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 Bockendes Pferd
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Chrigi77
Average Member




673 Beiträge

Erstellt am: 16.05.2018 :  13:18:07 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wie unterbindet man einem Pferd das Bocken?

Es handelt sich um einen älteren Wallach, der gesund und sehr selbstbewusst ist. Er kann sowohl an der Hand beim Spazieren wie auch unter dem Sattel (gezäumt mit Glücksrad) mächtig loslegen mit Bocken, wenn man ihm z. B. verbietet, sein eigenes Tempo zu gehen (oder besser gesagt: zu rennen)... oder wenn man ihm verbietet, die ganze Zeit zu fressen... oder wenn man bestimmt, wo es durchgeht und wieviele Runden man z. B. im Wald dreht und in welcher Gangart und wann es wieder nach hause geht... Dann wird der Grind zwischen die Vorderbeine genommen und vorwärtsgebockt. Kriegt er nicht seinen Willen, dann wird gebockt. Immerhin geht er dabei vorwärts, so ist bisher noch niemand von ihm runtergefallen.
Und wenn man ihn danach anschaut, nachdem man ihm seine Meinung mitgeteilt hat und allenfalls abgestiegen ist, dann kann er kein Wässerchen trüben und man würde ihm so ein Verhalten niemals zutrauen.

Vielleicht sollten wir noch Bucking-Rolls montieren... Oder wäre wohl eine Trense bei einem bockenden Pferd besser geeignet? Uns hat jemand gesagt, dass man beim Glücksrad den Kopf nicht hochziehen könne, sondern dass sogar eher das Gegenteil damit passiere (der Kopf werde zwischen die Vorderbeine gezogen). Aber bei der Trense würde man doch wiederum einen Hirschhals fördern?

Was habt ihr so für Erfahrungen bei bockenden Pferden, die nebenbei auch ganz gerne mal durchgehen möchten? So à la: "Yeeeaaaaahhhh! Auf die Plätze, los! De schnäller isch gschwinder dehäime!"
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Bony
Junior Member



411 Beiträge

Erstellt  am: 16.05.2018 :  13:43:18 Uhr  Profil anzeigen Sende Bony eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Kann man den Wallach denn mit einem Glücksrad durchparieren wenn er so los geht oder "secklet" er dann einfach so lange wies ihm passt?

Wenn ein Pferd losbockt reagieren viele Reiter falsch. Die meistens ziehen wie verrückt an den Zügeln und versuchen das Pferd zum stehen zu bringen. Man sollte aber besser vorwärts reiten und nicht an den Zügeln ziehen weil man so das Pferd allenfalls dazu verführt den Kopf noch mehr zwischen die Beine zu nehmen. Und je tiefer der Kopf geht desto heftiger kann der Bocksprung werden.
Wenn man allerdings das Pferd genug vorwärts schickt wird es ziemlich sicher aufhören zu bocken. Man kann dann ja nach einigen Bockfreien Galoppsprüngen wieder durchparieren (sofern man natürlich den Platz dazu hat).
Wenn meine Pferde bocken (sehr selten) dann gibt's eine ordentliche Portion Bein und am Zügel lasse ich sie los bzw. schaue einfach dass sie mit dem Kopf nicht zu tief gehen, so hören sie schnell damit auf.
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Lusi
Advanced Member



23287 Beiträge

Erstellt  am: 16.05.2018 :  19:28:11 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Mein eines Pferd war auch sehr gefährlich, wohl weil er damit immer Erfolg hatte. Ich bin mit ihm zuerst an der Hand, später auch im Sattel, jeweils 6 Stunden und mehr, vorallem im Schritt, vorallem an der Hand, unterwegs gewesen. Wir haben quasi lange Wanderungen gemacht. Zwei Monate lang, immer am Wochenende. Da hat er erstmal gelernt, anständig am Strick zu laufen, und irgendwann ist ihm das Bocken gar nicht mehr in den Sinn gekommen.

Unter Zeitdruck und mit einem zeitlichen Plan ("ich geh ne Stunde reiten") hätte ich ihn auch gleich zur Metzg bringen können. Vom Sattel aus zu diskutieren wäre lebensverkürzend gewesen - für mich, nicht für ihn. Ja, ich hätte die ersten 4 Monate ganze Bücher füllen können mit unsern Geschichten.

