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 Pferd im Gelände unberechenbar
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Autor  Thema Nächstes Thema  

19.05.14
Starting Member



15 Beiträge

Erstellt am: 11.12.2019 :  16:38:51 Uhr  Profil anzeigen Sende 19.05.14 eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hilfee ich habe ein sehr schwieriges Problem mit meiner Stute… Sie ist auf dem Hof echt ein zuverlässiges Pferd. Sie ist die Ruhe selbst. Auch auf dem Reitplatz. Sie ist sehr gut ausgebildet in der Dressur und ist auch dort sehr unerschrocken.

Jetzt kommt unser Problem… Sie ist draussen leider ein totaler Angsthase… Sie geht auch kaum alleine vom Stall weg ohne das sie rumzickt, einen beinahe um rempelt… Sie zeigt auch kurze Ansätze von Steigen wenn ich oder meine Reitlehrerin sie korrigieren… Sobald ihr halt etwas nicht in den Kram passt… Zum Beispiel wenn wir sie beim nachhause gehen korrigieren weil sie zu schnell wird.

Beim reiten ist sie draussen leider sehr unberechenbar… Sie geht total lieb ins Gelände… Leider erschrickt sie sich plötzlich ohne jegliche Vorwarnung vor einem Baum oder Busch. Sie geht dann wie unter dem Reiter weg und dreht sich… So das jeder der es nicht kennt hinunter fällt.. Sie rennt dann auch unkontrolliert davon unter einem… Auch wenn Traktore kommen… Es gibt Mommente da ist der Traktor völlig in Ordnung und dann gibt es Momente da springt sie richtig ins Feld hinaus… Das macht sie auch alles wenn ein Begleitpferd dabei ist… Sie kommt im Gelände allgemein nicht wirklich zur ruhe… Ich würde es schön finden wenn sie das Gelände auch geniessen könnte… Leider traue ich mich so kaum sie zu verladen, an Kursen teilzunehmen oder auf Turniere zu gehen… Ich würde sie so gerne einmal verladen und zu meinem Freund ins Gelände fahren… Aber sie ist bei uns schon so eine Zeitbombe… Ich habe angst das es dort dann auch so ist oder sogar noch viel schlimmer… Ich habe auch angst das ich irgendwann einmal stürze und sie weg ist… Bis jetzt konnte ich ihre Aussetzer gut halten… Ich wäre aber ein paar Mal bei nahe böse gestürzt… Alleine gehen wir nicht ins Gelände… und jetzt ist es dunkel da traue ich mich mit ihr schon gar nicht… Sie hat leider die Angewohnheit, das sie dinge anstarrt und sich dann richtig in eine Situation hineinsteigert… Ich muss sie beim ausreiten dauernd beschäftigen… Ich darf sie auch nicht gucken lassen… sonst erschrickt sie mir erst recht… Es gibt aber auch Momente da ignoriert sie meine Hilfen komplett… Wir haben schon viel versucht… von Bodenarbeit bis Schrecktraining… Wir nehmen auch zusammen Unterricht… Sie ist 9 Jahre alt und gehört mir schon 1 Jahr… Hat irgendjemand noch Tipps?
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Melody5
Senior Member



1340 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2019 :  17:13:49 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vielleicht kennt sie das Gelände einfach noch zu wenig. Ich würde einfach mal anfangen mit ihr Spazieren zu gehen, halt am Anfang nur ca. 200 Meter vom Hof weg und dies immer weiter steigern.
Wie ist die Haltung und Fütterung? Was für eine Rasse? Etc.
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Svalur
Advanced Member



2758 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2019 :  17:29:51 Uhr  Profil anzeigen Sende Svalur eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Such Dir möglichst schnell eine sehr gute Trainerin/Bereiterin, die Deine Stute zu einem sicheren Pferd machen kann. Du hast verm. bereits zu viel Angst,was verständlich ist. Deine Stute spürt das und reagiert eben auch ängstlich.
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Lusi
Advanced Member



23735 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2019 :  18:32:51 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Guten Trainer finde ich eine gute Sache, und mit ihr halt spazieren gehen bis sie meint, sie sei ein Spaziergang und kein Pferd. Nicht auf die Uhr schauen, langer Strick, Gegumpe ignorieren... aber um das alles richtig zu machen, brauchts einen Trainer, der einem die wichtigen Kleinigkeiten, die zu beachten sind, so nahe bringt, dass man gar nicht mehr anders reagieren kann.
Und Gesundheit (Augen, etc.) abklären.
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Ornata
Moderator



15055 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  06:04:43 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ornata's Homepage Sende Ornata eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Gute Führarbeit erst auf dem Platz, dann im Gelände. Klare Rangordnung...
Tönt für mich danach, dass du ihr nicht die nötige sicherheit gibst und sie deswegen zu sich selbst schauen möchte.
tönt für mich auch nach zuwenig beschäftigung/nicht ausgeglichen. wie ist die haltung? falls möglich würde ich über gruppenhaltung nachdenken.

