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 Lahmheit ohne Befund -- Erfahrungen?
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sinakatrin
Starting Member



24 Beiträge

Erstellt am: 10.10.2018 :  19:49:28 Uhr  Profil anzeigen Sende sinakatrin eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo Zämmme

Leider geht mein Pferdchen seit ca. eine Woche lahm. Der Tierarzt war da, konnte aber keine Diagnose stellen. Wir fahren bald in die Klinik für weitere Untersuchungen, wäre aber für Erfahrungsberichte oder Tipps, wonach wir genau suchen könnten, sehr froh.

Im Schritt zeigt er ein sauberes Gangbild. Im Trab geht er vorne links lahm. Das linke Bein ist nicht geschwollen, das Rechte zeigt dafür eine leichte Schwellung, die nur bei genauerem hinschauen sichtbar wird. Er reagiert aber weder auf die Beugeprobe noch auf Druck mit den Händen oder der Zange an den Hufen. Wir haben ihn bereits bis hin zum Röhrbein anästhesiert, aber auch da wird er nicht weniger lahm, sondern läuft gleich weiter. Bei ruhigem, fast schon schleichendem Trab ist auch keine Lahmheit zu erkennen, nur wenn ich ihn auffordere, etwas schwungvoller zu traben. Er ist trotz Lahmheit sehr lauffreudig und läuft beim Spazieren gerne mit.
Eine Woche bevor die Lahmheit aufgetaucht ist, waren Oestopathin und Zahnarzt noch da. Ich habe ihn einen Tag zuvor noch dressurmässig gearbeitet und am nächsten Tag war er deutlich lahm.

Irgendwelche Ideen, was ich meinem Tierarzt noch so vorschlagen könnte? Ich möchte ihm keinesfalls "Driquatsche", aber ich möchte mir gerne selbst auch ein Bild machen und allenfalls Lösungsansätze vorschlagen.

Meine Vermutung: Arthritis (Gelenksentzündung) in der Schulter. Ich habe keinerlei Ahnung von Medizin und schon gar nicht bei Pferden. Aber da er sich gerne mal auf die innere vordere Schulter wirft, wäre das für mich eine erklärbare und nachvollziehbare Diagnose. Was meint ihr dazu?
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Mikado
Average Member



816 Beiträge

Erstellt  am: 10.10.2018 :  22:01:53 Uhr  Profil anzeigen Sende Mikado eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Lass Dein Pferd auf Borreliose testen. Die Jahreszeit spricht sehr dafür und die Lahmheit auch. Meine Kollegin hat gerade das gleiche Problem.
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Melody5
Senior Member



1210 Beiträge

Erstellt  am: 11.10.2018 :  06:01:53 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich würde auch noch das Hufgelenk anästhesieren.
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miaumiau
Advanced Member



3660 Beiträge

Erstellt  am: 11.10.2018 :  06:28:46 Uhr  Profil anzeigen Sende miaumiau eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Meiner hatte vor 2 Jahren eine solche Lahmheit, hinten links. Hab dann den TA gerufen, der hat das Bein eingepackt und wir haben Quarkwickel etc gemacht. Nach einer Woche noch keine Besserung. Dann hab ich das Tierspital Schönbühl beigezogen. Sie haben Schritt für Schritt das ganze Bein anästhesiert. Am Schluss schaute es so aus, als wäre der Schmerz aus dem Hufbein gekommen. Er zeigte auch deutlich Wendeschmerz. Die TÄ vom TierSpi hat dann gemeint, das es eventuell ein Hufbeinbruch sein könnte. Er stand dann eine Woche in Schönbühl und sie haben nichts rausgefunden. Alle Röntgenbilder waren top, auch das Schallen hat keine Ergebnisse erbracht. Nach einer Woche haben sie ihn dann ohne Befund entlassen. Die TÄ vom TierSpi hat mir aber eine Adresse einer Chiro gegeben, die mal vorbeischauen soll. Die kam dann, hat den Fribi von Kopf bis Fuss durchgecheckt und bemerkt, dass diese Lahmheit kam, weil er auf diesem Bein eine Überbelastung hatte, da er so schief war. Sie hat ihn dann behandelt, und siehe da, er war Lahmfrei. Gonzo ist ein 1.70m grosser Freiberger der sehr lang ist. Zu allem Übel ist er auch noch verdammt beweglich. So hat er sich beim rumeiern auf der Weide so arg in sich selber verdreht, dass diese Lahmheit gekommen ist. Das Problem war aber eigentlich das andere Bein. Wenn du aus dem Kanton Bern kommst, kann ich dir diese Chiropraktikerin von Herzen weiterempfehlen

