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Fribipower2003
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823 Beiträge

Erstellt  am: 19.05.2022 :  10:49:31 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Bolle
Aber wenn die Zeit im Fressstand kurz gehalten wird, finde ich es auch ok.


Wenn die Zeit im Fressstand kurz gehalten wird, ist die Fresszeit unter Umständen dann zu kurz. Und ich würde nicht wollen, dass sich mein Pferd mit Stroh vollstopft, weil es nicht genügend Heu abbekommen hat.

Zu ehrlich, um beliebt zu sein.
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Lusi
Advanced Member



24300 Beiträge

Erstellt  am: 19.05.2022 :  11:00:02 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003

Zitat:
Original erstellt von: Bolle
Aber wenn die Zeit im Fressstand kurz gehalten wird, finde ich es auch ok.


Wenn die Zeit im Fressstand kurz gehalten wird, ist die Fresszeit unter Umständen dann zu kurz. Und ich würde nicht wollen, dass sich mein Pferd mit Stroh vollstopft, weil es nicht genügend Heu abbekommen hat.


Dito.
Unsere haben eine Heuraufe, da fressen sie ca. von 7-14 Uhr (sie laufen auch mal davon weg) und von ca. 18-?? (wahrscheinlich 5 Uhr). Dazwischen haben sie eine Strohraufe.

Wir haben ein engmaschiges Heunetz drüber, so sind alle Pferde so, wie sie vor dieser Fütterung, mit längeren Fresspausen, auch waren: eines ist immer zu dick, die andern, ob Fribi oder Lusitano, sind dort gerade richtig im Normalfall, wenn alle gesund sind, kein Stress von Neueingliederungen etc. ist.
Der Hauptvorteil bei so langer Verfügbarkeit ist aus unserer Sicht die Tatsache, dass nie Futterneid entsteht. Wenn man wieder auffüllt, gibt es keine Hektik in der Herde.
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Fribipower2003
Average Member



823 Beiträge

Erstellt  am: 19.05.2022 :  11:14:45 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi



Mein Fribi war in den verschiedenen Offenställen mit Heuraufen immer viel zu dick, auch mit Heunetz drüber. Ihn habe ich ganz selten anders gesehen, als beim Fressen. Beim letzten Mal wiegen hat er 696 Kg auf die Waage gebracht.

Seit er sein eigenes Netz bzw. jetzt seine eigene Heuraufe hat, hört er zwischendurch auf zu fressen und hat massiv abgenommen, obwohl er auch 24h Heu zur Verfügung hat.

Ich finde sogar mittlerweile die Rippen wieder, ohne den halben Finger im Fett versenken zu müssen. Und den Gurt kann ich auf jeder Seite 3 Löcher höher machen.

Zu ehrlich, um beliebt zu sein.
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Lúthien
Advanced Member



7133 Beiträge

Erstellt  am: 19.05.2022 :  16:31:50 Uhr  Profil anzeigen Sende Lúthien eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003



Sage ich auch immer, der perfekte Stall wäre wohl nur der Eigene.

Und es kommt halt immer sehr darauf an, in welcher Region man lebt. Bei uns ist ein Reitplatz schon zuviel verlangt. Wir haben für den ganzen Kanton eine öffentliche und eine private Reithalle. Also nicht gerade das Pferde-Mekka für uns. Daher wird meiner in einem anderen Kanton mit einem Bergpass dazwischen stehen

Mein Wunsch wäre es schon, dass er einmal in einer kleinen Wallachherde stehen kann. Aber das wird die nächste Jahre leider geografisch nicht möglich sein.

Bearbeitet von: Lúthien am: 19.05.2022 16:32:37 Uhr
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Fribipower2003
Average Member



823 Beiträge

Erstellt  am: 19.05.2022 :  16:49:11 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lúthien

Sage ich auch immer, der perfekte Stall wäre wohl nur der Eigene.



