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yurina
New Member



87 Beiträge

Erstellt am: 01.01.2021 :  16:42:23 Uhr  Profil anzeigen Sende yurina eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen

Heute beim Ausreiten wieder einmal passiert, hab im Schnee einen Gallopp genossen, Pferd scheut und bockt davon. Keine Ahnung weshalb, naja kann ja mal vorkommen. Dann pariert und im Schritt weiter geritten. Und da seh ich eine Dame mit Leine in der Hand, welche pfiff und rief - sie suchte ihren Hund. Sie frage mich, ob ich ihren Hund gesehen hab. Er sei davon gerannt und kommt auf zurufen nicht zurück. Hab ihr gesagt, ich denke der Hund sei dort, wo ich her komme, mein Pferd sei plötzlich erschrocken und davon gebockt. Sie bedankte sich und suchte weiter.

Herrgott nochmal, nicht das erste Mal, dass ich auf Hündeler treffe, deren Hunde davon rennen und nicht mehr zurück kommen. Warum werden solche Hunde losgelassen? Vorallem im Wald dürfen doch Hunde gar nicht von der Leine oder bin ich da falsch?
Mein Verständnis schwindet immer mehr, kann mir jemand erklären, weshalb soviele Hündeler ihre Hunde loslassen, obschon die ja gar nicht auf den Besitzer hören? So oft beobachte ich, wie sie den Hund von der Leine lassen, dieser rennt erhobener Rute davon und sollte zurück kehren, wenn sie rufen. Der Hund hört nichts mehr, warum bleiben diese Hunde nicht an der Leine?
Noch besser finde ich die Hundehalter, wenn die Hunde bellend auf das Pferd losrennen, dieses dann umkreisen und das Pferd treiben wollen. Was macht der Besitzer? Er wirft Bälle um den Hund abzulenken. Gahts no? Hab ja ein tolerantes Pferd, aber dann ist genug, wenn der bellende, herumgumpende Hund das Pferd belästigt, dann noch Bälle um die Ohren fliegen?
Oder hab ich einfach zu wenig Verständnis? Ja ich hab keinen Hund und deshalb möchte ich von den Hündelern die Meinung hierzu wissen.
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Bellinda
Advanced Member



2801 Beiträge

Erstellt  am: 01.01.2021 :  17:09:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Bellinda eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich bin voll deiner Meinung, ein Hund der kein Appell hat gehört an die Leine.

Ja mir ist auch schon ein Hund ab und ich musste ihn suchen, der hat einen Knall gehört ( nein es war keine Jagt und auch keine Festtage) Panik bekommen und weg war er. Sowas kann vorkommen....

Wenn ein Hund bellend auf mich und mein Pferd zu kommt, gehe ich frontal auf den Hund los und „ überreite“ diesen, eindrücksvoller im Trab oder Galopp. Da nehme ich keine Rücksicht mehr, solche ignoranten Hündeler fresse ich zum Frühstück.

Den selben Ärger habe ich mit Velo Fahrer einfach ohne Anmeldung zu überholen geht ja gar nicht, aber einige lernen erst wenn sie vom Velo fallen
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scheyni
Senior Member



1655 Beiträge

Erstellt  am: 01.01.2021 :  20:06:26 Uhr  Profil anzeigen Sende scheyni eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Diese Beobachtung habe ich in den letzten 3-4 Jahren auch vermehrt gemacht. Und zwar je länger desto öfters
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WS
Moderator



12620 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2021 :  08:37:35 Uhr  Profil anzeigen Sende WS eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Beste Antwort auf ein :“Der macht nichts, will nur spielen.“
„Das Pferd wird den Hund töten, wenn er nah genug herankommt..“

Hat bei mir noch immer funktioniert, da gehts dann plötzlich ganz zackig mit Fiffi abrufen..

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein, 14.03.1879 - 18.04.1955, deutscher Physiker und Nobelpreisträger

 !!! Achtung Spoiler !!! 

