufen... nach 2-3 Behandlungen hatten wir das nie mehr... Also auch noch an etwas gesundheitliches denken, falls noch nicht passiert.

Wichtig ist mir... und das ist halt einfach ein langer Weg, bis das Vertrauen stimmt, dass ich mich heute zu 100% darauf verlassen kann, dass ich absteigen kann und mein Pferd mir völlig entspannt hinterher läuft, egal ob Panzer oder sonst welche kuriosen Dinge... die "normalen Schwierigkeiten, Holzbeigen etc, haben wir nach bald 10 Jahren definitiv hinter uns :)
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Chrigi77
Average Member



832 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  12:00:04 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Handelt es sich um einen Freiberger?

Spass beiseite. Wir haben auch so einen Kandidaten, der manchmal bocksteif stehen bleibt. Manchmal, weil etwas gfürchig oder interessant ist, manchmal, weil er einfach nicht will. Bei ersterem Fall handeln wir so, wie es bereits reebee geschrieben hat. Meistens haben wir damit Erfolg. Allerdings kann auch passieren, dass er beschliesst, dass die Situation doch gefährlich ist und der Hasenfuss in ihm hochkommt. Manchmal halten wir ihm aber auch kurz die Augen zu, dann läuft er wieder... Beim Reiten hilft es, ihn rückwärts zu richten.
Wenn er allerdings nicht will, z. B. weil er einen anderen Weg ins Auge gefasst hat, dann hilft nur konstanter Zug am Strick (ohne Rucken!). Ich weiss, das ist überhaupt nicht gut. Aber es ist leider wirklich das einzige, was nützt. Sonst bleibt man mit ihm stehen, bis man schwarz wird, er hat eine ziemlich grosse Ausdauer. Seitlich oder von hinten treiben mit Strick oder Gerte oder was auch immer, hat Null Wirkung.
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Lusi
Advanced Member



23566 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  12:22:11 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Meiner ist auch auf dem Auge, er kann das also auch. Es hat sich über viele Jahre immer mehr gelegt. Ganz weg ging es nie. Wirklich stehenbleiben ist selten, dann aber hilft nur noch sofort absteigen und durchführen, weil er sonst mittels Rollback und Renngalopp reagiert.
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pink93
New Member



79 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  13:08:34 Uhr  Profil anzeigen Sende pink93 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Danke für eure Zahlreichen anregungen. Es handelt sich um einen 10 Jährigen Appaloosa.
Das Ausreitgebiet ist das selbe wie vor dem Kauf. Soviel ich weiss wurde er beim Vorbesitzer nicht mehr all zu oft beschäftigt.
Gruslige Höfe oder gemeine Holzbeigen begünstigen dieses verhalten natürlich. Bei der Arbeit auf dem Plaz, am Boden oder in der RS scheint es kein Problem zu sein. Wirklich nur im Gelände.
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miaumiau
Advanced Member



3737 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  13:28:27 Uhr  Profil anzeigen Sende miaumiau eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich hatte das anfangs mit meinem Lusitano. Aber mittlerweilen geht er überall durch. Jedesmal wenn er erstarrt ist und nur noch geglotzt hat, habe ich ihn in den One Rein Stop genommen und die Hinterhand weggeschickt. Natürlich muss dass vorher etwas geübt werden, und nicht einfach zack, Kopf nach hinten reissen und HH wegtreiben. Nun weiss er aber, dass ihm Arbeit droht, wenn er stehen bleibt. so läuft er lieber schnorchelnd neben durch. Aber da er in Bewegung ist, kann ich nun daran arbeiten, dass er sich entspannt wenn ich oben drauf das ok gebe...Finde halt es gibt nix gefährlicheres als ein Pferd das wie verwurzelt stehen bleibt, wenn ihm etwas nicht geheuer ist. Das kann dann so enden wie bei Lusi, Rollback aus dem Nichts und im Renngalopp davon...jeder hat halt auch seine eigene Methode damit umzugehen.
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Zueri123
New Member



50 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  13:28:46 Uhr  Profil anzeigen Sende Zueri123 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Am besten erstmal kurz gucken und Lage einschätzen lassen. Dann nochmals mit etwas Druck versuchen(schnalzen, leichter Schenkeldruck, vorne frei lassen) ob er nicht doch gehen will.

Wenn nichts geht ohne Drama absteigen und dran vorbei führen. Du kannst ihn auch schnuppern lassen an den gruseligen Sachen und ganz fest loben wenn er sich hintraut. Direkt danach oder sogar noch daneben wieder aufsteigen und weiterreiten, als wäre nichts gewesen.

Rückwärts richten wie von jemand vorgeschlagen kann je nach Pferd extrem nach hinten losgehen. Meine kann z.B. sehr schnell rückwärts laufen und empfindet das gar nicht als bestrafung, die rennt dann einfach unkontrolliert rückwärts.
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Prijon
Moderator



7954 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  13:39:26 Uhr  Profil anzeigen Sende Prijon eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
wie sieht der Lösungsansatz bis jetzt aus?

D.h. wie und wann geht er weiter?

Ich kenne ein Pferd, dass immer am gleichen Ort "piseln" will und das dauert dann jeweils seine Zeit, bis es klappt.

