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Grischa86
Starting Member



9 Beiträge

Erstellt am: 07.06.2021 :  15:55:02 Uhr  Profil anzeigen Sende Grischa86 eine private Nachricht  Antwort mit Zitat
Hallo zäme
ich habe folgendes Problem und bin froh über Inputs von euch:

ich bin SB und habe einen Stall mit zur Zeit 6 Pferden. alle sehr grosse Auslaufboxen nachts und tags offene "Stalltüren", also Gruppenhaltung mit grossen zusätzlichen Ausläufen. Dies konzipiert quasi als Aktivstall. alle Boxen haben mind. je 1 Ein-/Ausgang. Das Kursieren zwischen den einzelnen Boxen wird rege benutzt und alle Pferde sind fit... Zusätzlich stehen grosszügige Weiden zur Verfügung.
Offenstall ist nicht möglich, da sehr unterschiedliche "Kostgänger": jung und sehr alt / Fribi und Vollblüter. Das ist zeitweise schon eine Herausforderung und kann durch die nächtliche Boxenhaltung gut ausgeglichen werden. hat sich für mich seit vielen Jahren so bewährt.

nun mein Problem: im letzten August ist ein Wallach eingezogen, der im Wesen grundsätzlich ein absoluter Knuddelbär ist (obwohl ca. 170cm gross). seit einiger Zeit zeigt er sich aber "aggressiv", d.h. er verbeisst die anderen Pferde. und dies wortwörtlich. es gibt genügend Platz zum Ausweichen, was ihm aber egal ist. wenn meine Leitstute nur die kleinste Augenbewegung oder Ohrenspiel macht, ist für die anderen klar, hier haben wir nichts zu suchen. dem Wallach reicht dies nicht. Er droht nicht, sondern geht direkt mit offenem Maul auf die anderen zu und verbeisst sie: Hals, Rücken, Kruppe; wies grad kommt. kann auch gut über die Panels sein, da er einen sehr langen Hals hat und die anderen manchmal nicht schnell genug flüchten können....

Auch auf der Weide, welche wirklich grosszügig ist, kann er ruhig in einer Ecke grasen. Plötzlich schiesst er wie eine Furie los und attaktiert ein anderes Pferd. Dies (scheinbar) ohne Grund

zu erwähnen ist noch, dass er Ende Februar aufgrund eines Karzinoms seine Geschlechtsteile komplett entfernen lassen musste. ist für ihn aber kein Problem, er kann ganz normal "piieseln" und es scheint ihn soweit nicht zu stören. Der TA meint, das könne keinen Einfluss auf seine Psyche haben. und gesundheitlich ist er wieder topfit.

nun macht uns sein Verhalten trotzdem Sorgen und nochmehr Tierarztkosten aufgrund der Bisse (einmal bereits Klinikaufenthalt) möchten wir verhindern. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis mit all unseren Pensionären (Besitzer/RB und Pferde) und möchten dies nicht aufs Spiel setzen.

Hat jemand auch schon solche Erfahren gemacht? was könnte sein Verhalten auslösen? Lösungsvorschläge? Ev. gibt es einen "Verbiss-Schutz" (möchte ich selbstverständlich möglichst nicht anlegen)?
unsere letzte Alternative wäre dann, dass er, bzw. die Besitzerin sich einen neuen Platz suchen müssten. würde ich sehr bedauern....

Sorry für den Roman, aber wollte Situation ausführlich schildern... Danke für eure Inputs!
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Lusi
Advanced Member



24090 Beiträge

Erstellt  am: 07.06.2021 :  16:53:54 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Kann es sein, dass das Pferd immer wieder Schmerzen hat und dann so reagiert?
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Melody5
Senior Member



1420 Beiträge

Erstellt  am: 07.06.2021 :  17:30:50 Uhr  Profil anzeigen Sende Melody5 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
War es vor der Operation auch schon so? Wenn nicht würde ich mal schauen ob er Schmerzen hat (allenfalls auch mal Narbenentstörung machen). Ein Verhalten welches sich so abrupt verändert würde ich meinerseits immer davon ausgehen, dass entweder Schmerzen oder Stress vorhanden sind.
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Grischa86
Starting Member



9 Beiträge

Erstellt  am: 07.06.2021 :  18:37:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Grischa86 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Da er erst seit August bei uns ist, ist es schwierig, genau einzuschätzen, wie er vorher war. Er war eine gewisse Zeit auf der Weide aufgrund eines chronischen Leidens (Spat).

Dass er Schmerzen hat, schliessen wir eigentlich aus. Sein Wesen ist sonst sehr ausgeglichen und Anzeichen für Schmerzen nicht feststellbar. Gegenüber uns Menschen kein Problem (ok, man muss ihm manchmal schon sagen, dass nicht er der Chef ist [:), klappt aber sehr gut, da wir diesbezüglich sehr konsequent sind.

Die Besi kümmert sich auch sehr, hat mit dem Tierspi abgeklärt, etc. und hat auch mit Tier-Kommunikation gearbeitet. da war ich auch sehr skeptisch, aber die Rückmeldung hat mich auf der anderen Seite doch sehr verblüfft. Da kamen Informationen, welche diese Person unmöglich wissen konnte. Gemäss ihrer Info gehe es dem Pferd (unter anderem) sehr gut, keine Schmerzen und es sei dem Wallach lediglich wichtig, die Herde zusammen zu halten.
Jede/r kann natürlich daraus schliessen, was er/sie möchte. Wir möchten einfach, dass es in der Gruppe funktioniert....

Sein jetziges Verhalten kam schleichend; er hat sich vom gut integrierten Kumpel zum Chef hochgearbeitet. wir glauben auch nicht, dass seine Operation der Auslöser war.

Er kann übrigens "gefühlte Stunden" chillen und plötzlich ist alles anders...


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smmey
Junior Member



334 Beiträge

Erstellt  am: 07.06.2021 :  20:27:52 Uhr  Profil anzeigen Sende smmey eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
So spontan kommt mir in den Sinn, dass er, wenn er schon mal ein Karzinom hatte, ev. einen Gehirntumor hat? Diese lösen manchmal völlig unberechenbares Verhalten aus.
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