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 Haftung bei Reitunfall
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Condor74
Starting Member



6 Beiträge

Erstellt am: 07.05.2021 :  07:36:05 Uhr  Profil anzeigen Sende Condor74 eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen!
Im Januar hatte ich, als ich mein RB Pferd geritten bin, einen Reitunfall. Dabei bin ich "in der Kurve" aus dem Sattel geflogen, gegen die Bande gefallen und habe mir die Hand mittelschwer verletzt.
Da ich über die KK unfallversichert bin und ich eine hohe Franchise habe, sind da nun einige Kosten auf mich zugekommen.
Mein Mann ist darüber gar nicht begeistert und wollte wissen, ob da nicht die Haftpflicht der Besitzerin angegangen werden kann.
Soviel ich ermitteln konnte, ist das in DE so, dass in jedem Fall der Pferdehalter (-besitzer) für die Unfallkosten haften muss. Für die Schweiz habe ich da aber nichts dementsprechendes gefunden, gehe darum davon aus, dass tatsächlich meine Unfallversicherung da zahlen muss.
Meine Frage ist nun a) ist das wirklich so? und b) kann ich mich überhaupt anders bzw. besser versichern für Unfälle wie über die KK?
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Simpel
Junior Member



192 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  07:46:06 Uhr  Profil anzeigen Sende Simpel eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Bei mir hatten 2 RB je einen Unfall mit einem meiner Pferde.
Deren Versicherung ist dann jeweils auf mich als Besitzerin zugekommen mit einem Fragebogen, weil sie Regress nehmen wollten auf mich bzw. meine Versicherung.

Ich konnte beide Male darlegen, dass die Reiterinnen gut genug ausgebildet und absolut fähig waren, mit den Pferden umzugehen und zu reiten und dass meine Pferd kein unnatürliches Verhalten an den Tag legten, das zu den Unfällen führte. Ich wurde nie belangt, da mich und die Pferde kein Verschulden traf und ich die RB immer sorgfältig ausgewählt und instruiert hatte.

Wenn Du einen hohen Selbstbehalt hast, ist das ein Risiko, dass Du selber eingehst und halt tragen musst, wenn es denn mal zu einem Unfall kommt.
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smmey
Junior Member



335 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  08:02:06 Uhr  Profil anzeigen Sende smmey eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Dito, habe die gleiche Erfahrung gemacht.
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Lusi
Advanced Member



24105 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  08:22:12 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Im Normalfall muss deine Kranken(Unfall)versicherung das zahlen. Wenn du einen hohen Selbstbehalt hast, ist das deine Entscheidung.

Beim Beschreiben deines Unfalles gehe ich davon aus, dass dieser Fall gilt.

"Besser" versichern kannst du das wohl über das Reduzieren des Selbstbehaltes. Am besten redest du mal mit deiner Versicherung, was die im Fall Reitunfälle anbieten.

Ich hoffe, dir gehts wieder gut

Besitzer ist übrigens nicht zwingend Eigentümer, und Halter ist auch nicht zwingend Eigentümer, das ist nicht das Selbe. Es ist immer wieder wichtig, das zu beachten. Meines Wissens ist Halter und Besitzer das Gleiche, nicht aber Eigentümer. Korrigiert mich, wenn das nicht so ist.

Du bist Besitzer/Halter, wenn du das Pferd reitest, der Stallbetreiber ist Besitzer, wenn das Pferd bei ihm im Stall steht. Zum Beispiel. Eigentümer ist der, welcher das Pferd bezahlt hat.
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Lila1290
Advanced Member



2106 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  09:15:56 Uhr  Profil anzeigen Sende Lila1290 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Du hast dich für einen hohen Selbstbehalt entschieden und sparst so wahrscheinlich monatlich einiges, im Fall der Fälle kostet es dich dann aber halt mehr.

Das ist deine Entscheidung, dafür jetzt die Besi haftbar machen zu wollen, finde ich absolut nicht angebracht.

Das kann immer passieren, klingt ja bei dem Unfall nicht so, als wäre es ein komplett gefährliches Pferd und man hat dich ohne Erfahrung draufgesetzt...

