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 Stute hat aggressive "Anfälle"
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Fah
Junior Member



154 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  07:44:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Fah eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zum gesundheitlichen Thema: Hatte sie diese Anfälle auch während der Trächtigkeit oder nicht? Jenachdem käme auch ein gynäkologisches Problem in Frage.

Ist HKV Hufknorpelverknöcherung?

Unterforderte Pferde können richtige Nervensägen sein, aber dass es so anfallsweise kommt habe ich noch nie erlebt. Die Störenfriede sind mehr oder weniger ständig aktiv. Und da kann ein Pferd in einer Herde von 12-15 Tieren reichen, um Unruhe reinzubringen.
Störenfriede kenne ich in verschiedenen Varianten: sie scheuchen andere Pferde auf, wenn die liegen oder sich auch nur wälzen wollen, latschen gemütlich über die Weide um dann am anderen Ende ein rangniedriges Pferd rumzuscheuchen, hässelen rum wenn sie durch den Auslauf gehen oder versuchen jedes Pferd zum Spielen aufzufordern, egal womit dieses gerade beschäftigt ist usw.

Ein Wallach einer Bekannten wurde vor allem im Umgang mühsam, wenn er nicht regelmässig auch unter dem Reiter galoppieren durfte und auch mal ein bisschen arbeiten musste unter dem Sattel. Die geplante schrittweise Pensionierung ist damals ins Wasser gefallen für dieses Sportpferd aus Leistungszucht.

Bearbeitet von: Fah am: 30.07.2020 07:45:20 Uhr
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xxyyzz
Starting Member



13 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  07:47:49 Uhr  Profil anzeigen Sende xxyyzz eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Probier doch mal aus, ob es besser wird, wenn du ein bisschen etwas machst mit ihr. Man kann ein handicapiertes Pferd ja auch mit Kopfarbeit beschäftigen. Wenn deine Stute mit diesem Verhalten erst in diesem Stall angefangen hat, denke ich nicht, dass es ein gesundheitlicher Grund gibt. Vielleicht passt auch einfach diese Gruppe nicht und sie ist deswegen frustriert.
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WS
Moderator



12590 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  08:02:41 Uhr  Profil anzeigen Sende WS eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Gelangweilte Pferde können in ihrer Frustration wirklich echt arschig werden. Ich persönlich kann das immer wieder beobachten.

Auch Pferde, die gesundheitlich angeschlagen sind und nicht mehr wie gewünscht gearbeitet werden können, kann man immer noch wunderbar bespassen und beschäftigen. Z.B. grad Freiheitsdressur / Zirkuslektionen ist unglaublich fordernd für den Kopf und macht cleveren Pferden extrem viel Spass.

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein, 14.03.1879 - 18.04.1955, deutscher Physiker und Nobelpreisträger

 !!! Achtung Spoiler !!! 

  




Bearbeitet von: WS am: 30.07.2020 08:04:59 Uhr
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Urielle
Starting Member



39 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  08:03:21 Uhr  Profil anzeigen Sende Urielle eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Fah
Zum gesundheitlichen Thema: Hatte sie diese Anfälle auch während der Trächtigkeit oder nicht? Jenachdem käme auch ein gynäkologisches Problem in Frage.


Soweit ich von der Stall-Besi weiss, wurde sie während der Trächtigkeit ruhiger und ausgeglichener, weil sie halt auch "mit sich selbst" irgendwie beschäftigt war. Soweit ich weiss gab es während der Trächtigkeit keine solchen Anfälle.

Zitat:
Original erstellt von: Fah
Ist HKV Hufknorpelverknöcherung?


Sorry wegen der Abkürzung. Ja es ist eine Hufknorpelverknöcherung.

