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Lamiscca
Junior Member



106 Beiträge

Erstellt am: 26.10.2018 :  07:02:38 Uhr  Profil anzeigen Sende Lamiscca eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
ACHTUNG LANG - wusste nicht wie ich es kürzer fassen sollte.

Vielleicht finde ich hier im RK Tipps und Ideen wie ich meinem Pferd helfen könnte.

Ich habe seit 4 Jahren eine Stute. Beim Kauf war sie 8-jährig. Rückblickend wurde sie gekauft, weil ich jung, dumm und naiv war und mich einfach in ihre Augen verliebt habe.
Angeschafft habe ich mir eine hysterische Baustelle. Die Stute griff beim longieren an, galoppierte meistens im Kreuz- oder Aussengalopp an und mit der Hinterhand meistens auf dem zweiten Hufschlag, sobald man die Zügel im Schritt aufnimmt läuft sie Pass, Beim Ausreiten hat sie vor jeder Situation Angst und zeigt dies mit Vollstop, abdrehen oder davonstürmen, auf dem Platz geht bei jeder Kleinigkeit teilweise ein Zucken durchs ganze Pferd. Platz- und Springsauer. Sobald die Hand in Nähe des Bauches geht z.bsp Decke anziehen, Bürsten und Satteln, schlägt sie gegen den Bauch, legt die Ohren an und beisst in die Luft.

So, das war vor 4 Jahren. Ich habe mich weiterentwickelt und mit ihr so ziemlich alles ausprobiert was man kann. Mittlerweile arbeitet sie gerne mit auf dem Platz und mag Stangen und Cavalettiarbeit, beim Ausreiten ist sie kontrollierbar, es gibt jedoch immer noch Situationen wie oben beschrieben jedoch eher selten. Auch die Situationen mit dem Zucken durchs ganze Pferd gibt es noch aber selten so ca. 1x pro Monat oder manchmal auch weniger (vor allem bei Wind). Bei der Boden- und Longenarbeit ist sie absolut brav und auch Freiarbeit geht mittlerweile, das Pferd ist sehr verschmust und liebt es von allen betüdelt zu werden, also im Umgang ein richtiger Schatz. Die Hand am Bauch und Decken anziehen stört sie nicht mehr, putzen am Bauch geniesst sie sogar, Satteln ist immer noch schlimm für sie, sie beisst noch in die Luft, bei guten Tagen kräuselt sie «nur» die Nase. Pass läuft sie fast nicht mehr im Schritt ausser bei Aufregung, das galoppieren klappt sehr gut, Aussengalopp macht sie nur wenn gewünscht, Kreuzgalopp kommt seit ca. 1.5 Jahren gar nicht mehr vor. Sie ist sehr wendig, springt fliegende Galoppwechsel, Übergänge aller Art fallen ihr leicht und sie macht flüssiges Schenkelweichen in allen Gangarten. Eigentlich völlig Ausreichend, ich kann selber auch nicht viel mehr :)
#61514;
So…aber eines ist geblieben sie ist oft «fest» im Rücken, auf der Weide, unter dem Sattel eigentlich immer. Ihr Rücken schwingt viel weniger als der von den anderen Pferden, so meine Beobachtung und die Rückmeldung von meinem Trainer. Wir arbeiten sie viel locker vorwärtsabwärts, reiten Übergänge, machen Stangenarbeit und Seitengänge damit sie sich löst, es fällt ihr aber schwer den Rücken herzugeben.
Ich bin mir nun am Überlegen den Rücken einmal durchröntgen zu lassen, einfach zu meiner Sicherheit, damit mir jemand sagt wie es «innerlich» aussieht.
Das Pferd ist Taktrein, wird regelmässig von einem Osteopathen behandelt, 2-3x pro Jahr bekommt sie eine Cranio Therapie, Spring- sowie Dressursattel sind auf Mass und werden jährlich kontrolliert und wenn nötig angepasst. Wir haben keinen strikten Trainingsplan, sie wird jedoch, wenn möglich täglich von mir bewegt. 1-2x longiert, hier entweder am Kappzaum (Kurse wurden besucht) oder mit 3ecks Zügel, 2-4x gehen wir Ausreiten in allen Gangarten zwischen 1-3 Stunden je nach Zeit und 3-4 pro Woche arbeiten wir alleine auf dem Platz oder besuchen die Reitstunde (Dressur, Stangen, Cavaletti oder Springgymnastik). 1-2x pro Monat versuche ich längere Rite zwischen 3-6 Stunden einzuplanen.

