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Mosac
New Member



73 Beiträge

Erstellt am: 15.12.2019 :  21:10:18 Uhr  Profil anzeigen Sende Mosac eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Kurz zu meiner Situation: Nächstes Jahr kann ich mir vielleicht den Traum vom eigenen Pferd erfüllen.

Trotz jahrelanger Reiterei hat dies bis jetzt nie in mein Leben gepasst. Ich hatte sogar schon Phasen, wo ich das Reiten ganz aufgegeben hatte, weil es mir eigentlich kaum mehr Freude machte. Irgendwann habe ich realisiert, dass mir einfach die Inspiration gefehlt hat. Ich hab jahrelang private Pferde auf Reitbeteiligungs-Basis ausgeritten. Fast immer alleine. Irgendwann wurde es langweilig.

Dann habe ich beschlossen, es mal anders anzugehen und so absolviere ich jetzt Reitstunden in der Gruppe und muss sagen, dass mir das extrem viel Spass macht, also die Reitstunden an sich, aber auch den Kontakt zu Gleichgesinnten.

Nun endlich zu meiner Frage: Ihr Leute mit eigenen Pferden, braucht ihr ebenfalls Inspiration von Aussen und wie holt ihr euch die ab? Pensionsstall mit Reitschulangebot? Reitverein? Macht ihr privat mit anderen zum Ausreiten ab?
Es wäre interessant zu erfahren, was da eure Strategien sind und auf was ihr zum Beispiel bei der Stallauswahl Wert legt. Denn so toll ein eigenes Pferd wäre, so habe ich trotzdem etwas Angst, dass ich mich dadurch wieder mehr isoliert fühle, als jetzt in der Reitschule. Was sind eure Erfahrungen?
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Liseli
Junior Member



234 Beiträge

Erstellt  am: 16.12.2019 :  08:29:27 Uhr  Profil anzeigen Sende Liseli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Für mich war von Anfang an klar, dass ich nie 7 Tage in der Woche im Stall sein kann und will. Deswegen habe ich mich von Beginn weg entsprechend organisiert. Jetzt habe ich meistens so 4 - 5 Mal die Woche "Dienst", das ist auch bezüglich Inspiration eine Entlastung.

Zudem bin ich in einem Pensionsstall mit vorwiegend Freizeitreitern und mache gelegentlich mit meinen Stall-Gspänli zum Ausreiten ab. Dann gibt es bei uns auf dem Hof auch Reitstunden und Gruppenausritte, an denen mitgemacht werden kann.

Weiter haben wir in 5 Minuten Gehdistanz einen Reitverein mit Anlage. Dort finden immer wieder erschwingliche Kurse für alles Mögliche statt - Spring- und Dressurstunden, Mental Training, Horseagility und so weiter. Es ist für jeden etwas dabei

Da meine Reitbeteiligung primär reiten geht, mache ich auch die Bodenarbeit. Longieren, Boden- und Freiarbeit, Horseagility, Spazieren gehen etc. Mit der Zeit findet man ja auch heraus, was dem Pferd und einem selbst am meisten Spass macht. Und als Besi habe ich das Vorrecht, das ausleben zu können
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scheyni
Senior Member



1616 Beiträge

Erstellt  am: 16.12.2019 :  08:32:58 Uhr  Profil anzeigen Sende scheyni eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wichtig ist sicher, dass du Abwechslung rein bringst. z.B. nicht jeden Tag die gleiche Runde ausreiten. Mach mal Dressurarbeit, mal Ausreiten, mal spazieren, mal Bodenarbeit. Beim Spazieren nimmst du eine/n Freund/in mit/ohne Hund mit - der/die vielleicht nix mit Pferden sonst am Hut hat. Geh mit anderen aus dem Stall gemeinsam ausreiten. Verlade dein Pferd und besuche Freunde in anderen Ställen für Ausritte in deren Reitgebiete. Lade deine Freunde mit ihren Pferden zu dir ein für Ausritte. Geh an Kurse von Vereine (Stangenkurse, Westernkurse, Horse Agility, Working Equitation, Dressurkurse...) oder nimm Reitunterricht (bei dir auf dem Hof, extern etc.). Es gibt sooooooo viele Möglichkeiten!
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Lúthien
Advanced Member



