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miso
Junior Member



267 Beiträge

Erstellt am: 22.10.2019 :  10:41:07 Uhr  Profil anzeigen Sende miso eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen

Seit Jahren ist es ein grosser Wunsch von mir, einen Hund zu haben.
Da ich immer 100% arbeitete und noch 2 Pferde habe, war und bin ich der Meinung, dass mir das zu viel werden würde und es auch für den Hund nicht schön wäre wenn ich dauergestresst bin.

Nun werde ich mich in den nächsten 2 Jahren aber Teilselbständig machen. Das heisst ich werde noch 50-60% im Büro arbeiten, das Reduzieren wird bei meinem aktuellen Arbeitgeber kein Problem sein.
Die restliche Zeit wäre der Hund bei mir, bei meiner Selbständigen Arbeit kann ich ihn zu 100% mitnehmen.

Ich habe aber immer noch ein paar Zweifel und möchte deshalb euch «Erfahrenen» fragen…
- Wie hoch stehen die Chancen, dass ich den Hund in einer Firma mit rund 300 Personen mitnehmen darf, wenn ich nur 2-3 Tage oder halbtags im Büro bin? Wir haben alle abgeschlossene Räume, bei mir sind wir nur zu 3., daneben der Chef alleine etc. Wie ist es bei euch? Könnt ihr nur in kleineren Firmen Hunde mitnehmen? Keine Ahnung ob es bei uns erlaubt wäre, bis jetzt hat niemand in meiner Abteilung einen Hund Zuhause und hat gefragt. Den Chef möchte ich erst fragen, wenn ich bereits reduziert habe und mein «Geschäft» eine Weile schon läuft. Ich arbeite in der Sicherheitsbranche, also hygienetechnisch sollte es kein Problem sein.
- Ich kenne bis jetzt nur 100% arbeiten und abends Pferde bewegen und misten(Teilselbstversorger).. da ist der Tag schon ziemlich gefüllt.
Deshalb kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie es dann mit 60% fix arbeiten aussieht!? Gibt es jemanden dem das bereits zu viel wurde? Oder jemand der bereits genau so eine Situation hat?

Mir geht es jetzt rein um euer persönliches Befinden und Erfahrungswerte.
Mir ist bewusst, dass ich noch mehrere Punkte überlegen muss wie zB Betreuung wenn er nicht mit könnte etc. aber um diese geht es mir momentan nicht da ich noch nichts konkret planen kann.
Der Hund könnte übrigens ohne Probleme mit in den Stall, hat auch separate Räume wo er bleiben könnte falls ich ihn mal mit Pferd nicht mitnehmen möchte/kann.

Danke schonmal!
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Lusi
Advanced Member



23684 Beiträge

Erstellt  am: 22.10.2019 :  11:53:04 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Mir kommt da nur in den Sinn, dass sich Selbständigmachen meist sehr aufwändig ist und nicht weniger sondern mehr Arbeit bedeutet. Muss natürlich nicht sein.. bis das nicht alles in trockenen Tüchern wäre würde ich keinen Hund anschaffen. Aber ist halt immer sehr individuell, wie man sich zu organisieren kommt, was für Hilfestellungen man hat und so weiter.

Es kommt auch noch sehr darauf an, wie der Hund tickt. Man hat da oft die Vorstellung, dass das dann alles so aufgeht wie man sich das wünscht, aber dem ist halt auch nicht ganz immer so.

Ich wünsche dir, dass du deine Träume aber alle erfüllen kannst :)
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Melody5
Senior Member



1334 Beiträge

Erstellt  am: 22.10.2019 :  12:07:16 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich arbeite immer halbtags. unser hund ist während dieser zeit zu hause. am nachmittag sind wir dann zusammen im stall oder unternehmen sonst was miteinander. wir gehen 4 x pro tag mit ihr raus spazieren. ein hund ist sehr zeitintensiv aber eine enorme bereicherung.
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miso
Junior Member



267 Beiträge

Erstellt  am: 22.10.2019 :  12:59:43 Uhr  Profil anzeigen Sende miso eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Mir kommt da nur in den Sinn, dass sich Selbständigmachen meist sehr aufwändig ist und nicht weniger sondern mehr Arbeit bedeutet. Muss natürlich nicht sein.. bis das nicht alles in trockenen Tüchern wäre würde ich keinen Hund anschaffen. Aber ist halt immer sehr individuell, wie man sich zu organisieren kommt, was für Hilfestellungen man hat und so weiter.