Edit meint: Ah vorher hatte ich noch eine Osteopathin und eine Physiotherapeutin am Pferd, beide waren ratlos, resp. konnten sich nicht erklären was da los war. Die Lahmheit kam bei uns auch plötzlich. Ich hab ihn auf die Weide gebracht, da war alles noch gut. Als ich ihn 4h später von der Weide holte, ging er stocklahm. Das machte mir Sorgen, denn er ist sonst recht Schmerzresistent.

Bearbeitet von: miaumiau am: 11.10.2018 06:34:29 Uhr
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Melody5
Senior Member



1210 Beiträge

Erstellt  am: 11.10.2018 :  07:41:59 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
@miaumiau: kannst Du mir sagen wie Deine Chiropraktierin heisst? Danke
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Liana
Average Member



630 Beiträge

Erstellt  am: 11.10.2018 :  08:03:39 Uhr  Profil anzeigen Sende Liana eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich würde nicht noch mehr zu Hause mit dem Tierarzt zu Hause rumprobieren, fahrt in eine gute Klinik und lasst ihn anschauen. Es gibt so viel verschiedene Bänder/Sehnen usw. Dort können ihr gleich vor Ort röntgen, Ultraschall oder was sie dir behandeln.

Der letzte bei meiner Stute, hätte eine Kollegin gewettet das es von der Schulter aus kommt.. Schlussendlich ist es jetzt tiefe Biegesehne und Seitenband vom Huf.
Das nach einem Befunds-Marathon..

Meine Stute ist trotz ihrer auch immer Lauffreudig geblieben.. da sie immer gefallen will.

Ich drücke dir die Daumen


Wenn ein Pferd nein sagt, hat man entweder die falsche Frage, oder die Frage falsch gestellt!"
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Liseli
Junior Member



204 Beiträge

Erstellt  am: 11.10.2018 :  08:51:32 Uhr  Profil anzeigen Sende Liseli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich schliesse mich gerne an - habe auch gerade so einen Kandidaten... Vermutlich hat er auf der Weide "Seich" gemacht, ist jetzt hinten rechts lahm. Bein ist aber weder geschwollen noch warm, gibt nicht an, nichts. Erste TA-Untersuchung ohne Befund.
Ich könnte mir vorstellen, dass es von weiter oben, also vom Becken/Rücken her kommt, und habe mir überlegt, die Ostheo zu holen. Was meint Ihr?
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miaumiau
Advanced Member



3660 Beiträge

Erstellt  am: 11.10.2018 :  11:24:33 Uhr  Profil anzeigen Sende miaumiau eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Melody5

@miaumiau: kannst Du mir sagen wie Deine Chiropraktierin heisst? Danke


Sie heisst Carole Braun und kommt aus Münsingen.
https://www.vettherapiebraun.ch/
Hab echt schon viele Menschen an meinem Pferd gehabt, aber sie hat mich sowas von überzeugt. Vor allem weil sie das Krankheitsbild ganzheitlich anschaut und auch Akkupunktur mit einbezieht.
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Ornata
Moderator



14917 Beiträge

Erstellt  am: 11.10.2018 :  14:19:06 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ornata's Homepage Sende Ornata eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
hals, rücken, hinterhand... schulter hängt ohne gelenksverbindung am skelett, kann eine verspannung der muskulatur sein. artritische veränderungen wären dann eher im biggelenk und das glaube ich nicht. da müsste man den schmerz auslösen können bei der palpation oder bewegungskontrolle.
vorne rechts leichte schwellung ist allenfalls wegen der überbelastung. noch würde ich das nicht gewichten.
wann genau geht er lahm? harter boden, weicher boden, geradeaus, wendung links/rechts....
video machen, slomotion, genau hinschauen. und vorallem das ganze pferd anschauen. wie steht er denn immer da? gewichtverteilung? wie geht er und was macht er mit dem kopf und dem rumpf?
wenns nur eine woche ist finde ich es noch nicht schlimm, je nach zustand sonst. ich würde, wenn es nicht bessert, ins tierspi züri fahren. die sind super für lahmheits-checks.