7015 Beiträge

Erstellt  am: 16.12.2019 :  11:33:13 Uhr  Profil anzeigen Sende Lúthien eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Für mich ist es extrem wichtig, Ziele zu haben. Mit nur Ausreiten und Spazieren bin ich nicht glücklich. Ich brauche Abwechslung und Herausforderungen.
Da ich wieder Besitzerin eines Shetlandponies bin, muss ich da natürlich kreativer sein als bei einem Pferd, welches ich reiten kann. Ich versuche so viel Abwechslung wie möglich reinzubekommen und auch mit ihr mich stetig weiterzubilden. Wir haben uns nun zum Ziel gesetzt, nächstes Jahr eine Kutsche zu kaufen und die Gegend auf vier Rädern unsicher zu machen. Des Weiteren möchte ich ab nächstem Jahr aktiv an Ponyturnieren teilnehmen. Ich finde solche Ziele extrem wichtig, um auch meine Motivation bei Laune zu halten (ich bin im Privatleben auch so, ich brauche immer Action).

Mit meiner RB schaut es anders aus. Ich habe mir auch da Ziele gesetzt, nur konnte ich sie nicht erreichen (das Los einer RB). Da merke ich momentan, wie ich an einem Punkt gelandet bin, an dem ich einfach keine Motivation finde etwas zu machen. Deshalb wäre es mir auch bei meinem zukünftigen Pferd wichtig, abwechslungsreich und wissbringend weiterzukommen.

Bezüglich Stall lebe ich in einem echt schlechten Kanton, was gute Ställe betrifft. Ich habe das gute Glück, nun im besten Offenstall zu sein in unserer Gegend. Etwas zu meckern findet man immer. Aber rundum bin ich sehr zufrieden. Ich denke, gerade wenn man aus einem pferdeunfreundlichen Gebiet kommt, muss man seine Ansprüche ein bisschen runterschrauben.
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ponymeitli
Junior Member



158 Beiträge

Erstellt  am: 16.12.2019 :  13:33:08 Uhr  Profil anzeigen Sende ponymeitli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich bin auch nicht jeden Tag im Stall beim Pony. Im Moment sind es auch 4-5 Tage pro Woche. Ein Tag gehört fix meiner Reitbeteiligung. Da er im Offenstall steht und sich auch so genügend bewegt (haben auch im Winter Weide, wenns der Boden zulässt).
So wird es uns nie langweilig. Wir haben in den letzten Sechs Jahren viel Neues ausprobiert. Unser Programm neben Reiten:
-Longieren/Euikinetik
-Langzügel/Doppellonge
-Zirkuslektionen/Freiarbeit
-Fahren
-Bodenarbeitsparcours etc.

Wir verladen unsere Pferdchen auch ab und zu und gehen neue Reitgebiete entdecken, machen Bergritte oder auch mal kleine Halbtagesritte.
Ich nahm an Zirzensikkursen teil und hatte einige Langzügel/Doppellonge Stunden. Seit 4 Jahren gehe ich auch an Gymkhanas und dieses Jahr starteten wir das erste Mal an einer BAP. Horse Agility möchte ich auch mal ausprobieren und nach fast acht Jahren Pause wieder mit Reitstunden beginnen.

Mein Pony und ich finden Bodebarbeit allgemein klasse. Deshalb hat sich der Schwerpunkt mit den Jahren vom Reiten zu Bodenarbeit jeglicher Art verlegt. Trotzdem reite ich auch gern dressurmässig oder im Gelände. Fahren war schon immer ein Ziel von mir und wir haben einige Jahre daraufhin gearbeitet.
Gemeinsame Ziele finden ist meiner Meining wichtig, auch wenn man dafür mal neue Wege gehen muss. Hätte früher nie gedacht, dass Reiten für mich nicht mehr so wichtig sein würde. Tja, kaufe kein Jungpferd wo du erst mal ein Jahr lang nur BA machen kannst. Hergeben würde ich den Kleinen allerdings nie wieder, passt so wie es kam wunderbar.
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Babbls
Average Member



542 Beiträge

Erstellt  am: 16.12.2019 :  16:29:53 Uhr  Profil anzeigen Sende Babbls eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe das grosse Glück, mein Pferd in einem mittelgrossen Pensionsstall (35 Pferde, gut verteilt in Auslaufboxen und Aktivstall) eingestellt zu haben, es werden Reitstunden erteilt für Pensionäre und Schulpferdereiter und durch die recht grosse Anzahl an Pferdebesitzern/Reitbeteiligungen gibt es fast immer jemanden, mit dem man ausreiten kann.

