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Orlanda
Starting Member



4 Beiträge

Erstellt am: 28.01.2018 :  10:18:01 Uhr  Profil anzeigen Sende Orlanda eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich bin mir nicht sicher, ob die Frage in den unendlichen Tiefen dieses Forums schon mal vorkam: Welche Vorteile hat es in der Schweiz Aktiv- oder Passivmitglied in einem Reitverein zu sein? Ich möchte bei verschiedenen Anlässen wie Patrouillenritten und Gymkhanas starten, keine herkömmlichen Turniere. Muss ich hierfür Mitglied bei einem RV sein? Oder hat es bedeutende Vorteile, z.B. versicherungstechnisch? Und falls ja (Zwang oder entscheidende Vorteile) reicht es, Passivmitglied zu sein oder muss man dazu Aktivmitglied sein? Danke für eure Expertise ;-)
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Tömeli
Advanced Member



5969 Beiträge

Erstellt  am: 29.01.2018 :  07:35:27 Uhr  Profil anzeigen Sende Tömeli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Patrouillenritte musst du nicht in einem Verein sein.

Bei dern Gymkhanas kommt es ganz auf die Sektion an und welche Region. Meistens ist es so, dass wenn du "normal" Gymkhanas starten willst, nirgends dabei sein musst, sobald es aber um Cups etc. geht, musst du im Verein / Verband etc. sein.

Passivmitglied reicht, soweit ich weiss. Als Passivmitglied musst du weniger helfen, bzw. wird weniger erwartet, was jedoch nicht gerne gesehen wird.

Versicherungstechnisch macht es keine Unterschied, ich habe mal vor ein paar Jahren abgeklärt. Da hiess es, dass es als Teilnehmer keine Rolle spiele ob du in einem Verein bist oder nicht. Jedoch spielt es eine Rolle für den Veranstalter ob er als Verein das Turnier organisiert oder als Einzelperson.




Bearbeitet von: Tömeli am: 29.01.2018 07:35:58 Uhr
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Chigi
Senior Member



1072 Beiträge

Erstellt  am: 06.02.2018 :  11:45:03 Uhr  Profil anzeigen Sende Chigi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Naja, es gibt ganz verschiedene Vereine, da ist die Frage "in einem Reitverein" doch sehr unspezifisch Für die Details musst Du Dir jeweils die Angebote und die Statuten der einzelnen Vereine durchlesen.

Der klassische Reitverein ist meist regional und entstammt oft den alten Kavallerievereinen. Diese fördern den regionalen Sport (lokale Turniere, meistens Dressur- und Spring/Stangenkurse, oft andere Anbebote für Freizeitreiter, teilweise Juniorenförderung), treten möglicherweise als Mannschaft an verschiedenen Cups etc. gegen andere Vereine an. Viele davon verfügen auch über eine eigene Anlage (Halle, Reitbahn, Aussenplätze, der Varianten sind viele...) und deren Benutzung ist der Hauptvorteil der Mitgliedschaft. In diesen Vereinen ist meistens auch eine Verpflichtung zur Mithilfe (Instandhaltung der Anlage, Organisation des regionalen Turniers) üblich. Zusätzlich bieten viele dieser Vereine andere Aktivitäten wie Vereinshöcks, gemeinsame Ausritte oder gar Ferien, vereinsinterne Ghymkhanas oder anderes. Wenn der Verein dem Regionalverband (z.B. OKV) angeschlossen ist, dann ist er indirekt Mitglied beim SVPS und als Mitglied könnte man somit auch politisch etwas bewirken im Regionalverband und SVPS. Zudem berechtigt die Mitgliedschaft in solchen Vereinen zum Start an den offiziellen Prüfungen in den FEI-Disziplinen.

Dann gibt es Sportvereine, welche schweizweit tätig sind und sich mit einer speziellen Disziplin befassen (z.B. ARSETS). Da ist der Vereinszweck und die Vorteile der Mitgliedschaft auf die Turniere und Trainings in dieser speziellen Disziplin ausgerichtet. Die links zu diesen Vereinen findest Du auf fnch.ch unter Disziplinen. Auch diese Vereine sind entweder direkt als Teil- oder Vollmitglied dem SVPS angeschlossen (wobei nur Vollmitglieder die Vereinspflicht für Starts erfüllen) oder indirekt über einen der fünf Regionalverbände.