Habt ihr mir Tipps was noch helfen könnte? Was würdet ihr machen? Hatte jemand schon ein ähnliches Problem?
Könnte es evt. auch von einem Magengeschwür kommen oder Gebärmutterzyste und ich suche in die falsche Richtung?

Meine nächsten Schritte wären den Rücken zu röntgen aber ich wollte mich noch etwas im RK umhören.

-Warmblut Pferd
-162cm
-kurz und kompakt

Bearbeitet von: Lamiscca am: 26.10.2018 07:04:04 Uhr
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WS
Moderator



12436 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  08:17:10 Uhr  Profil anzeigen Sende WS eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich find die Idee mit dem Röntgen gut. Machs doch einfach, dann hast du Gewissheit.

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein, 14.03.1879 - 18.04.1955, deutscher Physiker und Nobelpreisträger

 !!! Achtung Spoiler !!! 

  



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Jurablitz
Junior Member



194 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  08:17:51 Uhr  Profil anzeigen Sende Jurablitz eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat

Wenn Stuten solche Befindlichkeitsstörungen haben können durchaus gynäkologische Probleme die Ursache sein, so wie Du das beschreibst. Ich würde mal, noch vor dem Rücken, die Eierstöcke kontrollieren/abklären lassen. Wir hatten vor Jahren eine QH-Stute mit ähnlichen Baustellen, die hatte einen kindskopfgrossen Tumor am Eierstock. Nach Entfernung desselben waren die meisten Probleme erledigt.


Bau eine Brücke - die am anderen Ufer warten darauf...
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artaxli
Moderator



1771 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  08:26:58 Uhr  Profil anzeigen Sende artaxli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
wie ist sie bemuskelt?
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Lamiscca
Junior Member



106 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  08:42:25 Uhr  Profil anzeigen Sende Lamiscca eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich finde sie muskulär durchschnittlich könnte besser sein resp. mehr an der Hinterhand. Aber ich finde sie jetzt auch nicht im negativen Bereich was die Muskeln betrifft. Hatte leider keine besseren Bilder zur Hand ich denke hier sieht man es grob.


2014


2018


2018


2018



Bearbeitet von: Lamiscca am: 26.10.2018 08:56:15 Uhr
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Lusi
Advanced Member



23461 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  08:49:12 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hüüübsch!

Auf dem berittenen Bild läuft sie auf der Vorhand. Das hilft natürlich der Rückentätigkeit wenig.
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Lamiscca
Junior Member



106 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  08:58:09 Uhr  Profil anzeigen Sende Lamiscca eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
@Jursblitz: Ich glaub ich werde mal die Eierstöcke zuerst Abklären.

@Lusi: Passiert mir immer wieder sehr gerne mit ihr, ich denke auch eine Hauptbaustelle von mir und von ihr.
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Lusi
Advanced Member



23461 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  09:00:19 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ach meiner läuft ja auch mehr vorne als hinten, ausser ich will ihn wirklich voll versammeln. Sie können ja nicht in Dauervollversammlung laufen.

Das untere Bild ist toll! Ja, das mit den Eierstöcken wäre wohl ein Ansatz.

Bin gespannt!
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Bony
Junior Member



435 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  10:05:57 Uhr  Profil anzeigen Sende Bony eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: WS

Ich find die Idee mit dem Röntgen gut. Machs doch einfach, dann hast du Gewissheit.


Dito, würde ich auch so machen.

Falls im Rücken wirklich ein Problem besteht ist vielleicht so viel Reiten (vorallem so lange) wie du schreibst nicht optimal.

Ich reite meinen Rückenpatienten nur noch kurz aber dafür intensiv. Das heisst max. 1h (egal ob Platz der Gelände). Viel V/A, praktisch nie am langen Zügel (nur V/A). Dafür mehr Longieren, Laufband oder Karusell.
Seit ich das so mache, haben wir praktisch keine Probleme mehr.

