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 junges Pferd mit Kappzaum anlongieren?
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Hispano
Senior Member



1456 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2011 :  09:26:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Hispano's Homepage Sende Hispano eine Private Nachricht
Intressantes Thema...

zur Maultätigkeit. Je höher der Kappzaum liegt, desto weniger wird die Maultätigkeit eingeschränkt. Aber natürlich schränkt sie in gewissem Masse ein...
Zitat:
Ich finde übrigens den Kappzaum ziemlich scharf, er macht viel Druck, schon nur von seiner Art, wie er auf der Nase liegt her gesehen, vom festen Verzurren, etc...


Stimmt, wesshalb man ja nicht einfach mal einen Kappzaum anschnallen soll, da braucht es schon ein wenig Fingerspitzengefühl...
je dünner und je weiter unten verschnallt der Kappzaum wird, je schärfer.

da würde es mich intressieren ob jemand hier mit dem Kappzaum Vienna arbeitet? Erfahrungen? Der hat keinen Metalbügel auf der Nase...
http://www.barocko.de/shop/pferd/kappzaeume/kappzaumvienna.php

zum "longieren" mit Halfter/Knoti

Ich longiere nicht mit Knoti, ich mach BA und lerne dem jengen Pferd das ABC vom Boden aus. Da wird weniger longiert, als das Pferd mal auf den Zirkel geschickt. Das Pferd lernt bei mir zuerst, die Grundkommandos...weichen, halten, vorwärts, langsam, halt... da benütz ich eben bewusst keinen Kappzaum, weil er eben scharf ist.
Zu beginn haben viele Pferde noch überhaupt kein Balancegefühl..der Kappzaum korrigiert da einen Austritt viel schärfer, als ein Knoti...

Darum geb ich dem Pferd zuerst etwas Zeit und sobald es weiss, dass es vier Beine hat (ha ha) alle Gangarten auf einem Zirkel ohne Sekkle gehen kann...nehm ich den Kappzaum dazu.
Das ist meine Arbeitsweise, ich sage nicht, dass etwas anderes falsch ist. Natürlich hat der Kappzaum eine bessere Einwirkung als ein Knoti, aber eben auch schärfer.

Hey JJ da hat es einen portugisischen Kappzaum...meinst du so einen?
http://www.elmosquero.de/product_info.php?products_id=595&XTCsid=40783930fe
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7431 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2011 :  09:43:27 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Hispano
Darum geb ich dem Pferd zuerst etwas Zeit und sobald es weiss, dass es vier Beine hat (ha ha) alle Gangarten auf einem Zirkel ohne Sekkle gehen kann...nehm ich den Kappzaum dazu.
Das ist meine Arbeitsweise, ich sage nicht, dass etwas anderes falsch ist. Natürlich hat der Kappzaum eine bessere Einwirkung als ein Knoti, aber eben auch schärfer.



Finde ich leuchtet ein.

Ich meine so eine Art Kappzaum: http://www.dressage-equipment.de/de/dept_2.html (ganz runter scollen, Kappzaum Escola)
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icefreak
Advanced Member



3639 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2011 :  09:50:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche icefreak's Homepage Sende icefreak eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Jolly-Jumper

Zitat:
Original erstellt von: icefreak
der kappzaum wird wesentlich weiter oben "verspannt" als das bei reithalftern der fall ist. ausserdem ist bei mir z.b. das cavecon rund, womit bei maultätigkeit keinerlei probelme entstanden.