  



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Svalur
Advanced Member



2805 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2021 :  09:12:47 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Da immer weniger Hunde erzogen werden (warum auch, man hat ja
eine Rollleine), muss der Reiter umso umsichtiger reiten. Und auch im Sattel spüren, wenn was ist. Auch bei einem lässigen Galopp im
Schnee. Ist leider so. Solche Hundebesitzer kann man nicht zur Vernunft bringen.
Wenn bei meinen Ausritten sich ein Hund mir angeschlossen hat, bin ich Richtung stark befahrene Strasse geritten. Die Hundebesitzer haben dann wirklich reagiert. Sie wussten, ich reite über die Strasse, egal was der Hund macht.
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Ajdan
Starting Member



4 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2021 :  10:00:16 Uhr  Profil anzeigen Sende Ajdan eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich verstehe deinen Unmut. Aber gerade wir Tierbesitzer sollten etwas mehr tolerant sein. Das Abrufen gehört bei Hunden zur Ausbildung, genau wie bei den Pferden das sichere Ausreiten. Auch wir Reiter sind froh um Toleranz, wenn unser noch nicht so sicheres Pferd bei einem Bocksprung Tritte in der Wiese hinterlässt oder wir Verständnis erhalten, wenn andere Verkehrsteilnehmer auf unser scheuendes Pferd Rücksicht nehmen müssen. Auch viele der Pferde, welche ausgeritten werden und somit mit dem Strassenverkehr konfrontiert werden, sind nicht 100% „strassensicher“. Aber auch das sicherste Pferd musste einmal daran gewöhnt werden. Was ich damit sagen will: Sicher gibt es Hundehalter, die ihren Hund schlecht erziehen und ihn besser an der Leine halten. Es gibt sicherlich aber auch viele Hundebesitzer die (wie hoffentlich wir Reiter auch) mit ihren Tieren an den Defiziten arbeiten. Dabei kann es nun einfach passieren, dass sich der Hund schlecht abrufen lässt.

Aussagen wie „dann reite ich auf eine befahrene Strasse zu“ finde ich nicht angebracht. Ich könnte mir nicht verzeihen, wenn dem Hund dabei etwas passieren würde.
Versucht doch besser das Gespräch mit den Hundehaltern zu suchen. Oftmals wissen sie einfach auch nicht, wie sie sich den Pferden gegenüber verhalten sollen. (Bsp. Verstecken sich mit Hund im Gebüsch, werfen Bälle, etc). Ich habe damit bisher immer gute Erfahrungen gemacht und meine Pferde konnten oft dabei auch etwas dazu lernen. ;)

Bearbeitet von: Ajdan am: 02.01.2021 10:04:54 Uhr
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Hispano
Senior Member



1463 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2021 :  12:33:00 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Hispano's Homepage Sende Hispano eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Da ich Pferde und Hundebesitzerin bin, kenne ich beide Seiten. Ich kenne es, mit meinem Pferd unterwegs zu sein und es kommen fremde Hunde die bellend mein Pferd umkreisen. Ich kenne es sogar dass ein Hund ab ist einem Reiter im Trab hinterher...hat quasi den Reiter gejagt.
Und ich kenne die Seite als Hundehalterin die wirklich fleissig mit dem Hund übt, aber halt auch schon erlebt hat, dass ein Rückruf nicht funktioniert hat. Wir müssen tatsächlich bedenken, dass Tiere nie zu 100% sicher sind. Nie. Weder Hund noch Pferd. Und das zum besten erzogenen Pferd oder Hund einfach auch viel Training notwendig ist. Und Erziehung und Training ist immer auch mit Rückschlägen oder Fehlern von Seiten des Menschens gezeichnet. Niemand ist perfekt.

Für mich entscheidend ist, wie der Besitzer des Tieres reagiert auf so ein „Fehlverhalten“. Kann er sich entschuldigen und eingestehen, dass das Verhalten vom Hund nicht korrekt war oder kommt noch ein blöder Spruch. Denn das machts doch am Ende aus. Ich als Reiter zeige mehr Verständnis wenn sich der Hundehalter entschuldigt und ev nachfragt ob alles ok ist, oder ob ein doofer Spruch kommt wie „er will nur Hallo sagen oder spielen“

Aber ja...viele Hundehalter können ihre Hunde nicht oder schlecht abrufen. Wird daran gearbeitet habe ich Verständnis...ist es bekannt und wird ignoriert weil ja „meinem Hund die Welt gehört“ dann werde ich schon auch mal sauer. Da finde ich darf man auch mal etwas sagen.
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ponymeitli
Junior Member