Aber falls beim Röntgen wirklich etwas gefunden wird, wird dir dein TA dann schon sagen wie du weiterfahren sollst.
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likemango
Senior Member



1309 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  10:29:09 Uhr  Profil anzeigen  Besuche likemango's Homepage Sende likemango eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Das tönt so, als hättet ihr die letzten 4 Jahre ganz schön gearbeitet.

Mir ist beim Durchlesen noch ein wichtiger Gedanke durch den Kopf. Dein aktuelles Thema ist ja das Schwingen des Rückens.
Hierzu ist es wichtig zu wissen, dass es sehr vom Gebäude abhängt, wie gross die Ampitude des Rückens sein kann. Ein kompaktes Pferd hat nicht die selbe Ampitude, wie eines mit sehr langem Rücken.
Um zu wissen, ob das Pferd 'den Rücken hergibt', ist es deshalb sinnvoller darauf zu schauen, ob sie dich im Trab 'wirft' oder ob sie 'schwingt' und dich in der Bewegung mitnimmt.
Bei Pferden, die dich werfen, bewegt sich der Rücken nur von 0 auf plus - also nach oben. Die natürliche Bewegung beinhaltet aber auch eine Schwingung nach von 0 nach minus - also von 'normal' (0) nach oben (plus), via normal nach unten (minus) & wieder zurück zu normal.
Das fühlt sich viel 'weicher' an - was je nach Ross aber nicht zwingend leichter zu sitzen ist, da die Ampitude von minus nach plus natürlich geösser ist als von 0 nach plus.
Pferde, die einen werfen, sind kaum zu sitzen.

Vielleicht hilft dir das, um einzuschätzen, ob die geringere Rückenaktivität auf ihre kompakte Bauweise zurückzuführen ist, ode är ob es um ein gesundheitliches Problem gehen könnte.
Hierbei find ich Bonys Hinweis sehr gut. Kurze Reprisen reiten. Die Muskulatur ermüdet recht schnell. Meiner Erfahrung nach meist schon nach 20 bis 30 Minuten. Gerade bei Rückenpatienten deshalb gut darauf schauen, die Muskulatur nicht zu ermüden. Je nach Trainingszustand reicht es kurz abzusteigen & ein paar Minuten zu gehen.

Glg likemango

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Bony
Junior Member



435 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  10:55:37 Uhr  Profil anzeigen Sende Bony eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: likemango
Die Muskulatur ermüdet recht schnell. Meiner Erfahrung nach meist schon nach 20 bis 30 Minuten. Gerade bei Rückenpatienten deshalb gut darauf schauen, die Muskulatur nicht zu ermüden. Je nach Trainingszustand reicht es kurz abzusteigen & ein paar Minuten zu gehen.


Als ich mit meinem Rückenprogramm begonnen habe bin ich noch nicht 1h geritten, ich hab wie erwähnt bei 20-30 Mintuen angefangen und dann gesteigert auf 1h (hätte ich vielleicht vorher erwähnen sollen). Anfangs habe ich vom Boden aus eingeschrittet und ausgeschrittet somit hatte ich dann mehr Zeitkontingent zum reiten.

Sobald die Muskulatur ermüdet wird dein Gewicht nur noch vom Skelett getragen und das ist das ungesunde.

Mein TA hat mir mal gesagt, theoretisch ist für einen Rückenpatienten jedes Kilo auf dem Rücken zu viel - also weniger ist mehr. Einerseits so wenig Gewicht wie möglich und anderseits nicht zu lange reiten.

Bearbeitet von: Bony am: 26.10.2018 11:01:48 Uhr
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Chrigi77
Average Member



783 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  12:27:03 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Du schreibst, Deine Stute hält den Rücken auch auf der Weide fest?

Also ich kenne dieses immerwährende Festhalten vor allem in Bezug auf innerliche Angespanntheit (Nerven).
Bei meiner Stute wurden die Eierstöcke beidseitig entfernt aus diversen Gründen. In einigen Bereichen hat es sehr viel gebracht, aber in Bezug auf die Angespanntheit nicht. Als sie eine zeitlang in Bioresonanz-Behandlung war, wurde sie etwas lockerer. Das schien aber nur Symptombekämpfung gewesen zu sein, sobald die Bioresonanz ausgesetzt hatte, wurde das ganze Pferd wieder verspannt.