Es kommt auch noch sehr darauf an, wie der Hund tickt. Man hat da oft die Vorstellung, dass das dann alles so aufgeht wie man sich das wünscht, aber dem ist halt auch nicht ganz immer so.

Ich wünsche dir, dass du deine Träume aber alle erfüllen kannst :)



Danke dir! :-) das ist natürlich so, Selbständigkeit ist auch zeitaufwendig. Daher würde ich natürlich erst abwarten, wie es so läuft bis ich mir einen Hund hole... :-) Da ich eine Praxis eröffne sollte es aber eigentlich kein Problem sein.
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reebee
Advanced Member



3835 Beiträge

Erstellt  am: 22.10.2019 :  17:08:00 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich arbeite teilzeit, habe einen hund und ein pferd. Im moment noch 60%, bald 80%.
Mein hund darf mit ins büro, nicht jeden tag (findet sie auch doof) aber sie ist normalerweise zwei halbe tage mit dabei. An dem tag, an dem ich gabztags arbeite, ist sie bei meiner mutter. Zwei halbe tage ist sie zuhause, entweder im haus oder wenns warm genug ist, im garten.
Ich hab damals im büro einfach gefragt, ob ich den hund mitnehmen darf. Als ich mich auf die neue stelle beworben habe, habe ich gleich im ersten Gespräch erwähnt, dass ich einen hund habe und sie gerne mitnehmen würde.
Wichtig ist halt auch, wie der hund sich im büro verhält. Wenn du natürlich ein überdrehtes modell hast, das keine Minute ruhig sein kann, wirds schwierig. Meine liegt ruhig unter dem tisch und meist bemerkt sie niemand.
Die Akzeptanz ist sicher grösser, wenn der hund nicht gross auffällt. Ist auch für dich weniger stress.
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Moppi
Senior Member



1490 Beiträge

Erstellt  am: 22.10.2019 :  20:18:06 Uhr  Profil anzeigen Sende Moppi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich arbeite Teilzeit, habe Kinder, Hund, Pferd, Haus und Garten. Ich kann meinen Hund zur Arbeit mitnehmen, es ist aber auch kein Problem für sie, einen halben Tag alleine zu sein. Länger würde ich sie nicht alleine lassen.
Zum Reiten nehme ich sie mit. Wenn ich Reitstunde habe, gehe ich zum Aufwärmen eine kleine Runde ausreiten, während der Stunde liegt sie brav neben dem Platz.
Es kommt auch immer darauf an, was man für Erwartungen und Ansprüche hat. Ich habe schon immer Hunde um mich gehabt und die laufen einfach so mit. Wenn ich ausreiten gehe, spare ich mir die separate Hunderunde, was wieder Zeit spart. Dem Hund Sachen beibringen mache ich auf den Spaziergängen. Ich bin nicht der Typ, der extra in der Woche für den Hund mehrere Stunden reserviert um in die Hundeschule zu gehen. Für mich stimmt es so (und für den Hund auch, denke ich).

Ein gutes Pferd hat keine Farbe. Ein sehr gutes Pferd ist braun.
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Isabel
Advanced Member



2796 Beiträge

Erstellt  am: 22.10.2019 :  22:30:49 Uhr  Profil anzeigen Sende Isabel eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
ich arbeite 90% und mein Partner 120% (selbst und ständig ;-) ). Unser Hund ist zum Glück seeehr pflegeleicht und eher von der faulen Sorte. Wenn ich arbeiten muss (arbeite unregelmässige Schichten), ist er entweder bei meinem Partner im Büro und liegt dort den ganzen Tag an seinem Platz oder ist mit ihm im Auto unterwegs zu seinen Kunden. In der Znüni und Zvieripause geht er kurz Raus und am Mittag macht mein Partner einen längeren Spaziergang. Wenn er Kundenbesuche macht, kann der Hund je nach Kunde aus dem Auto und etwas herumschnüfeln. Am Abend (wir haben beide je ein Pferd), kommt es halt ganz darauf an, was mit den Pferden geplant ist. Ist keine Setzzeit kommt er mit auf den Ausritt. Ansonsten Spaziergang mit dem Hund und dann Pferd bewegen. Wir versuchen aber wenn immer möglich beides irgendwie zu kombinieren. Longieren wir z.b. kommt der Hund mit auf die Aufwärmrunde ins Gelände usw. man muss halt etwas kreativer denken :-)

Wenn ich frei habe unter der Woche, dann ist der Hund einfach bei mir und ich schaue, dass ich dann mir die Zeit nehme und ihn richtig auslaste. Uns ist bewusst, dass das nicht mit jedem Hund so gehen würde und wir einfach ein riesen Glück haben, ist Lars so unkompliziert.