Leuchtet mit nicht ein die Erklärung. Denn das Reithalfter beim Engöischzaum liegt ja bereits zwei Finger unter dem Jochbein und den Kappzaum schnalle ich definitiv NICHT höher ein. Und der Kappzaum ist wesentlich fester gezurrt als das englische Reithalter bei meinem Pony.


wenn du das englische reithalfter so verschnallst, verstehe ich nicht, wie du einschränkung der maultätigkeit beobachten kannst?
ich dachte eher an kombiniertes, hannoversches, ...
mein kappzaum liegt nicht ganz 2 finger unter dem jochbein, weil sonst der kinnriemen an den ersten molaren nach unten läuft und drücken würde. ausserdem habe ich einen ring jeweils auf einer seite am ende des nasenteils. seitlich auf den kopf gesehen verläuft meine "verschnalung" also nicht gerade, sondern dreieckig , was mehr spiel zulässt, als ein gerader durchgehender riemen (dadurch auch die "spannung auf der kette) - am genick bekomme ich trotzdem meine finger durch - lusis einwand bezüglich dem druck kann ich nicht ganz folgen. überall passen finger rein. fragt mich nicht, wie warum ... fakt ist, ich hab meinen auf maß fertigen lassen nach der art von solinski ...
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schmidi
Advanced Member



3973 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2011 :  09:53:46 Uhr  Profil anzeigen  Besuche schmidi's Homepage Sende schmidi eine Private Nachricht
... ich longiere mit KZ und bin sehr zufrieden damit ... vorher habe ich mit Knotenhalfter "longiert" ... gut, da hatte ich viel weniger Ahnung als heute, aber ich habe damals in keinster Weise eine saubere Biegung hinbekommen ... danach kam eine Fachperson auf die Idee, man könnte mit Zaum und Brücke longieren ... okay, ich habe vertraut ... und das Resultat? ... Pferd hat danach die Trense überhaupt nicht mehr ins Maul genommen ... logisch - oder? ... jedesmal wurde i de schnurre umegrupft ... *ächtz* ...

Heute longiere ich vermehrt mit eingeschnallter Trense am KZ, jedoch ohne Einwirkung durch den KZ. Es geht mir einfach drum, dass Pferdchen wieder lernt, dass die Trense nichts böses ist und man ruhig darauf rumkauen kann - und es klappt. Auch kann ich heute, nach über einem Jahr wieder mit Zaum und Zügel am Boden die Seitengänge üben, mit leichter Zügeleinwirkung und Pferdchen hat es verstanden.

Ich denke, grundsätzlich muss es jeder selber wissen ... ich habe meine Erfahrungen gemacht und auch meine Pferde und deshalb ist für mich lockeres aufwärmen vor dem aufsitzen jederzeit mit Zaum und Knotenhalfter drunter an der Longe sinnvoll, jedoch richtiges Longieren "nur" mit KZ.

lg, schmidi



Hufpflege / Huforthopädie für kleine und grosse 4-Beiner
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Lady
Advanced Member



3063 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2011 :  11:09:38 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Lady's Homepage Sende Lady eine Private Nachricht
Meiner wurde am anfang am knotenhalfter "longiert" resp. es wurde ihm beigebracht alle 3 grundgangarten in einem konstanten abstand und vorallem im variablen tempo zu laufen.
Parallel wurdem am kappzaum biegen, stellen, seitengänge usw. gelernt.

Der unterschied für mich: am knotenhalfter gehts vorallem um gehorsam (tempovariationen, anhalten, wenden, rückwärtstreten, abstand beibehalten, volten vergrössern, volten verkleinern usw.) Für mich der vorteil vom knotenhalfter, ich kann auch mal das seil ein bisschen mehr schwingen oder eine parade geben OHNE das sie weh tut. paraden am kappzaum die direkt aufs nasenbein gehen haben schon eine gröbere wirkung als am knotenhalfter.

Zudem kommt es mir am knotenhalfter nicht darauf an wie er läuft, er soll vorwärts laufen gut untertretten, aber die haltung des kopfes ist zweitrangig.

Am kappzaum wird vorallem gymastizierend gearbeitet, meistens mit viel weniger abstand und vorallem kontrolliere (oder versuche ich es zumindest) vor und hinterhand so das er läuft wie auf schienen, der kopf wird durch feine paraden immer wieder nach unten geholt und so die richtung in die tiefe gezeigt.
Stellung und oder Biegung wird kontrolliert sowie kommen die ersten Seitengänge am kappzaum.