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Kyrah
Junior Member



107 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  08:35:29 Uhr  Profil anzeigen Sende Kyrah eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Schliesse mich an, such dir einen guten Trainer und baue das ganze von Grund auf in kleinen Schritten auf für deine eigene Sicherheit. Ich habe das leider nicht gemacht bei meinem ersten Pferd, er war 8 Jahre alt und musste nie alleine raus. Damals vor 24 Jahren war vieles noch anders und von Bodenarbeit und spazieren redete kaum jemand in meinem Umfeld. Das Ende vom Lied war, dass ich einen Kleber und Steiger hatte, der mich einige Male ganz böse abgeworfen hat. Ich hatte irgendwann nach einem Jahr so viel Angst vor ihm, dass mir nur die Trennung blieb. Heute würde ich sowas ganz anders angehen und mir tut das Pferd heute noch manchmal leid.

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scheyni
Senior Member



1579 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  08:39:31 Uhr  Profil anzeigen Sende scheyni eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich schliesse mich den Vorrednern an - such dir einen guten Trainer und arbeite auch viel vom Boden aus. ABER was ich noch ergänzend fragen möchte: wie ist ihre Haltung? (Boxe, Auslaufboxe, Offenstall...?), wie viel Futter kriegt sie und vorallem, ist sie körperlich und mental ausgelastet?
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gina 5
Junior Member



252 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  09:20:55 Uhr  Profil anzeigen Sende gina 5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich schliesse mich meinen Vorgängeringen an.

Was mir noch auffällt ist, dass du eher davon auszugehen scheint, dass sie zickt (...sobald ihr etwas nicht in den Kram passt...) als dass du glaubst dass sie wirklich Angst hat. Und das "korrigieren" von dir und deiner Reitleherin: Falls das mit Druck passiert würde ich mal probieren, den Ansatz zu ändern. Deine Haltung ändern, dass das Pferd im Gelände wirklich überfordert ist und Aengste hat. Sich bewusst machen, dass Pferde auch noch Anderes wahrnehmen als wir Menschen.
Der Lösungsansatz aus dieser Persepektive, wie Andere hier schon schreiben: Vertrauen aufbauen, (Bodenarbeit, spazieren wenn es dadurch besser geht), dich zu ihrem Führpferd machen im Sinne von, sie kann dir vertrauensvoll folgen, sie muss nicht selber entscheiden ob Gefahr besteht.

Da du sie schon ein Jahr hast und es nicht besser wurde würde ich einen guten Trainer beiziehen.


Bearbeitet von: gina 5 am: 12.12.2019 09:21:40 Uhr
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19.05.14
Starting Member



15 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  11:54:25 Uhr  Profil anzeigen Sende 19.05.14 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Sie steht in einer grossen Auslaufbox. Sie ist 9 Jahre alt und ein Friese. Futter bekommt sie vor allem Heu und Mineralien. Gesundheitlich ist alles in Ordnung. Wir sind schon mit einer Trainerin dran... Sie kann nicht in den Offenstall. Wir haben das einmal versucht und sie ist leider sehr Futterneidig… Das stresst sie sehr und sie schläft dann auch viel zu wenig
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Chrigi77
Average Member



966 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  14:13:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Kann es sein, dass sich euer Problem die letzten paar Wochen verstärkt hat? Dann könnte man es auf das Wetter schieben...
Meine Stute spinnt im Gelände auch grad total, sogar an der Hand. Normalerweise ist sie an der Hand brav. Leider nützt bei ihr momentan auch kein Zusatzfutter, nicht einmal Magnesium mit Tryptophan drin.

Ansonsten würde ich die nächsten Wochen keine Ausflüge mehr ins Gelände machen, sondern warten, bis es wieder wärmer und gemässigter wird. Dann aber würde ich den Tipp befolgen, den hier im Forum bereits einige Mitglieder in anderen Themen gegeben haben (und hier eigentlich an Lusi's Antwort anknüpft): Immer wieder längere Wanderspaziergänge unternehmen. Wenn die Pferde mal müde sind vom z. B. steilen Berg hoch gehen, dann haben sie keine Energie mehr für irgendwelche Aussetzer. Dann können sie endlich alle Geräusche und sonstigen Eindrücke etwas ruhiger verarbeiten. Sie sollen ja auch selber lernen, dass das Gelände nichts gefährliches ist. Natürlich müssen sie der Führperson auch vertrauen, aber manchmal schaltet beim Fluchttier Pferd einfach das Hirn aus, je nach Veranlagung etwas mehr oder weniger...
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Nepaxa
New Member



65 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  14:21:39 Uhr  Profil anzeigen Sende Nepaxa eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Habe schon sehr oft erlebt, das gestresste/schwierige Pferde im Gelände absolut easy sind als Handpferd. Bedingt aber natürlich das mein sicheres, zuverlässig und geduldige Reitpferd hat...

