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 Was tun gegen Panik vor Kühen?

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Zitat:
Beritten gibts ein ganzes Programm von losreissen, steigen, Rückwärtsrennen, Wendungen.


Da würde ich ansetzen. Erstmal Rückwärts nicht zu lassen. Bei Rückwärts versuchen nach vorne zu treiben. Auch wenn es zügig ist.
Steigen geht gar nicht. Versuchen nach vorn zu reiten. Steigen kommt oft, wenn der Druck vorn zu viel ist. Klar Du willst vorbei, Pferd nicht. Also Zügelkontakt evtl auch unbewusst zu stark = steigen. Der Druck wird so raus gelassen.
Wendung ebenso nach Vorne bringen.

Ich fand das alles nicht Akzeptabel, habe genau das Problem gehabt. Aber es war noch schlimmer, abgeholzte Bäume, Silagefolie im Wind, jedes Tier ein Monster, Traktoren, LKW alles war ein einziges Problem.
Also da ich das nicht akzeptieren konnte wollte ich einfach das sie steht. Stehen in Entfernung. Und nächster Schritt vorbei kommen. Ohne die erwähnten Probleme oben.
Dann zweiter Schritt Dichter da gab es Gezappel.
Dritter Schritt mit der Nase berühren oder fast. Und Tempo runter beim vorbei gehen.
Vierter Schritt stehen, langsam Vorbei. Wobei das Pferd auch mal entscheiden darf es muss Heute mal mehr Abstand sein... Aber noch so das es für mich OK ist.

Ich hatte ein durchbrennendes, steigendes, 6m aus dem Stand in den Graben hüpfendes heisses Trabertier.
Nicht lustig. Mit ständigem üben, viele Leckerli wurde es besser.
Dazu ein Sidepull also 2 Zügelpaare, das Sidepull kam nur kurz vorm Monster zum Einsatz, wenn ich merkte es geht los. Kurze impulse am Sidepull drangen noch durch, Gebiss klappte null es verstärkte nur die unerwünschten Probleme.
Später ein anderer Sattel, denn der war auch nicht optimal.
Und es klappte, dauerte aber ein Jahr war schon schon noch oft aufregend.
Ah und bei uns war 3x Schiss dann war es besser und noch ein paar mal dann war das Problem nicht mehr schlimm.

Dann kamen Tiere mit Glocken... uff aber es ging.

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Ü B E R S I C H T    
Karima Erstellt am: 24.09.2019 : 09:34:01 Uhr
Hat jemand eine Idee, Erfahrungen, Tipps und Tricks?

Seit Anfang Juni habe ich nun ein 8J Holsteinertier, seit ca. 1 Jahr in der Schweiz und ursprünglich aus DE.
Sie steht in einem Pensionsstall auf einem Bauernhof, mit Kühen auf dem Hof.
Eingermassen typisch für ein deutsches Pferd ist sie nicht die einfachste zum ausreiten, da sie es wohl einfach zu wenig kennt. Sie ist sonst nicht die einfachste im Umgang, aber wir haben schon vieles geklärt, und andere Themen sind in Bearbeitung :)
Sie hat absolute Panik vor Kühen. Wenn sie im Stall sind, können wir eingermassen friedlich dran vorbeilaufen. Wohl ist ihr dabei noch lange nicht.
Ausreiten, spazieren sind eine Tortur - sobald auch nur in 1-2km Entfernung Kühe (auch Geissli sind ein Thema) sind, gerät sie in Panik und ist unansprechbar. Zu Fuss muss ich mich mit Händen und Füssen wehren und gut festhalten das sie nicht abgeht (BA auf dem Platz funktioniert einwandfrei). Beritten gibts ein ganzes Programm von losreissen, steigen, Rückwärtsrennen, Wendungen. Meistens kommen wir dann doch dran vorbei, aber es ist eine riesen Tortur. Gross Druck machen kann ich nicht, je mehr desto heftiger reagiert sie.
Auf dem Platz reiten mit Kühen auf der Weide ist ebenfalls abenteuerlich, ich muss mich gut festhalten.
Ich kann sie nicht mit den Kühen auf die Weide stellen da sie rausspringen würde. Wenn sie auf der Weide ist und die Kühe ebenso (zb. nebendran oder weiter weg) drängt sie sich in den hintersten Ecken weg von den Kühen.
Rindli, die noch auf uns zu kommen oder mitlaufen sind am allerschlimmsten.
Ich bin nicht ein riesen Angsthase und reite ja schon lange im Gelände aber es ist stellenweise ziemlich gefährlich. Im Winter kann ich so nicht raus.
Traktor, Velo, Inliner, Hund, durchstartende Enten im Bach sind alles kein Problem.
Hilfe! Bin mit meinem Latein etwas am Ende was ich noch probieren kann.
D I E    20   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Schwarzwälder Erstellt am: 19.01.2020 : 21:19:57 Uhr
Hört sich komisch an, aber bei meinem Jungen half TK. Er war „sich nicht bewusst dass was Zäume sind und dass auch er ein grosses Tier ist- nicht nur die Kuh“.