177 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2021 :  17:02:35 Uhr  Profil anzeigen Sende ponymeitli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Mir fällts auch häufiger auf...obwohl sich die meisten Hündeler bei uns im Reitgebiet ganz gut an die "Regeln" halten. Es gibt selten Hunde, die gefühlt 100m weit weg vom Besitzer gehen. Viele nehmen ihre Hunde früh an die Leine oder einfach zu sich und warten bis wir vorbei geritten sind. Wenn die sich aber im Wald verstecken, nervt mich das ehrl7ch gesagt auch. Und auch die Reitbegleithunde sind kein Thema, die bleiben in der Nähe "ihrer" Pferde und interessieren sich 0 für uns....

Trotzdem hatte ich schon Begegnungen mit Hunden, die für mich, Pony oder Hund gefährlich hätten werden können. Aber mit drei oder vier Vorfällen in einem Jahr ist das noch zu ertragen.

Einmal bei der Arbeit: Wir ritten an einem Wohnblock mit umgebender Mauer vorbei. Fribi vor mir gehört zur Sorte "eigentlich brav mit kurzzeitigen Aussetzern". Auf Höhe des "Tors" schoss ein Chihuahua kläffend raus und um die Beine von Fribi und Tinker. Die Tinkerin interessierte es nicht, aber Fribi lupfte schon den hinteren Huf. In diesem Moment kommt endlich die Besitzerin ums Eck(hat aber nicht reagiert und ist einfach an und vorbeigelatscht) und Hundilein entschied sich dann zum Glück lieber ihr zu folgen. Wir haben den Hund schon fliegen sehen.

Letztens (ohne Pony): Wir haben im Quartier einige Hunde, da voll aufm Land. Da spazierte ich am einen Haus vorbei, die Tür ging auf und zwei Mädchen kamen aus dem Haus. Ich freute mich schon und dachte: endlich haben sie ihren knapp jährigen Hund so erzogen, dass der nicht mehr rausstürmt und auf die Leute zurennt.

Keine Sekunde später springt der Hund allerdings doch zwischen den Mädels raus und rennt bellend auf mich zu, ihre Rufe ignorierend. Der Hund sprang an mir hoch und erst als ich schon reagieren wollte und den Hund von mir weg stossen,reagierte der Hund auf ihre Rufe und lief zu ihnen zurück.
Das finde ich sowas von verantwortungslos. Das passierte mir mit dem Hund nicht zum ersten Mal. Der könnte ja auch mal unters Auto kommen oder wirklich mal Reiter und Pferd erschrecken (da reiten nämlich viele durch), wenn der da ausm Haus rennt. Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall früher reagieren. Dann gibts ein scharfes Hey! von mir. Mal gucken, obs den interessiert und ihn davon abhält mich anzuspringen. Ist mir auch egal, obs den Besitzern passt oder nicht. Ich habe keine Lust mich von einem 30-40cm Hund anbellen und anspringen zu lassen. Wenn der an mir hochspringt, ist dessen Kopf schon auf meiner Bauchhöhe.

Bei mir käme die Leine noch im Haus dran und erst dann ginge die Haustür auf. Vor allem müsste der auf mein Kommando warten und nicht einfach rausrennen, wie es dem gerade passt.
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smmey
Junior Member



339 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2021 :  17:15:14 Uhr  Profil anzeigen Sende smmey eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hispano und Ajdan, ich sehe es auch so. Toleranz auf beiden Seiten, es sind Tiere, die nicht immer 100% funktionieren. Vielleicht, Yurina, hat dein Pferd auch den Hund als Vorwand für einen Freudenbocksprung im Schnee benutzt.
Ich bin mehrfache Hundehalterin mit grossen Jagdhunden, welche nicht immer leicht zu führen sind. Aber eben: man arbeitet immer daran, besucht die Hundeschule, geht dort spazieren, wo keine Reiter oder Velofahrer unterwegs sind (das gibts...)Meine Hunde rennen weder Velofahrern noch Reitern nach, aber sie bewegen sich einfach in hohem Tempo, was schon einmal ein Pferd erschrecken könnte, wenn einer vorbeisaust. Man kann nicht so pauschal verallgemeinern, dass immer weniger Hunde erzogen werden.Ich kenne sehr viele bemühte Hundehalter.