Für mich zwei total unterschiedliche "longiermethoden" beim einen gehts vordergründig um die gehorsam, beim anderen vorallem um das gymnastizieren. Allerdings braucht es für das Gymnastizieren eine gewisse grundgehorsam und darum arbeite ich zuerst am knotenhalfter.
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Lusi
Advanced Member



23745 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2011 :  11:25:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Jolly-Jumper

Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Also wir können den Solibel auf unsere 5 Pferde anpassen...


Das Naseneisen selbst? Oder einfach die Riemen?


Das Naseneisen auch, das lässt sich biegen
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7431 Beiträge

Erstellt  am: 23.03.2011 :  11:53:45 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Zitat:
Original erstellt von: Jolly-Jumper

Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Also wir können den Solibel auf unsere 5 Pferde anpassen...


Das Naseneisen selbst? Oder einfach die Riemen?


Das Naseneisen auch, das lässt sich biegen


Oh super - danke für die Info.
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Ikaria
Average Member



933 Beiträge

Erstellt  am: 24.03.2011 :  08:10:41 Uhr  Profil anzeigen Sende Ikaria eine Private Nachricht
ich longiere ausschliesslich mit dem kappzaum oder der doppellonge mit kappzaum.

ich habe es gelernt, bilde mich auch hier ständig weiter und ich persönlich habe damit die besten erfahrungen gemacht. ich kann an der einfachen longe mit keinem anderen instrument (trense, halfter) so gut auf mein pferd einwirken wie mit dem kappzaum. allerdings ist der kappzaum nur ein teil des ganzen, da kommt noch viel anderes dazu: peitsche, körperhaltung, verschiedene übungen und das know-how des führers. also wie lusi gesagt hat, es ist nicht so, dass man pferdeschonend arbeitet, nur wenn man einen kappzaum montiert.

es ist einfach ein gutes hilfsmittel für uns. mein pferd kannte früher nicht viel, rannte vor der peitsche weg etc. heute galoppiert er aus dem schritt an, geht schultervor, macht schöne übergänge, hat gelernt sehr, sehr langsam zu traben, alles in biegung und stellung und ich kann ihm mit der peitsche dosiert verschiedene zeichen geben und er führt aus, was ich möchte. es war aber ein sehr, sehr langer weg. wir arbeiten schon seit jahren am kappzaum, und seit etwa zwei jahren intensiver mit regelmässigen kursen und sehr guter anleitung.

von daher denke ich auch wie die meisten, dass die verstörtheit des pferdes mit dem longenführer zusammenhängt, mit überforderung. oder dass es eines der wenigen pferde ist, die einen kappzaum wirklich nicht vertragen (wobei ich das nur vom lesen kenne).

ornata: wenn ohne kappzaum, wie arbeitest du?
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mimi_mausi
Average Member



943 Beiträge

Erstellt  am: 27.03.2011 :  22:06:43 Uhr  Profil anzeigen  Klicke hier um mimi_mausi's MSN Messenger Adresse anzuzeigen. Sende mimi_mausi eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Zitat:
Original erstellt von: mimi_mausi

Meiner Meinung nach ist es schädlicher -vorallem mit einem Jungen Pferd- mit Trense zu longieren, als mit einem Kappzaum. Je nach dem wie die Longe in die Trense eingehakt ist, kann sie am Komplett falschen Ort wirken. Dann nehme ich lieber den Kappzaum und gewöhne das Pferd schönend daran.




äh....... erklär mal.... Ich glaube, du hast dir nicht wirklich überlegt, was Longieren schädlich macht und was nicht - die Trense ist es sicher nicht, und der Kappzaum allein macht noch längst nicht aus, dass es nicht schädlich ist. Ich finde übrigens den Kappzaum ziemlich scharf, er macht viel Druck, schon nur von seiner Art, wie er auf der Nase liegt her gesehen, vom festen Verzurren, etc...


Sorry habs erst jetzt gesehen.