Problem war dann fast zu 95% weg nach der Sitzung.... und ich Hinterfrage es nicht sondern bin froh wenn heute mein Arm nicht mehr „fast ausgerissen“ wird.
Chigi Erstellt am: 27.12.2019 : 12:42:06 Uhr
Es sind neue Rinderkurse ausgeschrieben (für alle, die es mal probieren möchten...).

http://www.maniabilite.ch/de-de/termine/6-rinderkurse

und je nach dem könnten wir auch ein "privates" Training machen an einem der Termine, das müsste man dann individuell besprechen.
Minouche1 Erstellt am: 26.12.2019 : 10:33:56 Uhr
Bei meiner hat es einfach sehr viel Zeit und Geduld gebraucht.
Sie hatte richtig Panik und an vorbei reiten war nicht zu denken. Ich habe darauf geachtet, dass beim ausreiten immer ein ruhiges Pferd mit dabei war und beim spatzieren (allein) musste sie immer durch, egal wie. Auf einmal hat es dann Klick gemacht ( ca nach etwas mehr als nem Jahr..) Heute können wir sogar allein dran vorbei reiten oder spatzieren, solange sich die Herde einigermassen ruhig verhält. Was passiert, wenn die Herde rennt, konnten wir noch nicht testen#9786;#65039;
Nepaxa Erstellt am: 27.11.2019 : 14:27:01 Uhr
Ich hab mit füttern gute Erfahrung gemacht.
Würde mit denen anfangen, die auf dem Hof stehen. Hingehen (nicht allzu nah, aber nah genug das sie es etwas doof findet). Dann KraFu rein, Rüben rein, was weiss ich. Egal was. Dann wieder weg. Kein Tamtam. Ach ja, falls sie NICHT frisst dann, bist du schon zu nah dran. Und erst draussen üben, wenn sie die auf dem Hof super findet.

Bei fressgeilen Tieren gehts schneller, aber das Ziel soll sein, das die Rindviecher mit Fressen in Verbindung gebracht werden. Bin ja sonst nicht für füttern vom Pferd aus, aber ganz ehrlich, wenn die mal brav an einer Weide vorbeiläuft und danach ihr Gutzi will, würd ich's auf jeden Fall geben. Ist jo voll gefährlich aktuell.

Ist aber langsam aufzubauen. Geht nicht sofort und braucht Zeit. Habe ich bei uns mit der Schermaschine so gemacht. Schermaschine an - KraFu rein - Schermaschine aus. Später mit Körperkontakt usw.
Die findet die Maschine inzwischen mega obergeil, und guckt sofort wo das Futter ist. Aber ist mir wurscht, hauptsache sie hat keine Angst und hält still.
Meiti4ever Erstellt am: 22.11.2019 : 16:25:57 Uhr
Mein Globi hat auch Angst vor Kühen, Schafen, Ziegen und Co.
Nicht so heftig wie deine aber auch immer ein TamTam...

