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Ornata
Moderator



14877 Beiträge

Erstellt  am: 06.03.2018 :  18:27:18 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ornata's Homepage Sende Ornata eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Was meint denn dein Hufschmied dazu? Die Story kommt mir bekannt vor... vielleicht kenne ich dein Pferd.
Wenn es dieser ist, dann ist es vermutlich nicht ganz einfach, ihn umzustellen, aber könnte durchaus eine möglichkeit sein. und wir hätten auch lösungen um das umstellen nicht so aprupt zu machen. trotzdem, dass wir hufschmiede sind, gibt es immer wieder pferde, bei denen wir sogar dazu raten, sie umzustellen oder aber besitzer, die das möchten. zumindest wir unterstützen solche vorhaben gerne!
kannst mir auch gerne eine pn machen.
ab april hätte ich sogar eine neue, echt coole umstellungshilfe. :-)
Ich habe die umstellung schon bei einigen rennern mitbekommen und begleitet. es ist oft wirklich schwierig und je nach pferd und haltung leider nicht so, dass es eh geht. aber zum glück gibt es noch anderes als eisen.




Bearbeitet von: Ornata am: 06.03.2018 18:29:19 Uhr
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MollyB
Starting Member



22 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2018 :  09:11:57 Uhr  Profil anzeigen Sende MollyB eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ornata

Was meint denn dein Hufschmied dazu? Die Story kommt mir bekannt vor... vielleicht kenne ich dein Pferd.
Wenn es dieser ist, dann ist es vermutlich nicht ganz einfach, ihn umzustellen, aber könnte durchaus eine möglichkeit sein. und wir hätten auch lösungen um das umstellen nicht so aprupt zu machen. trotzdem, dass wir hufschmiede sind, gibt es immer wieder pferde, bei denen wir sogar dazu raten, sie umzustellen oder aber besitzer, die das möchten. zumindest wir unterstützen solche vorhaben gerne!
kannst mir auch gerne eine pn machen.
ab april hätte ich sogar eine neue, echt coole umstellungshilfe. :-)
Ich habe die umstellung schon bei einigen rennern mitbekommen und begleitet. es ist oft wirklich schwierig und je nach pferd und haltung leider nicht so, dass es eh geht. aber zum glück gibt es noch anderes als eisen.


Hab dir eine PN gemacht. :-)
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Lúthien
Advanced Member



6877 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2018 :  11:56:04 Uhr  Profil anzeigen Sende Lúthien eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Springen auf Sand ist kein Thema, jedoch auf Gras finde ich es bei nicht optimalen Verhältnissen mühsam Barhuf. Darum kamen für mich Grasstarts gar nicht mehr in Frage (immer aus Wetter zu achten ist nervig).
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katharina1
Average Member



885 Beiträge

Erstellt  am: 10.03.2018 :  20:59:41 Uhr  Profil anzeigen Sende katharina1 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat


Mein Vollblüter hatte eine ebenfalls äusserst schlechte Ausgangsposition für die Barhufumstellung. Ich habe sehr lange überlegt ob es Sinn macht oder nicht. Und von Hufschmieden oder Barhufpflegern kamen nie eindeutige Aussagen. Eines Tages hatte er sich wieder ein Eisen abgetreten und der Schmied hatte echt nichts mehr zum Nageln.... da musste er Barhufer werden.

Die Umstellung hat Alex Kleine-Deters gemacht (natualhoofcare). wirklich super Betreuung. Heute habe ich Linda, (barhuf-team) ebenfalls genial. Kann beide Hufpfleger wirklich empfehlen.

ps, Foto ca 1 Jahr nach Umstellung, aber schon "heilig" heute ist es ein wenig besser, vor allem der verschobene Kronrand ist nun ok.

Barhuf oder Eisen ist ja nicht eine endgültige Entscheidung aber ohne Eisen die einzige Chance, an der Hufsituation etwas zu "Normalzustand" hin zu ändern....