Es wurde ein richtig gutes Pferd, wo sogar Anfänger drauf reiten lernten (sie meinten, es könne nicht sein, dass der unreitbar war.... ich hätte ja Glück mit dem Pferd bla bla bla). Allerdings hätten sie einen Ausritt alleine mit ihm, ohne meine Anwesenheit, nicht überlebt.

Bearbeitet von: Lusi am: 16.05.2018 19:29:27 Uhr
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Fribipower2003
Junior Member



437 Beiträge

Erstellt  am: 16.05.2018 :  19:29:36 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Biegen! Ein gebogenes Pferd, kann weder durchgehen noch bocken. Den Zügel einseitig hoch und hinüber in Richtung anderes Ohr des Reiters.
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Lusi
Advanced Member



23287 Beiträge

Erstellt  am: 16.05.2018 :  19:38:15 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003

Biegen! Ein gebogenes Pferd, kann weder durchgehen noch bocken. Den Zügel einseitig hoch und hinüber in Richtung anderes Ohr des Reiters.


Guter Hinweis, aber Pferde mit kurzen dicken Hälsen entscheiden in solchen Situationen selber, ob sie sich biegen lassen oder nicht.
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noita
Advanced Member



2868 Beiträge

Erstellt  am: 16.05.2018 :  19:59:12 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003

Biegen! Ein gebogenes Pferd, kann weder durchgehen noch bocken. Den Zügel einseitig hoch und hinüber in Richtung anderes Ohr des Reiters.


Guter Hinweis, aber Pferde mit kurzen dicken Hälsen entscheiden in solchen Situationen selber, ob sie sich biegen lassen oder nicht.

Und kannte ein Pferd das so gebogen trotzdem bockte und stieg.

Laufen lassen und langsam Zügel annehmen kann klappen, kann aber auch sein das man ein Durchgänger auf einmal bekommt.
Bein das gleiche kann klappen oder Pferd dann erst richtig los oder bockt, steigt erst recht.
Andere Zäumung fand ich gut das klappte bei 2 Pferden gut. Alsoohne Gebiss, mit Gebiss und unterschiedliches.

Sattel passt? Und sonst alles kontrolliert? Pferd und Ausrüstung sind wirklich ok?

Ich mag unrecht haben und Du magst recht haben; und wenn wir uns bemühen,
dann können wir zusammen vielleicht der Wahrheit etwas näher kommen.
(Karl Popper, 1902 – 1994)
Übrigens...: "Es kommt nicht darauf an, wer regiert, solange man die Regierung ohne Blutvergießen loswerden kann."
(Karl Popper, 1902 – 1994)
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Fribipower2003
Junior Member



437 Beiträge

Erstellt  am: 16.05.2018 :  20:16:12 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003

Biegen! Ein gebogenes Pferd, kann weder durchgehen noch bocken. Den Zügel einseitig hoch und hinüber in Richtung anderes Ohr des Reiters.


Guter Hinweis, aber Pferde mit kurzen dicken Hälsen entscheiden in solchen Situationen selber, ob sie sich biegen lassen oder nicht.


Nicht wenn man schnell genug ist. Aber das bedingt, dass man immer auf der Hut ist und reagiert, bevor das Pferd den Kopf zwischen die Beine nehmen kann. Wenn einer sich mit dem Glücksrad entziehen kann, würde ich wohl für die Zeit, bis er es begriffen hat, eine Knebeltrense benutzen.
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Fribipower2003
Junior Member



437 Beiträge

Erstellt  am: 16.05.2018 :  20:19:39 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: noita
Und kannte ein Pferd das so gebogen trotzdem bockte


Ja, so eine Ponystute habe ich auch geritten. Nur konnte sie mit dem Kopf an meinem Knie, nie so loslegen, wie wenn sie den Kopf zwischen den Vorderbeinen hatte.
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Chrigi77
Average Member



673 Beiträge

Erstellt  am: 16.05.2018 :  21:53:59 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Tja, das mit dem Biegen haben wir auch schon versucht. Das Resultat war dann ein Zügel, der bei der Befestigung im Glücksrad vorne zerrissen ist... Und dies hat auch nur ein starker Mann fertig gebracht, von Frauen-Mukkis lässt sich der alte Löffel nicht beeindrucken.