Das absolute Non-Plus-Ultra ist aber, dass meine beiden besten Freundinen ebenfalls in diesem Stall sind und wir auch im Stall oft beisammen sind.

Gehe den Stall, den du dir aussuchst am besten vorher besichtigen und finde einen (nicht einfach, ich weiss) wo das Stallklima passt für dich. Ich höre da jeweils auf mein Bauchgefühl.

Wir hatten auch schon Zickenkrieg im Stall, im Moment haben wir aber ein richtig tolles Miteinander und helfen einander immer, wo wir können.

<3 Goldpony <3
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Lusi
Advanced Member



23883 Beiträge

Erstellt  am: 16.12.2019 :  16:31:07 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hm, also ich schaue da nicht gross darauf, andere Gleichgesinnte ins Boot zu holen. Zuerst muss der Stall nämlich mal fürs PFERD passen, und damit fallen schon fast alle Ställe weg. Und wenns dann sonst noch passt ist das natürlich gut. Ich gehe 99.9% alleine ausreiten, weil ich zeitlich anders dazu komme als die andern. Zudem durch den Sehnenschaden vom April sind wir sowieso nur allein unterwegs.

Mir hilft, das Pferd drei Monate auf die Alp zu geben und absolut kein Pferd von der Nähe zu sehen dann und ganz andere Dinge zu tun. Normal mache ich dann im Herbst oder Frühjahr mal einen Rindlikurs oder ein Geländetraining, aber mit dem Sehnenschaden ist das nun mal eine Weile vorbei.
Den Winter verkürzt hat mir jeweils ein Gymnastikkurs mit Andern. Ansonsten gehe ich alle zwei Wochen in eine Dressurstunde.

Mein Pferd wird nur Di, Do Sa So bewegt, die andern Tage nicht. Uns reicht das und so freue ich mich immer drauf, statt dass ich sagen muss: Ich muss noch in den Stall.
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Urpferd
Advanced Member



2740 Beiträge

Erstellt  am: 16.12.2019 :  19:23:07 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Urpferd's Homepage Sende Urpferd eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich bin 7 Tage die Woche 365 Tage im Jahr beim Pferd. Selbstversorger. Ich kann es mir nicht leisten nur 4x zu gehen. Denn es schaut sonsti niemand zum Pferd. Reiten gehe ich nicht jeden Tag. Weill wir auch im Winter Weide haben. Sie bewegen sich in der Herde genug. Und da ich eh im Stall bin, wird noch heschmist und geplaudert.
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Lusi
Advanced Member



23883 Beiträge

Erstellt  am: 16.12.2019 :  20:16:28 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wie man sich bettet so liegt man
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Melody5
Senior Member



1383 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  06:02:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
mein pferd steht im offenstall mit 24/7 weidezugang. ich bewege ihn 5x in der woche. 1 bis max. 2 x geritten, de rest vom boden aus (spaziergang mit joggen, freiarbeit, longe etc). alle 3-4 wochen kommt meine reitlehrerin vorbei. meist sind wir alleine unterwegs und ca. 1 x pro woche mit begleitung von einem anderen pferd-mensch-paar. reitverein sind gar nicht mein ding.

für mich ist die oberste priorität, dass mein pferd genügend platz hat sich frei zu bewgen und grnügend gutes heu zur verfügung steht und sauber gemistet wird.
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Jacq68
Starting Member



21 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  07:04:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Jacq68 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe zuerst 10 Jahre lang ältere Pferde im Gelände geritten, meist alleine. Dann habe ich mir ein junges Pferd gekauft und habe am Anfang recht viel Input "von aussen" gebaucht und habe das auch sehr geschätzt:

