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isii94
Starting Member



30 Beiträge

Erstellt am: 10.11.2020 :  20:36:44 Uhr  Profil anzeigen  Hier klicken um isii94's MSN Messenger Adresse anzuzeigen Sende isii94 eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen. Ich bin mir am überlegen für meine Fellponystute ein Mexikanisches Zaumzeug zu kaufen. Jetzt möchte ich gerne Erfahrubgsberichte und Vor- und Nachteile hören von jemanden der eines hat oder hätte. Danke im vorraus

Das mir mein Pferd das liebste sei,
sagst DU, oh Mensch sei Sünde,
das Pferd bleibt miir im Sturme treu,
der Mensch niicht mal im Winde ...<3'
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Moppi
Senior Member



1580 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2020 :  22:49:45 Uhr  Profil anzeigen Sende Moppi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo,

ich mag überhaupt kein Reithalfter an meinem Pferd, da ich ihm nicht das Maul zuschnüren möchte. Ich möchte eine freie Maultätigkeit haben. Das Mexikanische Reithalfter hat, wie das kombinierte, einen Sperriemen dran, und sowas möchte ich überhaupt nicht am Pferd haben.
Wenn es schon ein Reithalfter sein muss, dann ein locker verschnalltes Englisches, das setzt weiter oben an und das Pferd kann noch kauen.
Was ist denn der Grund, dass Du dieses Reithalfter an Deinem Pony verwenden möchtest?

Ein gutes Pferd hat keine Farbe. Ein sehr gutes Pferd ist braun.
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Bellinda
Advanced Member



2789 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2020 :  06:57:36 Uhr  Profil anzeigen Sende Bellinda eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich hatte schon für verschiedene Pferde ein Mexikanisches Nasenband.
Du darfst es auf keinen Fall zu eng schnallen, vorallem nicht der untere Riemen. Ich verschnalle das Mexikanische gut 2 - 3 Löcher lockerer als das Kombinierte und ich kontrolliere am Kreuzpunkt wie stark es verschnallt ist.

Ich verwende es für Pferde welche unruhig im Maul sind oder sich gegen das Nasenband sperren weil sie das Gefühl haben den Kiefer nicht bewegen zu können.

Denke auch daran dass es an der Trense liegen kann oder dass die Reiterhand zu grob ist, es liegt selten nur am Nasenband
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Milaire
Senior Member



1959 Beiträge

Erstellt  am: 12.11.2020 :  11:33:22 Uhr  Profil anzeigen Sende Milaire eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Bellinda

Ich hatte schon für verschiedene Pferde ein Mexikanisches Nasenband.
Du darfst es auf keinen Fall zu eng schnallen, vorallem nicht der untere Riemen.


Wieso denn vor allem nicht der untere Riemen? Der obere und untere Verschluss sind ja ein und derselbe Riemen? Also auf das kombinierte Nasenband übertragen sind Nasenband und Sperrriemen ja ein Stück. Mit zwar zwei Verschlüssen aber unabhängig von einander anziehen kannst Du die nicht. Sprich: Wenn Du beim mexikanischen Reithalfter den Sperrriemen eng zuziehst, wird automatisch auch das Nasenband eng und umgekehrt beim Lockern: Ist der "Sperriemen" locker, ist das ganze Nasenband locker.

Oder verstehe ich Dich nicht richtig?
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katharina1
Average Member



969 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2020 :  07:55:19 Uhr  Profil anzeigen Sende katharina1 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
hatte mal ein Mexikanisches an meinem VB und war hier nicht so begeistert weil wie vorher geschrieben es für einen guten Sitz am Kopf doch rel. fest geschlossen werden muss (bei lockerer Verschnallung kann der Riemen, der vor der Trense geführt wird über das Maul rutschen... hängt aber sicher auch von der Kopfform/Maulspalte des Pferdes ab.
Persönlich finde ich das Micklem sinnvoller wenn Du was mit "Sperriemen" suchst.
Ich reite meine zwei Hü ohne Sperriemen oder so Zeugs zum Maul zu binden. Habe mich beim Junior für ein "Spanisches" Zaumzeug entschieden, bei der das Nasenband mit dem Backenstück verbunden ist und damit nicht so viele Verschlüsse an und übereinander laufen.
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Melody5
Senior Member



1400 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2020 :  08:08:09 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vor ca. 22 Jahren hatte ich mal einen Mexikanischer Zaum, war aber nicht zufrieden, da dieser immer irgendwie verrutscht ist (weil ich die Riemen zu locker verschnürt habe). War schon damals kein Fan vom "Zuschnüren".
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connyfe
Advanced Member



5615 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2020 :  08:21:01 Uhr  Profil anzeigen Sende connyfe eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vor ein paar Tagen, war der Sperrriemen Thema bei FB. Da hat Jemand einen Artikel rein gesetzt, woher er kommt und wozu er verwendet wurde. Kurz gesagt, er stammt aus Kriegszeiten. Viele Pferde fielen wegen Kieferbrüchen aus, welche sie bei Stürzen zu zogen. Der Riemen verhinderte ein offenes Maul und somit reduzierten sich die Kieferbrüche.Die offenen Mäuler kamen von ungenügender Ausbildung. Nun frage ich mich, wer von uns mit seinem Pferd, in den Krieg zieht.
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Lusi
Advanced Member



23963 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2020 :  10:05:16 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Schön geschrieben Connyfe !