Als Reiter muss man auch an der Gelände-und Verkehrssicherheit des Pferdes arbeiten. Meine Pferde sind alle hundesicher, dafür hat einer Angst vor offenen Schirmen und Kinderwagen. Ich kann nicht erwarten, dass die Leute das checken und entsprechend reagieren, sondern muss dafür verantwortlich sein, das ich das Pferd händeln kann.
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yurina
New Member



87 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2021 :  17:53:43 Uhr  Profil anzeigen Sende yurina eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Es ist mir völlig klar, dass es sich um Tiere und nicht um Maschinen handelt. Mein Pferd ist auch nicht jeden Tag gleich gelassen, war auch schon froh, um Verständnis. Deshalb pfuttere ich nicht gleich los, wenn ein Hund nicht aufs Kommando des Herrchens hört. Aber Aussagen wie, der macht nichts, wenn der Hund bellend ums Pferd rum rennt, dann hörts bei mir auf. Hab dann auch schon die Gerte geschwungen, amer Hund ich weiss, aber sorry, wenn die es nicht gebacken kriegen, den Hund frühzeitig anzuleinen. Ich hab mein Pferd auch an der Leine, wenn ich spaziere, wieso? Weil es auf mein Zurufen nicht zu mir kommt. Klar kann man Pferd nicht mit Hund vergleichen.

Wenn es mehrmals monatlich vorkommt, dass die Hunde im Wald wild herum rennen und taub auf beiden Ohren sind, denke ich halt schon meine nicht so schönen Sachen. Ist mir klar, dass ein Hund mal nicht hört, aber wenn es regelmässig verschiedene Hunde sind, hab ich einfach das Gefühl dass die Hunde mit dem Schnellzug durch die Kinder- resp. Hundekinderstube fuhren und die Besitzer weniger Wert auf Ausbildung legen. Es macht den Anschein, dass die obligaten Kürsli absolviert werden und dann muss man nichts mehr machen, die Hunde werden das schon lernen. Ich will nicht, das mein Pferd einen Hund beisst oder schlägt. Und umgekehrt will ich auch nicht, dass mein Pferd gebissen wird. Und was ich schon gar nicht will, dass mein Pferd Angst vor Hunden bekommt.

Und wieso werden immer um die Böllertage (1. August und Silvester) Hunde vermisst? Warum müssen an solchen Tagen die Hunde von der Leine gelassen werden? Ja die Böllerbuben nerven mich auch, aber wenn ich schon weiss, dass Böller abgelassen werden, lass ich den Hund doch angeleint? Klar ist nicht mein Problem, aber die Hunde tun mir trotzdem leid, wenn sie so gestresst davon rennen und nacher den Rückweg nicht mehr finden.
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Svalur
Advanced Member



2805 Beiträge

Erstellt  am: 02.01.2021 :  19:39:32 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ajdan, klar macht man nicht. Ich hab vergessen zu erwähnen, dass
ich die nur bei den immer gleichen Hundebesitzern angewendet
habe. Wenn jemand einen Rottweiler mit Stöckchen in den Bach werfen
von mir ablenken will, der Hund aber mich schon im Auge hat, das mehrmals, dann musste ich zu solchen Massnahmen greifen. Meine Pferde
fürchteten den Hund nicht, aber es ist nicht lustig, wenn dieser
grosse Hund mit aufgestellten Nackenhaaren mir, auf dem Pferd, nach-
gerannt ist. Und nur so hat dann der Hundebesitzer besser auf den Hund
aufgepasst.
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Moppi
Senior Member



1614 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  12:26:57 Uhr  Profil anzeigen Sende Moppi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: yurina
Vorallem im Wald dürfen doch Hunde gar nicht von der Leine oder bin ich da falsch?