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Bony
Junior Member



424 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  12:11:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Bony eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Meine Stute war mal vom einten Tag auf den anderen Tag hinten rechts Stocklahm. Das Bein wurde 2 Jahre zuvor operiert (fasziotomie am Feeselträger) und ich dache natürlich dass es damit zusammenhängt obwohl sie damals NIE so fest Lahm war.

Ich fuhr am nächsten Tag direkt in die Klinik und dort wurde eine Zerrung am Lendenmuskel diagnostiziert.

Muss also nicht zwingend sein, dass die Lahmheit effektiv vom Bein aus kommt.
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Lusi
Advanced Member



23427 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  12:29:25 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
ich habe mal mein leicht weidelahmendes pferd ohne schwellung oder wärme irgendwo einfach zwei wochen "vergessen" und dann war alles wieder gut
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Fribipower2003
Junior Member



495 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  12:34:12 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Also wenn der TA vor Ort nichts Gravierendes findet, würde ich zuerst mal meine Osteopathin holen, bevor ich die volle Tierspital-Keule zücken würde.
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Lusi
Advanced Member



23427 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  13:04:14 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
dito
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Mikado
Average Member



816 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  13:06:58 Uhr  Profil anzeigen Sende Mikado eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Eine weitere Möglichkeit wäre eine blovckierte Schulter.Hdtte mein Pferd schon öfters. Das erkennst Du wenn Du reitest und eine Schulter nicht gleich weit nach vorne geht, wie die andere.
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noita
Advanced Member



2954 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  13:44:43 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich kann Dir noch Jemand empfehlen
Marie- Luise Tropper Google mal, sie ist in Thun mit Kleintieren teilzeit angestellt. Und von Zu Hause aus mit Teilzeit arbeit mit Pferde.

Und
Ursula Ledergerber
Beide arbeiten nach der der selben Methode und sind Wirklich extrem gut.


Ich mag unrecht haben und Du magst recht haben; und wenn wir uns bemühen,
dann können wir zusammen vielleicht der Wahrheit etwas näher kommen.
(Karl Popper, 1902 – 1994)
Übrigens...: "Es kommt nicht darauf an, wer regiert, solange man die Regierung ohne Blutvergießen loswerden kann."
(Karl Popper, 1902 – 1994)
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Ornata
Moderator



14917 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  19:41:52 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ornata's Homepage Sende Ornata eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

ich habe mal mein leicht weidelahmendes pferd ohne schwellung oder wärme irgendwo einfach zwei wochen "vergessen" und dann war alles wieder gut

jup! deshalb schrieb auch ich, dass ich es nach einer woche noch nicht mega schlimm finde.
ein wallach bei uns hat sich mal beim abwenden so doof bewegt, dass er wochenlang lahm war, zerrung halt. nix weiter.



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Tarantelle
Starting Member



8 Beiträge

Erstellt  am: 13.10.2018 :  09:15:04 Uhr  Profil anzeigen Sende Tarantelle eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Plötzlich deutlich lahm, hinten Rechts. Was für mich hätte sein können: Wegen Ausrutschen in der Liegehalle (Aktiv-Stall-Haltung). Am gleichen Tag, vor Ausrutscher, beim Ausreiten sehr lauffreudig, munter mit Bocksprüngen im Galopp. Am Tag danach lahm.

Aufgeboten wurden Ostheo, Physio, dann Naturheiler energetisch und dann TA. Kein Befund, keine Erklärung für das Ticken.

Tierklinik. Röntgen, Zähne kontrolliert, Gyni-Untersuch, Lahmheitsuntersuch. Diagnose: Mittel- bis hochgradig Spat beider Sprunggelenke. Das linke Gelenk ist bereits stark verknöchert, beim rechten Sprunggelenk fortschreitende Verknöcherung.

Ein Prozess den ich über Jahre nicht bemerkt habe, da stets taktrein und ohne irgendwelche Auffälligkeiten. Auch alle Therapeuten sowie TA hatten nie verdacht auf Spat.
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