Wenn wir den Hund wegen der Arbeit fremdbetreuen lassen müssten (mehr als 2 Tage in der Woche), würden wir uns keinen Hund mehr zutun.

Bezgl. der Firma: ich denke das kann man pauschal so nicht sagen... es ist aber schon öfters so dass gerade in so grossen Firmen, Hunde eher nicht erwünscht sind...

Und dann ist noch die Frage ob du eher einen Welpen möchtest (da hast du in der ersten Zeit einen enorm viel grösseren Zeitaufwand), oder bereits ein erwachsenes Tier.
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Fribipower2003
Average Member



655 Beiträge

Erstellt  am: 23.10.2019 :  07:31:38 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich arbeite 100%, habe einen mittlerweile älteren Hund und bin derzeit Teilselbstversorger mit zwei Pferden. Ich kann meinen Hund täglich mit zur Arbeit nehmen, was er nach mittlerweile 9 Jahren auch nicht mehr soooo toll findet. Im Stall ist er auch immer dabei. Früher kam er noch zum Reiten mit aber das will er seit einem Jahr nicht mehr.

Ich würde es nicht mehr machen. Vor allem jetzt, wo ich mit ihm immer noch separat laufen muss, ist es schon ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor. Ich hatte mein Leben lang eigentlich immer Hunde. Sie konnten auch immer mit zur Arbeit, egal wo ich gearbeitet habe. Nun habe ich genug. Wenn es diesen Hund nicht mehr gibt, dann gibt es keinen neuen mehr.

Nicht jeder muss mich mögen. Es reicht, wenn es die Richtigen tun.

Bearbeitet von: Fribipower2003 am: 23.10.2019 07:33:15 Uhr
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miso
Junior Member



267 Beiträge

Erstellt  am: 23.10.2019 :  10:37:31 Uhr  Profil anzeigen Sende miso eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte

Ich seh schon, es ist relativ individuell.
Schonmal Hut ab vor denen die 80-100% arbeiten und auch noch Pferde haben, das wäre mir momentan definitiv zu viel

Mein Freund wäre auch noch da, aber da ICH einen Hund will und er einfach seine Zustimmung gibt, möchte ich ihn nicht zu fest "binden". Schlussendlich liegt es dann in meiner Verantwortung, auch wenn er mit Sicherheit helfen wird. (Ausserdem ist er schon genug tolerant bezüglich der Pferde, wenn ich das so sagen darf )


Naja, ich muss mich nun sowieso auf die Praxis konzentrieren, sobald das anläuft kann ich dann richtig organisieren. Das alleine ist ja schon ein grosser Brocken.

Aber eure Berichte haben mir schon geholfen, danke!
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7424 Beiträge

Erstellt  am: 24.10.2019 :  09:23:48 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich hätte auch wahnsinnig gerne wieder einen Hund (neben 2 Pferden). Aber: ich bin auch teilselbständig seit 1 3/4 Jahren und mein Arbeitsvolumen ist einfach zu gross.

Unterschätz die Selbständigkeit im Aufwand nicht, auch die Frage, die bei guter Auslastung schnell kommt, inwieweit man Absagen an Kunden machen möchte.

Vielleicht gibt's dann bei uns den Hund, wenn ich mich traue, endgültig auf die Selbständigkeit zu setzen.
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Kyrah
Junior Member



101 Beiträge

Erstellt  am: 24.10.2019 :  15:32:58 Uhr  Profil anzeigen Sende Kyrah eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich arbeite 60 % im Büro (ab 2020 70 %), habe selber einen Hund und oft auch den von meinem Mann dabei, 1 Pferd. Zum arbeiten kommen die Hunde mit, einer oder beide. Da wir nur zu zweit im Büro sind, ist das kein Thema. Sie sind auch an Sitzungen dabei, kein Problem.

Aber ... ich habe den Aufwand, den mein Hund generiert hat, schon unterschätzt, das muss ich ehrlich sagen. Es ist nicht mal die Zeit, aber die Energie. Mein Hund hat in den ersten Monaten und Jahren (er ist jetzt 3.5) viel gefordert, er war nicht immer einfach und kostete wirklich viel Energie. Das Pferd (19) rückte schon etwas in den Hintergrund oder wurde einfacher bespasst als auch schon. Zum reiten mitnehmen kann ich meinen Hund zwar, aber ich muss auch da viel Aufmerksamkeit investieren, da er an anderen Hunden wahnsinnig interessiert ist und ich ihn früh genug bei mir haben muss.