Aber nur mit ganz ganz viel Geld, damit man so bauen kann, wie man möchte und Personal beschäftigen kann. Sonst, danke aber nein danke. Ich war 6 Jahre Selbstversorger mit noch einem 100% Auswärtsjob. Das war zwar für meine Pferde eine lässige Zeit aber ich möchte das in diesem Leben nicht mehr.

Zitat:
Original erstellt von: Lúthien


Und es kommt halt immer sehr darauf an, in welcher Region man lebt. Bei uns ist ein Reitplatz schon zuviel verlangt. Wir haben für den ganzen Kanton eine öffentliche und eine private Reithalle. Also nicht gerade das Pferde-Mekka für uns. Daher wird meiner in einem anderen Kanton mit einem Bergpass dazwischen stehen


Da kann ich derzeit nicht klagen. Wir haben einen Roundpen, einen 20x40 Meter Reitplatz und eine kleine Rundhalle. Der Nachbar ca. 500 Meter weg hat eine grosse Reithalle, die man benutzen kann gegen Entgelt.

Zitat:
Original erstellt von: Lúthien
Mein Wunsch wäre es schon, dass er einmal in einer kleinen Wallachherde stehen kann. Aber das wird die nächste Jahre leider geografisch nicht möglich sein.


Das würde ich meinem "Chrugeli" auch gönnen. Geht derzeit halt einfach nicht. Wenn ich dann in knapp 4 Jahren nicht mehr ortsgebunden bin, vielleicht. Aber dann auch nur, wenn es für mich eine gescheite Infrastruktur hat. Ich werde nicht jünger und habe keinen Bock, bei jedem Sauwetter im Gelände rumgurken zu müssen. Und ich schätze mittlerweile eine gescheite Sattelkammer und ein geheiztes WC.

Zu ehrlich, um beliebt zu sein.
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Nicky XI
Average Member



692 Beiträge

Erstellt  am: 20.05.2022 :  08:41:54 Uhr  Profil anzeigen Sende Nicky XI eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Fribipower2003

Zitat:
Original erstellt von: Bolle
Aber wenn die Zeit im Fressstand kurz gehalten wird, finde ich es auch ok.


Wenn die Zeit im Fressstand kurz gehalten wird, ist die Fresszeit unter Umständen dann zu kurz. Und ich würde nicht wollen, dass sich mein Pferd mit Stroh vollstopft, weil es nicht genügend Heu abbekommen hat.


Das war bei meinem der Fall. Er ist sehr schwerfuttrig. Die anderen sahen immer gut bis dick aus, bei meinem konnte ich im Winter die Rippen aus Distanz zählen. Ein Stall für ein schwerfuttriges Pferd zu finden ist leider auch nicht so einfach...

Man muß das Unmögliche Versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
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Jacq68
Junior Member



151 Beiträge

Erstellt  am: 20.05.2022 :  12:51:37 Uhr  Profil anzeigen Sende Jacq68 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Nicky XI



Für sehr schwerfuttrige Pferde ist eine Haltung mit Heu à discrétion am besten, oder ggf. halt Box in der Nacht.

Bei uns hat es auch schon unterschiedliches Heu gegeben für die Dünnen und die Dicken. Bei individueller Fütterung ist das möglich.

Meine Leichtfuttrige ist ein bisschen dicker, seit es abends zusätzlich noch ein paar Heunetze (engmschige natürlich) gibt im Auslauf. Da ich das aber an und für sich eine gute Sache finde, ist das ok.

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Raschka3
Junior Member



100 Beiträge

Erstellt  am: 26.05.2022 :  09:23:33 Uhr  Profil anzeigen Sende Raschka3 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Wir führen einen eigenen Offenstall und haben eine Herde von 8 Pferden. Heu sowie Stroh haben sie praktisch immer zur Verfügung.

Die grosse Aussenraufe hat ein Heunetz. Wir sind gerade am Umstrukturieren des Stalles innen sowie aussen. Neue Tränktröge weiter weg von den Fressplätzen, sodass sie mehr laufen müssen.