Ich hab ein Jahr selbst probiert und mir nun jetzt eine Trainnerin geholt und nun die ersten richtig guten Fortschritte

Hab mit Führen hinter mir angefangen und zuerst gar nicht mit Kühen sondern nur. ca 2 m hinter mir laufen, wenn ich mich umdrehe stehen und mich ansehen und Kopf runter (=Entspannung).
Dies so sehr gefestigt, dass wir so langsam an schwierigere Situationen gegangen sind. Zuerst sehr weit weg und immer näher ans ganze, aber nur so nahe wie sie noch auf dich konzentrieren kann.
Etwas schwer zum schreiben...
aber innerhalb von 3 Monaten können wir an guten Tagen, fast enspannt an Kühen vorbei gehen.
noita Erstellt am: 19.10.2019 : 20:53:51 Uhr
Zitat:
Beritten gibts ein ganzes Programm von losreissen, steigen, Rückwärtsrennen, Wendungen.


Da würde ich ansetzen. Erstmal Rückwärts nicht zu lassen. Bei Rückwärts versuchen nach vorne zu treiben. Auch wenn es zügig ist.
Steigen geht gar nicht. Versuchen nach vorn zu reiten. Steigen kommt oft, wenn der Druck vorn zu viel ist. Klar Du willst vorbei, Pferd nicht. Also Zügelkontakt evtl auch unbewusst zu stark = steigen. Der Druck wird so raus gelassen.
Wendung ebenso nach Vorne bringen.

Ich fand das alles nicht Akzeptabel, habe genau das Problem gehabt. Aber es war noch schlimmer, abgeholzte Bäume, Silagefolie im Wind, jedes Tier ein Monster, Traktoren, LKW alles war ein einziges Problem.
Also da ich das nicht akzeptieren konnte wollte ich einfach das sie steht. Stehen in Entfernung. Und nächster Schritt vorbei kommen. Ohne die erwähnten Probleme oben.
Dann zweiter Schritt Dichter da gab es Gezappel.
Dritter Schritt mit der Nase berühren oder fast. Und Tempo runter beim vorbei gehen.
Vierter Schritt stehen, langsam Vorbei. Wobei das Pferd auch mal entscheiden darf es muss Heute mal mehr Abstand sein... Aber noch so das es für mich OK ist.

Ich hatte ein durchbrennendes, steigendes, 6m aus dem Stand in den Graben hüpfendes heisses Trabertier.
Nicht lustig. Mit ständigem üben, viele Leckerli wurde es besser.
Dazu ein Sidepull also 2 Zügelpaare, das Sidepull kam nur kurz vorm Monster zum Einsatz, wenn ich merkte es geht los. Kurze impulse am Sidepull drangen noch durch, Gebiss klappte null es verstärkte nur die unerwünschten Probleme.
Später ein anderer Sattel, denn der war auch nicht optimal.
Und es klappte, dauerte aber ein Jahr war schon schon noch oft aufregend.
Ah und bei uns war 3x Schiss dann war es besser und noch ein paar mal dann war das Problem nicht mehr schlimm.

Dann kamen Tiere mit Glocken... uff aber es ging.

Chigi Erstellt am: 18.10.2019 : 15:21:49 Uhr
Auf keinen Fall auf die Weide zu den Kühen stellen und alleine lassen! Könnte gut sein, dass die Rindviecher sogar Spass daran finden, das Pferd zu erschrecken oder zu jagen, das sind keine gefühllosen Maschinen und Humor haben sie alleweil Mein Rat: Desensibilisieren (das braucht dann Fantasie, Therapiepläne sind immer individuell) und das am besten in Begleitung anderer unerschrockener Pferde.