Man möge sich auch über die Funktion respektive Blockierung des Zungenbeins beim Pferd informieren, wenn man dem Pferd doppelte Verschnürungen antun möchte.

Mein Pferd soll das Maul öffnen, wenn es dies tun möchte. Es kann ja nicht anders mit mir reden.



Bearbeitet von: Lusi am: 13.11.2020 10:06:31 Uhr
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breath_of_the_wild
Starting Member



22 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2020 :  11:09:38 Uhr  Profil anzeigen Sende breath_of_the_wild eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zum Thema Sperrriemen kommt aus dem Militär, bin ich kürzlich auf diesen Bericht gestossen. Wenn man sich dann mal ein paar alte Bilder anschaut oder googelt fällt schon auf, dass da keine Sperrriemen zu finden sind. Dafür wird auf Kandare geritten.




Der Sperrriemen (von Michael Geitner)

Ich höre oft die landläufigen "Argumente" für die Benutzung des Sperrriemens (Kinnriemen), wie "Mein Pferd streckt sonst die Zunge raus" oder "Das Pferd sträubt sich sonst gegen die Trense". Die Fakten, die GEGEN den Einsatz des Sperrriemens sprechen, sind folgende, dazu kurz etwas zur Historie:
Nach gründlichen Recherchen, unter anderem von Heiner Sauter (VFD) und vielen guten Pferdeleuten, kann man zum aktuellen Zeitpunkt beruhigt behaupten der Sperrriemen kam nicht aus dem Militär.
Es konnte kein einziger Nachweis dafür mit geschichtlichem Hinweis gefunden werden. Die Sache mit der Verminderung der Kieferbrüche, können wir eher dem Hannoveranerischen Zaum zu ordnen.
Ja ja, ich weiß, ich habe von 2005 an diese Geschichte nach außen getragen. Wenn es auch nicht geschichtsfest war, so hat es mit Sicherheit zig Tausende von Pferde Menschen zum Umdenken gebracht.
Und jetzt so finden wir zumindest, ist es an der Zeit ein bisschen zu korrigieren. Mitte der sechziger Jahre tauchte der Sperrriemen zum ersten Mal auf. Der bewährte Pullerriemen, wurde zu dem heutigen Sperrriemen umfunktioniert.
Wie war es möglich, dass der Sperrriemen, wie man ihn heute einsetzt, solch einen Siegeszug in der Reiterei hat antreten können? Ich habe lange gegrübelt, wahrscheinlich ist die Lösung dafür aber ganz einfach.
Erstens ist der Mensch ein Herdentier und macht vieles nach, weil es alle machen. So schlecht kann es ja dann nicht sein. Zweitens sind Pferde natürlich sehr viel kooperativer, wenn man ihnen das Maul zubindet.

Es ist es Zeit flächendeckend umzudenken! Der Sperrriemen sollte basierend auf anatomischen Grundlagen des Pferdes betrachtet werden. Das ist wichtig für die Gesunderhaltung und das sollte, im Interesse unserer Lieblinge, doch an erster Stelle stehen

Und warum beschweren sich die Pferde nicht, weil sie keine Stimme haben sie haben nämlich keinen Schmerz laut und sind einfach nette und geduldige Wesen.




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Lusi
Advanced Member



23963 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2020 :  12:10:31 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich kenne es eben auch so: das "irische Nasenband" war bei uns plötzlich da (Nasenband mit Sperr-Riemen). Dann tauchte noch das Mexikanische auf.
Vorher kannte man bei uns nur das Englische, und vor allem das Hannoveranische.

Für mich ist diese Doppelzuschnürerei eine neumodische Erfindung, die dem Pferd nichts nützt, höchstens schadet und dem Reiter nur vermeintlich hilft.

Lasst das doch bitte ein für allemal weg!
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Zueri123
New Member



82 Beiträge

Erstellt  am: 13.11.2020 :  20:22:15 Uhr  Profil anzeigen Sende Zueri123 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Mein Pferd lief sehr zufrieden mit der mexikanischen. Leider ist es relativ schwierig den richtig zu verschnallen, bei meiner gab es beim engen verschnallen Druckstellen und beim lockeren verschnallen hat sie sich im Sommer den kompletten Zaum ein paar mal abgeschüttelt(als sie Fliegen verscheuchen wollte) Inzwischen sind wir bei der schwedischen ohne Sperrriemen und glücklich so.
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