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Bellinda
Advanced Member




2658 Beiträge

Erstellt am: 09.03.2018 :  16:31:11 Uhr  Profil anzeigen Sende Bellinda eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich setzte mich gerade mit der Eselhaltung, insbesondere mit Zwergesel und Miniesel, auseinander.

Meine Frage insbesondere ist wie macht ihr das mit der Fütterung von Ästen und Rinden? Währe da eine Totholzhecke sinnvoll oder habt ihr Baumstumpf oder Baumstämme im Auslauf? Wie oft brauchen die Esel Äste zum knabbern? Und wie löst ihr das im Winter?

Wie steht es mit dem Zaun? Vergleichbar mit Shettys?


Die Fütterung von Heu und Stroh ist für mich klar, auch was Weide und Bewegung angeht ist mir bewusst.

Aber wie sieht es mit Leckerli, Äpferd, Karotten, Brot und Mash aus? Da findet man sehr unterschiedliche Infos


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Lusi
Advanced Member



23335 Beiträge

Erstellt  am: 09.03.2018 :  16:38:43 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Also wegen dem Winter, wende dich an Forstwarte, sie können dir mit Aesten helfen. Es ist kein Problem, an solche Aeste zu kommen.
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Svalur
Advanced Member



2578 Beiträge

Erstellt  am: 09.03.2018 :  17:05:43 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich kenne mich leider mit Eseln nicht aus. War eigentlich mal ein Jugendtraum. Es sind Isländer geworden.
Aber eines weiss ich: unsere Weiden sind viel zu fett und Feuchtigkeit (Boden) ist schlecht. Die Fütterung mit Leckerli usw, was Du aufzählst scheint mir bei Eseln auch eher grenzwertig. Aber die beste Auskunft kann die sicher der Eselverein geben. Oder eine Auffangstation.
Ich wünsche Dir viel Spass mit den Langohren.
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Urpferd
Advanced Member



2705 Beiträge

Erstellt  am: 09.03.2018 :  21:29:56 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Urpferd's Homepage Sende Urpferd eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Schreib Edith Müller von www.esselmueller.ch

Bearbeitet von: Urpferd am: 12.03.2018 12:24:14 Uhr
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Zwergesel
Starting Member



4 Beiträge

Erstellt  am: 11.03.2018 :  21:14:39 Uhr  Profil anzeigen Sende Zwergesel eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo Bellinda. Ich habe seit 17 Jahren drei Zwerge. Wir haben den Luxus, dass auf dem Hof Äste von Gärtnern deponiert werden. Hasel und Birke sind sehr beliebt. Wenn die Obstbäume geschnitten werden, kriegen sie auch davon. Wir haben manchmal auch Zeiten, wo nichts gescheites angeliefert wird, dann knabbern sie an Holzschnitzeln, welche eigentlich zum Heizen bestimmt sind oder an Holzscheiten, die noch Rinde haben. Oder wir holen uns Haselzweige aus dem Wald. Eschenzweige mit etwas Laub lieben sie auch heiss, die findet man nach stärkerem Wind oft auf den Waldwegen.
Das Holz ist nebst Futter auch einfach eine super Beschäftigung für leichtfuttrige Tiere und sie raffeln weniger an den Holzteilen im Stall.
Heu gibts bei uns drei Mal pro Tag. Dazwischen haben sie immer ein Netz voll Stroh zur Verfügung, damit sie nie "leer laufen" :). Auch die Einstreu ist bei uns Stroh.
Äpfel und Rüebli gibts bei uns eher selten, hartes Brot noch seltener. Guezli gibts eins, um sie von der Weide zu holen. Ab und zu spontan eins, wenn sie Kulleraugen machen oder wenn sie viel gearbeitet haben. Je weniger man von all diesen Sachen in den Stall lässt, desto weniger kommt man in Versuchung, die Esel vollzustopfen und sie betteln auch weniger. Was ich entdeckt habe als gesunde Abwechslung ist Fenchel. Finden sie anfangs doof und können dann nicht genug davon kriegen.
Mash habe ich immer eine Tüte im Stall für Notfälle. Da es fast nie solche gibt, gibts dann eben vor Ablaufdatum Mash für nichts :)
Jeden morgen erhalten sie ihre Mineralpellets und ca 0.5-1 Deziliter Hafer.
Buchtipp (falls du es nicht schon hast): Esel halten von Marisa Hafner. Ein besseres Buch habe ich bis heute nicht gefunden.
Zaun: möglichst ausbruchsicher :) Esel können unter sehr tiefen Zäunen durchkriechen (auf die Knie und Rücken durchdrücken).
Bewegung und Beschäftigung nicht unterschätzen. Und harte Böden sind super für die Hufe (wir haben Betonboden im Auslauf und einen Teil davon mit Gummimatten ausgelegt, damit sie sich hinlegen oder wälzen können. Weidegang variiert bei uns von 15 Minuten (Frühling) über ca. 0.5 h im Sommer und dann bis zu 1 h im Herbst und Winter.
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Zwergesel
Starting Member



4 Beiträge

Erstellt  am: 11.03.2018 :  21:18:30 Uhr  Profil anzeigen Sende Zwergesel eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ahja, Edith und Wolfgang Müller sind super. Wir haben bei ihnen Fahren gelernt.
Und für einen Crashkurs Esel oder eine Stallbesichtigung Kt. AG kannst du dich bei mir melden (Freiamt, Aargau).
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Bellinda
Advanced Member



2658 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  13:43:36 Uhr  Profil anzeigen Sende Bellinda eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Danke vielmals für eure Antwort.

Ich weder, sollte es wirklich konkret werden, auf jedenfalls noch den einen oder andern Kurs zu diesem Thema besuchen. Auch werde ich mich an eselmüller wenden sollte es dann so weit sein.

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