Wir haben kleine Pferde für kleine Leute, kräftige Pferde für kräftige Leute, schlanke Pferde für schlanke Leute, große Pferde für große Leute.
Und für alle, die noch nie geritten sind, haben wir Pferde, die noch niemand geritten hat.
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connyfe
Advanced Member



5368 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  14:55:37 Uhr  Profil anzeigen Sende connyfe eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Als Abiana neu bei mir war, gab es öfters Monster, die nur sie sah. Ich bin einfach abgestiegen, hingelaufen, hab das Monster angefasstcund gewartet, bis Abiana auch hin kam, um es zu gegutachten. Die Geduld macht sich später bezahlt. Für mich war es immer wichtig, das Pferd selber entscheiden zu lassen, dass wirklich nichts Böses da ist. Heute bringt sie den Youngsters bei, dass es keinen Grund zum Fürchten gibt.
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Tömeli
Advanced Member



6092 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  15:21:49 Uhr  Profil anzeigen Sende Tömeli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich kenns, das sie manchmal Zeit brauchen. Also hier nicht Mimimi-5Stunden Zeit, sondern einfach ein paar Sekunden. Dann ist da irgendwas, wo sie nicht einordnen können (in den meisten Fällen erkenne ich selber nicht, was das "Problem" war).

Das Pferd darf bei mir kurz stehen bleiben und überlegen, in dieser Zeit mache ich nichts sondern verhalte mich auch ruhig, aber dann muss eine Reaktion kommen bzw. dann gehts weiter.

Beobachte doch mal ein bisschen, ist es immer nach einer gleichen Zeit (zb. wen du 30 Minuten unterwegs warst)? am gleichen Ort? etc

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Melody5
Senior Member



1254 Beiträge

Erstellt  am: 11.02.2019 :  17:30:47 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wenn mein Pferd erstarrt und nichts mehr geht steige ich auch ab und führe in ein paar Meter. Denn Druck von oben wenn er erstarrt ist endet in einer Explosion. Also absteigen führen und wieder aufsteigen.
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Fah
Junior Member



119 Beiträge

Erstellt  am: 12.02.2019 :  08:37:14 Uhr  Profil anzeigen Sende Fah eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Bei meiner Jungstute muss ich aufpassen, dass sich das "genauer Hinsehen" von einigen wenigen Sekunden nicht in ein "Feststarren" verwandelt. Dann wird's schwierig und sie kann sich auch kurz in etwas reinsteigern. Bei ihr hilft es dann, die Schulter zu bewegen. Diese Übung kennt sie bereits vom Boden aus. Treiben oder Hinterhand bewegen führt zu Nichts, aber rein schon die Gewichtsverlagerung der Schulter holt sie aus dem Starren raus und sie wird ansprechbar und geht dann auch wieder weiter.
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Jamieoliver
New Member



95 Beiträge

Erstellt  am: 12.02.2019 :  17:52:09 Uhr  Profil anzeigen Sende Jamieoliver eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe meinem das "Hals runterklopfen" gelernt (stark auf den Hals klopfen bis er ihn fallen lässt, dann streicheln, vorher mehrmals üben bis es reflexartig passiert), was meistens hilft, wenn er erstarrt. Und sonst habe ich auch gute Erfahrungen mit dem one-rein-stop, also dem starken seitlichen Biegen gemacht. Aber auch da musste ich üben, bis er sofort und weich nachgibt, so dass ich es auch im Erstarren abfragen kann. Danach kann ich weiter reiten...
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miaumiau
Advanced Member



3737 Beiträge

Erstellt  am: 13.02.2019 :  06:20:42 Uhr  Profil anzeigen Sende miaumiau eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jamieoliver

Ich habe meinem das "Hals runterklopfen" gelernt (stark auf den Hals klopfen bis er ihn fallen lässt, dann streicheln, vorher mehrmals üben bis es reflexartig passiert), was meistens hilft, wenn er erstarrt. Und sonst habe ich auch gute Erfahrungen mit dem one-rein-stop, also dem starken seitlichen Biegen gemacht. Aber auch da musste ich üben, bis er sofort und weich nachgibt, so dass ich es auch im Erstarren abfragen kann. Danach kann ich weiter reiten...


Das mit dem Hals runterklopfen bin ich auch am üben, mache es aber mit an den Zügel rütteln. Das funktioniert aber bei der Starre noch nicht 100%ig...
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sandra.k
Moderator



7214 Beiträge

Erstellt  am: 13.02.2019 :  08:16:29 Uhr  Profil anzeigen Sende sandra.k eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe mal eine Stute geritten, die hatte das auf dem Nachhauseweg. Sie find aber auch an fast unkontrolliert rückwärts zu laufen/rennen.

Nach längerer Ursachenforschung kam heraus, dass sie in der Gruppe gestresst war und praktisch nicht abliegen konnte zum schlafen. Sie hatte nie Stroh im Schweif. Das Pferd wurde dann in einen anderen Stall gestellt mit Auslaufboxe und das Problem war beseitigt.

Da war es einfach der psychische Stress in der Gruppe, dass das Pferd eigentlich gar nicht mehr in den Stall zurück wollte.

Wie ist denn euer Pferd gehalten? Diesen Punkt vielleicht auch mal beobachten. Bleibt das Pferd nur stehen wenn es alleine unterwegs ist oder auch zu zweit?

Bearbeitet von: sandra.k am: 13.02.2019 08:17:40 Uhr
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