Wenn ich mir nun vorstelle, dass dies einhergegangen wäre mit einer Selbständigkeits-Anfangsphase, dann wär das schlicht die Hölle gewesen. Ich konnte mir die Zeit und die Energie nehmen für meinen Hund und habe diese auch gebraucht. Dazu kam der Einzug nach einem Jahr eines weiteren Welpen. Zwar der meines Mannes, aber ich habe oft beide Hunde bei mir. Das war etwas gar grössenwahnsinnig, aber jänu, wir würden die Jungs nicht mehr hergeben und es ist toll.

Es hat unser Leben sehr umgestellt und manchmal auch durcheinander gewirbelt, seit die Hunde da sind. Mittlerweile ist alles gut eingespielt und die Hunde werden immer pflegeleichter im Umgang, aber eben, unterschätzen darf man das nicht.

Natürlich sind es Individuen und nicht alle gleich, aber es kann eben so laufen, wenn man eine Rakete erwischt ...






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miso
Junior Member



267 Beiträge

Erstellt  am: 25.10.2019 :  08:05:07 Uhr  Profil anzeigen Sende miso eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Kyrah



Danke auch dir für deine ehrliche Antwort! :-)

2 ganz hübsche habt ihr da
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reebee
Advanced Member



3835 Beiträge

Erstellt  am: 25.10.2019 :  09:24:03 Uhr  Profil anzeigen Sende reebee eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
ich denke, es kommt halt wirklich auf den Hund an. unsere ist wirklich total pflegeleicht. sie fällt praktisch nicht auf und ist auch kein "klotz am bein". sie hat ein ausgeglichenes Temperament und ist nie lästig oder schwierig. ein perfekter Hund in vielerlei hinsicht.
aber wenn du natürlich so ein energiebündel hast oder einen Welpen, dann wird's anstrengend.
ich denke, ich würde auch mal warten, bis die Selbständigkeit angelaufen ist und dann weiterschauen. Hunde gibt es immer :)
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miso
Junior Member



267 Beiträge

Erstellt  am: 25.10.2019 :  09:52:01 Uhr  Profil anzeigen Sende miso eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: reebee

ich denke, es kommt halt wirklich auf den Hund an. unsere ist wirklich total pflegeleicht. sie fällt praktisch nicht auf und ist auch kein "klotz am bein". sie hat ein ausgeglichenes Temperament und ist nie lästig oder schwierig. ein perfekter Hund in vielerlei hinsicht.
aber wenn du natürlich so ein energiebündel hast oder einen Welpen, dann wird's anstrengend.
ich denke, ich würde auch mal warten, bis die Selbständigkeit angelaufen ist und dann weiterschauen. Hunde gibt es immer :)


ja das war sowieso mein Plan, langsam anfangen und nicht alles miteinander ich bin wohl manchmal zu optimistisch à la "ds chunnt scho guuuet" und ja es chunnt guet aber der Weg ist hart
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knusperkeks
Average Member



839 Beiträge

Erstellt  am: 25.10.2019 :  19:50:16 Uhr  Profil anzeigen Sende knusperkeks eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Pauschal schwierig zu sagen... ich arbeite 75% im Büro, mein Mann Schicht im Spital... ich habe zwei Hunde (war nicht so geplant, die zweite habe ich „geerbt“ als mein Mami verstorben ist. Die Hunde nehme ich nicht mit zur Arbeit (Grossraumbüro)
Grundsätzlich gibt es aber durch die Schichtarbeit von meinem Mann nur wenige Tage wo sie den ganzen Tag alleine sind. Dann gehe ich in der Mittagspause nach Hause (10min Weg) und gehe eine Stunde spazieren.