Wegen den "Nervensägen", die du beschreibst. Meine Stute zeigt kein solches Verhalten. Sie scheucht meines Wissens keine Pferde auf, die liegen oder sich wälzen wollen. Sie hässelt auch nicht ständig rum. Es ist wirklich so, dass es aus dem "Nichts" kommt und dann auch schnell wieder vorbei ist. Es ist wirklich phasenweise. Wir haben versucht, dies der Rosse zuzuordnen aber ganz zu 100% passt das leider auch nicht. Soweit ich weiss passiert es auch eher im Offenstall drin und nicht auf der Weide. Es trifft auch die Pferde, die mit ihr körperlich auf dem gleichen "Level" sind. Es hat auch ältere Pferde da und soweit ich weiss richtet sich ihre Aggression eher an die beiden Stuten, die ihr "körperlich" gewachsen sind.
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Urielle
Starting Member



39 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  08:23:44 Uhr  Profil anzeigen Sende Urielle eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: xxyyzz

Probier doch mal aus, ob es besser wird, wenn du ein bisschen etwas machst mit ihr. Man kann ein handicapiertes Pferd ja auch mit Kopfarbeit beschäftigen. Wenn deine Stute mit diesem Verhalten erst in diesem Stall angefangen hat, denke ich nicht, dass es ein gesundheitlicher Grund gibt. Vielleicht passt auch einfach diese Gruppe nicht und sie ist deswegen frustriert.


Ist leider aktuell nicht möglich, da sie etwas weiter weg auf der Weide steht. Aber die Stall-Besi hat sie letztes Jahr mit Equikinetic gearbeitet. Meines Wissens hatte das keinen Einfluss auf die Anfälle.
Müsste aber nochmals nachfragen.
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Urielle
Starting Member



39 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  08:49:54 Uhr  Profil anzeigen Sende Urielle eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Nach Rücksprache mit der Stall-Besitzerin würde ich gerne noch folgendes ergänzen:

Es ist uns aufgefallen, dass die Anfälle meistens dann vorkommen, wenn eine andere Stute rossig ist. Die Stute zeigt im Gegensatz zu einer anderen Stute im Stall die Rosse viel stärker. Darauf scheint meine Stute aggressiv zu reagieren.

Bei den älteren Pferden interessiert sich meine Stute nicht die Bohne.

Hat so was Jemand schon miterlebt?

Danke & Grüsse

Urielle
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BiancaM
Starting Member



29 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  09:36:41 Uhr  Profil anzeigen  Besuche BiancaM's Homepage Sende BiancaM eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wenn sie auf die Rossigkeit einer anderen Stute so reagiert, müsste man von hormonellen Schwankungen ausgehen, und die können bei einigen Stuten ja ganz "deftig" ausfallen. Somit wäre Mönchspfeffer bzw. Keuschlamm - zum Beispiel von Horsana (ganz, nicht gemahlen, wird dann besser gefressen) oder Zickenkrieg von Dr. Weyrauch einen Versuch wert. Das wirkt hormonausgleichend. Das würde auch dafür sprechen, dass sie während der Schwangerschaft ausgeglichener war, die Hormone waren da vermutlich im "Lot".

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Lúthien
Advanced Member



7015 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  09:55:45 Uhr  Profil anzeigen Sende Lúthien eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Urielle
Hattet ihr schon mal die Erfahrung, dass die Pferde einfach so gelangweilt/frustriert waren, dass sie aggressiv wurden? Oder ist das zu weit hergeholt?



Wie bereits oben erwähnt, haben wir so ein Pferd im Stall. Als er gearbeitet wurde und es ihm gesundheitlich gut ging, war er absolut umgänglich und verspielt in der Gruppe. Seit er nicht mehr richtig ausgelastet ist und durch die fehlende korrekte Arbeit körperliche Beschwerden hinzu kamen, verprügelt er die anderen Pferde aus Langeweile und es kamen schon einige Verletzungen durch ihn zusammen. Gerade wieder hat ein Pferd eine mühsame Verletzung dank ihm.

Er wäre gruppentauglich, aber eben, zu gefrustet um sich anständig zu benehmen.
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Lusi
Advanced Member



23883 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  10:43:25 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Urielle

Nach Rücksprache mit der Stall-Besitzerin würde ich gerne noch folgendes ergänzen:

Es ist uns aufgefallen, dass die Anfälle meistens dann vorkommen, wenn eine andere Stute rossig ist. Die Stute zeigt im Gegensatz zu einer anderen Stute im Stall die Rosse viel stärker. Darauf scheint meine Stute aggressiv zu reagieren.

Bei den älteren Pferden interessiert sich meine Stute nicht die Bohne.

Hat so was Jemand schon miterlebt?

Danke & Grüsse

Urielle


Dann würde ich sie probeweise in eine Wallachherde stellen. Und vorher auf jeden Fall ihren Hormonhaushalt checken lassen.

