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 Fesselträgerursprung
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Soul
Senior Member




1830 Beiträge

Erstellt am: 09.08.2018 :  11:22:10 Uhr  Profil anzeigen Sende Soul eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen

Bei meiner Stute wurde Fesselträgerursprung diagnostiziert.
Inkl einer Zerrung mit entzündung die jedoch bereits chronisch ist, weils einfach nicht „ gesehen „ wurde.

Was sind eure Erfahrungen?
Was habt für terapie gemacht, kams wider gut?
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solina del cuore
Starting Member



40 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  13:59:19 Uhr  Profil anzeigen Sende solina del cuore eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo Soul

Bei meiner 5 jährigen Stute wurde der gleiche Befund festgestellt.
Habe es aber sehr deutlich gesehen, da sie eingeknickt ist in der Bewegung.
Sie hatte den Befund an der HH und nicht wie so oft an der VH.

Hatte meine Stute dann für eine Zweitmeinung noch im Tierspital ZH.
Danach sind wir ziemlich schnell nach DE ( Tierklinik Schabelhof) und haben da über Monate mit dem Aquatrainer auftrainiert. Sie zeigte nicht mehr an, die Schmerzen waren weg, der Ultraschalluntersuch war bland - sie sah top aus.

Nach monatelangem Aufbau war sie dann bereit für den Beritt. 2 Monate später riss das der Fesselträger am Ursprung komplett ab und ich musste sie einschläfern.

Ich denke mein Beispiel zeigt, dass man noch so viel investieren kann (Zeit und Geld) und man bei dieser Diagnose einfach keine Sicherheit hat. Aber das hat man eigentlich sowieso nie

Habe dazumal diverse Erfahrungsberichtet gegoogelt und Tierarztberichte gelesen. Fazit: Bei den einen klappts mit wenig Aufwand bei andern halt nicht.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du mehr Glück hast.
Bei Fragen stehe ich dir auch per PN zu Verfügung.


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Zeneli
Junior Member



448 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  15:50:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Zeneli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo Soul

Mein erstes Pferd hatte ebenfalls diese Diagnose erhalten und zwar hinten rechts. Auf dem Ultraschall haben wir gesehen, dass es entzündet ist sowie waren bereits Verkalkungen zu sehen. Wir waren zuerst im NPZ. Ich hatte drei Möglichkeiten: Entweder ein Kortisondepot spritzen und dann 10 Wochen Boxenruhe, Operieren oder Einschläfern. Ich habe mich zuerst für das Kortisondepot entschieden.

Nach einiger Zeit habe ich aber immer noch keine Besserung (auch keine kleine) gesehen. Daher habe ich mir ein Zweitmeinung eingeholt. Bei dieser wurde mir die Operation vorgeschlagen. Die Chancen standen eigentlich nicht schlecht. Ich hab mich dann dazu entschieden und diese Operation machen lassen. Nach dem Eingriff ist der Fesselkopf extrem abgesunken. Der Tierarzt meinte, dass es sein kann, das sich das zu einem Teil wieder regeneriert, daher gab ich ihm noch etwas Zeit. Es kam jedoch nicht mehr gut und ich musste in einschläfern.

Mein persönliches Fazit ist das ich diesen Eingriff nicht mehr lassen machen würde.

Ich wünsche dir und deinem Pferd alles Gute und ich hoffe, dass eure Geschichte besser Endet als unsere.

LG


Bearbeitet von: Zeneli am: 09.08.2018 15:53:18 Uhr
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Bony
Junior Member



416 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  09:43:28 Uhr  Profil anzeigen Sende Bony eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: solina del cuore
Bei meiner 5 jährigen Stute wurde der gleiche Befund festgestellt.
Habe es aber sehr deutlich gesehen, da sie eingeknickt ist in der Bewegung.
Sie hatte den Befund an der HH und nicht wie so oft an der VH.


Dito, ebenfalls 5 Jährige Stute mit Befund chronische Fesselträgerentzündung hinten rechts.
Bei uns war aber nichts gezerrt oder verkalkt, wirklich "nur" Entzündet. Wir haben es auch lange nicht gemerkt, da Sie nie Lahm war. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass Sie Taktunrein ist, aber da es am nächsten Tag immer weg war hab ich mir irgendwann eingeredet dass ich Geister sehe.

Wir haben Sie dann 6 Monate auf die Weide gestellt, danach war es leider kein bisschen besser (das reicht bei manchen Pferden schon). Also haben wir uns für eine Fasziotomie entschieden. Da wird die Faszie die über dem Fesselträgerursprung liegt durchtrennt, somit kriegt die Sehne mehr Platz, wird nicht mehr ständig gereitzt und kann somit heilen. Gleichzeitig wurden ihr Stammzellen aus dem Brustbein entnommen und an den Fesselträger gespritzt.

Die OP war erfolgreich, wir hatten nie mehr Probleme mit dem Bein. Ich konnte auch wieder Springen mit ihr. Einzig die Kniescheibenbänder machten nach der langen Pause anfangs ein bisschen Probleme. Die mussten wir dann einmal Spritzen und mit dem Aufbau erledigte sich das Problem dann auch.

Leider musste ich die Stute vor zwei Monaten im Alter von 9 Jahren aufgrund einer Kolik einschläfern.

Hat deine Stute es vorne oder hinten?
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Soul
Senior Member



1830 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  10:12:30 Uhr  Profil anzeigen Sende Soul eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Meine Stute hat es hinten links, beim operierten Bein.
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Rayssa H
Advanced Member



2182 Beiträge

Erstellt  am: 15.08.2018 :  07:12:43 Uhr  Profil anzeigen Sende Rayssa H eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Meine Stute hatte es auch und leider haben wir es nie in den Griff bekommen, wir haben 3 Jahre lang immer und immer wieder Lahmheit deshalb.
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