Laufen lassen ist leider etwas schwierig, weil da meine Stute panisch wird, wenn er im Affenzahn davonrast. Da kann man jeweils von Glück reden, wenn man sie an der Hand hält und nicht oben drauf sitzt. Aber trotzdem wird es extrem gefährlich.
Und alleine geht der alte Haudegen nicht raus. Er ist zwar meistens der "Obermatscho", aber nur, wenn andere da sind, hinter denen er sich verstecken kann, wenn es brenzlig wird, ansonsten ist er ein richtiger Angsthase. Das sieht dann so aus: Im Wald und auf bekannten Wegen muss er voraus gehen mit stolz geschwelltem Hühnerbrüstchen und duldet es überhaupt nicht gerne, überholt zu werden. Nähern wir uns einem Hof, dann fällt das zuvor so stolze Tier plötzlich auseinander und verkriecht sich umgehend hinter dem anderen Pferd oder dem Menschen. Hab mal gelesen, dass die ranghohen Tiere so die rangniedrigen voran schicken, so quasi als Kanonenfutter...

Wir freuen uns jedenfalls in dieser Hinsicht darauf, wenn es wieder wärmer wird. Dann hat er keine Energie mehr zum Bocken und schleicht schlarpenden Hufes in bemitleidenswertester Weise seinen schweren Körper schleppend auf den Reitwegen herum. Immerhin ist er 21 Jahre alt.
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Lusi
Advanced Member



23287 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  07:15:50 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003



Ne du, da muss ich dir sagen, dass das nicht zwingend geht. Da reicht "auf der Hut sein" nicht unbedingt. Aber isch ja glich.
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Fribipower2003
Junior Member



437 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  07:16:08 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Da liegt anscheinend einiges im Argen. Das Unterbinden des Bockens wäre wohl nur Symptombekämpfung. Mit dem müsste man "back to the roots". Ob das in dem Alter noch möglich ist, weiss ich nicht. Wäre es mein Pferd würde ich mir wohl überlegen, ob ich ihn überhaupt noch reiten möchte.
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Lusi
Advanced Member



23287 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  07:17:52 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Chrigi77
Tja, das mit dem Biegen haben wir auch schon versucht. Das Resultat war dann ein Zügel, der bei der Befestigung im Glücksrad vorne zerrissen ist...


Bei mir hielt das Material, aber ich hatte blutige Hände. Und Pferd war immer noch nicht gebogen

Ansonsten, denke ich halt, dass ein 21jähriger nicht wirklich gesund ist, der hat eventuell auch überall Arthrose und sonst noch weh. Ich geh da mit Fribipower einig: Es muss wohl nicht mehr sein....

Bearbeitet von: Lusi am: 17.05.2018 07:20:10 Uhr
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Fribipower2003
Junior Member



437 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  07:19:59 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003



Ne du, da muss ich dir sagen, dass das nicht zwingend geht. Da reicht "auf der Hut sein" nicht unbedingt. Aber isch ja glich.


Du hattest auch ein SEHR spezielles Pferd. Der hatte einfach nur Glück, dass er bei dir gelandet ist, sonst hätte man wohl Wurst draus gemacht. Aber es gibt selten "Killerpferde", die sich mitsamt dem Reiter in den Abgrund stürzen würden, wenn sie ihren Willen nicht bekommen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man normal aufmüpfige Pferde mit ein paar Mal richtig durchgreifen schon sehr beeindruckt.
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Bellinda
Advanced Member



2648 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  07:50:42 Uhr  Profil anzeigen Sende Bellinda eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Chrigi77
Er ist zwar meistens der "Obermatscho", aber nur, wenn andere da sind, hinter denen er sich verstecken kann, wenn es brenzlig wird, ansonsten ist er ein richtiger Angsthase. Das sieht dann so aus: Im Wald und auf bekannten Wegen muss er voraus gehen mit stolz geschwelltem Hühnerbrüstchen und duldet es überhaupt nicht gerne, überholt zu werden. Nähern wir uns einem Hof, dann fällt das zuvor so stolze Tier plötzlich auseinander und verkriecht sich umgehend hinter dem anderen Pferd oder dem Menschen.