Fühlt sich Dein Pferd "hart" an? Hat es eine starke Hautspannung?
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Lamiscca
Junior Member



106 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  12:49:20 Uhr  Profil anzeigen Sende Lamiscca eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ja. mein Pferd ist allgemein eher "hart" zum anfassen, wird auch immer wider durch Massagen gelöst. Im Umgang Stall/Weide ist sie mittlerweile sehr ruhig, entspannt, zufrieden und stressfrei. Dies war früher definitiv nicht so, sie war immer eher in "Achtung" Stellung. Am Putzplatz extremes scharren sobald ich mich entfernt habe und nicht bei ihr stand. Diese ist aber alles nicht mehr so sie wirkt sehr zufrieden und ruhig eigentlich im reinen mit sich. Beim Reiten grundsätzlich auch gelassen und entspannt, bekommt aber bei Kleinigkeiten schnell stress und Anspannung (Bsp. Fussgänger die um den Ecken kommen, Plastik das sich bewegt, wenn sie eine neue Übung nicht versteht...) lässt sich aber rascher wieder beruhigen und entspannt innerlich auch wieder.
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Chrigi77
Average Member



783 Beiträge

Erstellt  am: 26.10.2018 :  13:33:49 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lamiscca

Ja. mein Pferd ist allgemein eher "hart" zum anfassen, wird auch immer wider durch Massagen gelöst. Im Umgang Stall/Weide ist sie mittlerweile sehr ruhig, entspannt, zufrieden und stressfrei. Dies war früher definitiv nicht so, sie war immer eher in "Achtung" Stellung. Am Putzplatz extremes scharren sobald ich mich entfernt habe und nicht bei ihr stand. Diese ist aber alles nicht mehr so sie wirkt sehr zufrieden und ruhig eigentlich im reinen mit sich. Beim Reiten grundsätzlich auch gelassen und entspannt, bekommt aber bei Kleinigkeiten schnell stress und Anspannung (Bsp. Fussgänger die um den Ecken kommen, Plastik das sich bewegt, wenn sie eine neue Übung nicht versteht...) lässt sich aber rascher wieder beruhigen und entspannt innerlich auch wieder.


Also wenn sich ein Pferd "hart" anfühlt, dann sei dies wegen der verspannten Faszien. Hat mir jemand vom Fach mal so erklärt.
Wie man diese Verspannungen jedoch effektiv und vor allem dauerhaft lösen kann, ist mir leider immer noch ein Rätsel. Wir haben noch kein Mittel dagegen gefunden. Es wird ja einen Grund geben, wieso da alles so verkrampft ist. Bei ihr könnte es an den Nerven liegen.

Mein Pferd scheint übrigens äusserlich nun auch viel mehr entspannt zu sein, aber man merkt es an solchen Dingen, dass sie es eigentlich doch nicht wirklich ist.

Vielleicht könntest Du es auch mal mit Bioresonanz versuchen? Eventuell kannst Du da einen Hinweis erhalten, in welche Richtung man wohl vorgehen müsste...
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bodom
Starting Member



37 Beiträge

Erstellt  am: 27.10.2018 :  20:01:37 Uhr  Profil anzeigen Sende bodom eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ja bei uns waren es auch die Faszien bzw. die Rücken-Lendenfaszie. Bei uns hat Matrix-Rhythmus Therapie als Faszienmassage und Trainingsumstellung sehr gut geholfen. Nun mache ich jeweils wenn ich Verspannungen bemerke, selber "Faszientherapie" bzw ich massiere den Rücken mit ganz feinen Techniken.
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Svalur
Advanced Member



2655 Beiträge

Erstellt  am: 28.10.2018 :  07:48:34 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Bei sich hart anfühlenden Pferden habe ich jeweils nach LTJ massiert.Der Erfolg war zwar da, aber es brauchte richtig viel Zeit, weil ich immer das ganze Pferd massiert habe.
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Lamiscca
Junior Member



106 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2018 :  12:53:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Lamiscca eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Update

Tierarzt/Chiropraktiker war da

Röntgen wird abgeraten, da an diesem Punkt es sehr schwierig sei auf dem Röntgen etwas "Tieferes" zu erkennen, man würde vorwiegend die Dornfortsätze sehe. Er meinte Schmerzen seien keine vorhanden da sie bei keinem Test Schmerzsymtome gezeigt hat. Auch mit dem Ultraschall wird momentan noch abgewartet, da Symtome nicht typisch sind.