Weidegang haben sie soviel wie nur möglich. Wir haben zwei grosse Weiden zur Verfügung und haben so genügend Zeit um das Gras nachwachsen zu lassen (mindestens 3-4 Wochen). So fressen sie nicht das kurz nachgewachsenen Gras. Zudem füttern wir vorher immer genügend Heu, so gehen sie nicht mit leerem Magen auf die Weide.

Letzten Samstag wurden wie jedes Jahr 4 Pferde gewogen.

Drei haben abgenommen. Meine rund 24kg. Die Kleinste hat 6kg zugenommen, was sehr willkommen ist. Ist eher schwerfuttrig.

Wir sehen immer wieder, dass ein Offenstall, das regelmässige Bewegen des Pferdes und damit meine ich nicht nur 3x in der Woche, nicht ersetzt. Den auch durch zu wenig Bewegung respektive gezieltes Arbeiten mit dem Pferd, nehmen die Pferde zu.

Unsere sind sehr happy. Wenn es warm ist, dösen sie vor sich hin. Machen immer wieder Fresspausen. Wenn nicht mehr viel Futter auf dem Futtertisch liegt, mümeln sie ein wenig darin herum und picken sich das Beste heraus.

Alles sehr entspannt.

Dicke und dünnere Pferde hat man in Gruppenhaltung immer, ausser man hat ein System à la Schauer, wo die Pferde einzeln ihr Futter fressen können und die tägliche oder stündliche Ration eingestellt werden kann. Dann fressen sie allerdings immer alleine.

Das non plus ultra gibt es meiner Meinung nach nicht. Das A und O ist das Beobachten der Herde und jedes einzelnen Tieres. Stimmt etwas nicht oder kommt eines zu kurz, muss man handeln. Wir verbringen die meiste Zeit effektiv mit Beobachten.

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Lusi
Advanced Member



24300 Beiträge

Erstellt  am: 27.05.2022 :  07:19:06 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Meiner ist leichtfuttrig aber es reicht vollauf, ihn 3 oder 4x die Woche zu bewegen. Ich reite ihn aktuell seit 4 Monaten nur im Schritt, 2-4x die Woche, und der nimmt rein gar nichts zu.

Das Bewegen wird - analog Sport beim Menschen - für den Schlankheitsgrad öfter mal überbewertet.
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Fribipower2003
Average Member



823 Beiträge

Erstellt  am: 27.05.2022 :  10:20:08 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Lusi

Meiner ist leichtfuttrig aber es reicht vollauf, ihn 3 oder 4x die Woche zu bewegen. Ich reite ihn aktuell seit 4 Monaten nur im Schritt, 2-4x die Woche, und der nimmt rein gar nichts zu.

Das Bewegen wird - analog Sport beim Menschen - für den Schlankheitsgrad öfter mal überbewertet.


Bei meinem macht Bewegung sehr viel aus. Seit ich eine anständige Infrastruktur habe und er regelmässig was tun muss, purzeln die Pfunde massiv, obwohl er 24h Heu bekommt. Für ihn hat die Bewegung von Grasbüschel zu Grasbüschel oder von Heuraufe zu Heuraufe nie gereicht.

Zu ehrlich, um beliebt zu sein.
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Lusi
Advanced Member



24300 Beiträge

Erstellt  am: 27.05.2022 :  10:53:45 Uhr  Profil anzeigen Sende Lusi eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Fragt sich halt auch, was man unter Bewegen versteht... ich bin keine Schrittreiterin..
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Jacq68
Junior Member



151 Beiträge

Erstellt  am: 30.05.2022 :  16:33:24 Uhr  Profil anzeigen Sende Jacq68 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Es ist eigentlich völlig egal, ob manche Pferde durch Bewegung abnehmen oder nicht. Massgebend ist, wie der Futterzustand beim vorliegenden Fütterungsmanagement ist, bei der Bewegung, die der dazugehörige Mensch dem Pferd bieten kann und will.

