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Piezke
Junior Member



162 Beiträge

Erstellt am: 12.06.2020 :  16:48:47 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Piezke's Homepage Sende Piezke eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich bin auf der Suche nach jemandem (Tierarzt, Therapeuten), der sich wirklich gut mit Pseudo-Narkolepsie auskennt. Ich habe seit zwei Jahren ein 11 jähriges Reitschulpony, welches sich nicht hinlegt. Ich habe schon alles Mögliche versucht: Alle mir möglichen Stall – und Gruppenkonstellationen ausprobiert. Chiropraktiker, Ostheopathen, Bioresonanz, Homöopathie...
Bisher ohne Erfolg. Er hat sich noch nie ernsthaft verletzt, aber heute Morgen hatte er wieder schmutzige Röhrbeine (Er ist ein heller Schecke), was bedeutet, dass er wieder zusammen gesackt ist. Beim Putzen oder wenn er sonst länger steht muss man aufpassen dass er nicht wegdöst.
Was mich etwas stutzig macht, ist dass es ihm während des Lockdowns besser ging. Er war weniger schlapp und döste weniger schnell weg.
Ich habe mir schon überlegt, einen guten Platz für Strolch zu finden.
Langsam bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich ihm den idealen Platz bieten kann. Andererseits mag er Trennungen und Veränderungen nicht und ein Stallwechsel wäre sicher ein Stress für ihn. Ausserdem ist Strolch extrem beliebt bei den Reitschülerinnen. Es würde sicher viele Tränen geben, wenn er gehen würde.
Es ist unheimlich schwierig abzuschätzen ob und wenn ja wie sehr er leidet und noch schwieriger herauszufinden, was ihm wirklich helfen würde. Auf die Dauer ist es kein Zustand sich nicht hinzulegen. Und dieser Zustand dauert nun doch schon mehr als anderthalb Jahre...
Wer hat einen Tipp?
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connyfe
Advanced Member



5561 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2020 :  18:17:58 Uhr  Profil anzeigen Sende connyfe eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Einen Tip kann ich Dir nicht wirklich geben. Dein Text lässt vermuten, dass er mit dem Reitschulbetrieb, überfordert ist. Hast Du vielleicht eine Reitschülerin, die ihn als Pflegepony übernehmen würde. So hätte er keine ständig wechselnden Reiter mehr. Ich könnte mir vorstellen, dass ihn diese Option gut tun könnte.
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Hakon
Junior Member



346 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2020 :  18:40:06 Uhr  Profil anzeigen Sende Hakon eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Über Nacht separieren geht nicht? Er müsste einen wirklich geschützten Schlafplatz haben, an dem er sich sicher fühlt. Es gibt Pferde, die haben eine sehr grosse Individualdistanz und legen sich nur hin, wenn keiner in der Nähe ist. Eine Woche ausprobieren reicht wohl nicht. Das müsste man übere einen grösseren Zeitraum ausprobieren können, damit eine Gewöhnung stattfinden kann. Es dauert manchmal extrem lange, bis ein Pony die die neue Situation annimmt und sich entspannen kann. Du sagst ja auch, er mag keine Veränderungen.

Stress im Reitschulbetrieb vertragen halt auch nicht alle Pferde...
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Piezke
Junior Member



162 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2020 :  20:57:15 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Piezke's Homepage Sende Piezke eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe Strolch schon mehrfach versucht abzutrennen. Aber dann geht er gar nicht in den Stall sondern steht nur am Panel, der seinen Auslauf abtrennt. Es hat sich herausgestellt, dass er sich nur in dem Offenstallabteil wohlfühlt welches in der Mitte von drei Abteilen liegt. Aber genau diesen Stall kann ich nicht in ein Separee abtrennen. Die beiden äusseren würden gehen, aber das passt ihm dann eben auch nicht.
Mal sehen, ob jemand ihn übernehmen will. So viel Verantwortung möchten die meisten wohl nicht tragen. Und wenn sich mehrere das Pony teilen, bringt es auch nicht viel. Es ist echt eine verzwickte Situation...
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Fribipower2003
Average Member



718 Beiträge

Erstellt  am: 13.06.2020 :  20:44:33 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ist nicht gesagt, dass ein Wechsel deinem Pony helfen würde. Mein Wallach legt sich schon seit sicher 9 Jahren wenig bis gar nicht mehr hin, zum Schlafen. In dieser Zeit stand er im Offenstall mit 5 anderen Pferden, im Zweier-Offenstall mit seinem Kumpel und seit Februar wird er nun über Nacht ganz abgetrennt. Hat absolut keinen Einfluss. Er reagiert auch mit Pseudo-Narkolepsie, fällt aber (noch) nicht ganz um. Er wacht jeweils auf, bevor er ganz zu Boden geht.