Ich helfe Dir gerne weiter, ruf mich einfach mal an... falls nötig auch mit Pferd (wenn Du nicht allzu weit weg bist), mein Stütchen ist das weltbeste Therapiepferd für ängstliche oder vorsichtige Pferde...

http://www.maniabilite.ch

Oder Du meldest Dich für einen Rinderkurs, da haben wir auch öfters ähnliche Fälle. Einfach bei der Anmeldung dazu schreiben, was das Problem ist, dann kann ich die Gruppeneinteilung entsprechend anpassen, dass kein weiteres unerfahrenes Pferd dabei ist. Zusammen mit den "alten Hasen" beruhigen sich die Neulinge meist erstaunlich schnell und gewinnen Sicherheit dank der anderen Pferden. Ich werde demnächst ein paar Trainingstermine für den Winter mit den Rindern in Oberembrach ausschreiben. Und die Kurse mit Ute Holm für 2020 werden Ende November publiziert.

Aus meiner Erfahrung kann ich aber nur eines sagen: Expect the unexpected! Man weiss nie, wie die Pferde am Rind reagieren - wir haben schon alles gesehen: Besitzer die gekommen sind, weil Rinder draussen im Gelände wie bei Dir ein riesen Problem sind, und das Pferdchen hat sich zu aller Erstaunen nach nur 10 Minuten eingekriegt und viel Spass am Rinderschubsen... und umgekehrt Reiter mit ruhigen problemlosen Pferden die völlig unerwartet mehrere Kurse brauchen, bevor es einigermassen stressfrei geht... eine Dame ist dann mal die ganze Saison zu jedem Rinderkurs gekommen einfach um eine Stunde mit in der Halle zu stehen und nix zu tun, der Wallach hatte solche Angst, der hat sich erst gegen Herbst langsam daran gewöhnt... daher flexibel bleiben mit den Trainingsansätzen und immer das Unerwartete erwarten.
Karima Erstellt am: 26.09.2019 : 13:45:09 Uhr
Danke Key und JJ, das sind eben genau die spezifischen Erfahrungsberichte und Lösungs/Gedankenansätze auf die ich gehofft habe.

JJs Text hat mir auch wieder mehr zu denken gegeben und einen Gedankengang weitergespielt, den ich schon vorher hatte aber nicht weiterverfolgt habe (bzw. dachte das ergibt sich von selbst im Alltag), nämlich dasss das Grundproblem ein anderes ist. Wenn das Grundproblem gelöst ist, wird alles andere sich von selbst ergeben.

Sie schwankt zwischen brilliant, panisch-manisch und einfach Rotzfrech (Stichwort Steigen, sich versuchen loszureissen, Halfter zerstören, mir auf die Füsse stehen, Beissen beim verladen - je nach aktueller Gemütslage) und letztendlich haben wir einfach schon irgendwo die Beziehungsebene nicht miteinander geklärt. Bei allen meinen anderen zahlreichen Pferden ging das immer beiläufig, mal mehr oder weniger einfach, aber es ergab sich von selbst im Alltag.

So denke ich für mich ich werde nun "30 Schritte zurückgehen" , das Springen (und die Kühe) total aussen vor lassen und nun erstmals massiv auf der Horsemanship Schiene weiterarbeiten.
Jolly-Jumper Erstellt am: 25.09.2019 : 18:15:19 Uhr
Mein Pony ist ja auch in D sozialisiert und ich hatte dasselbe Problem mit derselben Ausprägng: all diese Verhaltensweisen sind mir wohl bekannt.

Bei ihm waren nicht einfach die Kühe nr das Problem, sondern auch die Erfahrung, dass auf sein Verhalten seitens Reiter mit Druck reagiert wurde. Er hat dann beispielsweise voll ausgetickt in Erwartung, dass nun Zwang kommt (Gerte, Durchdrücken etc.). Er hat mich gelehrt, mindestens 30 Schritte zuurückzgehen. Sprich: spazieren oder reiten vorbei oder daneben, ist schon eine extrem hohe Anforderung. Ich habe das Problem ganz schnell gelöst, indem ich (1) generell viel mit klassischem Schrecktraining und am Boden variabel (Parelli gibt da Übungsinspiration) zu Hause und auswärts (Bodenarbeitskurse) gearbeitet habe und ihn somit besser im Griff hatte am Boden sowie auf Beziehungsebene. Und indem ich (2) seine Grenze radikal toleriert habe: wenn er aufdrehte, war es zuviel, also hab ich versuicht, darunter zu beiben. ich bin an der Hand in einer Entfernung grasen gegangen, die er tolerierte und die haben wir immer weiter ausgedehnt.