Bearbeitet von: katharina1 am: 10.03.2018 21:04:38 Uhr
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le0nii
Senior Member



1426 Beiträge

Erstellt  am: 12.03.2018 :  16:40:45 Uhr  Profil anzeigen Sende le0nii eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo MollyB :)

Ich hab auch einen Blüter, den ich auf Barhuf umgestellt habe.
Er fühlt sich sichtlich wohler und bewegt sich viel raumgreifender als mit Eisen.

Es braucht halt viel Zeit und Geduld. Und klar ist weniger Material vorhanden und die Qualität des Horns oft schlechter. Aber einen Versuch ists auf jedenfall wert.
Mit Eisen ists so gut wie unmöglich, die Stellung wirklich zu verbessern.

Ich kann dir keinen Hufpfleger empfehlen, da es bei mir der Hufschmied machte. Ich denke aber, dass es mittlerweile gute Spezialisten gibt.
Ich find schon wichtig, dass der Hufpfleger Rennererfahrungen hat.

Toitoitoi. Bin gespannt auf die Entwicklung

Hast du ev Fotos?

Mein Gold klimpert nicht.. Es glänzt in der Sonne und wiehert.

Ein Vollblüter galoppiert mit seiner Lunge, hält durch mit seinem Herzen und siegt mit seinem Charakter.
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MollyB
Starting Member



22 Beiträge

Erstellt  am: 13.03.2018 :  10:01:24 Uhr  Profil anzeigen Sende MollyB eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: katharina1

http://upload.reitkalender.ch/bilder1/10032018205011IMAG0328.jpg

Mein Vollblüter hatte eine ebenfalls äusserst schlechte Ausgangsposition für die Barhufumstellung. Ich habe sehr lange überlegt ob es Sinn macht oder nicht. Und von Hufschmieden oder Barhufpflegern kamen nie eindeutige Aussagen. Eines Tages hatte er sich wieder ein Eisen abgetreten und der Schmied hatte echt nichts mehr zum Nageln.... da musste er Barhufer werden.

Die Umstellung hat Alex Kleine-Deters gemacht (natualhoofcare). wirklich super Betreuung. Heute habe ich Linda, (barhuf-team) ebenfalls genial. Kann beide Hufpfleger wirklich empfehlen.

ps, Foto ca 1 Jahr nach Umstellung, aber schon "heilig" heute ist es ein wenig besser, vor allem der verschobene Kronrand ist nun ok.

Barhuf oder Eisen ist ja nicht eine endgültige Entscheidung aber ohne Eisen die einzige Chance, an der Hufsituation etwas zu "Normalzustand" hin zu ändern....





Ich hab dir eine PN gemacht...
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MollyB
Starting Member



22 Beiträge

Erstellt  am: 13.03.2018 :  10:05:22 Uhr  Profil anzeigen Sende MollyB eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: le0nii

Hallo MollyB :)

Ich hab auch einen Blüter, den ich auf Barhuf umgestellt habe.
Er fühlt sich sichtlich wohler und bewegt sich viel raumgreifender als mit Eisen.

Es braucht halt viel Zeit und Geduld. Und klar ist weniger Material vorhanden und die Qualität des Horns oft schlechter. Aber einen Versuch ists auf jedenfall wert.
Mit Eisen ists so gut wie unmöglich, die Stellung wirklich zu verbessern.

Ich kann dir keinen Hufpfleger empfehlen, da es bei mir der Hufschmied machte. Ich denke aber, dass es mittlerweile gute Spezialisten gibt.
Ich find schon wichtig, dass der Hufpfleger Rennererfahrungen hat.

Toitoitoi. Bin gespannt auf die Entwicklung

Hast du ev Fotos?


Hallo leoni :-)

Danke für deinen Beitrag. Ich kann mir durchaus auch vorstellen, dass er sich ohne Eisen wohler fühlen wird, allerdings vorerst mal nur mit Hufschuhen :o) Ist deiner auch von der Rennbahn? Aber das freut mich zu hören, dass das so gut funktioniert, das macht mir Hoffnung :)

So wies aussieht werden wir es anpacken und versuchen, bin echt gespannt wie sich das entwickelt...