Er hat mir eine Technik gezeigt um den Rücken vor dem reiten zu wölben, diese muss ich nun täglich ein paar mal wiederholen. Sättel wurden nun noch von ihm überprüft und für passend befunden. Ich muss ihn nun wöchentlich über den Stand inkl. Video informieren und sie wird in kurzen Abständen (sobald eine leichte Verschlechterung) erneut behandelt (Chiro), mit dem Ziel die Abstände immer länger werden zu lassen. Auch wird sie nun noch regelmässiger Ostheotherapie erhalten und es wird noch "genädelet". Zudem sei sie von ihrem Körper her ein "nicht sehr elastisches Pferd" was nicht weiter schlimm ist.
Sie hatteim Kreuzdarmbereich Verklemmungen und einen verkrampften Muskel.

ich werde hier ab und zu ein Update verfassen, falls es jemanden interessiert oder ähnliche Probleme hat.
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Svalur
Advanced Member



2655 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2018 :  18:11:30 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich versteh nicht, warum Chiro und Osteo am Pferd arbeiten.
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Jurablitz
Junior Member



194 Beiträge

Erstellt  am: 01.11.2018 :  21:03:31 Uhr  Profil anzeigen Sende Jurablitz eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat

Also, kurze Pferde können rein vom Körperbau her ihren Rücken nicht so schwingen lassen wie "lange" Schiffe. Dafür fallen ihnen Galoppwechsel und Seitengänge eher leichter, wie Du ja auch sagst, weil sie einfach "handlicher " und besser im natürlichen Gleichgewicht sind. Eben deshalb werden z.B. Westernrassen mit eben diesen Merkmalen gezüchtet. Wenn gesundheitlich alles im grünen Bereich ist würde ich mir nicht so grosse Gedanken machen und einfach das reiten, was sie anbietet. Und natürlich weiterhin gut gymnastizieren. Das gilt natürlich nur, wenn Du keine klassisch gerittenen Dressurprüfungen machen möchtest. Dann allerdings würde ich mir doch lieber ein anderes Pferd kaufen, dass vom Körperbau dann halt besser dafür geeignet ist und dieses hier an Jemanden abgeben, der genau das sucht, was sie ist, anbietet und kann.

Mir gefällt übrigens Dein Pferd sehr sehr gut, ich finde es ein super schönes Pferd mit enormer Ausstrahlung.


Bau eine Brücke - die am anderen Ufer warten darauf...
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Lamiscca
Junior Member



106 Beiträge

Erstellt  am: 05.11.2018 :  06:42:57 Uhr  Profil anzeigen Sende Lamiscca eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
@Svalur: Ostheo ist eine Kollegin von mir die das Pferd ca. 2x im Jahr zusätzlich behandelt, eigentlich Massage. Ich sehe es als Welnessprogramm welches sie sehr geniesst.

@Jurablitz: Wir machen ein bisschen alles und nehmen auch an klassischen Dressurprüfungen teil. aber alles auf tiefen Niveau. Für mich völlig OK ich will und kann sie sowieso nicht mehr weggeben, ich habe das Gefühl für sie passt es auch. Sie liebt die Abwechslung
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noita
Advanced Member



2976 Beiträge

Erstellt  am: 05.11.2018 :  10:20:11 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Nicht zu vergessen passt der Sattel wirklich? Auch ein kleines Problem kann manchmal Steifheit machen.

Ich mag unrecht haben und Du magst recht haben; und wenn wir uns bemühen,
dann können wir zusammen vielleicht der Wahrheit etwas näher kommen.
(Karl Popper, 1902 – 1994)
Übrigens...: "Es kommt nicht darauf an, wer regiert, solange man die Regierung ohne Blutvergießen loswerden kann."
(Karl Popper, 1902 – 1994)
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