Ansonsten hab ich 2 Pferde zu versorgen (ein eigenes und ein Pensionspferd) wir wohnen völlig abseits auf dem Hof, so dass die Hunde sorgenfrei „rumwuseln“ können wenn ich mit Stallarbeit beschäftigt bin. Und natürlich sind sie beim Reiten dabei.
Gut ausgelastete Hunde schlafen viel, ausserdem sind meine „zu zweit allein“ von daher gehts mit dem schlechten Gewissen. Ohne meinen Mann der aber auch öfter daheim ist wenn ich arbeite und auch oft & gerne etwas macht mit den Hunden würde ich es aber nicht wollen. So habe ich den Luxus auch mal einfach mit dem Pferd unterwegs zu sein. Ohne Hunde, während mein Mann joggen geht mit Hund. Sich immer um 3 Tiere gleichzeitig zu kümmern ist nicht zu unterschätzen!
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blu2008
Junior Member



192 Beiträge

Erstellt  am: 25.10.2019 :  20:48:02 Uhr  Profil anzeigen Sende blu2008 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich hatte mir meinen Hund angeschafft, als ich bereits seit einiger Zeit selbständig war (und mir die Aufträge aussuchen konnte). Zeitgleich hatte ich zwei reitbare Pferde. Da ich u. a. ein umfangreiches Mandat bei einem Kunden hatte, bei dem ich bei ihm vor Ort arbeiten musste, hatte ich zuvor dessen Einverständnis eingeholt, dass ich den Hund zu ihm mitbringen darf. Sonst hätte ich mir den Hund nicht angeschafft. Dazu muss man aber eine entsprechende Position beim Kunden haben. Ansonsten habe ich so gut wie immer zu Hause gearbeitet. Wenn ich Meetings bei anderen Kunden hatte, hat der Hund solange im Auto gewartet. Allein daheim lassen konnte und wollte ich ihn nicht.

Wenn ich bei den Pferden war, konnte er frei auf dem Hof laufen. Mit einem der beiden Pferde bin ich immer ausgeritten, da lief er mit, das war sein grosser Spaziergang. Extraspaziergänge mit ihm waren nur die kurzen Pinkelrunden morgens und abends, mehr hätte mir zeitlich nicht dringelegen.

Mein Hund war äusserst pflegeleicht und anpassungsfähig, andernfalls hätte es nicht funktioniert. Im Büro hat man ihn nicht gesehen und nicht gehört. Ausserdem war er nicht sehr gross und extrem niedlich, das hat's natürlich auch einfacher gemacht.

Nach einiger Zeit habe ich damals die Selbständigkeit aufgegeben und mich wieder anstellen lassen. Ich hatte mehrere Jobangebote und habe den Job genommen, bei dem ich den Hund mitnehmen konnte. Aber auch das war eine Luxussituation, die man erstmal haben muss. Sobald jemand in der Firma Angst hat vor Hunden, Allergie oder einfach sonst keinen Hund in seinem Arbeitsumfeld möchte, kannst du's knicken. Das kann dir genauso in einem kleinen Unternehmen passieren wie in einem grossen.

Und zweiter Punkt: egal wie pflegeleicht dein Hund im Büro ist - du machst dich durch ihn angreifbar. Vielleicht macht dein Hund nämlich einmal Wau, und das stört plötzlich, vielleicht musst du in der Mittagspause im Regen laufen und nun riecht's im Büro nach nasser Wolle... etc. Und du verpasst einen Teil des Soziallebens, z. B. eben weil du mittags laufen gehen musst, während deine Kollegen in die Kantine gehen. Solche Faktoren sollte man nicht unterschätzen!

Durch den Hund habe ich allerdings auch Kollegen kennen gelernt, mit denen ich sonst nie Kontakt gehabt hätte. Mein Hund war der erste in dieser Firma, und da kamen tatsächlich Kollegen zu mir, weil sie gehört hatten und nicht glauben konnten, dass da wirklich ein Hund... und die waren dann üblicherweise sehr begeistert.

Mein Fazit nach vielen Jahren Bürohund: So gerne ich wieder einen Hund hätte, ich würde es nicht mehr machen, ausser ich wäre mir sicher, dass ich ausschliesslich selbständig und zu Hause arbeiten würde, solange der Hund lebt. Aber wer kann so etwas schon mit Sicherheit planen?

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Kyrah
Junior Member



101 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2019 :  10:20:41 Uhr  Profil anzeigen Sende Kyrah eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Arbeitet denn noch jemand speziell etwas mit dem Hund? Oder geht ihr "nur" spazieren?
Ich mache Mantrailing mit meinem und Dummyarbeit mit unseren beiden Hunden und das mit regelmässigem Training. Auch das braucht Zeit (vom Geld reden wir mal nicht ). Sollte vielleicht auch noch einbedacht werden ....
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Moppi
Senior Member



1490 Beiträge

Erstellt  am: 29.10.2019 :  12:58:13 Uhr  Profil anzeigen Sende Moppi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Kyrah

Arbeitet denn noch jemand speziell etwas mit dem Hund? Oder geht ihr "nur" spazieren?