Fotos kann ich heute Abend machen, hab keine aktuellen. Hast du evtl. Fotos von deinem, wie sich das entwickelt hat?

Liebs Grüessli
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connyfe
Advanced Member



5287 Beiträge

Erstellt  am: 13.03.2018 :  14:15:29 Uhr  Profil anzeigen Sende connyfe eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich weiss nicht wo das Problem bei Vollblütern sein soll. Die haben meist eine viel bessere Hufqualität, wie manch anderes Pferd. Zu wünschen übrig lässt höchstens die Beschlagsarbeit. Und der Weg zu einer guten Hufform ist bei jeder Rasse der Gleiche.
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le0nii
Senior Member



1426 Beiträge

Erstellt  am: 13.03.2018 :  17:48:34 Uhr  Profil anzeigen Sende le0nii eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: connyfe

Ich weiss nicht wo das Problem bei Vollblütern sein soll. Die haben meist eine viel bessere Hufqualität, wie manch anderes Pferd. Zu wünschen übrig lässt höchstens die Beschlagsarbeit. Und der Weg zu einer guten Hufform ist bei jeder Rasse der Gleiche.


Hast du selbst einen Exrenner? Oder arbwitest du als Hufpfleger oder Schmied?

Mein Gold klimpert nicht.. Es glänzt in der Sonne und wiehert.

Ein Vollblüter galoppiert mit seiner Lunge, hält durch mit seinem Herzen und siegt mit seinem Charakter.
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Ornata
Moderator



14877 Beiträge

Erstellt  am: 13.03.2018 :  17:50:53 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ornata's Homepage Sende Ornata eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: connyfe

Ich weiss nicht wo das Problem bei Vollblütern sein soll. Die haben meist eine viel bessere Hufqualität, wie manch anderes Pferd. Zu wünschen übrig lässt höchstens die Beschlagsarbeit. Und der Weg zu einer guten Hufform ist bei jeder Rasse der Gleiche.



das stimmt leider so nicht. wir haben einige exrenner in der kundschaft einschliesslich mollybs pferd. und da lässt undere arbeit sicher nicht zu wünschen übrig sondern ganz einfach die hufe beziehungsweise die zucht oder die art wie die lieben blüter ihre jungend geniessen dürfen. da kann kein schmied was dafür. und ganz ehrlich: solche füsse beschlag ich sehr ungern, nichts da zum schneiden, platt wie flunder und null sohlendicke. wir haben dieses pferd vor etwa einem jahr (?) ünernommen und würden gerne retten was zu retten ist. und auch wenn man es kaum glauben kann, es hat sich schon verbessert. ist aber immer noch kakke und wird auch bisschen kalke bleiben, auch barhuf. da ist IM huf zuviel schaden passiert im wachstum, leider.
aber voll praktisch wenn einfach der schmied schuld ist.
(ich weiss, es gibt da wirklich lausige berufsgenossen, das stimmt leider:-( )

Ich fände es cool wenn er umgestellt würde und glaube daran, dass das klappt. klappen tuts immer. es ist eine frage der zeit, des aufwands und des managements jetzt und je nach haltung und nutzung auch später.



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Rheve
Senior Member



1561 Beiträge

Erstellt  am: 13.03.2018 :  19:34:05 Uhr  Profil anzeigen Sende Rheve eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe selbst eine Stute. Exrenner, die kann definitiv nicht barhuf gehn wie ein "normales " Pferd. Sie stand ein paar Jahre barhuf in Frankreich ohne Probleme. Bei uns geht es nicht. Sie hat eine schöne Hufform ober sie sind einfach zu flach und die Sohle zu dünn. Sie ist jetz mit Duplos beschlagen.Und es geht ihr um einiges besser so.

Bearbeitet von: Rheve am: 13.03.2018 20:37:53 Uhr
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Ornata
Moderator



14877 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  07:31:03 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ornata's Homepage Sende Ornata eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Rheve

Ich habe selbst eine Stute. Exrenner, die kann definitiv nicht barhuf gehn wie ein "normales " Pferd. Sie stand ein paar Jahre barhuf in Frankreich ohne Probleme. Bei uns geht es nicht. Sie hat eine schöne Hufform ober sie sind einfach zu flach und die Sohle zu dünn. Sie ist jetz mit Duplos beschlagen.Und es geht ihr um einiges besser so.