Wir leben damit. Wenn er irgendwann unkontrolliert umfällt, werde ich ich ihn in den Himmel schicken.

Zu ehrlich, um beliebt zu sein.

Bearbeitet von: Fribipower2003 am: 13.06.2020 20:45:43 Uhr
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U-Bailey
Senior Member



1926 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2020 :  13:08:55 Uhr  Profil anzeigen Sende U-Bailey eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
PN
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Lusi
Advanced Member



23816 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2020 :  14:41:31 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vielleicht wäre ein Rutengänger oder ein Pendler das Richtige.

Wers doof findet darf es kommentarlos überlesen :)
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yvonnilein
Starting Member



5 Beiträge

Erstellt  am: 18.06.2020 :  16:33:36 Uhr  Profil anzeigen Sende yvonnilein eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe auch einen Wallach, der an Pseudo-Narkolepsie leidet. Ich hatte mich mal von Frau Dr. Fuchs (inzwischen Tierklinik Lüsche) zu diesem Thema beraten lassen.

Sie ist auf dieses Thema spezialisiert und forscht seit einiger Zeit dazu. Sie hat sich bei der telefonischen Beratung sehr viel Zeit genommen und im Nachgang auch noch diverese Videos meines Wallachs gesichtet um sich ein genaueres Bild machen. Insgesamt war die Beratung wirklich kompetent.

Ich meine, sie kommt bei Bedarf/auf Wunsch auch mit ihrem Schlaflabor in den Stall. Da bin ich mir aber nicht 100% sicher.
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BC
Senior Member



1383 Beiträge

Erstellt  am: 19.06.2020 :  12:14:47 Uhr  Profil anzeigen Sende BC eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Manchmal wissen wir schon, was das Problem ist, verdrängen es aber.

In deinem Text ist ein Teil sehr essentiell. Ich denke ganz stark, dass dein Pony Ruhe braucht und keinen Reitschulbetrieb. Klar wären die Kinder traurig über den Weggang. Aber Prio hat doch dein Pony.



"Wer im Galopp lebt,fährt im Trab zum Teufel."
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Piezke
Junior Member



162 Beiträge

Erstellt  am: 19.06.2020 :  14:21:47 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Piezke's Homepage Sende Piezke eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vielen Dank für die vielen Tipps und Anregungen.

@BC. Du hast sicher bis zu einem gewissen Grad recht. Ich habe auch immer stärker das Gefühl, dass der Reitschulbetrieb das Problem sein könnte. Und für mich kommt das Pony an erster Stelle. Allerdings möchte ich kein Pony platzieren, welches aus körperlichen Gründen unter Schlafmangel leidet. Dies ist dem Pony und seinen neuen Besitzern gegenüber nicht fair.
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scheyni
Senior Member



1608 Beiträge

Erstellt  am: 19.06.2020 :  15:18:54 Uhr  Profil anzeigen Sende scheyni eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Piezke


@BC. Du hast sicher bis zu einem gewissen Grad recht. Ich habe auch immer stärker das Gefühl, dass der Reitschulbetrieb das Problem sein könnte. Und für mich kommt das Pony an erster Stelle. Allerdings möchte ich kein Pony platzieren, welches aus körperlichen Gründen unter Schlafmangel leidet. Dies ist dem Pony und seinen neuen Besitzern gegenüber nicht fair.

Hast du die möglichkeit den Pony für eine Weile "fremd zu platzieren"? Vielleicht auf eine Weide oder sonst in einen anderen Stall. Wenn du dann siehst, dass es ihm besser geht oder die Pseudo-Narkolepsie ganz verschwindet, hast du die Antwort. Klar, Stallwechsel bedeutet Stress. Aber ein Versuch ist es wert. Dann kannst du ihn auch mit gutem Gewissen verkaufen.
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Hakon
Junior Member



346 Beiträge

Erstellt  am: 20.06.2020 :  11:02:13 Uhr  Profil anzeigen Sende Hakon eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich denke, man muss sich einfach bewusst sein, dass "eine Weile fremdplatzieren" nicht ein paar Wochen heisst. Bei uns auf dem Hof (kleiner Pensionsbetrieb)lässt sich gut beobachten, dass ein Pferd ungefähr ein Jahr braucht, bis es so richtig angekommen ist in der Gruppe. Generell würde ich mir bei diesem Pony auf jeden Fall auch überlegen, ob Gruppenhaltung mit Nachtboxe eine Lösung wäre. Auch da wäre Geduld gefragt, um zu schauen, ob es eine Verbesserung gibt. Eine Chance hat das brave Tier auf jeden Fall verdient.