Gerade Pferde die viel auf dem Platz gehen, verbinden den Reiter oft mit Stress oder einfach mit Arbeit. An einem früheren Arbeitsort haben wir die "schwierigeren" oft gar nie ins Gelände geritten, sondern nur als Handpferde mitgenommen. Wenn sie das Konzept verstanden haben und schnallen das sie nichts studieren müssen, nur einfach mitlaufen finden die meisten das mega toll. Habe auch schon erlebt wie anders die Pferde dann reagieren auf ihre Umgebung.
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Caprice
Advanced Member



2925 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  15:05:26 Uhr  Profil anzeigen Sende Caprice eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Mein Pferd war schon "schwierig" im Gelände als ich sie 9-jährig kaufte. Sie ist inzwischen 20 und wirklich gelegt hat sich das nicht ;-) Was Hänschen nicht lernt.....

Meine Stute ist auf dem Hof auch sehr zuverlässig. Da könnte ne Bombe niedergehen. Wenn sie mit anderen Pferden unterwegs im Gelände ist, kann sie mal spritzig sein ist aber grundsätzlich zuverlässig. Aber alleine im Gelände traut sie nur sich selber. Wenn es eskaliert trennt sie sich dann auch mal vom Reiter und auf Nimmerwiedersehen.

Klar kann man sagen, "du gibst ihr nicht die nötige Sicherheit, arbeite daran". Ja, grundsätzlich wird das wohl so sein. Meinem jungen Pferd, die mir gggü ein Grundvertrauen entgegenbringt, der konnte ich die Sicherheit als junges, grünes Pferd von Tag 1 geben und die ist inzwischen grds bombensicher im Gelände. Meine vorigen Pferde waren immer geländesicher. SO schlecht kann ich es ja dann doch nicht machen.

Manchmal bringen Pferde einfach einen Rucksack mit, der sich durch die bestehende Mensch-Pferd-Kombi einfach nicht lösen lässt. Ich behaupte sogar, manchmal bringen Pferde einen Rucksack mit, den KEIN Amateurreiter lösen kann. Versuche daher zu erkennen, was das Problem ist und was du mitbringen kannst, um es zu lösen. Vielleicht wirst du es NIE lösen können, aber lindern! Ein bisschen drumrum organisieren. Arrangieren...

Ich habe erkannt: meine Stute ist nicht gerne alleine mit mir an Orten, die sie nicht kennt. Sie braucht ein stabiles Umfeld. Daher ist "zuhause" nie ein Problem, auch wenn es da mal windet, stürmt, lärmt, ich kann meine Runden auf dem Reitplatz ziehen problemlos. Aber ich werde die nie zügeln können und am fremden Ort von Tag 1 alleine ausreiten können, wie mit Pferd 2. Die muss sich wohl fühlen. Die muss wissen, wo sie ist. Wenn sie sich sicher fühlt, dann ist nämlich auch ein Mähdrescher oder ein ungestümer Hund nichts schlimmes. Wie bekommt man das hin?

Meine Taktik war: Unterstützung durch andere Pferde und die Situationen "alleine" nie eskalieren lassen. Die ersten Monate (ja, es ging über ein Jahr bis zum ersten wirklich entspannten Ausritt alleine...) nur mit anderen Pferden raus und wenn ich trotzdem alleine gehen musste, dann nur die bekannte Runde. Das war am Anfang eine Runde von 5min durchs Quartier.... Dies dann laaaangsam ausdehnen. Da noch eine kleine Extraschlaufe, oder ein paar Tritte weiter...

Manche mögen das schwach finden von mir... Da müssen doch die Grundsätze geklärt werden. Ja klar... Aber wie gesagt - ich hab ja vielleicht auch Verhaltensweisen, die ich nicht mehr ablegen werde, da muss man ein bisschen Akzeptanz mitbringen. Für mich stimmt es. Einerseits habe ich ein zweites geländesicheres Pferd, mit der ich nur Seele baumeln lassen kann, bei Wind und Wetter. Zudem habe ich eine gute Infrastruktur = ich bin nicht darauf angewiesen, ins Gelände gehen zu können. Je nach Wetter, Lust und Laune lass ich es bleiben, wenns nicht "passt". Solche Kompromisse muss man eingehen können. Wäre es anders, würde es für mich auch nicht stimmen.
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Karima
Advanced Member



3196 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  15:49:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Karima's Homepage Sende Karima eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Caprice
Manchmal bringen Pferde einfach einen Rucksack mit, der sich durch die bestehende Mensch-Pferd-Kombi einfach nicht lösen lässt. Ich behaupte sogar, manchmal bringen Pferde einen Rucksack mit, den KEIN Amateurreiter lösen kann. Versuche daher zu erkennen, was das Problem ist und was du mitbringen kannst, um es zu lösen. Vielleicht wirst du es NIE lösen können, aber lindern! Ein bisschen drumrum organisieren. Arrangieren...