Bearbeitet von: Lusi am: 30.07.2020 10:44:15 Uhr
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Fribipower2003
Average Member



735 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  13:01:54 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lúthien
Gerade wieder hat ein Pferd eine mühsame Verletzung


Und wieso wird er nicht abgetrennt? Bei uns wird der "Terrorist" konsequent sofort separiert wenn er anfängt Stunk zu machen. Die SB schaut da nicht so lange zu bis es eskaliert.


Zu ehrlich, um beliebt zu sein.
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Chrigi77
Senior Member



1011 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  13:05:26 Uhr  Profil anzeigen Sende Chrigi77 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Also in diesem Fall würde ich das Anti-Müller-Hormon testen lassen durch den Tierarzt. Dieser Test kostet nicht alle Welt.
Nach Deinen Beschreibungen habe ich den Eindruck, dass sie tatsächlich entweder auf die Hormone der rossigen Stute reagiert oder dass sie vielleicht sogar selber (in dieser Zeit) gepiesakt wird? Eventuell durch die stark rossende Stute? Wie verhält die sich Deiner Stute gegenüber, wenn sie rosst?
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Urielle
Starting Member



39 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  13:31:55 Uhr  Profil anzeigen Sende Urielle eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Chrigi77

Also in diesem Fall würde ich das Anti-Müller-Hormon testen lassen durch den Tierarzt. Dieser Test kostet nicht alle Welt.
Nach Deinen Beschreibungen habe ich den Eindruck, dass sie tatsächlich entweder auf die Hormone der rossigen Stute reagiert oder dass sie vielleicht sogar selber (in dieser Zeit) gepiesakt wird? Eventuell durch die stark rossende Stute? Wie verhält die sich Deiner Stute gegenüber, wenn sie rosst?


Danke für den Tipp. Die rossige Stute zeigt ihre Rosse doch eher stärker (im Gegensatz zu meiner Stute oder eine andere Stute im Stall). Ob sie in dieser Zeit von der anderen Stute gepiesakt wird kann ich nicht sagen - da ist nie was aufgefallen. Ich denke eher, dass sie einfach stark auf die Rosse der anderen Stute reagiert.
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miso
Junior Member



341 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  15:15:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche miso's Homepage Sende miso eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Urielle



Rossige Stuten können halt schon sehr nerven ich würde dir auch was beruhigendes/ausgleichendes empfehlen, Bachblüten oder mit dem TA mal checken.
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Jurablitz
Junior Member



284 Beiträge

Erstellt  am: 30.07.2020 :  19:44:00 Uhr  Profil anzeigen Sende Jurablitz eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat

Unsere QH-Stute damals hatte einen Eierstocktumor. Dadurch reagierte sie in gewissen Situationen "hengstig". Die vordem ruhige, ranghohe aber faire Stute attackierte dann ebenfalls phasenweise vor allem die anderen Stuten. Sie wurde dann im Tierspital operiert und ein paar Wochen später war sie wieder die Alte.


Bau eine Brücke - die am anderen Ufer warten darauf...
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souhaila
Junior Member



104 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2020 :  10:28:29 Uhr  Profil anzeigen  Besuche souhaila's Homepage Sende souhaila eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Meine alte Stute, die früher fast nie eine Rosse angezeigt hatte und ein vorsichtiges rangniedriges Pferd ist, das jedem Ärger aus dem Weg geht und deshalb nie eine Verletzung von Gruppenstreitigkeiten davongetragen hatte wurde mit Anfang/Mitte 20 plötzlich 2x kurz nacheinander von 2 verschiedenen Pferden zusammengeschlagen. Also nicht nur ein bisschen, sondern sie hatte tatsächlich Verletzungen am ganzen Körper. Und das obwohl die Besitzer beider Pferde beteuerten, dass sie das noch nie gemacht hatten. Ich habe sie dann erst mal aus der Gruppe genommen und sass bei den Wiedereingliederungsversuchen stundenlang daneben. Dabei fiel auf, dass mein sonst so schüchternes Stütchen plötzlich reichlich hengstig in die Gruppe preschte und vor allem zeigte sie sich stockrossig und wollte insbesondere der "Täterin" des letzten Zwischenfalls regelrecht unter die Füsse kriechen. Sie war wirklich soooo aufdringlich, hat sie von allen Seiten angepieselt, sich an sie geschmiegt, ist ihr vor der Nase rumgetanzt, halb unter den Bauch gekrochen, etc. Ich konnte die andere Stute (die übrigens sehr nett zu ihr war, als ich es beobachtet habe) verstehen, dass ihr das mal zuviel geworden ist ... Glücklicherweise fanden wir relativ bald raus, dass meine Cushing hat. Seit sie eingestellt ist, verhält sie sich wieder wie eh und je. Gynäkologisch war sie übrigens unauffällig.
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Babetine
Junior Member