- Reit/Bodenarbeitsstunden fast wöchentlich (externe RL)
- ausreiten mit anderen
- mündlicher Austausch

Stallauswahl: Muss in erster Linie fürs Pferd passen, für mein Pferd kommt nur Gruppenhaltung in Frage oder ggf. Box mit tagsüber Gruppenhaltung, dazu eine Fütterung, die diesen Namen verdient. Für mich brauche ich einen Reitplatz, da mir reines Ausreiten zu langweilig ist und ich nicht jedesmal irgendwo hin fahren will bzw. kein Zugfahrzeug habe und auch keins will.

Ich war immer in Pensions-Offenställen mit ca. 15 Pferden. Da findet man meistens ein paar Leute, mit denen man sich gut versteht (und ein paar, die eher nerven ), aber es kann halt auch passieren, dass jemand wegzieht. Ich habe mein Pferd jetzt seit 16 Jahren und brauche den Austausch nicht mehr so, d.h. nette Leute sind super, aber ich mag nicht mehr ständig über Rössli quatschen und brauche keinen Input mehr ausser von meiner RL.


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Monteverdi
Junior Member



106 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  08:59:37 Uhr  Profil anzeigen Sende Monteverdi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Erst mal viel Erfolg für den Pferdekauf nächstes Jahr!

Inspiration hole ich mir von meiner Reitlehrerin und meiner Horsemanship-Trainerin. Beide haben eine positiven Grundhaltung, vertreten die Meinung, dass vieles möglich ist und führen Ziele vor Augen, die längerfristig erreicht werden können. Und wenn ich ein schönes Reiter-Pferd-Paar an einer Veranstaltung, oder auf YouTube sehe, dann inspiriert mich das auch.

Motiviert bleibe ich dank einem gut organisierten Setting (Weide ganzjährig, GUTE Reitbeteiligung), welches mir erlaubt, 2 - 3 pferdefreie Tage pro Woche einzulegen und auch mal sorgenfrei in die Ferien zu fahren. Zudem haben wir zum Glück eine nette Stallgemeinschaft, in der jeder jedem alles gönnt.
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Mosac
New Member



73 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  11:28:03 Uhr  Profil anzeigen Sende Mosac eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vielen Dank für eure Gedanken! Die Palette ist eigentlich recht breit, wie ihr das alle so handhabt.

Ich denke, bei mir könnten es vielleicht auch so Phasen sein, wie bei Jacq68, wo einmal das eine, mal das andere wichtig ist. Man hat ja hoffentlich viele Jahre Zeit mit seinem Pferd.

Für den Moment wäre wohl so ein Stall wie Babbls oder Liseli das beschreiben, das Nonplusultra für mich! Allerdings gibt es wohl wirklich nicht so viele Ställe mit Schulbetrieb und Gruppen-Aktivitäten UND „pferdegerechten“ Haltungsformen. Ich werd mich mal schlau machen, was es in unserer Region (Murten) so hat. Pressieren tut es aber noch nicht...
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Fribipower2003
Average Member



735 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  12:24:19 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich war vor über 20 Jahren in der gleichen Situation. Hatte irgendwie das RB-Leben satt und wollte endlich alles selber entscheiden. Daher habe ich mir mein erstes Pferd gekauft. Im Rückblick auf die letzten 20 Jahre würde ich heute anders entscheiden und RB bleiben.

Denn als Pferdebesitzer kann man nur alles selber entscheiden, wenn man einen eigenen Stall hat. Einen der nicht gemietet ist, sondern einem gehört. Und dann braucht es noch nette Nachbarn, sonst kann man auch nicht in Frieden leben.

Ich war insgesamt 8.5 Jahre Selbstversorger und das waren eigentlich noch die besten Jahre. Leider schaffte ich es mit einem 100%-Job irgendwann einfach nicht mehr.

In den verschiedenen Pensionsställen ist man schlicht der Willkür der Stallbesitzer ausgesetzt. Man darf zahlen und soll sonst möglichst das Maul halten. Das hat in den ersten Jahren auch ganz gut geklappt. Als ich dann aber anfing, mich mit Pferdehaltung und -fütterung zu beschäftigen, gab es dann die ersten Stallwechsel.

