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 Scharbockskraut bekämpfen
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Chrigi77
Average Member




867 Beiträge

Erstellt am: 07.04.2019 :  10:16:20 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Kommt es mir nur so vor, oder gibt es dieses Jahr besonders viel Scharbockskraut?

An diejenigen, die sich mit Weidepflege auskennen: Wie bekämpft man dieses Kraut am effektivsten, aber ohne Gift (wir sind auf einem Bio-Hof eingemietet)?
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Lusi
Advanced Member



23624 Beiträge

Erstellt  am: 07.04.2019 :  10:28:28 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich meine, das ist ein Zeichen für sauren Boden. Die Landi kann dir da sicher weiterhelfen. Ansonsten halt ausstechen, sobald als möglich.
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Chrigi77
Average Member



867 Beiträge

Erstellt  am: 07.04.2019 :  11:50:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Ich meine, das ist ein Zeichen für sauren Boden. Die Landi kann dir da sicher weiterhelfen. Ansonsten halt ausstechen, sobald als möglich.


Danke für Deinen Tipp. Werde demfall in der Landi mal einen ph-Wert-Messer besorgen und dort nachfragen, was man nebst einem allfällig nötigen Kalken sonst noch tun könnte.
Ausstechen wird eher schwierig, da die Weide ziemlich gross ist und das Kraut über alles gleichmässig verteilt wächst.

Da wir erst seit gut 9 Monaten hier wohnen, kenne ich den Boden noch etwas zu wenig und kann noch nicht genau sagen, was da sonst noch alles wächst. Als wir eingezogen sind, war bereits alles sehr trocken, so dass man nicht mehr viel erkennen konnte. Muss mal unseren Nachbarn fragen, was er für Erfahrungen hat.

Das Hirtentäschel ist momentan auch überall (über die ganze Hanglage, auch bei allen Nachbarn) grossflächig am blühen... Aber das ist wenigstens nicht giftig.
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smmey
Junior Member



260 Beiträge

Erstellt  am: 08.04.2019 :  20:00:16 Uhr  Profil anzeigen Sende smmey eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe dasselbe Problem mit Sumpfschachtelhalm und den Eindruck, er vermehrt sich von Jahr zu Jahr mehr...gifteln mag ich auch nicht, in der Landi riet man mir neben Kalk streuen zu Round Up, was für mich jedoch nicht infrage kommt. Vielleicht hat hier jemand den ultimativen Tipp?
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Susaloo
Starting Member



14 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  09:55:27 Uhr  Profil anzeigen Sende Susaloo eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ist Scharbockskraut giftig für Pferde? Für Menschen nicht bzw. nur in grossen Mengen ungesund.

Das kriegst du nicht weg. Ich habe es im Garten. Es bildet in der Erde kleine Knöllchen und vermehrt sich so ausgiebig. Da müsstest du schon die Erde mind. 10 cm tief abtragen! In einer gesunden Wiese haben sie allerdings wenig Chancen.

Aber immerhin vergilben die Blätter bald nach der Blüte, die gerade stattfindet, und dann ist die Pflanze bis zum nächsten Frühjahr weg. Vielleicht kannst du die Fläche auf der Weide sperren, bis die Blätter eingezogen sind. Gute Weidepflege hilft sicher auch.
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Chrigi77
Average Member



867 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  20:47:00 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Susaloo

Ist Scharbockskraut giftig für Pferde? Für Menschen nicht bzw. nur in grossen Mengen ungesund.

Das kriegst du nicht weg. Ich habe es im Garten. Es bildet in der Erde kleine Knöllchen und vermehrt sich so ausgiebig. Da müsstest du schon die Erde mind. 10 cm tief abtragen! In einer gesunden Wiese haben sie allerdings wenig Chancen.

Aber immerhin vergilben die Blätter bald nach der Blüte, die gerade stattfindet, und dann ist die Pflanze bis zum nächsten Frühjahr weg. Vielleicht kannst du die Fläche auf der Weide sperren, bis die Blätter eingezogen sind. Gute Weidepflege hilft sicher auch.


Keine Ahnung, wie giftig/gefährlich das Scharbockskraut für Pferde ist. Scheinbar hat es auch Bitterstoffe drin, so dass es die Pferde eh nicht fressen.

Unterdessen habe ich diese Weide gesperrt und eine andere geöffnet. Dieses Kraut wächst bei uns nämlich nur bei den Hochstämmern, habe ich herausgefunden. Da ist der Boden natürlich eher sauer. Wir haben aber zum Glück wirklich sehr viel Weide zur Verfügung, so dass wir flexibel sind.

Leider hatte es das Luzerner Seetal, vor allem die Hanglagen, letzten Sommer ziemlich übel getroffen mit der Trockenheit. Das sieht man nun an den Weiden an. Da wachsen neben Hirtentäschel auch Unmengen an (Faden?-)Ehrenpreis... Bin gespannt, wie wir dieses Kraut wieder loswerden, es überwuchert grad wirklich alles...


@smmey: Sind die Weiden in der Nähe vom Waldrand? Am alten Ort war bei uns grad neben der Weide eine Christbaumkultur, da schwappte auch der Ackerschachtelhalm und vor allem Mädesüss rüber. Ich hatte da fleissig gekalkt, 1x im Jahr gedüngt und vor allem auch regelmässig Säuberungsschnitte gemacht. Ausreissen ging nicht, dieser Ackerschachtelhalm ist zäh! Da wir schon bald umgezogen sind, kann ich nicht beurteilen, ob diese Massnahmen etwas gebracht haben.
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smmey
Junior Member



260 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2019 :  22:36:13 Uhr  Profil anzeigen Sende smmey eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Es ist eine ganze Waldlichtung, die teilweise betroffen ist. Letztes Jahr hatte ich Schafe drauf mit der Hoffnung, dass sie den Boden etwas verdichten, hat aber leider nichts gebracht. Ich denke auch, dass neben Kalken (wieviel mal hast du gekalkt?) die Säuberungsschnitte am effektivsten ist. Im Herbst wird die Wiese eh immer ganz gemäht. Wäre der Sumpfschachtelhalm nicht giftig, würde er mich nicht so sehr stören.
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Chrigi77
Average Member



867 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2019 :  23:04:45 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: smmey

Ich denke auch, dass neben Kalken (wieviel mal hast du gekalkt?) die Säuberungsschnitte am effektivsten ist. Im Herbst wird die Wiese eh immer ganz gemäht. Wäre der Sumpfschachtelhalm nicht giftig, würde er mich nicht so sehr stören.


Da der Boden ziemlich sauer war (ich hatte Bodenproben untersuchen lassen und auch selber gemessen), hatte ich eigentlich jedesmal gekalkt, sobald die Weide gewechselt und der Säuberungsschnitt gemacht wurde. Sofern es danach Regen gab. Soweit ich mich erinnere, war das etwa 3x pro Weidesaison. Und alles von Hand...
Aber eben, leider kann ich nicht sagen, ob wir damit Erfolg hatten, da wir danach umgezogen sind.
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