Natürlich kann es sein, dass eine Verbesserung viel schneller eintritt, aber es kann auch wirklich lange dauern und braucht sorgfältige Beobachtung.
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Jurablitz
Junior Member



272 Beiträge

Erstellt  am: 21.06.2020 :  10:13:00 Uhr  Profil anzeigen Sende Jurablitz eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat

Zitat:
Original erstellt von: Hakon

Ich denke, man muss sich einfach bewusst sein, dass "eine Weile fremdplatzieren" nicht ein paar Wochen heisst. Bei uns auf dem Hof (kleiner Pensionsbetrieb)lässt sich gut beobachten, dass ein Pferd ungefähr ein Jahr braucht, bis es so richtig angekommen ist in der Gruppe.


Das deckt sich mit meinen langjährigen Erfahrungen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen es dauert mindestens 1 Jahr...


Bau eine Brücke - die am anderen Ufer warten darauf...
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liberty
Junior Member



350 Beiträge

Erstellt  am: 21.06.2020 :  11:23:55 Uhr  Profil anzeigen Sende liberty eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jurablitz


Zitat:
Original erstellt von: Hakon

Ich denke, man muss sich einfach bewusst sein, dass "eine Weile fremdplatzieren" nicht ein paar Wochen heisst. Bei uns auf dem Hof (kleiner Pensionsbetrieb)lässt sich gut beobachten, dass ein Pferd ungefähr ein Jahr braucht, bis es so richtig angekommen ist in der Gruppe.


Das deckt sich mit meinen langjährigen Erfahrungen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen es dauert mindestens 1 Jahr...




Muss nicht sein. Dies kommt auf die Ursache an und ob man diese mit der getroffenen Massnahme beheben kann.

Bei meiner war das Thema innert weniger Wochen erledigt.

- Grosszügige Liegefläche mit sehr viel Stroh-Einstreu
- Griffiger Boden, welcher halt gibt beim Aufstehen
- Nur "ihre" gewohnte Gruppe

Inzwischen ist sie täglich mehrere Male im Tiefschlaf. Nie lange aber es genügt offensichtlich, dass sie im neuen Stall nie wieder hingefallen ist.
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Chigi
Senior Member



1233 Beiträge

Erstellt  am: 23.06.2020 :  21:53:32 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Chigi's Homepage Sende Chigi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
oder man findet den Fehler nie... und daher wäre ich sehr sehr skeptisch mit Pony weggeben, schlimmstenfalls hilfts auch nichts und danach geht er auf Odyssee.

Reitschul-Stress könnte natürlich eine Ursache sein, das ist aber eher unwahrscheinlich. Der Vorteil an Reitschulen ist ihre Vorhersehbarkeit: die Ponys wissen doch genau, um welche Tageszeiten Action ist und wann garantiert Ruhe. Und im Allgemeinen ist die Erfahrung, dass sich der Zustand eher verschlechtert bei weniger Bewegung.

Das Verrückte an der Pseudo-Narkolepsie ist ja, dass man kaum Leistungseinbussen hat. Die Pferde sind motiviert und fit während dem Reiten / Arbeiten (wobei vermutlich auch nicht mehr geeignet für harte Arbeit wie z.B. Spitzensport, weil sie da mental nicht mehr klar kommen damit). Sie fallen nur bei Ruhe. Wichtig ist, das Pferd zu schützen, Stallgamaschen sind ein Muss und zwar 24 Std, sicher ist sicher! Bitte warte nicht, bis er sich ernsthaft verletzt, wenn Du ja weisst, dass er fällt.

Und dann gibt es zumindest für die Fälle (der möglichen Ursachen sind viele leider...), wo das Probem darin liegt, dass die Tiere keine Ruhe finden, ein gutes homöopathisches Mittel. z.B. Bei denen, welche auf ihre Herde aufpassen müssen und drum nicht abliegen, sowie auch bei denjenigen, die abgetrennt nicht zur Ruhe kommen, weil sie zu den anderen wollen, da hilfts ganz erstaunlich. Kann Dir das Mittel per pn nennen, wenn Du möchstest.

So oder so (ja ich weiss, das gibt jetzt bashing) muss Du Dich selber schützen. Man ist derart hilflos und ohnmächtig diesem Symptom gegenüber, dass es einen selber völlig fertig macht. Und ich glaube, es macht uns oft viel mehr zu schaffen als den betroffenen Pferden. Sie wissen, dass sie fallen - die stellen sich zum Dösen gerne z.B. in die Ecke, so dass die Wand sie auffängt und haben ihre eigenen Strategien, damit umzugehen. Wichtig ist, dass sie den Stall kennen und sich "ihre" Plätze suchen können. Was es mit der Psyche des Pferdes macht, ist schwer zu sagen - die meisten Besitzer stellen auch nach Jahren ohne Hinlegen kaum Veränderungen fest.

Pferden verstehen Helfen - www.maniabilite.ch
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