Da bist Du falsch. In der Setz- und Brutzeit ist das schweizweit so geregelt, ansonsten kommt es auf die Gemeinden an, denen der Wald gehört, ob Hunde frei im Wald laufen dürfen oder an die Leine müssen.
Ich bin auch eine von denen, deren Hund (auch im Wald) frei rumlaufen darf. Aber er soll sich nicht so weit vom Weg und von mir entfernen und muss zu mir kommen, wenn ich ihn rufe. Das klappt in 99% der Fälle auch gut, aber Tiere sind nicht immer so berechenbar. Tritt 1% an, entschuldige ich mich für meinen Hund und es ist mir furchtbar peinlich...
Ich sehe es auch so wie einige meiner Vorschreiberinnen: Toleranz ist von beiden Seiten wichtig. Und auch mir fällt die zunehmende Anzahl unerzogener Hunde und unfähiger Hundehalter unangenehm auf.

Ein gutes Pferd hat keine Farbe. Ein sehr gutes Pferd ist braun.
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filou_15
Advanced Member



2103 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  13:22:17 Uhr  Profil anzeigen Sende filou_15 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Bis auf gestern hatte ich Gottseidank noch nie Probleme mit Hundehaltern, aber gestern habe ich mich echt geärgert.

Bin mit meinem Pferd einen Weg entlang geritten, als irgendwann um die Kurve vor uns ein Herr mit freilaufendem Hund auftauchte. Der Herr nahm den Hund am Halsband und stand mit ihm in den Busch raus, dachte ich mir okay, dann können wir nebendurch. Ähm ja, noch bevor ich überhaupt in der Nähe war, kam der Hund laut bellend auf's Pferd zugerannt und startete immer wieder von neuem Scheinangriffe - hat sich dann wohl von vorne doch nicht direkt ans Pferd rangetraut. Mössiö reagiert auf Hunde - egal wie sie daherkommen - zum Glück völlig gelassen und läuft einfach arschcool weiter. Der Hund rannte das ein oder andere Mal zum Besitzer zurück, der es auch nach gefühlt 100 Scheinangriffen nicht für nötig befand den Hund endlich an die Leine zu nehmen, stattdessen lief er neben uns durch und liess den Hund immer wieder losrennen. Als dieser dann letztlich auch noch von hinten ankam, hatte ich die Schnauze voll, hab mein Pferd umgedreht und bin im Trab auf den Hund los. Der rannte dann endlich endgültig zum Besitzer zurück, wenn auch weiterhin laut kläffend.

Mir ist es egal, wenn die Leute im Wald ihren Hund freilaufen lassen. Aber dann sollte es auch sicher sein, dass wenn er mal nicht abrufbar ist, er nicht auf Pferde oder allenfalls sogar auf andere Menschen losgeht. Hatte ich auch schon, dass mir ein freilaufender Hund der nicht hören wollte entgegenkam, aber der lief einfach neben uns durch, ohne einen einzigen Blick auf uns zu werfen. Ich bedanke mich auch jeweils bei den Hundehaltern, wenn sie ihren Hund abrufen und uns durchlassen - werde dabei zwar immer komisch angeschaut so nach dem Motto 'für was dankst du?', aber für mich ist das selbstverständlich kurz merci zu sagen.

Im übrigen sind Reiter mit Begleithund auch nicht immer besser. Hatte ich auch schon, dass mir Reiter entgegenkamen deren Hund quer im Unterholz herumrannte und man ihn nur hörte, aber nicht sah. Oder gerade letzthin zwei Reiter mit Begleithund entgegenkommend, erst rannte der Hund dem Pferd hinter sich in die Beine und danach meinem Pferd noch fast unter die Hufe.
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Jacq68
New Member



96 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  13:44:55 Uhr  Profil anzeigen Sende Jacq68 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: filou_15
Reiter mit Begleithund


Da gab es in einem Stall, wo ich viel vielen Jahren eine RB hatte, eine Dame mit Königspudel, mit der ging ich genau 1x ausreiten und dann nie wieder. Sie musste den Hund am Pferd freilaufen lassen, weil er bzw. sie mit Leine nicht schön am Pferd lief. Der Hund verschwand mehrmals im Wald und man musste warten, bis das Vieh mit der Verlustierung fertig war und geruhte, wieder aufzutauchen. Kommentar von Frauchen: "Sie hat halt einen starken Jagdtrieb, aber sie erwischt nie etwas." Ich habe dann auf weitere gemeinsame Ausritte verzichtet.