Ich habe heute ein Pferd, mit dem ich an Kühen problemlos vorbei kann. Jedes Jahr im Frühjahr bei denm ersten Kühen draussen schauet er kurz und dann ist gut. Unsere Feuertaufe hatten wir übrogens nach ca. einem Vierteljahr bei einem Ausritt mit einer weiteren Person, als unser Nachbarbauer seine 40 Kühe aus dem Stall liesss, als wir gerade den Weg hochritten. Er war absolut rhig.

Mein Ansatzpunk bei einem sportgezogenen und sportorientierten Pferd wäre somit nicht die direkte, harte Konfrontation und das Durchdrücken (somit auch kein "Auf die Weide stellen"). Sondern ein Vorgehen mit Gefühl - das hiesse vorerst auch konsequent kein Reiten, wenn Kühe neben dem Platz sind direkt (ich hab da anfangs halt die Zeiten entsprechend gewählt).
Lusi Erstellt am: 25.09.2019 : 17:15:22 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Karima

Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Ich finds ein wenig schwierig, wenn man im Vorfeld schon zu glauben weiss, was funktionieren würde oder nicht. Aus meiner Sicht ist diese Voreingenommenheit keine gute Basis.

Aber vielleicht kannst du das Problem ja lösen. Viel Glück.


Ohne dir ans Bein pinkeln zu wollen aber....

Als ob du alles machts was dir hier im Forum vorgeschlagen wird. Ist ja jeder selbst doof. Ich bin dankbar um alle konstruktiven Inputs und Filter mir selbst raus, was ich anwende und was nicht. Klar, müsste es nicht kommentieren was ich mache und was nicht, aber ein Forum lebt ja schliesslich vom diskutieren.


Ich rede nicht vom alles machen. Aber egal. Mir kanns ja wurst sein.
Key Erstellt am: 25.09.2019 : 17:05:59 Uhr
Ich musste lernen das Pülverli wie Magnesium nichts nützen. Das Problem muss angegangem werden.
Ich hab das Herdenverhalten genutzt und ein cooles Pferd daneben gestellt und so haben wir eben Kühe angeschaut und dann angefangen uns zu nähern und dann sie von uns wegzutreiben. Nach wenigen Monaten, ohne teure Kurse, waren Kühe kein Grund mehr um panisch zu werden.

Magnesium hat bei meinem Duracell Pony überhaupt nichts genutzt. Ich musste lernen wie man mit ihm umgehen muss. Seine Ausraster werden immer weniger.
Karima Erstellt am: 25.09.2019 : 17:04:06 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Ich finds ein wenig schwierig, wenn man im Vorfeld schon zu glauben weiss, was funktionieren würde oder nicht. Aus meiner Sicht ist diese Voreingenommenheit keine gute Basis.

Aber vielleicht kannst du das Problem ja lösen. Viel Glück.


Ohne dir ans Bein pinkeln zu wollen aber....

Als ob du alles machts was dir hier im Forum vorgeschlagen wird. Ist ja jeder selbst doof. Ich bin dankbar um alle konstruktiven Inputs und Filter mir selbst raus, was ich anwende und was nicht. Klar, müsste es nicht kommentieren was ich mache und was nicht, aber ein Forum lebt ja schliesslich vom diskutieren.
Lusi Erstellt am: 25.09.2019 : 16:39:59 Uhr
Ich finds ein wenig schwierig, wenn man im Vorfeld schon zu glauben weiss, was funktionieren würde oder nicht. Aus meiner Sicht ist diese Voreingenommenheit keine gute Basis.

Aber vielleicht kannst du das Problem ja lösen. Viel Glück.
Karima Erstellt am: 25.09.2019 : 16:37:13 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Melody5

hast du es schon mit clickertraning probiert?