Falls du arbeitest, ist man ja meist dort versichert. Ich z.B. bei der SUVA, der Unfallselbstbehalt ist dann jeweils 0.-.

Trotzdem ganz gute Besserung!


Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen, aber er verliert seine eigene. - Albert Schweizer

Ideale sind wie Sterne: man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich nach ihnen orientieren. - Carl Schurz

https://www.westernreiter.ch

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Mosac
Junior Member



163 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  10:32:55 Uhr  Profil anzeigen Sende Mosac eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Die Privathaftpflichversicherung eines Tierhalters bezahlt prinzipiell Schäden, die von dessen Tieren verursacht worden sind. Es hat aber immer Gummi in diesen Formulierungen. Die Tierhalterhaftpflicht ist im OR Artikel 56 geregelt. Ein Verschulden des Haftpflichtigen ist eigentlich nicht Voraussetzung dafür, dass die Tierhalterhaftpflicht greift.
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liberty
Junior Member



395 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  10:38:32 Uhr  Profil anzeigen Sende liberty eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Bist du berufstätig? Normalerweise ist man ja über den Arbeitgeber Betriebs- und Nichtbetriebsunfall versichert. Ich habe bei der KK keine Unfalldeckung und auch einen hohen Selbstbehalt. Alle Unfälle meinerseits wurde über den Arbeitgeber und ohne Zusatzkosten problemlos abgewickelt.
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Lusi
Advanced Member



24105 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  11:01:36 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Man ist grundsätzlich nicht berufstätig, wenn man das UVG über die KK versichert... Sonst würde man es ja nicht machen.
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Key
Advanced Member



2058 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  11:44:34 Uhr  Profil anzeigen Sende Key eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Die Unfallversicherung vom Reiter bezahlt die Heilungskosten vom Patienten. Je nach Modell wo man wählt, sind gewisse Behandlungen nicht inklusive. (Privat oder eben Normalversichert). Der Pferdebesitzer trägt keine Kosten für die Heilungskosten von anderen Reitern.

ist man nicht über den AG versichert und möchte Prämien sparen und hat somit einen Selbstbehalt, kommt dieser im Fall von einem Unfall zu tragen. Dieser an dem Pferdebesitzer abzuwälzen geht nicht.

PS: wir hatten noch nie ein Fragebogen auszufüllen, noch wollte jemals eine Versicheung Regress gegen mich als Pferdebesitzer nehmen

Bearbeitet von: Key am: 07.05.2021 11:48:04 Uhr
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liberty
Junior Member



395 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  11:59:44 Uhr  Profil anzeigen Sende liberty eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Man ist grundsätzlich nicht berufstätig, wenn man das UVG über die KK versichert... Sonst würde man es ja nicht machen.


Danke Lusi, du musst mich nicht mögen aber ständig dagegen zu ballern ist unnötig. Ich kenne genügend Leute die doppelt / dreifach und unnötig versichert sind.

Sollte der Tipp unnütz sein, kann man ihn ja überlesen.
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juan
Average Member



671 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  12:18:36 Uhr  Profil anzeigen Sende juan eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe die gleiche Erfahrungen gemacht wie simpel. Ob Unfall mit eigenem Pferd, RB s mit meinen Pferden oder Unfall mit Fremdpferd (Reitschule). Immer bekam ich einen Fragebogen. Bezahlt hat jedesmal die Versicherung des Verunfallten, bzw bei einer RB wurde der Unfall von der SUVA abgelehnt und musste über die private KK abgewickelt werden, obwohl eindeutig Unfall und Operation mit Reha und monatelanger Arbeitsunfähig daraus resultierte.
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Lusi
Advanced Member



24105 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  12:53:01 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: liberty

Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Man ist grundsätzlich nicht berufstätig, wenn man das UVG über die KK versichert... Sonst würde man es ja nicht machen.


Danke Lusi, du musst mich nicht mögen aber ständig dagegen zu ballern ist unnötig. Ich kenne genügend Leute die doppelt / dreifach und unnötig versichert sind.

Sollte der Tipp unnütz sein, kann man ihn ja überlesen.


Was genau ist eigentlich dein Problem...?????????????? Ich habe überhaupt nicht geschossen, aber du lässt keine Möglichkeit oder Unmöglichkeit aus. Kann ich dir helfen?