Genau da würde ich Ansätzen. Nicht verkriechen lassen und vorne bleiben, notfalls absteigen und führen ( geeigneter Strick dafür mitnehmen) oder rückwärts dran vorbei. Als nächstes würde ich das alleine raus üben, erst nur ganz kurz und dann stetig weiter, erst vom Boden aus und später stückweise reiten.
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MissPegasus
Average Member



983 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  08:10:54 Uhr  Profil anzeigen Sende MissPegasus eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Bellinda
Genau da würde ich Ansätzen. Nicht verkriechen lassen und vorne bleiben, notfalls absteigen und führen ( geeigneter Strick dafür mitnehmen) oder rückwärts dran vorbei. Als nächstes würde ich das alleine raus üben, erst nur ganz kurz und dann stetig weiter, erst vom Boden aus und später stückweise reiten.


Ja. Aber mit 21 würde ich das meinem Pferd nicht mehr zumuten wollen...
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Lusi
Advanced Member



23287 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  08:12:39 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: MissPegasus

Zitat:
Original erstellt von: Bellinda
Genau da würde ich Ansätzen. Nicht verkriechen lassen und vorne bleiben, notfalls absteigen und führen ( geeigneter Strick dafür mitnehmen) oder rückwärts dran vorbei. Als nächstes würde ich das alleine raus üben, erst nur ganz kurz und dann stetig weiter, erst vom Boden aus und später stückweise reiten.


Ja. Aber mit 21 würde ich das meinem Pferd nicht mehr zumuten wollen...


Find ich auch. Also FALLS es ein Pferd ist, das genausogut leben würde wenn es pensioniert wäre.

Bearbeitet von: Lusi am: 17.05.2018 08:14:47 Uhr
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Chrigi77
Average Member



673 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  08:33:44 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Gemäss Auskunft der Vor- und Vorvorbesitzer hat er das schon immer gemacht. Er hatte im Alter von 8 Jahren bereits den 6. Besitzer, das wird schon auch seinen Grund gehabt haben. Die Vorvorbesitzerin hatte es dann gute 8 Jahre mit ihm versucht, musste ihn dann aber trotzdem abgeben und bei den letzten Besitzern war er dann auch nur ca. 2 Jahre. Seit gut 2 Jahren ist er nun bei uns.

Gemäss Osteo und TA ist er wirklich sehr gesund für sein Alter und er möchte meistens auch ganz gerne etwas flotter ausreiten gehen. Meistens ist er auch brav. Aber eben, es gibt Tage, an denen kann er so richtig rumpelsurrig sein. Momentan ist er sauer, weil die Weiden geschlossen sind wegen dem vielen Regen und wir nur an der Hand grasen gehen.

Aber grundsätzlich ist er ja ein liebes Pferd, er hat einfach einen starken Charakter und ist sehr selbständig. Wir würden ihn trotzdem nicht mehr hergeben, auch wenn es manchmal nicht immer so einfach ist mit ihm. Und immerhin ist auch in der Vergangenheit scheinbar noch niemand von ihm runtergefallen, er weiss glaubs schon, was er tut. Und er kann einen ganz treuherzig anschauen, wenn er etwas angestellt hat.
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Jurablitz
Junior Member



180 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  09:02:12 Uhr  Profil anzeigen Sende Jurablitz eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Chrigi77




Nicht gerade hilfreich, aber Dein köstlicher Text hat gerade meinen Tag gerettet...

Ansonsten auch mein Tipp, Knebeltrense einschnallen und bei den ersten Anzeichen Kopf auf die Seite nehmen, allenfalls Pferd energisch im Kreis drehen kann helfen.

Bau eine Brücke - die am anderen Ufer warten darauf...
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Lusi
Advanced Member



23287 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  09:30:03 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Chrigi77



Nun, dann würde ich das mit dem Pferd so machen wie ich es bei meinem erfolgreich geschafft habe. Er war der gleiche Fall wie deiner, allerdings kannte er nur einen "Ichschaudurchdichdurch-Blick", von Treuherzigkeit war da nichts zu finden. Meiner war damals ja auch 21, sicher nicht ganz gesund vom Knochengerüst her, aber das regelmässige Bewegen hat ihm dann doch noch 7 Jahre geschenkt, die für ihn sicher nicht einfach nur schlimm waren, sonst wäre er nie kooperativ geworden.
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Fotografin
Senior Member



