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reebee
Advanced Member



3860 Beiträge

Erstellt am: 15.06.2020 :  16:24:06 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
ich hatte anfang februar einen kleinen unfall, habe es aber dem AG damals nicht gemeldet, weil ich zuerst keine beschwerden hatte.
jetzt nach 4 monaten muss ich mich deswegen aber einem kleineren eingriff unterziehen, da ich mittlerweile schmerzen habe.

nun zum eigentlichen problem: im februar war ich bei einem andern AG angestellt als jetzt. die alte stelle habe ich ende Februar gekündigt.
auf anraten der ärztin hin habe ich mich beim alten AG gemeldet bezüglich der unfallmeldung.
können die das ablehnen weil ich nicht mehr dort arbeite? wie sieht das rechtlich aus?
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Lusi
Advanced Member



23822 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2020 :  16:46:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Sie können das Melden des Unfalls meines Wissens nicht ablehnen, aber die Versicherung kann quer stehen, weil Unfälle umgehend zu melden sind. Ein Versuch ists aber wert.
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reebee
Advanced Member



3860 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2020 :  17:17:57 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
ja die versicherungen sind manchmal echt anstrengend... ich habe vom ehemaligen AG nun ein formular bekommen zum ausfüllen, mal schauen.
erst wollte ich es gut sein lassen, aber die ärztin meinte, ich solle denen schreiben.
es ist halt blöd, ich bin in eine scherbe getreten, habe den splitter rausgezogen und dachte, damit sei es erledigt. anscheinend ist aber doch was drin geblieben. die beschwerden habe ich erst seit, zwei drei wochen.
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Lusi
Advanced Member



23822 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2020 :  19:19:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ja sowas hätte ich wohl auch nicht gemeldet. Warst ja auch nicht beim Arzt. Man will ja die Krankenkassen auch nicht strapazieren.
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Melody5
Senior Member



1381 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2020 :  19:22:50 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Da der Unfall nicht gemeldet wurde als es passiert ist kann die UVG den Unfall ablehnen und werden sie wohl auch. Je nach Kulanz der UVG.
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Lusi
Advanced Member



23822 Beiträge

Erstellt  am: 15.06.2020 :  19:31:44 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Melody5

Da der Unfall nicht gemeldet wurde als es passiert ist kann die UVG den Unfall ablehnen und werden sie wohl auch. Je nach Kulanz der UVG.


"Werden sie wohl" auch würde ich nicht unterschreiben. Bei uns im Geschäft ist die Versicherung kulant diesbezüglich, da wir fast alle Schadenfälle sofort melden und nur ab und an einer "durchrutscht".
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Melody5
Senior Member



1381 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2020 :  05:59:51 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
@lusi.

ich arbeite in einer orthopädischen praxis und so tagtäglich mit uvg fällen zu tun. kommt natürlich auch noch auf die versicherung drauf an, aber meist sind sie heikel wenn der unfall nicht gemeldet wurde als es passierte. zu mal wie in reebee‘s fall dann noch arbeitgeber resp. versicherung gewechselt wurde.

aber wie gesagt, es kommt auf die versicherung drauf an. manche sind kulanter als andere.
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reebee
Advanced Member



3860 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2020 :  07:45:59 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
das ist typisch versicherungen, die versuchen alles, damit sie nicht zahlen müssen...
naja, ich versuche es jetzt mal, konnte ja keiner ahnen, dass nach 4 monaten noch was kommt.
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Lusi
Advanced Member



23822 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2020 :  12:50:59 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Melody5

@lusi.

ich arbeite in einer orthopädischen praxis und so tagtäglich mit uvg fällen zu tun. kommt natürlich auch noch auf die versicherung drauf an, aber meist sind sie heikel wenn der unfall nicht gemeldet wurde als es passierte. zu mal wie in reebee‘s fall dann noch arbeitgeber resp. versicherung gewechselt wurde.

aber wie gesagt, es kommt auf die versicherung drauf an. manche sind kulanter als andere.