Danke :-)
Ja, 'bei uns' ist leider oft ein Knockout. Aber es gibt noch so viel zwischen Barhuf und Eisenbeschlag. Manche tun da ganz störrisch. Vorallem dem Schmied gegenüber. Aber ich für mich finde eigentlich alles dazwischen am Lässigsten.

MollyBs Pferd kann aktuell nicht mit Duplos beschlagen werden, leider. Vielleicht für später eine Option. Oder natürlich kann mans auch jetzt probieren, aber ich sehe eher die Nagelei als Problem. Da nichts wächst und die Eisen wegen dem flachen Huf nicht wachsen, müssen wir ständig neue Löcher machen und die Füsse sind total verlöchert, da hält es noch weniger. Da sehe ich beim Duplo das gleiche Problem. Ich würde ihn erstmal ohne Eisen laufen lassen, ICH würde ihn kleben für ein bis zwei Beschlagsperioden und dann probieren mit Schuhen erst 24h, danach runterschrauben auf tagsüber. Vielleicht kann man ihn irgendwann barfuss lassen, niemals aber wohl zum Reiten.

Ich habe in letzter Zeit öfters die Beobachtung gemacht, dass es eben nicht stimmt, dass der Huf sich dem Abrieb anpasst und mehr oder weniger Horn wächst. Wir haben in unserem Offenstall zum Beispiel seit zwei Jahren einen härteren Boden (Teer, Spezialmischung für Pferdestallungen) und seit einem Jahr auch noch einen neuen Mergel. Wir haben beschlagene und Barhufer in der Herde. Von sechs Barhufern kommen drei grad so klar und drei musste ich jetzt beschlagen/bekleben. Der Abrieb war zu gross. Einer davon hat massive Probleme bekommen. Leichte Huffehlstellung (nicht stärker als jedes andere Pferd) musste natürlich regelmässig korrigiert werden. Aber eigentlich war ja zuviel abgelaufen und wenn man da, wo noch was war, korrigierte, hatte er dann überall zuwenig und lief lahm. Er machte Sehnenentzündungen, welche auf alle möglichen Arten behandelt wurden. Natürlich wurden ihm immer Schuhe im Gelände angezogen.
Seit er nun die Hufe geschützt hat sind die Sehnen gut und das Pferd läuft vorwärts und geniesst das Leben, auch sämtliche Gebäudeprobleme (Kolateralschäden) sind weg.
Leider geht das oft vergessen, man zieht ja Schuhe an zum Reiten. Aber manchmal ist das Problem nicht das Reiten sondern die 23h, die das Pferd im modernen, grossen Offenstall unterwegs ist.
Ich würde nie auf diese Haltung verzichten müssen und ich würde auch keinen anderen Boden wollen. Aber so muss man halt Kompromisse eingehen können.



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Rheve
Senior Member



1561 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  08:02:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Rheve eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Das kann ich so unterschreiben . Wir hätten an sich den idealen Boden für Barhufer, verschieden harte Untergründe, Betonplatten, Schnitzel , Ecoraster, Sand Kiesgemisch und natürlich Wiese. Das ist für die Grosse schon zuviel. Ich hatte ihr ihr im Herbst die Duplos runtergenommen um sie über den Winter barhuf gehn zu lassen innert 3 Wochen war nix mehr an den Hufen. Ohne das wir sie ausgeschnitten hätten, sie konnte wirklich nicht mehr anständig laufen.
Ich hab seit 20 Jahren barhufer, war wohl eine der ersten Stunde die ihrem Sportpferd die Eisen runternahm und in den Offenstall stellte, ABER ich bin auch jemand der das nicht um jeden Preis erzwingen muss. Nicht jedes Pferd kann barhuf gehn. Es sei denn es steht 24 std auf der Weide.
Im Gegenzug hab ich in dem Stall meine Araberstute die selbst zum reiten keine Schuhe benötigt, und nur alle paar Monate mal ein bisschen gefeilt werden muss.