Weiter gibt es Rasseverbände, die meist eine Vielzahl von Disziplinen aber speziell für eine bestimmte Rasse fördern, da ist das Angebot sehr vielfältig und die Vorteile für Reiter bei den einen gross und bei den anderen mehr für Züchter.

Neben den dem SVPS (oder dessen Regionalverbände) angeschlossenen Vereine gibt es viele weitere Vereine und Interessengemeinschaften, die eigenständig sind und sich für ganz verschiedene Themen engagieren (z.B. Pferd im Mittelpunkt). Diese erfüllen aber die Vereinspflicht für Starts in FEI-Disziplinen nicht.

Im Grundsatz ist es eine moralische Frage, ob und wen Du unterstützen möchtest. Vereine sind eine gemeinnützige Angelegenheit, es geht dabei nicht primär um die Frage, was sind meine Vorteile sondern was sind die Vorteile für die Gemeinschaft. Eine Vereinsmitgliedschaft ist kein Konsumgut mit Preis und Gegenleistung sondern ein gesellschaftliches Engagement hinter dem viel Freiwilligenarbeit steht. Engagiert sich beispielsweise der lokale Reitverein für die Erhaltung und Pflege von Reitwegen oder fördert die Kommunikation mit der Politik zur Vermeidung von Reitverboten (z.B. ProSihlwald) oder Erleichterung der Baubewilligungen für tierfreundliche Pferdeställe, dann ist es doch eher eine Frage des Anstandes, dass man als Reiter "seinen" lokalen Verein zumindest mit dem Jahresbeitrag unterstützt (wenn man sich schon nicht persönlich engagiert). Denn ohne Lobby werden unsere Bedürfnisse als Reiter weder in der Raumplanung noch bei der Landschaftspflege gehört... Aber jeder so, wie er will, das ist nur meine persönliche Meinung.

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MissPegasus
Average Member



961 Beiträge

Erstellt  am: 06.02.2018 :  14:18:57 Uhr  Profil anzeigen Sende MissPegasus eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Jeder Anlass an dem du startest, wurde von Leuten organisiert die mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nichts daran verdienen sondern eben in einem Verein sind. Auch wenn du für Pat-Ritte nicht in einem Verein sein musst, da steckt oft ein Verein dahinter - soviel vorn weg.

Für mich ist der Verein - und das steht auch in den Statuten unseres Vereins: Freundschaft, Kameradschaft, gemeinsames Ausleben des Hobbies, fördern des Reitsportes, den Reitsport mit der Gesellschaft vereinbaren können (wie Chigi schon schreibt).
Ich bin immer wieder bei diversen Anlässen im OK dabei und auch im Vorstand. Ich machs halt auch gerne, die Leute sind dankbar, meine "Mit-OKler" sind tolle Leute und wir gehen jeweils noch gut essen, gemeinsam noch "eis go zie". Mir macht es Spass. Ich verstehe auch, dass es nicht jedem sein Ding ist, solche Sachen auf die Beine zu stellen und immer mal wieder was neues anzureissen. Aber es gibt ja versch. Bereiche um zu helfen und das gehört zum Verein dazu.
Dafür kann man (oft, oder zumindest bei uns) von tollen Trainings, coolen Vereinsausritten (mit Übernachtung, mit Mittagessen, mit Dessertessen..) profitieren und einfach eine tolle Zeit haben zusammen. Ich geniesse den Austausch mit Mitreitern.

Do what you love and love what you do!
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Orlanda
Starting Member



4 Beiträge

Erstellt  am: 12.02.2018 :  10:25:33 Uhr  Profil anzeigen Sende Orlanda eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vielen Dank für eure ausführlichen Erklärungen! Ich sehe das absolut ein, dass ein Verein von Freiwilligenarbeit lebt und dass sein Zweck weniger der individuelle Vorteil als vielmehr die Förderung der Region und der Gemeinschaft ist.
Hintergrund meiner Frage war halt der, dass ich ein Baby bekommen hab und deshalb in den nächsten 2-3 Jahren wenig Zeit zum Reiten und noch weniger für Vereinsarbeit haben werde. Ich würde total grrn trotzdem an die eine oder andere Veranstaltung mit meinem Pferd aber dann ist die Geduld meines babysittenden Mannes auch langsam erschöpft... Eine Freundin hat mir dann einen Rasseverein empfohlen, der keinen "Frondienst" verlangt, allerdings ist der nicht beim SVPS. Also wenn ich euch richtig verstanden hab, würde das dann nicht reichen um zB an Dressurturniere zu gehen. Und für die meisten Gymkhanas und Patrouillenritte braucht man keine Vereinsmitgliedschaft. Ich denke, dann würde ich eher mal ein paar Jahre Vereinspause machen und mich wenn meine Tochter etwas älter ist dann wieder richtig einbringen.
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Caprice
Advanced Member



2877 Beiträge

Erstellt  am: 12.02.2018 :  11:26:37 Uhr  Profil anzeigen Sende Caprice eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Orlanda



Genau, um offizielle Prüfungen zu starten würde so ein Rasseverein, der nicht beim FNCH ist, nicht ausreichen.