Ansonsten finde ich, man kann Leute, die nicht realisieren, dass andere das Verhalten ihres Hundes vielleicht nicht ganz so putzig finden wie sie, schon mal bitten, den Hund abzurufen oder anzuleinen. Ich denke, die wenigsten meinen es böse, es ist halt meist Unwissenheit oder auch mal Gedankenlosigkeit, aber es halt wohl jede/r schon mal gepennt oder schlecht reagiert, von da her kann Kommunikation schon helfen.

Meine Stute hat mal einen Satz Stielaugen bekommen, weil sich jemand mit dem Hund and den Wegrand kauerte. Ich habe die Person dann gebeten, aufzustehen und erklärt warum. Können ja nicht alle wissen.
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Key
Advanced Member



2080 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  14:02:58 Uhr  Profil anzeigen Sende Key eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe unterdessen immer eine Leine dabei. Egal ob mit Pferd, mit Bike usw. falls ich den fremden Hund anleinen kann, leine ich ihn an und bringe ihn zur Polizei.

Bearbeitet von: Key am: 04.01.2021 14:05:59 Uhr
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filou_15
Advanced Member



2103 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  14:09:16 Uhr  Profil anzeigen Sende filou_15 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jacq68
Meine Stute hat mal einen Satz Stielaugen bekommen, weil sich jemand mit dem Hund and den Wegrand kauerte. Ich habe die Person dann gebeten, aufzustehen und erklärt warum. Können ja nicht alle wissen.


Die findet meiner auch immer ganz toll oder noch besser diejenigen die sich im Busch oder hinter was auch immer verstecken. Eine Dame die ich mal darauf ansprach, hat mir gesagt, dass sie das in der Hundeschule lernen
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sugarkid
Junior Member



174 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  16:52:54 Uhr  Profil anzeigen Sende sugarkid eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jacq68
Ich denke, die wenigsten meinen es böse, es ist halt meist Unwissenheit oder auch mal Gedankenlosigkeit, aber es halt wohl jede/r schon mal gepennt oder schlecht reagiert, von da her kann Kommunikation schon helfen.



genau. und manche sind auch einfach strunzdumm... das beschränkt sich aber nicht nur auf die Hundehalter.

zum Glück sind bei uns aber die Hundehalter zum grössten Teil wirklich vorbildlich. Ausnahmen gibt es immer.

Viel schlimmer finde ich die Autofahrer. Heute lernt man wohl leider nirgendwo mehr wie man sich als Autofahrer zu verhalten hat.

Ich bekomme jedes mal einen kleinen Herzinfarkt wenn wieder einer so nahe an uns vorbeifährt, dass er mit dem Rückspiegel fast an meinen Steigbügel hängen bleibt, nur weil er keine Zeit hatte 10 Sekunden zu warten... Und winde dann meinen arschcoolen Pferden im Stillen ein Kränzchen.
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Tina K.
Moderator



2753 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  17:16:03 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Tina K.'s Homepage Sende Tina K. eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: WS

Beste Antwort auf ein :“Der macht nichts, will nur spielen.“
„Das Pferd wird den Hund töten, wenn er nah genug herankommt..“

Hat bei mir noch immer funktioniert, da gehts dann plötzlich ganz zackig mit Fiffi abrufen..


dito. zuerst werden die augen riesig beim menschen, dann beginnt es oben zu studieren und dann wird endlich gehandelt. uns letztens erst gerade passiert. gleicher hund 2x in unsere richtung gerannt, bellend und randalierend. beim 1x sagt kollegin dem besitzer, er kann froh sein, hat sein hund nicht fliegen gelernt. beim 2. "angriff" vom hund, hab ich mein 900kilo-schiffli gewendet, zackig in richtung krawallschachtel... besitzer hat nur blöde geschaut. verstehe solche halter echt nicht. und er ist bekannt, dass sein hund einen sche**ss auf ihn hört und null abrufbar ist.