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Malopolska
Senior Member



1377 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  12:55:21 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Malopolska's Homepage Sende Malopolska eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Man kann als Privatperson versicherungstechnisch nur dann für etwas haftbar gemacht werden, wenn man seine Sorgfaltspflicht nicht erfüllt hat und dadurch ein direkter Schaden verursacht wurde.

In Deinem Fall wäre das dann möglich, wenn die Eigentümerin des Pferdes dich als RB angenommen, aber es unterlassen hätte Deine ausreichenden Kenntnisse im Umgang mit ihrem Pferd zu überprüfen.

Wenn diese Kenntnisse aber vorhanden sind und du dadurch legitimiert bist mit diesem Pferd in alleine zu arbeiten, haftest Du aus temporäre Halterin des Pferdes für Schäden, die es gegenüber dritten verursacht.
Wenn Du selber verunfallst, haftest Du quasi für Dich selbst.


Wenn dein Pferd nur funktionieren soll, lass die Finger davon und kauf dir ein Motorrad!
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Karima
Advanced Member



3342 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  13:07:30 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Karima's Homepage Sende Karima eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: juan

Ich habe die gleiche Erfahrungen gemacht wie simpel. Ob Unfall mit eigenem Pferd, RB s mit meinen Pferden oder Unfall mit Fremdpferd (Reitschule). Immer bekam ich einen Fragebogen. Bezahlt hat jedesmal die Versicherung des Verunfallten, bzw bei einer RB wurde der Unfall von der SUVA abgelehnt und musste über die private KK abgewickelt werden, obwohl eindeutig Unfall und Operation mit Reha und monatelanger Arbeitsunfähig daraus resultierte.


Ich hatte letztes Jahr ja selbst einen Reitunfall mit diversen OPs und längerem Spitalaufenthalt, dieser lief komplett über meine Unfallversicherung beim Arbeitgeber ohne Selbstbehalt. Auch ich habe nach einigen Monaten einen Fragebogen der Versicherung erhalten zum ausfüllen. Hierbei prüft die zahlende Versicherung, ob sie Regress auf den Pferdebesitzer nehmen kann und es sind sehr detaillierte Fragen (wie lange reite ich, wie lange reite ich dieses Pferd schon, wie häufig etc). Da es bei mir ein Unfall mit eigenem Pferd war, hat sich der Rest des Fragebogens aber erübrigt.

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Key
Advanced Member



2058 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  13:13:34 Uhr  Profil anzeigen Sende Key eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
sehr spannend, ist dies mit dem Fragebogen neu?
Unsere Fälle sind schon etwas älter, wir hatten nie so einen Fragebogen
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artaxli
Moderator



1822 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  13:21:25 Uhr  Profil anzeigen Sende artaxli eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
das mit dem fragebogen ist schon länger... ein mädel kam vor 8 jahren von meinem pferd runter. pferd ist vor katze erschrocken und hat halt n hoppser gemacht.
das war ein 4seitiger fragebogen warum weshalb wieso das mädel jetzt auf meinem pferd sass, was sie gemacht hat und wer sie begleitet und betreut hat...

der fragebogen wird dann verschickt, wenn es beim unfallhergang irgendwie unklarheiten vorhanden sind oder es möglich wäre, dass die kosten von jemand anderem bezahlt werden könnte. und bei NICHT EIGENEM pferd ist das öfters der fall.

von daher, immer genau klären, wen man als RB hat, auch genau vorher klären im fall der fälle wer zahlt... klar machen was mit pferd erlaubt ist und was nicht etc.