Es gibt allerdings noch andere, dem FNCH angehörende Vereine, die keine oder wenige Helferstunden verlangen.

Das dürfte ich jetzt gar nicht sagen *räusper*

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aline83
Advanced Member



5246 Beiträge

Erstellt  am: 12.02.2018 :  11:41:50 Uhr  Profil anzeigen Sende aline83 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Orlanda
Eine Freundin hat mir dann einen Rasseverein empfohlen, der keinen "Frondienst" verlangt, allerdings ist der nicht beim SVPS. Also wenn ich euch richtig verstanden hab, würde das dann nicht reichen um zB an Dressurturniere zu gehen.


Das ist beschränkt richtig, allenfalls ist der Rasseverein Mitglied eines Regionalverbandes und somit würde es dann wieder reichen um an Turnieren teilnehmen zu können.

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Ebony
Advanced Member



8676 Beiträge

Erstellt  am: 12.02.2018 :  14:09:52 Uhr  Profil anzeigen Sende Ebony eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: MisJeder Anlass an dem du startest, wurde von Leuten organisiert die mit allergrösster Wahrscheinlichkeit nichts daran verdienen sondern eben in einem Verein sindsPegasus


Ist so auch nicht ganz richtig, viele Patroullienritte werden auch privat Organisiert und diese sind nicht in einem Verein. Aber ja der Aufwand ist gross.

Mir (ich bin Freizeitreiter) bringt die Mitgliedschaft in einem Verein nichts und deshalb bin ich in keinem. Bei Passivmitgliedschaft musst du einfach mehr zahlen als bei Aktivmitgliedschaft weil man nicht mithelfen muss.
Versicherungstechnisch hast du auch keine Vorteile.

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sandra.k
Moderator



7181 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  06:46:09 Uhr  Profil anzeigen Sende sandra.k eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Orlanda
Hintergrund meiner Frage war halt der, dass ich ein Baby bekommen hab und deshalb in den nächsten 2-3 Jahren wenig Zeit zum Reiten und noch weniger für Vereinsarbeit haben werde.


Pssst: Du hast die nächsten Jahr nie mehr Zeit als jetzt mit Baby Mein Junior ist jetzt bald 4 und fordert viel mehr als zur Zeit als er noch Baby war und viel am schlafen war.

Und by the way: Ich arbeite 50%, habe Haus, Kind und Pferd und bin trotzdem in einem OK. Die abendlichen Sitzungen beschränken sich ja meistens auf eine Handvoll und die restliche Vereinsarbeit mache ich Abends wenn Junior im Bett ist. Es braucht Organisation, aber es geht
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Montag
Starting Member



34 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  07:28:40 Uhr  Profil anzeigen Sende Montag eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ein Rasseverein, der dem OKV und damit auch dem SVPS angeschlossen ist, wäre zum Beispiel der Schweizerische Verein Mazedonischer Pferde (SVMP). Du musst für eine Mitgliedschaft auch nicht Besitzer eines mazedonischen Pferdes sein.
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Lúthien
Advanced Member



6783 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  09:57:30 Uhr  Profil anzeigen Sende Lúthien eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich trat nur dem Verein bei, damit ich an Turnieren (Springen und Dressur) starten konnte. Ansonsten hat der Verein, zumindest unserer, keinerlei Vorteile für mich. Bin aber auch nicht so der gesellige Typ.

Wenn du aber gerne Dinge unternimmst, die engagiert etc. ist ein toll strukturierter, organisierter Verein sicher was tolles.