Und seit ich Selbstversorger war, geht es gar nicht mehr. Ich sehe die Missstände und meine Schmerzgrenze ist nicht gross genug, um auf Dauer wegschauen zu können. Aktuell schlagen wir uns gerade wieder einmal mit grottenschlechtem Heu herum.

Also bevor du dir Gedanken darüber machst, woher du die Inspiration bekommst, dann täglich was mit deinem Pferd zu machen, überlege dir gut, ob du dir den ganzen Ärger, den man als Pferdebesitzer gratis zum Pferd dazu bekommt, wirklich antun möchtest.

Nebenbei - wenn ich keine eigenen Pferde hätte, wäre ich schon seit Jahren Nichtreiter. Denn eine gescheite Reitbegleitung habe ich in allen Ställen bis heute auch nicht gefunden. Und das alleine reiten stinkt mir vor allem in der jetzigen Jahreszeit massiv.

Zu ehrlich, um beliebt zu sein.
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WS
Moderator



12590 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  13:29:33 Uhr  Profil anzeigen Sende WS eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich finds für mich persönlich immer etwas seltsam, wenn ich lese oder hör "alleine stinkts mir.." vor allem das "alleine" macht mich nachdenklich.

Ich bin zu 99% nur mit dem Pony unterwegs, und grad weil ich ja mit ihm (oder halt einem anderen Pferd) unterwegs bin, bin ich nie alleine. Ich geniesse diese Zweisamkeit mit ihm total. Mir reichts, wenn sich alle paar Tage mal jemand anschliesst, bin aber nicht wild darauf.

Nach einem stressigen Tag mit mühsamen Klienten, Arbeit im Grossraumbüro mit zig Mitarbeitern usw. ist mein Bedarf an Mitmenschen und Gelaber gedeckt.

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein, 14.03.1879 - 18.04.1955, deutscher Physiker und Nobelpreisträger

 !!! Achtung Spoiler !!! 

  




Bearbeitet von: WS am: 17.12.2019 13:33:03 Uhr
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Babbls
Average Member



542 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  13:54:55 Uhr  Profil anzeigen Sende Babbls eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Mosac

Vielen Dank für eure Gedanken! Die Palette ist eigentlich recht breit, wie ihr das alle so handhabt.

Ich denke, bei mir könnten es vielleicht auch so Phasen sein, wie bei Jacq68, wo einmal das eine, mal das andere wichtig ist. Man hat ja hoffentlich viele Jahre Zeit mit seinem Pferd.

Für den Moment wäre wohl so ein Stall wie Babbls oder Liseli das beschreiben, das Nonplusultra für mich! Allerdings gibt es wohl wirklich nicht so viele Ställe mit Schulbetrieb und Gruppen-Aktivitäten UND „pferdegerechten“ Haltungsformen. Ich werd mich mal schlau machen, was es in unserer Region (Murten) so hat. Pressieren tut es aber noch nicht...


Ja, den Stall habe ich auch lange gesucht, wir sind leider nicht in deiner Region. Falls es konkret wird und du dir nicht all zu viel Luxus wünscht, wüsste ich allenfalls was Pferdegerechtes in St-Aubin. :) Bei Bedarf einfach melden :) Wünsche dir viel Glück und viel Spass bei der Pferdesuche :)

<3 Goldpony <3
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Mosac
New Member



73 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  14:40:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Mosac eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Babbls
Ja, den Stall habe ich auch lange gesucht, wir sind leider nicht in deiner Region. Falls es konkret wird und du dir nicht all zu viel Luxus wünscht, wüsste ich allenfalls was Pferdegerechtes in St-Aubin. :) Bei Bedarf einfach melden :) Wünsche dir viel Glück und viel Spass bei der Pferdesuche :)


Toll! Danke, Babbls! Darauf komme ich vielleicht gerne zurück

@Fribipower2003 und WS: Auch euch danke für eure Inputs. Fribipower, das tut mir leid für dich, dass es mit den Pensionsställen bei dir nicht gut klappt. Ich hab das auch schon öfters mitgekriegt, dass einige Besis damit Ärger hatten.