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Condor74
Starting Member



6 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  15:13:45 Uhr  Profil anzeigen Sende Condor74 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Danke euch für die zahlreichen Antworten. Aus diversen Gründen bin ich seit gut 2 Jahren nicht mehr angestellt und deshalb über die KK unfallversichert. Über das Thema Franchise bei einem Unfall hatten wir uns schlicht keine Gedanken gemacht und mein Mann hat immer gedacht, dass ich trotzdem bei Unfall keinen Selbstbehalt habe, wie wenn ich bei der SUVA versichert wäre. Ist aber nicht so.
Da ich tatsächlich nie einen Fragebogen erhalten habe, habe ich dann Interessehalber bei meiner KK angerufen (nicht um der Besi das Geld abzuknöpfen).
Aufgrund meiner telefonischen Angaben bei Meldung des Unfalls wurde es bereits als "ohne Dritteinwirkung" eingestuft und deshalb auch keine Prüfung auf Regress gemacht. Da ich dieses Pferd schon über ein Jahr 2x die Woche geritten habe und es beim Springen passiert ist, ist dies sicher richtig so.
Wir müssen uns nun wohl Gedanken machen, ob wir den Selbstbehalt runter setzen wollen, solange ich nicht arbeite. Unfälle werden schnell mal teuer...
Der Hand geht es mittelprächtig, danke der Nachfrage. Der Mittelfinger ist immer noch in der Beweglichkeit eingeschränkt und gewisse Bewegungen sind noch schmerzhaft bzw. fehlt mir auch die Kraft in der Hand. Bis zur vollständigen Heilung könne bis zu einem Jahr vergehen.
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Lusi
Advanced Member



24105 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  15:16:29 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Dass die Franchise auch bei Unfall erhöht wird, wenn man über KK versichert ist, wusste ich auch nicht.
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Saniway
Senior Member



1209 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  15:48:44 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Saniway's Homepage Sende Saniway eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Dass die Franchise auch bei Unfall erhöht wird, wenn man über KK versichert ist, wusste ich auch nicht.


Habe ich auch erst erfahren, als ich eine Nachbehandlung eines Unfalls angemeldet habe, in der Zwischenzeit selbstständig und bei der KK versichert.
Da wurde ich erst aufgeklärt das es über die Franchise abgerechnet wird...

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Karima
Advanced Member



3342 Beiträge

Erstellt  am: 07.05.2021 :  16:53:21 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Karima's Homepage Sende Karima eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Condor74
Der Hand geht es mittelprächtig, danke der Nachfrage. Der Mittelfinger ist immer noch in der Beweglichkeit eingeschränkt und gewisse Bewegungen sind noch schmerzhaft bzw. fehlt mir auch die Kraft in der Hand. Bis zur vollständigen Heilung könne bis zu einem Jahr vergehen.


Herzliches Beileid.. bin selbst schon seit dem Unfall im Juli 20 dran, aber langsam ist ein Ende in Sicht. Summa summarum wird mich der ganze "Spass" mit Beinbruch rund ein Jahr Zeit gekostet haben. Es ist halt wie es ist, aufs reiten verzichten möchte und werde ich trotzdem nicht (im Gegenteil, ich gehe wieder in den Sport zurück - wenn schon, dann richtig :))

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yurina
New Member



85 Beiträge

Erstellt  am: 08.05.2021 :  15:54:46 Uhr  Profil anzeigen Sende yurina eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ja wenn man nicht mehr als 7 Stunden pro Woche extern arbeitet, muss die Unfallversicherung über die KK eingeschlossen werden, somit werden auch Franchise fällig. Logisch eigentlich oder nicht? Es heisst ja Kranken- und Unfallversicherung.

Wenn die Heilungskosten zurück gefordert werden wollen, dann muss man nachweisen, dass das Pferd ein Verschulden trifft, resp. Dessen Besitzer. Das heisst, wenn der Besitzer etwas wissentlich und willentlich verschweigt und das dann eintritt und es so zu einem Unfall mit Verletzung kommt, hast du die Möglichkeit auf dem zivilrechtlichen Weg die Kosten bei der Besitzerin zu verlangen. Aber da durch du das Pferd schon länger kennst und entsprechende Reitkenntnisse hast (es ist ja beim Springen passiert) wird da wohl das Pferd resp. Dessen Besitzer kein Verschulden treffen und du bleibst auf den Kosten sitzen.

Nur so nebenbei, geht mich zwar nichts an, aber ich würde auch Danke sagen als Besitzerin, wenn meine RB die Heilungskosten von mir resp. Meiner Versicherung vergütet haben will, nur weil sie vom Pferd fiel. Die wäre bei mir RB gewesen… Reitsport insbesondere der Springsport birgt gewisse Risiken.
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