Ich würde austreten wenn ich könnte, aber da die Vereinsmitgliedschaft mit dem Reitplatzschlüssel verknüpft ist
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Leti
Advanced Member



3346 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2018 :  12:25:12 Uhr  Profil anzeigen Sende Leti eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich muss mal die Rassenvereine verteidigen: Ich war in so einem im Vorstand, ein schweizerischer Rasseverein, dem SVPS angeschlossen. Wir hatten einen Event pro Jahr wo wir die Hilfe der Mitglieder brauchten und nichtmal für einen Event pro Jahr war es möglich genügend Mitglieder zu mobilisieren! Ich finde es einfach eine Frechheit wenn man in einem Verein Aktivmitglied ist und dann nicht mal helfen kann. Sorry ist meine Meinung und ich möchte damit niemandem zu Nahe treten, aber es sollte ein Geben und Nehmen sein, aber anscheindend kennen das viele heute nicht mehr.....
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sandra.k
Moderator



7181 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  07:21:57 Uhr  Profil anzeigen Sende sandra.k eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Leti

Ich muss mal die Rassenvereine verteidigen: Ich war in so einem im Vorstand, ein schweizerischer Rasseverein, dem SVPS angeschlossen. Wir hatten einen Event pro Jahr wo wir die Hilfe der Mitglieder brauchten und nichtmal für einen Event pro Jahr war es möglich genügend Mitglieder zu mobilisieren! Ich finde es einfach eine Frechheit wenn man in einem Verein Aktivmitglied ist und dann nicht mal helfen kann. Sorry ist meine Meinung und ich möchte damit niemandem zu Nahe treten, aber es sollte ein Geben und Nehmen sein, aber anscheindend kennen das viele heute nicht mehr.....


Genau meine Worte! Danke.
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Lúthien
Advanced Member



6783 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  09:02:54 Uhr  Profil anzeigen Sende Lúthien eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Leti

Ich muss mal die Rassenvereine verteidigen: Ich war in so einem im Vorstand, ein schweizerischer Rasseverein, dem SVPS angeschlossen. Wir hatten einen Event pro Jahr wo wir die Hilfe der Mitglieder brauchten und nichtmal für einen Event pro Jahr war es möglich genügend Mitglieder zu mobilisieren! Ich finde es einfach eine Frechheit wenn man in einem Verein Aktivmitglied ist und dann nicht mal helfen kann. Sorry ist meine Meinung und ich möchte damit niemandem zu Nahe treten, aber es sollte ein Geben und Nehmen sein, aber anscheindend kennen das viele heute nicht mehr.....


Und ich finde es eine Frechheit, dass man in einem Verein sein muss, um überhaupt starten zu können. Man macht weder dem Verein, noch den unfreiwilligen Mitgliedern Freude damit. Überrascht es mich, dass die Leute dann nicht gewillt sind zu helfen und ihre Freizeit zu opfern, wenn sie schon gewissenermassen dazu gezwungen werden teilzunehmen? Nein, überhaupt nicht.

Und wenn es einen Verein so stört, dass die Leute nicht helfen, sollen sie denen halt die Teilnahme an Vereinsaktivitäten verbieten oder einen Mitgliederbeitrag erstellen, der nur für Leute ist, die einfach Reglementshalber im Verein sind und nicht helfen wollen.

Gibt ja genug Vereine, die enorm hohe Mitgliederbeiträge haben, die man mit Helfen abarbeiten kann. Die haben wohl realisiert, dass es nicht anders geht und so wenigstens ein bisschen mehr Helfer zu finden sind.

Edit: ich war in jedem Verein entweder im OK oder als Turnierfotograf, also nicht auf mich schliessen mit nicht helfen

Bearbeitet von: Lúthien am: 15.02.2018 09:04:33 Uhr
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MissPegasus
Average Member



961 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  09:34:21 Uhr  Profil anzeigen Sende MissPegasus eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lúthien
Und ich finde es eine Frechheit, dass man in einem Verein sein muss, um überhaupt starten zu können.


Ich verstehe nicht, wieso du dass eine Frechheit findest. Passt für mich ganz und gar nicht zum zweiten Teil deines Beitrages.

Wenn die Vereine zu dumm sind, um diese Leute dann auch zu etwas Mithilfe zu verpflichten, sind sie selbst Schuld. Bei uns kann niemand Passivmitglied sein und starten. Wer startet reitet = ist Aktivmitglied und damit auch verpflichtet zu helfen. Wir haben eigentlich keine Probleme damit, gottlob lebe ich auf dem Land und die Leute hier (vielleicht sind wir ja eine Ausnahmeregion ) sind gewillt mitzuhelfen.

Ich bin immer noch 100% für die neue Vereinspflicht. So gibt es zumindest weniger schwarze Schafe.