Bearbeitet von: Rheve am: 14.03.2018 08:09:45 Uhr
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Svalur
Advanced Member



2578 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  08:28:17 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ornata, ich kann alles von Dir geschriebene bestätigen. Aber..., warum willst Du nicht die Flachhufer und Dünnsohligen mit Hufschuhen schützen?
Ich hab so einen Kandidaten. Mit 18j. blieb mir keine andere Wahl, als ihn auf Barhuf zu stellen. Hufdicke 5mm, absolut flach. Erst wurde er mit Duplo genagelt, ein knappes Jahr. Aber das half nichts, denn seine Hufe wachsen nur in die Zehe. Die musste in den ersten 4 Jahren wöchentli. mind. 1x beraspelt werden. Jetzt komme ich mit alle 10 Tage durch. Er kann nun im Auslauf barhuf gehen, div. Böden. Aber im Gelände braucht`s die Schuhe noch. Ich hab mich für den Joggingshoe entschieden. Die lass ich oft bis 4 Tage drauf, wenn`s sein muss.
Mit kleben oder beschlagen hätte ich es nie soweit gebracht.
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Sunset
Advanced Member



5884 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  08:35:57 Uhr  Profil anzeigen Sende Sunset eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ornata
MollyBs Pferd kann aktuell nicht mit Duplos beschlagen werden


Kann man Duplos nicht auch kleben?

Du hast Recht, heute gibt es viele Möglichkeiten dazwischen. Ob Klebebeschlag oder Klebehufschuhe, ich finde beides eine gute Lösung wenn der Huf durch das nageln geschädigt/durchlöchert ist.
Was man versuchen könnte bei so schlechtem Hufwachstum wäre über die Ernährung die notwendigen Stoffe zuzuführen. Evtl. liegt auch ein Mangel vor? (Wäre jetzt etwas, das ich noch abklären/versuchen würde).
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MollyB
Starting Member



22 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  09:22:42 Uhr  Profil anzeigen Sende MollyB eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Sunset

Zitat:
Original erstellt von: Ornata
MollyBs Pferd kann aktuell nicht mit Duplos beschlagen werden


Was man versuchen könnte bei so schlechtem Hufwachstum wäre über die Ernährung die notwendigen Stoffe zuzuführen. Evtl. liegt auch ein Mangel vor? (Wäre jetzt etwas, das ich noch abklären/versuchen würde).


Ja, da hast du recht, ein Versuch wäre es sicher wert. Blutbild wollte ich schon länger mal machen lassen, da wären die Hufe bestimmt auch zu erwähnen. Er bekommt im Moment nur Biotin zusätzlich für die Hufe, aber ob das wirklich was bringt...?
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Bony
Junior Member



413 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  10:36:16 Uhr  Profil anzeigen Sende Bony eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: MollyB
hast du recht, ein Versuch wäre es sicher wert. Blutbild wollte ich schon länger mal machen lassen, da wären die Hufe bestimmt auch zu erwähnen. Er bekommt im Moment nur Biotin zusätzlich für die Hufe, aber ob das wirklich was bringt...?


Gute Idee und grundsätzlich sicher nicht falsch. Aber bitte denk daran dass dies die aktuelle Hufsituation auch nicht besser machen wird, erst das Horn dass dann durch die neu ergänzten Nährstoffe nachwächst wird besser sein und das dauert ja bekanntlicherweise eine Ewigkeit (wenn überhaupt was fehlt).

Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber hast du schon mal daran gedacht den Huf durch Keralit Huffestiger zu unterstützen?
Das ist ein Mittel dass im Horn eine Biochemische Reaktion auslöst dass die Keratinverbindungen stärkt. Normalerweise trägt man das nur beim Tragrand und der weissen Linie auf (und von unten ca. 1/3 des Hufes), bei fühligen Pferden kann man aber auch die ganze Sohle bepinseln (Achtung aber nicht auf den Strahl auftragen). Das kann man auch mit Eisen benutzen, dann könntest du vorab bereits präventiv damit beginnen.