Eben, sag ich doch, ich arbeite unter anderem im Personalwesen und finds toll, wenn die Meldungen sofort kommen, aber ab und an kommen sie viel zu spät, und da hatten wir nie Probleme mit der Versicherung.
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Lusi
Advanced Member



23822 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2020 :  12:52:40 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: reebee

das ist typisch versicherungen, die versuchen alles, damit sie nicht zahlen müssen...
naja, ich versuche es jetzt mal, konnte ja keiner ahnen, dass nach 4 monaten noch was kommt.


Ja gut, also im Normalfall find ichs auch nicht lässig, wenn die Mitarbeiter sowas erst Monate später melden, man hat ja mit den Versicherungen auch einen Vertrag, und an den soll sich auch der Arbeitgeber halten. Aber in deinem Fall find ichs auch so, dass man wirklich nicht davon ausgehen konnte, dass man das melden müsste. Ich hätts garantiert auch nicht gemeldet.
So ist das Leben :)
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reebee
Advanced Member



3860 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2020 :  17:25:28 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Bin halt keine, die wegen jedem Wehwehchen zum arzt rennt mein arzt sagte letztens mal: na wenn Sie vorbeischauen muss es was ernsteres sein *g* das war, als ich erst ne woche nachdem ich mir die rippe angebrochen habe beim reiten es doch mal für nötig hielt, das anschauen zu lassen...
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Melody5
Senior Member



1381 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2020 :  17:57:38 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
@reebee:du kannst ein unfall auch anmelden ohne zum arzt zu gehen. einfach, dass er gemeldet ist, falls irgendwann mal beschwerden auftauchen. so ist der unfall hinterlegt und gemeldet.
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Tim und Wili
Senior Member



1494 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2020 :  20:36:27 Uhr  Profil anzeigen Sende Tim und Wili eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
@reebee: typisch Reitervolk, solange man noch auf's Pferd kommt geht man nicht zum Arzt.

Keine Stunde im Leben die man im Sattel verbringt ist verloren.
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reebee
Advanced Member



3860 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2020 :  20:55:30 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
@ melody
Danke für den Tipp, das werde ich das nächste Mal machen.

@tim und willi
Genau so ist es solange es noch dran hängt und nicht komisch absteht gehts
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Chigi
Senior Member



1233 Beiträge

Erstellt  am: 23.06.2020 :  22:09:05 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Chigi's Homepage Sende Chigi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Mach Dir keine Sorgen, einer muss bezahlen und die Versicherungen regeln das normalerweise unter sich.

Deine Krankenkasse wird die Rechnung ablehnen, da Unfall, nicht Krankheit. Richtig wäre die Unfallversicherung des Ex-Arbeitgebers, aber melden könntest Du den Unfall auch beim neuen Arbeitsgeber. Die würden ganz selbstständig drauf kommen, dass sie es an die alte Versicherung abschieben können. Krankenkassen nehmen auch nach Jahren noch Regress auf die ehemalige KK oder die UVG, wenn sie herausfinden, dass die eigentliche Ursache bez. der Beginn der Erkankung war, bevor Du bei ihnen versichert warst. Es ist stark anzunehmen, dass die Unfallversicherungen genauso handeln.

Pferden verstehen Helfen - www.maniabilite.ch
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reebee
Advanced Member



3860 Beiträge

Erstellt  am: 24.06.2020 :  07:29:08 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
danke dir :)

die UV vom alten arbeitgeber hat anscheinend keine probleme gemacht. kurz nachdem ich es gemeldet habe bei ehemaligen AG hatte ich schon eine email mit der schadensnummer, usw. von der versicherung. somit sollte alles glattgehen.

was mich mehr nervt, ist der ganze aufwand der jetzt kommt wegen dieser dummen scherbe... erst zum normalen arzt, die machte die überweisung ans krankenhaus (muss nebst der scherbe noch ein muttermal entfernen lassen, dass bei der untersuchung entdeckt wurde...), dann kommende woche ein vorbesprechungstermin im KH (wozu?) und dann irgendwann der eigentliche termin. ich weiss, warum ich so selten zum arzt gehe... die fäden werde ich selber ziehen, hab keine lust für einen weiteren termin anzutraben :(
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Frisja
Average Member



696 Beiträge

Erstellt  am: 25.06.2020 :  22:38:56 Uhr  Profil anzeigen Sende Frisja eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: reebee

danke dir :)