Do what you love and love what you do!
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sandra.k
Moderator



7181 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  10:03:09 Uhr  Profil anzeigen Sende sandra.k eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lúthien
Überrascht es mich, dass die Leute dann nicht gewillt sind zu helfen und ihre Freizeit zu opfern, wenn sie schon gewissenermassen dazu gezwungen werden teilzunehmen? Nein, überhaupt nicht.


Aber ihre Freizeit können sie dann für Turniere opfern? Ich versteh das nicht, man kann an jede "Hunzverlochete" rennen, aber 1x im Jahr kann man seine ach so knappe Freizeit nicht opfern um einen Tag lang dafür zu sorgen, dass es überhaupt Turniere geben kann? Ich versteh diese Diskussionen nicht. Wer profitieren will soll auch was zurück geben. Muss ja nicht gleich in einem OK oder Vorstand sein, aber einen Tag im Jahr kann man also nun wirklich aufbringen.

Ich habe einfach enorm Mühe mit dieser heutigen Einstellung, dieser Konsumgesellschaft.

Punkt Amen.
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7334 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  10:22:56 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: sandra.k
Zitat:Original erstellt von: Lúthien
Überrascht es mich, dass die Leute dann nicht gewillt sind zu helfen und ihre Freizeit zu opfern, wenn sie schon gewissenermassen dazu gezwungen werden teilzunehmen? Nein, überhaupt nicht.



Aber ihre Freizeit können sie dann für Turniere opfern? Ich versteh das nicht, man kann an jede "Hunzverlochete" rennen, aber 1x im Jahr kann man seine ach so knappe Freizeit nicht opfern um einen Tag lang dafür zu sorgen, dass es überhaupt Turniere geben kann? Ich versteh diese Diskussionen nicht. Wer profitieren will soll auch was zurück geben. Muss ja nicht gleich in einem OK oder Vorstand sein, aber einen Tag im Jahr kann man also nun wirklich aufbringen.

Ich habe einfach enorm Mühe mit dieser heutigen Einstellung, dieser Konsumgesellschaft.

Punkt Amen.




Sehe ich genauso - gilt nicht nur für Starts, sondern auch dem Profit, den man aus einer Vereinsanlage ziehen will, sich aber nicht am Unterhalt derselben aktiv beteiligen will...
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Lúthien
Advanced Member



6783 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  11:40:26 Uhr  Profil anzeigen Sende Lúthien eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: MissPegasus

Zitat:
Original erstellt von: Lúthien
Und ich finde es eine Frechheit, dass man in einem Verein sein muss, um überhaupt starten zu können.


Ich verstehe nicht, wieso du dass eine Frechheit findest. Passt für mich ganz und gar nicht zum zweiten Teil deines Beitrages.

Wenn die Vereine zu dumm sind, um diese Leute dann auch zu etwas Mithilfe zu verpflichten, sind sie selbst Schuld. Bei uns kann niemand Passivmitglied sein und starten. Wer startet reitet = ist Aktivmitglied und damit auch verpflichtet zu helfen. Wir haben eigentlich keine Probleme damit, gottlob lebe ich auf dem Land und die Leute hier (vielleicht sind wir ja eine Ausnahmeregion ) sind gewillt mitzuhelfen.

Ich bin immer noch 100% für die neue Vereinspflicht. So gibt es zumindest weniger schwarze Schafe.


Ich komme auch vom Land, so nebenbei bemerkt

Wahrscheinlich haben wir auch nicht den besten Vorzeigeverein Infrastruktur haben wir "nur" einen Platz, dessen Schlüssel man aber auch ohne Vereinsmitgliedschaft haben kann. Und das Angebot lässt zu wünschen übrig, da sich der Verein zu grossen Aufwand scheut und ziemlich unflexibel ist. Somit haben wir nicht wirklich attraktive Bedingungen um mitzuhelfen.

Ich finde halt die Haltung der Vereine: wenn ihr bei uns sind, habt ihr gefälligst zu helfen, ziemlich befremdlich. Ist ja nicht so, dass Turnierreiter gänzlich freiwillig in den Vereinen sind. Und Mitgliederbeitrag wird ja auch verrichtet. Und dann mit dem Argument: ihr müsst halt nicht an Turnieren starten... Geht für mich nicht ganz auf, werden doch die meisten Turniere von Vereinen ausgetragen.