Nee. Aber da sie so gar nicht ansprechbar ist sobald eine Kuh in der Nähe ist behaupte ich das sie das gar nicht wahrnehmen würde. Verfressen ist sie auch nicht genug, im Stall nimmt sie Guddelis nun aber sobald sie aufdreht nimmt sie sie gar nichts mehr an. Vom Sattel aus ist das auch wieder mühsam mit Clickern, da ich beide Hände an den Zügeln haben muss sonst besteht Todesgefahr. Da lohnt sich für mich der Aufwand nicht, sie erst anzulernen um es zu versuchen.

Magnesium erhält sie im übrigen schon, da sie auf Concours sowieso relativ guckig ist.

Mir wurde nun Ute Holm spezifisch vorgeschlagen, mal schauen wann die wieder in der Schweiz ist...
Melody5 Erstellt am: 25.09.2019 : 15:39:09 Uhr
hast du es schon mit clickertraning probiert?
Karima Erstellt am: 25.09.2019 : 13:13:15 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Diala

Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Ich habe nicht alles gelesen, würde aber das Pferd mit den Kühen auf die Weide stellen.


auf die Weide keinesfalls, habe zu viele Verletzungen gesehen... aber nebenan unbedingt. Desensibilisieren, entstressen; sie soll die Viecher ausserhalb der Fluchtdistanz in aller Ruhe beobachten dürfen.


Danke Diala. Mit den Kühen rauslassen ist für mich gar keine Option, da sie rausspringen wird - wenn ich sie überhaupt auf die gleiche Weide bekommen würde. Von der Verletzungsgefahr einmal ganz abgesehen. Das kann ich relativ gut einschätzen.

Sie steht seit Anfang Juni neben oder in unmittelbarem Sicht Kontakt zu "unseren" Kühen und es gibt absolut keinen deut Besserung, warum ich nun auch etwas anderes probieren möchte. Ausreiten ist mühsam, Daheim auf dem Platz reiten ist mühsam was einfach enorm einschränkt und gelinde gesagt nervt.

Mit Begleitpferd im Gelände gibt es im übrigen trotzdem Drama, aber weniger (lange) als wenn sie alleine raus geht.
Diala Erstellt am: 25.09.2019 : 12:41:42 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Ich habe nicht alles gelesen, würde aber das Pferd mit den Kühen auf die Weide stellen.


auf die Weide keinesfalls, habe zu viele Verletzungen gesehen... aber nebenan unbedingt. Desensibilisieren, entstressen; sie soll die Viecher ausserhalb der Fluchtdistanz in aller Ruhe beobachten dürfen.
Karima Erstellt am: 25.09.2019 : 12:24:32 Uhr
Danke euch. Ich denke wir probieren nun mal ein spezifisches Rindertraining.... mal schauen wie's weitergeht. Die Idee vom treiben leuchtet mir absolut ein und Dummm ist sie eben nicht, was helfen könnte.
Moonflower Erstellt am: 24.09.2019 : 21:47:45 Uhr
Ich würde zuerst spazieren und ausreiten sein lassen, ausser du kannst mit einer Gruppe wirklich ruhigen Pferden raus und es so probieren. Eine Bekannte in meinem Stall hatte das genau gleiche Problem mit ihrem Pferd aus Deutschland. Sie hat ihren Wallach auch zirka im Juni gekauft und schafft es jetzt endlich alleine auszureiten. Er ist immer noch ein bisschen unsicher, aber es geht. Die Begleitung von anderen Pferden hat ihm sehr geholfen. Es braucht halt Zeit und Geduld. Zur Unterstützung des Nervenkostüms würde ich auch Magnesium mit Tryptophan füttern. Da habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht.

Eventuell Bodenarbeit in der Nähe der Kühe, falls möglich.
Struppi03 Erstellt am: 24.09.2019 : 21:26:28 Uhr
Meine Kollegin hat auch so ein Problem.
Sie hat verschiedenes probiert und mit einer Energietherapeutin gearbeitet. Es ist in der Zwischenzeit auch recht gut geworden.

Zusammen auf die weide, davon würde ich abraten. Es kann gefährlich für alle sein - Kuh und Pferd. Meiner attackiert aus dem Nichts die Kühe.

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