Die Meinung kann ich absolut nur teilen.

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Nicky XI
Average Member



609 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  15:56:54 Uhr  Profil anzeigen Sende Nicky XI eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich habe auch so einen Knaller. Eigentlich ganz ein lieber, manchmal aber extrem schreckhaft.
Wollte ich dies früher "korrigieren", kam schon auch mal als Antwort Steigen oder gegen das Bein schlagen.

Unsere Lösung war, dass ich gelernt habe, ihn mit seiner Ängstlichkeit zu akzeptieren. In schwierigen Situationen nicht auf biegen und brechen etwas erzwingen wollen, sondern das Ganze etwas ruhiger und lockerer angehen, vor allem ohne Druck zu machen.

Von dem Zeitpunkt an, als ich ihn akzeptierte, wie er ist, ging es aufwärts. Es gibt immer noch ab und zu ein paar Hüpfer auf die Seite, oder dass er länger braucht, bis er an etwas vorbei ist. Aber für uns stimmt es so und ich geniesse die Ausritte.

Man muß das Unmögliche Versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
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colorado123
Senior Member



1534 Beiträge

Erstellt  am: 12.12.2019 :  21:47:19 Uhr  Profil anzeigen Sende colorado123 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Mein Wallach tendiert auch zum Freeze. Ich hatte verschiedentlich Zeiten, in denen ich nur mit ihm spazieren ging und es wurde jedes Mal um einiges besser.
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kalypse
Senior Member



1164 Beiträge

Erstellt  am: 13.12.2019 :  06:49:53 Uhr  Profil anzeigen  Besuche kalypse's Homepage  Klicke hier um kalypse's MSN Messenger Adresse anzuzeigen. Sende kalypse eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Seit ich die kleinsten „Schwellen“ berücksichtige die meine Stute im Gelände beim Spazieren oder Ausreiten anzeigt. Sprich sie Anhalten und Schauen lasse oder auch mal ein paar Schritte rückwärts gehe und dies halt auch wenn sie aus meiner Sicht ohne ersichtlichen Grund anhält. Halt sie deutlich weniger Gründe einfach so „ohne Vorwarnung“ zu reagieren (in ihrem Fall meist einfach umzudrehen und das sehr schnell).
Es braucht viel Geduld sein Pferd nicht über diese unsichtbaren Schwellen zu schubsen. Für mich klingt es als würdest du dein Pferd über sehr viele Schwellen schubsen und irgendwann ists einfach genug, dann reicht ein Windhauch um den Sack zum reissen zu bringen.
Um es mit den Worten meiner Trainer zu sagen: jede nicht bearbeitete Schwelle ist ein Stein in einem Papiersack und irgendwann hats zuviele Steine im Sack und somit reisst er.
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gina 5
Junior Member



252 Beiträge

Erstellt  am: 13.12.2019 :  10:41:29 Uhr  Profil anzeigen Sende gina 5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich möchte noch erwähnen, dass auch Trainer/innen unterschiedlich kompetent sind. Es ist im Prinzip ja auch kein offizieller Beruf, es gibt allenfalls offizielle Instruktoren von einer bewährten Methode, welche eine gewisse "Qualitätsgarantie" geben. Wobei ich mich persönlich mehr darauf verlassen würde, wenn Andere mit einem Trainer/in gute Erfahrungen machten. Ganz ganz wichtig wäre mir auch ein respektvoller und achtsamer Umgang mit dem Pferd, auch wenn die Problematik nicht in einer Aengstlichkeit sondern in einem Bereich wie Grenzen setzen, Respektlosigkeit etc. liegen würde.

Jedenfalls habe ich schon Trainings gesehen, die mich beeindruckten aber auch ganz haarsträubende Sachen.

Bearbeitet von: gina 5 am: 13.12.2019 10:43:05 Uhr
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Elbe
Starting Member



27 Beiträge

Erstellt  am: 13.12.2019 :  14:17:53 Uhr  Profil anzeigen Sende Elbe eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Die Beschreibung der Schwellen, welche sich zu Steinen in einem Papiersack entwickeln können, welcher dann reisst, finde ich sehr gut.
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