Man müsste sich halt als Verein mal Gedanken über einen höheren Mitgliederbeitrag machen, der mit Mithilfe reduziert werden kann. Bei meinem alten Verein konnte man zB. das Anlageabo von CHF 1000.00 auf CHF 200.00 runterarbeiten. War halt schon attraktiv für die Mitglieder da zu helfen.

Das die Vereine da ganz anderer Meinung sind, sehe ich schon. Sie profitieren am meisten von dieser Vereinspflicht. Spüren nun aber, dass dies nicht alle toll finden. Und ist auch in meinen Augen legitim.
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MissPegasus
Average Member



961 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  12:05:27 Uhr  Profil anzeigen Sende MissPegasus eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lúthien
Man müsste sich halt als Verein mal Gedanken über einen höheren Mitgliederbeitrag machen, der mit Mithilfe reduziert werden kann.


Ja ist eine Möglichkeit. Für mich aber nicht die einzige.

Schade, kannst du nicht mehr positives aus eurem Verein ziehen. Aber eben, damit ein gutes Programm zusammen kommt, braucht es total viel Leute die freiwillig arbeiten. Damit die Halle gepflegt ist und zu "normalen" Preisen benutzt werden kann, braucht es Leute die freiwillig arbeiten.

Und ich verstehs immer noch nicht. Ja, im Verein wäre es toll wenn alle Leute mithelfen würden. Für mich kann es keine Turnierreiter geben, die unfreiwillig im Verein sind und deswegen nicht mithelfen sollen. Ja genau die, die von den billigen Startmöglichkeiten (wäre das alles professionell...ohje, aber diese Diskussion gabs ja auch schon mal hier) - profitieren, sollen mithelfen und sonst dürfen sie nicht von diesen guten Startmöglichkeiten profitieren. Ich finde das fair. Da können die "Turnierreiter" trötzeln so viel sie wollen.

Und wenn der Verein nicht gut koordiniert ist - Plätze im Vorstand werden immer wieder frei, oder in einem OK, oder auch als "normales" Vereinsmitglied kann man einen neuen tollen Anlass auf die Beine stellen, das wird von den meisten Vereinen auch mit Handkuss akzeptiert.

Do what you love and love what you do!
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sandra.k
Moderator



7181 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  12:24:34 Uhr  Profil anzeigen Sende sandra.k eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lúthien
werden doch die meisten Turniere von Vereinen ausgetragen.



Eben genau von Vereinen und dessen Mitgliedern, die helfen den Anlass auf die Beine zu stellen. Also soll jeder, der einen solchen Anlass als Konkurrent besuchen will, auch mal an einem solchen Anlass helfen. Gebende Hand und nehmende Hand. DAS geht auf, alles andere nicht.

Und es würde vielleicht auch weniger "Mötzliköpfe" geben auf den Turnieren, wenn jeder mal wüsste, was dahinter steckt. Jeder, aber wirklich jeder, der sich aufführt wie ein Affe wenn auf einem Turnier mal etwas nicht perfekt klappt, ist todsicher nicht in einem Verein aktiv an der Entstehung eines Turniers beteiligt. Und genau denen würde es saumässig gut tun wenn sie mal was machen müssten, damit sie Wochenende für Wochenende an eine Gumpete gehen können.

Ihr glaubt nämlich gar nicht was ich in den 20 Jahren Springturniere und knapp 15 Jahren OK Arbeit alles erlebt habe.
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Ebony
Advanced Member



8676 Beiträge

Erstellt  am: 15.02.2018 :  12:43:32 Uhr  Profil anzeigen Sende Ebony eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Also mal so aus der Sicht eines nicht Turnierreiters...
Die Vereine verlangen (zumindest bei uns) enorm hohe Summen an Mitgliederbeiträgen (passiv wie auch aktiv), dann wir aktiv noch erwartet das man X Stunden (nicht nur 1 Anlass) freiwilligen Arbeit leistet. Das geht mir nicht auf. Dann muss ich mich bei gewissen auch noch in die Halle/Platz einkaufen und noch bezahlen wenn ich ihn benutze und habe dort dann ein bisschen Rabatt (auch bei Trainings oder Prüfungen). Sorry das ganze geht für mich nicht auf. Und wenn ich als nicht Turnierreiter für einmal starten in einer Freien Prüfung mehr als 500.- hinblättern soll und dann noch ca. 5 Tage helfen.. nein danke.
Dann verzichte ich aufs starten doch lieber.

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