Longieren mit einer Trense ist meiner Meinung nach Komplett falsch.
Wie will man den eine Longe in die Trense einhacken dass sie Richtig wirkt? Wenn ich sie nur am inneren Trensenring befestige, und ich das Pferd ein wenig Stellen will, zieh ich nur das Maul zu mir und das ist falsch. Wenn ich sie mit einer Wage befestige, fast das gleiche.

Ja ein Kappzaum ist Scharf. Aber nur in dem Moment in dem er falsch benutzt wird.



Work on a horse, and that horse gets better. Work on yourself, and all your horses get better. ~ Ian Francis.
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Dorina`04
Junior Member



174 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2011 :  08:17:15 Uhr  Profil anzeigen Sende Dorina`04 eine Private Nachricht
Also meine Meinung ist, ich würd´s auf jeden Fall mit dem Kappzaum machen, ein junges Pferd muss alles erst lernen ob jetzt am Halfter, an der Trense oder am Kappzaum, wenn man aber gleich (richtig) mit dem Kappzaum anfängt, lernt das Pferd es gleich richtig und das ist die schonendste Wariante, finde ich...

Schöner als die Kunst, ist die Natur
und durch das Pferd ist die Natur noch schöner!

Die Macht zu fliegen ohne Schwingen,
haben ganz allein die Pferde!
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7431 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2011 :  08:52:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: mimi_mausi
Longieren mit einer Trense ist meiner Meinung nach Komplett falsch.
Wie will man den eine Longe in die Trense einhacken dass sie Richtig wirkt? Wenn ich sie nur am inneren Trensenring befestige, und ich das Pferd ein wenig Stellen will, zieh ich nur das Maul zu mir und das ist falsch. Wenn ich sie mit einer Wage befestige, fast das gleiche.


Longiren ist nicht gleich longieren: was ist mit Doppellonge, wo man ganz andere Möglichkeiten hat? Ich habe mein Pony nach Übernahme ganz klassich longiert, das ABC mit Longieren an der Trense (Verschnallung über Genick) beigebracht. Irgendwann kommt jetzt dann hoffentlich mal Doppellongenarbeit dazu. Auf den Kappzaum bin ich gewechselt, als das Grund-ABC sicher sass und mein Pony ausbalanciert in allen Grundgangarten laufen konnte.


Zitat:
Original erstellt von: mimi_mausi
Ja ein Kappzaum ist Scharf. Aber nur in dem Moment in dem er falsch benutzt wird.


Das gilt ja wohl für alles: ob Gebiss, Sporen, Gerte, Kappzaum etc.
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Cinou
Advanced Member



2982 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2011 :  10:09:37 Uhr  Profil anzeigen Sende Cinou eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Hayes Hill Ulysses

Zitat:
Original erstellt von: Cinou

Sorry aber das muss ich jetzt einfach los werden, weils das erste war was mir zu deinem Text einfiel:

Meine Schwester ist schwanger -und dass von einem MANN!!!!

nicht böse nehmen, bin schon wieder weg


böses Mädchen!


Es ist ja immer so, dass es Gegner und befürworter beim Kappzaum geben wird. Hauptsache ist, dass der, der das Pferd longiert eine Ahnung hat . Und wenn das nicht der Fall ist / das Pferd danach 'durcheinander' ist, liegt es nicht daran, dass das Pferd mit Kappzaum oder mit Trense longiert wurde -sondern an dem der das Pferd longiert hat
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Lusi
Advanced Member



23745 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2011 :  12:26:10 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: mimi_mausi
Wie will man den eine Longe in die Trense einhacken dass sie Richtig wirkt? Wenn ich sie nur am inneren Trensenring befestige, und ich das Pferd ein wenig Stellen will, zieh ich nur das Maul zu mir und das ist falsch. Wenn ich sie mit einer Wage befestige, fast das gleiche.