Insgesamt finde ich das Umfeld für Pferd und Mensch gleichermassen wichtig, weil es eben das Hobby so stark prägt. Ich meine der einzige Grund, weshalb ich mir ein Pferd anlachen möchte, ist ja gerade die Freude daran, mit ihm meine Freizeit zu gestalten. Warum sollte ich das nicht in meine Vorüberlegungen miteinbeziehen wollen?

Bearbeitet von: Mosac am: 17.12.2019 15:13:54 Uhr
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sandra.k
Moderator



7239 Beiträge

Erstellt  am: 17.12.2019 :  22:04:20 Uhr  Profil anzeigen Sende sandra.k eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich gehe sogar ganz gerne alleine raus. Ich kann dann so richtig schön abschalten und meinen Gedanken nachgehen. Ich lehne nicht ab wenn jemand mitkommen will, mache aber selten gezielt ab zum ausreiten.

Viel wichtiger als Begleitung finde ich ein abwechslungsreiches Ausreitgebiet. Wenn ich nur 2 Ausreitrunden habe, dann wird mir garantiert früher oder später langweilig.
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connyfe
Advanced Member



5587 Beiträge

Erstellt  am: 18.12.2019 :  07:27:59 Uhr  Profil anzeigen Sende connyfe eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Im Endeffekt, musst Du selber wissen, was Dir am Liebsten ist. Im persönlich, ziehe ein Pensionsstall ohne Reitbetrieb vor. Die Gefahr von Zickenkrieg in einem grossen Stall, ist deutlich grösser, wiecin einem Kleinen. Wenn es aber in einem kleinen zickt, sieht es schlecht aus. In einem Kleinen kann auch eher auf spezielle Bedürfnisse eingegangen werden, wie in einem grossen. In unserem Stall holt man sich seinen Trainer einfach auf den Hof oder fährt in die nächste Halle.
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Jacq68
Starting Member



21 Beiträge

Erstellt  am: 18.12.2019 :  07:28:06 Uhr  Profil anzeigen Sende Jacq68 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Mosac
Insgesamt finde ich das Umfeld für Pferd und Mensch gleichermassen wichtig, weil es eben das Hobby so stark prägt. Ich meine der einzige Grund, weshalb ich mir ein Pferd anlachen möchte, ist ja gerade die Freude daran, mit ihm meine Freizeit zu gestalten. Warum sollte ich das nicht in meine Vorüberlegungen miteinbeziehen wollen?


Das ist sicher sinnvoll. Nur kann sich halt das Umfeld immer mal ändern. Ich habe damals einen Stall, den ich am Anfang als perfekt erachtete, nach einigen Jahren verlassen, weil es halt doch nicht so gut passte für mein Pferd.

D.h. es ist gut, sich solche Fragen zu stellen und sich gut vorzubereiten, aber es gibt halt dann oft auch Überraschungen...
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Nepaxa
New Member



84 Beiträge

Erstellt  am: 18.12.2019 :  09:03:19 Uhr  Profil anzeigen Sende Nepaxa eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hi Mosac, dann suchst du dir am besten einen guten Pensionsstall, damit du weiterhin gleichgesinnte um dich hast. Kenne mehrere Leute die aus diesen Gründen den Stall gewechselt haben. Wenn man abends IMMER im dunkeln alleine ausreiten gehen "muss" (weil man tagsüber halt arbeitet), kann das schon recht anpiseln. Geht mir aktuell grad so. Gehe zwar gerne allein, kann dann ja reiten wie ich will, aber man friert auch schneller und im dunkeln wenn man eh ruhig unterwegs ist find ich's auch etwas langweilig. Gruppenreitstunden sind jetzt weniger mein Ding, aber eben, jedem das Seine

Wenn du schon weisst, wie du "tickst" wärst du ja doof nicht etwas zu suchen was passt.
Tatsächlich bin ich auch absolut kein Freund davon, das Pferd jedes Jahr woanders hinzustellen, weils dann da vielleicht besser ist. Auch nicht fair für's Tier.
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