139 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2020 :  11:41:09 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Babetine's Homepage Sende Babetine eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: souhaila


wie wurde das Cushing festgestellt, Bluttest oder CT? Und wie lange ist das her?


Bearbeitet von: Babetine am: 31.07.2020 11:42:13 Uhr
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souhaila
Junior Member



104 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2020 :  12:01:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche souhaila's Homepage Sende souhaila eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Babetine

Zitat:
Original erstellt von: souhaila


wie wurde das Cushing festgestellt, Bluttest oder CT? Und wie lange ist das her?




Wir haben ACTH bestimmt im Blut. CT ist jetzt nicht unbedingt die Methode der Wahl beim Pferd . Ich glaube es ist 6 Jahre her. Mittlerweile ist die Dame 28 und hat sich nie wieder "daneben" benommen
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Lúthien
Advanced Member



7015 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2020 :  13:10:23 Uhr  Profil anzeigen Sende Lúthien eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003

Zitat:
Original erstellt von: Lúthien
Gerade wieder hat ein Pferd eine mühsame Verletzung


Und wieso wird er nicht abgetrennt? Bei uns wird der "Terrorist" konsequent sofort separiert wenn er anfängt Stunk zu machen. Die SB schaut da nicht so lange zu bis es eskaliert.




Da fragst du die Falsche Ich bin nicht die Stallbesitzerin.
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Babetine
Junior Member



139 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2020 :  13:38:15 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Babetine's Homepage Sende Babetine eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: souhaila

Zitat:
Original erstellt von: Babetine

Zitat:
Original erstellt von: souhaila


wie wurde das Cushing festgestellt, Bluttest oder CT? Und wie lange ist das her?




Wir haben ACTH bestimmt im Blut. CT ist jetzt nicht unbedingt die Methode der Wahl beim Pferd . Ich glaube es ist 6 Jahre her. Mittlerweile ist die Dame 28 und hat sich nie wieder "daneben" benommen


Dann ist es vermutlich eher ein Pseudo Cushing, denn sonst würde das Pferd nicht mehr solange leben, trotz Medi. Und vermutlich ist es dann eben eher ein Stoffwechselproblem was da zugrunde liegt oder lag...
ACTH Werte sind nicht so wahnsinnig aussagekräftig... Obwohl viele TA damit arbeiten.

Bearbeitet von: Babetine am: 31.07.2020 13:38:55 Uhr
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souhaila
Junior Member



104 Beiträge

Erstellt  am: 31.07.2020 :  15:15:15 Uhr  Profil anzeigen  Besuche souhaila's Homepage Sende souhaila eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Babetine




Ich gehöre zu diesen Tierärzten, die mit dem ACTH-Wert arbeiten und doch, der ist bei deutlicher Erhöhung sehr wohl aussagekräftig, sofern beim Zeitpunkt der Blutentnahme kein Fehler gemacht wurde. Zumindest ist das der momentane Stand der Forschung.
Pseudocushing gibt es in der wissenschaftlichen Literatur nicht beim Pferd (nur beim Menschen), das findet man lediglich bei Dr. Google. Wer dem mehr Glauben schenkt als evidenzbasierter Forschung darf das gerne tun. Ich halte mich eher an die Wissenschaft.
Übrigens ist Cushing vor allem wegen seiner Nebenerkrankungen gerne mal tödlich. Wir haben es damals früh entdeckt, leider hat sie dieses Jahr aber tatsächlich eine leichte Hufrehe gemacht. Man steckt also nicht drin und ich weiss nicht, wie lange es noch gut geht. Ich kenne aber einige Pferde, die unter Prascend jahrelang stabil bleiben. Das spricht nicht gegen die Diagnose.
Ein Stoffwechselproblem ist es aber unbestritten
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