Je nach Pferd "ziehst" du beim Stellen auch nur die Nase zu dir und das Genick bleibt weg, mit dem Kappzaum... z.B....
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Ornata
Moderator



15058 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2011 :  14:35:09 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ornata's Homepage Sende Ornata eine Private Nachricht
Ich will nicht gross in die Diskussion einsteigen, aber irgendwo fragt jemand, wie ich denn longiere. Dazu will ich antworten und das wars dann auch schon wieder ;-).
Ich longiere einerseits frei im Roundpen und erreiche Stellung durch Übungen oder dann habe ich einen Halsriemen dran (mittig vom Hals) mit der Longe dran. Da ich aber eine junge Brezel hab und die erstmal noch gar nicht so gross arbeiten muss und der andere König erst seit kurzem wirklich gearbeitet werden kann ist es mir nicht möglich, hier jetzt Ergebnisse zu präsentieren.
Ich versuche meine Ponys nicht am Kopf zu etwas zu bewegen. Vielleicht seht ihr mich ja in zwei Jahren auch mit Kappzaum aber ich hoffe jetzt mal, dass ich mit meiner Methode auch passable Ziele erreiche, wenns halt auch länger geht ;-)

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mimi_mausi
Average Member



943 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2011 :  23:24:40 Uhr  Profil anzeigen  Klicke hier um mimi_mausi's MSN Messenger Adresse anzuzeigen. Sende mimi_mausi eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Zitat:
Original erstellt von: mimi_mausi
Wie will man den eine Longe in die Trense einhacken dass sie Richtig wirkt? Wenn ich sie nur am inneren Trensenring befestige, und ich das Pferd ein wenig Stellen will, zieh ich nur das Maul zu mir und das ist falsch. Wenn ich sie mit einer Wage befestige, fast das gleiche.



Je nach Pferd "ziehst" du beim Stellen auch nur die Nase zu dir und das Genick bleibt weg, mit dem Kappzaum... z.B....


Und was ist jetzt schlimmer fürs Genick? Stell dir vor jemand zieht ein Stück metal seitwärts aus deinem Maul. Da drehst du auch nicht den ganzen Kopf nach innen. Wenn der leichte druck aber Mittig deines Gesichtes auf der Ausseren seite ankommt, Schaust du nach innen.



Work on a horse, and that horse gets better. Work on yourself, and all your horses get better. ~ Ian Francis.
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7431 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2011 :  10:55:51 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: mimi_mausi
Und was ist jetzt schlimmer fürs Genick? Stell dir vor jemand zieht ein Stück metal seitwärts aus deinem Maul. Da drehst du auch nicht den ganzen Kopf nach innen. Wenn der leichte druck aber Mittig deines Gesichtes auf der Ausseren seite ankommt, Schaust du nach innen.


Das Problem ist, dass du generell - egal ob Kappzaum, Trense oder was auch immer - durch Ziehen keine "echte" Stellung erreichst, sondern mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ein Verwerfen im Genick....
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Nadiine
Advanced Member



4328 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2011 :  19:35:16 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Nadiine's Homepage Sende Nadiine eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Jolly-Jumper

Zitat:
Original erstellt von: mimi_mausi
Und was ist jetzt schlimmer fürs Genick? Stell dir vor jemand zieht ein Stück metal seitwärts aus deinem Maul. Da drehst du auch nicht den ganzen Kopf nach innen. Wenn der leichte druck aber Mittig deines Gesichtes auf der Ausseren seite ankommt, Schaust du nach innen.


Das Problem ist, dass du generell - egal ob Kappzaum, Trense oder was auch immer - durch Ziehen keine "echte" Stellung erreichst, sondern mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ein Verwerfen im Genick....


Hihi das hab ich auch schon gemerkt, dann kam der Versuch es besser zu machen, und das brachte mich schier zum verweifeln... bis ich merkte, dass je flüssiger mein Pferd läuft (flüssig heisst nicht schnell sondern im immer gleichen Takt) nachgibt und sich viel einfacher stellen lässt, aber nur am Kappzaum, dann einfach durch eine stetige Verbindung, mit einem Zeigefinger auf der Longe der ein wenig "tippelt", natürlich nicht abspielt aber immerwieder auf das Longenende in der Hand tippt (wie beim tippen am PC).
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7431 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2011 :  08:51:01 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Nadiine
mit einem Zeigefinger auf der Longe der ein wenig "tippelt", natürlich nicht abspielt aber immerwieder auf das Longenende in der Hand tippt


Was ist für dich der Unterscheid ziwschen Abspielen und Tippeln? Ich schnall das gerade nicht.