...dann kommende woche ein vorbesprechungstermin im KH (wozu?) und dann irgendwann der eigentliche termin. ich weiss, warum ich so selten zum arzt gehe... die fäden werde ich selber ziehen, hab keine lust für einen weiteren termin anzutraben :(


Das könnte evtl aus rechtlichen Gründen sein. Weiß nicht, ob das in den letzten 2 Jahren geändert wurde. Jedoch war es bis dahin so - je nach Eingriff - dass man die Aufklärung mit Dokumentenabgabe mindestens... uff, wie war das? 24 oder 48 h?... vor einem Eingriff dem Patienten aushändigen musste. (je nach dem welche Fachspezialisten dabei sind und Art des Eingriffes kommen da schon paar Seiten zusammen).

Damit hat der Patient aber auch die Chance, nochmal drüber zu schlafen, sich das Vorgehen, die Risiken usw. in Ruhe nochmals durchzulesen. Um dann erst mit seiner Unterschrift die Einwilligung zu geben.

"Es gibt dreierlei Wege klug zu handeln: 1. durch Nachdenken, das ist der edelste, 2. durch Nachahmen, das ist er leichteste und 3. durch Erfahrung, das ist der bitterste." Konfuzius
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reebee
Advanced Member



3860 Beiträge

Erstellt  am: 01.07.2020 :  07:55:19 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
ja du hast vermutlich recht. ich war gestern im KH zur voruntersuchung. naja, was soll ich sagen, das wird doch ne grössere geschichte, als ich gedacht habe.

nun hätte ich noch eine rechtliche frage, falls da jemand bescheid weiss...
ich habe anfang august meine OP und werde voraussichtlich 2 wochen krankgeschrieben. ich kann und darf nicht autofahren, reiten, usw. somit kann ich natürlich nicht ins büro fahren. könnte aber im homeoffice arbeiten. die zweite betroffene woche habe ich sowieso ferien eingegeben, wäre als für den AG sowieso nicht da.
darf mein chef mich gegebenenfalls zwingen mein pensum im homeoffice zu leisten, obwohl ich krankgeschrieben bin? wie sieht es mit den ferien aus? wir gehen nicht weg, aber ich werde mit den stöcken vermutlich auch nicht allzu mobil sein. muss ich die beziehen oder wird das als krank angerechnet? mein mann und ich sind nicht ganz gleicher meinung...
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Melody5
Senior Member



1381 Beiträge

Erstellt  am: 01.07.2020 :  08:18:46 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wenn Du Krank geschrieben bist musst Du nicht arbeiten. Wenn Dein Arzt jetzt sagen würde nach einer Woche du dürfstet wieder Arbeiten im Home-Office (resp. Bürotätigkeiten) dann müsstest Du die Ferienwoche als Ferien beziehen. Aber schreibt er Dich für zwei Wochen 100% Arbeitsunfähig dann darfst Du die Ferienwoche zu einem späteren Zeitpunkt nochmal beziehen.
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comtessa_95
New Member



69 Beiträge

Erstellt  am: 01.07.2020 :  09:02:00 Uhr  Profil anzeigen Sende comtessa_95 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wenn du krankgeschrieben bist, kann es trotzdem sein, dass du ferienfähig bist. Zum Beispiel ein Handwerker mit gebrochenem Arm kann nicht wirklich arbeiten, aber wenn er Ferien hat, kann er sich trotzdem erholen. Wenn man durch eine Grippe 2 Wochen ans Bett/Toilette gefesselt ist, kann man sich kaum erholen.

Einige Arbeitgeber akzeptieren das Arztzeugnis als Bestätigung für die Ferienunfähigkeit, aber um sicher zu gehen empfehle ich, dies auch vom Arzt bestätigen zu lassen.
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reebee
Advanced Member



3860 Beiträge

Erstellt  am: 01.07.2020 :  09:17:34 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
danke für eure antworten.
ich dachte, das mit den ferien sei nur der fall, wenn man weg fährt, also ferien gebucht hat.

es ist nicht so, dass ich gar nichts tun will, ich werde sicherlich meine mails checken und die arbeit erledigen, die anfällt. im internet findet sich leider wenig konkretes.
mein chef hat bisher nicht viel gesagt, nur mal zur kenntnis genommen, dass ich operieren muss und ausfallen werde.
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