Ich gehe normalerweise "nur" spazieren bzw. nehme den Hund zum Reiten mit. Währenddessen übe ich mit dem Hund Sachen, z.B. Platz und bleib, oder ich lasse sie sitzen und verstecke einen Kong, den sie suchen muss. Habe auch mal angefangen, sie Trüffel suchen zu lassen, aber das ist irgendwie in den Hintergrund geraten, das müsste ich mal wieder angehen. Und sie ist halt bei jedem Wanderausflug oder Fahrradtour, die wir mit den Kindern machen, mit dabei.
Zeitlich liegt momentan nicht mehr drin und ich habe auch keine Lust, mich regelmässig mit anderen Leuten in einer Hundegruppe zu treffen.
Wobei mich gerade das Mantrailing auch sehr interessieren würde.
Für uns stimmt es so, es gibt aber sicher Hundebesitzer, die andere Vorstellungen vom Leben mit Hund haben.

Ein gutes Pferd hat keine Farbe. Ein sehr gutes Pferd ist braun.

Bearbeitet von: Moppi am: 29.10.2019 12:58:49 Uhr
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Lovetta
Senior Member



1558 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2019 :  10:24:09 Uhr  Profil anzeigen Sende Lovetta eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich arbeite regelmässig unregelmässig, bin aber am Tag zuhause und abends arbeiten, da ist mein Partner da, der normalerweise zu den Hunden schaut.
Habe 2 Hunde und 3 Pferde. Ich weiss, dass ich sehr unkompliziert bin (somit es auch meine Hunde sind) und ich den Alltag problemlos mit den 5 bewältige.
Ich arbeite aber weder meine Hund noch Pferde intensiv. Dazu würde die Zeit fehlen, bzw. ich würde den ganzen Tag im Stall bzw auf Spaziergängen und in Trainings verbringen. Da habe ich meinen persönlichen Kompromiss gemacht.

Kommt immer drauf an, was dir wichtig im Leben ist. Eine Lösung gibt es immer, die Frage ist nur, stimmt sie auch für alle?


meine 5 Babys

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Melody5
Senior Member



1334 Beiträge

Erstellt  am: 30.10.2019 :  10:27:49 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
ich gehe "nur" spazieren mit unserem hund. zu hause bespasse ich sie aber noch zusätzlich in dem ich mit ihr spiele, oder ihr guddibag verstecke im haus und regelmässig ihre paar tricks die sie kann abfrage.
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yurina
New Member



73 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2019 :  11:48:03 Uhr  Profil anzeigen Sende yurina eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ich selber habe keinen Hund, genau aus denselben Gründen wie du.
Hunde bei der Arbeit, ist mir immer ein Dorn im Auge. Ich nehme mein Pferd auch nicht mit zur Arbeit und bespasse es in der Mittagspause.
Versteh mich nicht falsch, ich liebe Hunde aber ich bin eher von dieser Sorte, dass Hunde nichts im Büro zu suchen haben. In Fällen wo es nicht anders geht, ist ok, aber immer? Hunde sind ein Hobby, wie ein Pferd auch und dieses wird auch NACH der Arbeit bewegt. Deshalb finde ich halt, der Hund sollte auch ausserhalb der Arbeitszeit bewegt werden.
Ich finde, solange der Hund ruhig unter dem Tisch liegt und nicht alles und jeden ansabbert oder mit seinen Haaren beehrt, kann es gehen. ABER wenn es ein Hund ist, der ständig rumspringt und allen Hallo sagen möchte, ist ein absolutes No-Go.
Hatte es schon einmal erlebt, dass eine Mitarbeiterin ihre zwei Hunde immer mitnehmen durfte und dann begann einer der beiden Hunde das Büro zu bewachen und verteidigen. Das ging in meinen Augen nicht, ich wusste nicht, ob und wann der Hund beisst, wenn seine Besitzerin ausserhalb des Büros war und ich rein musste.

Wichtig finde ich, dass es nicht nur vom Chef in Ordnung ist, sondern auch von den Mitarbeitern. Es gibt halt auch je länger je mehr Personen die allergisch auf Hundehaare reagieren, dann kann man den Hund auch nicht mehr mitnehmen. Denn es kann ja sein, dass es momentan geht, wenn der Hund im Büro ist, aber wenn es einen Wechsel von Mitarbeitern gibt, kann es problematisch werden wenn dieser allergisch ist... Darf auch nicht vergessen werden.
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