Meine Longiermethode und Strategie ist eine ganz andere. An der Longe mache ich nichts, um die Stellung zu erreichen. Meiner bekommt eine Parade an der Longe, wenn er blöd tut und nach aussen drängt, dann in Kombination mit einer treibenden Peitschenhilfe.

Stellung lässte sich erarbeiten über die Position des Longenführers: wirke ich treibend, stehe ich weiter hinten Richtung Hinterhand. Und da ich keuz und quer auf dem Platz longiere und Volten mache, ist Pony gefordert ZU SCHAUEN, wo ich bin, mit mir dem Blick zu folgen. Und diese Stellung, die sich ergibt, die ist absolut ausreichend. Alles darüber hinaus wäre zuviel. Mein Pony hat so gelernt, mir zu folgen, ohne dass ich auch nur irgendwas vorne machen muss. Gleiches beim Reiten: mittlerweile geht meiner so fein, dass ich innen etwas mehr Gewicht geben kann, plus inneres Bein etwas anlegen und Pony geht in Stellung.
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Nadiine
Advanced Member



4328 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2011 :  17:09:06 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Nadiine's Homepage Sende Nadiine eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Jolly-Jumper
Zitat:Original erstellt von: Nadiine
mit einem Zeigefinger auf der Longe der ein wenig "tippelt", natürlich nicht abspielt aber immerwieder auf das Longenende in der Hand tippt



Was ist für dich der Unterscheid ziwschen Abspielen und Tippeln? Ich schnall das gerade nicht.



Hmm ich dachte schon, dass das schwierig zu erklären ist. Ich versuchs mal, ich halte die Longe in der rechten hand. Dann lege ich meinen Finger auf die Longe (ich umfasse die Longe nicht) und tippe gaaanz leicht drauf, es ist schon fast einfach drauf liegen und zittern. Versteht mans? Wohl eher nicht...
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7431 Beiträge

Erstellt  am: 31.03.2011 :  08:43:53 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht
Zitat:
Original erstellt von: Nadiine

Zitat:
Original erstellt von: Jolly-Jumper
Zitat:Original erstellt von: Nadiine
mit einem Zeigefinger auf der Longe der ein wenig "tippelt", natürlich nicht abspielt aber immerwieder auf das Longenende in der Hand tippt



Was ist für dich der Unterscheid ziwschen Abspielen und Tippeln? Ich schnall das gerade nicht.



Hmm ich dachte schon, dass das schwierig zu erklären ist. Ich versuchs mal, ich halte die Longe in der rechten hand. Dann lege ich meinen Finger auf die Longe (ich umfasse die Longe nicht) und tippe gaaanz leicht drauf, es ist schon fast einfach drauf liegen und zittern. Versteht mans? Wohl eher nicht...


Meine Frage bezog sich eher auf das Spielen: sprich, wenn du ständig tippst, ist es ja auch ein ständiges Aufnehmen und Nachgeben, ähnlich des Schwamm-Ausdrückens mit der Hand beim Abspielen (Abspielen muss ja nicht Riegeln sein - so wie ich den Begriff hier in CH verstehe, bitte korrigieren, wenn ich falsch liege... ). Wo siehst du also den Unterschied? In der Feinheit?

Meine Haltung ist halt, vorne - egal ob Arbeit vom Boden aus oder Arbeit im Sattel - möglichst in Ruhe lassen. Ich bin kein Freudn dieses ständigen Annehmens und Nachgebens, egal wie fein man das macht. Lusi hatte hier mal in einem Beitrag geschrieben: Klingeln mit der Hand zum richtigen Zeitpunkt - das fand ich eine schöne Metapher.

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