In meinem ehemaligen Stall war es damals so, dass mein Pferd von Frühling bis Herbst 4h pro Tag (auser bei nassem Wetter) fesseltief auf sehr fetten Weiden (Klee, Löwenzahn, ...) stand und man aufgrund der Computerfütterung die Heuration nicht kurzfristig anpassen konnte. Maulkorb oder weniger Weide ging auch nicht, ich hätte das gegen den Willen der SB selber organisieren müssen, was mir wegen berufstätig schlicht nicht möglich war. Mein Pferd (sowie zahlreiche weitere) war deutlich zu dick. Ich habe sie damals 5-6x die Woche bewegt, ca. 50/50 Platz und Gelände (Gelände bis zu 2h, auf dem Platz arbeite ich nie länger als max. 45 min.). Damit hat sie kein Gramm abgenommen.

Diese Bewegung muss reichen. Ich will nicht mehr reiten, Punkt. Ich mag keine stundenlangen Ausritte, finde ich langweilig. Im Gruppenauslaufstall halte ich sie aus der Ueberzeugung, dass das die artgerechteste Haltungsform ist. Daneben hat diese Haltungsform den Vorteil, dass mein Pferd nicht gleich einen Bewegungstau kriegt oder sich zu Tode langweilt, wenn sie mal ein paar Tage nicht "bewegt" wird. Mein Pferd ist mein Hobby. Ich biete meinem Pferd ein gutes Leben. Es muss aber auch für mich stimmen. Dazu gehört, dass ich nicht unbedingt täglich stundenlang reiten muss.

Voilà. Ob mein Pferd nun bei täglich 3-4h scharfem Reiten oder Distanztraining oder Holzrücken die Löwenzahn-Speckschwarten hätte abarbeiten könnte, ist daher für mich komplett irrelevant, weil ich weder Zeit noch Lust habe, täglich mehrere Stunden lang mein Pferd zu "bewegen", nur damit es nicht fett wird - v.a. wenn der üppige Futterzustand mit besserem Fütterungsmanagement relativ leicht zu beheben wäre.

Ich habe den Stall gewechselt. Mein Pferd wird im aktuellen Stall in der Weidesaison etwas runder, aber das Gewicht ist seit vielen Jahren im Rahmen. Das ist seit 14 Jahren gleich bleibend so, unabhängig von der Bewegung. Passt. Das Fütterungsmanagement im vorigen Stall hat für uns nicht gepasst.

P.S. Die FM-Stute einer Freundin war übrigens bei Heu-mehr-oder-weniger-satt-Fütterung trotz ausgiebigem Reiten und Fahren kugelrund. Ich sehe es wie Lusi, ich denke, Sport zum Abnehmen ist überbewertet, bei Mensch und Pferd. Bei manchen funktionierts recht gut, bei anderen geht Gewichtskontrolle nicht mit Bewegung allein.




Bearbeitet von: Jacq68 am: 30.05.2022 20:35:29 Uhr
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Fribipower2003
Average Member



823 Beiträge

Erstellt  am: 30.05.2022 :  21:32:29 Uhr  Profil anzeigen Sende Fribipower2003 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jacq68



Ich denke, es muss eine gesunde Mischung aus Fütterung und Bewegung sein. Und leider ist die Fütterung in vielen Offenställen einfach suboptimal. Ich mag auch nicht jeden Tag stundenlang im Gelände rumgurken, vor allem nicht bei Scheisswetter oder im Winter. Aber ich WILL reiten und mich mit meinem Pferd beschäftigen. Und das eben nicht nur 2x pro Woche. Denn dafür ist mir das Hobby zu teuer. Und daher sind wir heute in einem Stall, der eine anständige Infrastruktur bietet, wo man abwechslungsreich arbeiten kann.

Übrigens MIR hat mehr Bewegung innerhalb von gut einem Jahr eine Hosengrösse kleiner gebracht. Von fast 75 Kg auf aktuell 64 Kg. Und ich rede hier nicht von Hochleistungssport sondern von 3x am Tag 1 Stunde spazieren mit Hund. "Fütterungstechnisch" habe ich in dieser Zeit nichts verändert.


Zu ehrlich, um beliebt zu sein.

Bearbeitet von: Fribipower2003 am: 30.05.2022 21:35:20 Uhr
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