"Reiten ist die Kunst, sich länger als fünf Minuten im Sattel zu halten, ohne sich anmerken zu lassen, wie einem wirklich zu Mute ist". *Victor Götz*
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Svalur
Advanced Member



2805 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  19:29:52 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vielleicht wissen viele Hundebesitzer nicht, dass am einen Ende der Leine ein Raubtier und Jäger hängt, und dass das Pferd ein Beute- und
Fluchttier ist.
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gina 5
Junior Member



399 Beiträge

Erstellt  am: 04.01.2021 :  22:33:38 Uhr  Profil anzeigen Sende gina 5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
filou_15 Erstellt am: 04.01.2021 : 14:09:16 Uhr
Zitat:
Die findet meiner auch immer ganz toll oder noch besser diejenigen die sich im Busch oder hinter was auch immer verstecken. Eine Dame die ich mal darauf ansprach, hat mir gesagt, dass sie das in der Hundeschule lernen


Ach sooo, nach dem Grund haben wir uns auch schon gefragt. Was dabei wohl der Hund lernt? Bin ja keine Hündelerin, aber zu einer entspannten Hund/Pferd Begegnung trägt das wohl wenig bei...

In unserem Gebiet hat es nicht so viele mit Hund unterwegs, und die Meisten benehmen sich anständig. Auffallend der Zusammenhang: Bei den meisten nicht abrufbaren Hunden benehmen sich auch die Hundehalter blöd. Eine Bekannte zB, deren Hund regelmässig auf die Pferde zurennt und verbellt ist der Meinung, dass der Hund sich über das Pferd freut. Und seine Freude so zum Ausdruck bringt.

Wir im Stall haben uns auch schon gefragt, wie es eigentlich mit der Haftung aussieht, wenn ein Pferd gegen einen Hund ausschlägt und diesen verletzt. Weiss das jemand hier? Spontan meine ich, der Hundehalter ist selber schuld, er hat seinen Hund nicht unter Kontrolle. Und gibt es Unterschiede wo ein solcher "Zusammenstoss" passiert? Es gibt ja Strässchen, welche durch einen Bauernhof führen, wo sich ein freilaufender Hund befindet. So Typ Appenzeller Sennenhund, der einen Bogen ums Pferd macht und hinten in die Beine zu zwicken versucht. Da wäre ich mir jetzt nicht mehr so sicher, ob nicht der Reiter zur Haftung herangezogen werden könnte. Wenn ich es von der Seite her betrachte, dass die Strasse wohl (vermutlich) öffentlich ist, der Hund aber trotzdem auf seinem Territorium ist und sich so verhält, wie er es in den Genen hat.
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scheyni
Senior Member



1655 Beiträge

Erstellt  am: 05.01.2021 :  08:14:02 Uhr  Profil anzeigen Sende scheyni eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: gina 5
Wir im Stall haben uns auch schon gefragt, wie es eigentlich mit der Haftung aussieht, wenn ein Pferd gegen einen Hund ausschlägt und diesen verletzt. Weiss das jemand hier? Spontan meine ich, der Hundehalter ist selber schuld, er hat seinen Hund nicht unter Kontrolle. Und gibt es Unterschiede wo ein solcher "Zusammenstoss" passiert? Es gibt ja Strässchen, welche durch einen Bauernhof führen, wo sich ein freilaufender Hund befindet. So Typ Appenzeller Sennenhund, der einen Bogen ums Pferd macht und hinten in die Beine zu zwicken versucht. Da wäre ich mir jetzt nicht mehr so sicher, ob nicht der Reiter zur Haftung herangezogen werden könnte. Wenn ich es von der Seite her betrachte, dass die Strasse wohl (vermutlich) öffentlich ist, der Hund aber trotzdem auf seinem Territorium ist und sich so verhält, wie er es in den Genen hat.

Ich finde da muss man schon noch unterscheiden. Wenn man durch einen Bauernhof reitet wo der Hund daheim ist oder ob der Hund unterwegs nicht vom Herrchen abrufbar ist. Klar, wenn ein Hund ein Pferd beisst, ist das scheisse und nicht tolerierbar (versteht mich nicht falsch), egal wo es passiert. Aber bzgl. Haftung könnte hier durchaus ein Unterschied sein.

Bearbeitet von: scheyni am: 05.01.2021 08:14:25 Uhr
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