1925 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  09:38:15 Uhr  Profil anzeigen Sende Fotografin eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Da hat sich über die Jahre ein ganz tief sitzendes Muster eingeschlichen. Und damit kam er immer durch (er konnte ja immer Bocken)
Gut ist ja schonmal, dass er es nicht so extrem macht, dass man runterfliegt. Doof ist es natürlich trotzdem.
Aber mit 21 kann er noch topfit sein (unsere 23 Jährige bockt manchmal auch noch, aus reinem Übermut, und das darf sie gerne auch. Auch was das Tempo anbelangt kann sie noch so richtig schnell und hat so richtig Spass daran.
Hat er Spass an Denkspielen?
Was ich mir vorstellen könnte ist, ihn dauerhaft zu beschäftigen, dass er gar nicht so sehr daran denkt, dass er schneller können möchte, oder in eine andere Richtung oder was auch immer.
Das solltet ihr aber zuhause üben auf einem Reitplatz.
Zuerst einmal ein feines reagieren auf Hilfen trainieren, und für jede richtige Reaktion ausgiebigst loben, besonders für alles was biegt und was bremst. (Ich musste dasselbe mit unserer jungen üben, aber was das Vorwärts anbelangt)
Dann dasselbe an der Hand draussen, kleine Runden, ständig etwas zu denken geben (Tempowechsel, Weichen, Rückwärts, Gangartenwechsel) und bei jeder richtigen Reaktion ausgiebig loben! Es soll ihm Spass machen, mit euch mitzuarbeiten und wenn ihr das erreicht, dann könnt ihr ihm auch das Bocken ausschalten, indem ihr ihn in diesem Moment, wenn er daran denkt, ablenkt und etwas anderes von ihm verlangt.
Vielleicht wäre das was für euch?

Ein Pferd galoppiert mit seiner Lunge, hält durch mit seinem Herzen und gewinnt mit seinem Charakter.

Tal der Pferde bis zum Horizont weit: Die Hufe meines weissen Pferdes hinterlassen keine Spuren, aber sein Wiehern klingt hell unter ziehenden Wolken.

- Lied der Cheyenne
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Fotografin
Senior Member



1925 Beiträge

Erstellt  am: 17.05.2018 :  09:38:22 Uhr  Profil anzeigen Sende Fotografin eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Da hat sich über die Jahre ein ganz tief sitzendes Muster eingeschlichen. Und damit kam er immer durch (er konnte ja immer Bocken)
Gut ist ja schonmal, dass er es nicht so extrem macht, dass man runterfliegt. Doof ist es natürlich trotzdem.
Aber mit 21 kann er noch topfit sein (unsere 23 Jährige bockt manchmal auch noch, aus reinem Übermut, und das darf sie gerne auch. Auch was das Tempo anbelangt kann sie noch so richtig schnell und hat so richtig Spass daran.
Hat er Spass an Denkspielen?
Was ich mir vorstellen könnte ist, ihn dauerhaft zu beschäftigen, dass er gar nicht so sehr daran denkt, dass er schneller können möchte, oder in eine andere Richtung oder was auch immer.
Das solltet ihr aber zuhause üben auf einem Reitplatz.
Zuerst einmal ein feines reagieren auf Hilfen trainieren, und für jede richtige Reaktion ausgiebigst loben, besonders für alles was biegt und was bremst. (Ich musste dasselbe mit unserer jungen üben, aber was das Vorwärts anbelangt)
Dann dasselbe an der Hand draussen, kleine Runden, ständig etwas zu denken geben (Tempowechsel, Weichen, Rückwärts, Gangartenwechsel) und bei jeder richtigen Reaktion ausgiebig loben! Es soll ihm Spass machen, mit euch mitzuarbeiten und wenn ihr das erreicht, dann könnt ihr ihm auch das Bocken ausschalten, indem ihr ihn in diesem Moment, wenn er daran denkt, ablenkt und etwas anderes von ihm verlangt.
Vielleicht wäre das was für euch?

Ein Pferd galoppiert mit seiner Lunge, hält durch mit seinem Herzen und gewinnt mit seinem Charakter.

Tal der Pferde bis zum Horizont weit: Die Hufe meines weissen Pferdes hinterlassen keine Spuren, aber sein Wiehern klingt hell unter ziehenden Wolken.

- Lied der Cheyenne
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