Bearbeitet von: Bony am: 14.03.2018 10:36:57 Uhr
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noita
Advanced Member



2892 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  15:13:43 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Evtl bei weichen Hufen Hufhärter schon vor Eisenabnahme drauf pinseln. Es bröselt etwas weniger schnell die Kanten weg.

Schrieb ich ja auch schon. Und Sohle unbedingt bringt zu Beginn etwas.
Aber wenn es ganz schlimme Hufe sind wird das nicht reichen.

Wie Ornata schon schreibt 1 std Schuhe 23 std nix...
Bei einem gewöhnten Barhufer normal. Bei Umstellung genau anders rum. Da wäre es sogar gut eine zeitlang weiche Box, weich Weide, evtl langsam etwas harten Auslauf.
Schuhe zum reiten.
Dann immer mehr ohne Schuhe. Das kann 6 Monate gehen bei super Hufqualität. Aber oft man mindestens 1 Jahr bis 2 Jahre. Und ich hatte 3Jahre.
Also je nach Huf und je nach Haltung braucht es mehr oder weniger Schutz.

Keralit härtet nur und darum weniger Abrieb. Aber klar es hat auch grenzen.

Zusatzfutter braucht einige Zeit. Bei mir 6 Monate und die Hufe wuchsen viel mehr. Dadurch bessere Korrektur (wo nichts ist kann man nichts raspeln).

Das hatte ich:
Micro Mineral Silicium basic
http://www.backontrack.ch/skincoat.aspx

Ich mag unrecht haben und Du magst recht haben; und wenn wir uns bemühen,
dann können wir zusammen vielleicht der Wahrheit etwas näher kommen.
(Karl Popper, 1902 – 1994)
Übrigens...: "Es kommt nicht darauf an, wer regiert, solange man die Regierung ohne Blutvergießen loswerden kann."
(Karl Popper, 1902 – 1994)
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Svalur
Advanced Member



2578 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  16:22:57 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wenn Keralit ein solches Superprodukt wäre, gäbe es viel weniger Pferde mit Hufproblemen. Bei mir hat`s absolut nichts gebracht.

Intensive und sehr gute Hufbearbeitung führt zum Erfolg. Dh. vorallem die Zehe kürzen. Zudem Geduld, es geht mind. 1 Jahr, bis der Huf einmal durchgewachsen ist. Mit Hufschuhen auch im Auslauf kann man den Abrieb bremsen, und die Fühligkeit verhindern.
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noita
Advanced Member



2892 Beiträge

Erstellt  am: 14.03.2018 :  17:00:19 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich sag ja Wunder macht es nicht.
Aber bisher hat es jedem Pferd geholfen, welches ich kenne, welches es benutzte.

Wichtig was viele nicht machen, auch bei Nässe, bei Regen. Und wichtig nach Anleitung gehen. Nassen Huf etwas abwischen (muss aber nicht) pinseln, wenn trocken dann erneut pinseln. Wenn dies trocken ein drittes mal pinseln.
Dies habe ich in akut Phase 3x die Woche gemacht.
Bei trockenem Wetter kann weniger, bei feuchtem evtl wirklich so oft.
Es gab, sehr deutlich weniger gebrochenes Horn wie ohne.
Aber klar glauben musst Du mir nicht. Und klar es kann sicher auch Fälle geben wo es nicht viel bringt. Ich habe aber gemerkt, es braucht schon eine Weile bis man den Unterschied erst merkt. Ich merkte nach 3-4 Wochen das es weniger bricht.

Ich mag unrecht haben und Du magst recht haben; und wenn wir uns bemühen,
dann können wir zusammen vielleicht der Wahrheit etwas näher kommen.
(Karl Popper, 1902 – 1994)
Übrigens...: "Es kommt nicht darauf an, wer regiert, solange man die Regierung ohne Blutvergießen loswerden kann."
(Karl Popper, 1902 – 1994)
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