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noita
Advanced Member



3165 Beiträge

Erstellt  am: 12.01.2021 :  16:47:27 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jacq68

Es gibt schon Unschärfen, und die Tests sind nicht perfekt (aber es sind nun mal die, die zur Verfügung stehen) - aber wenn man die Übersterblichkeit mit den vom BAG erfassten Todeszahlen vergleicht, lässt sich schon abschätzen, dass die Unschärfen relativ gering sind. Aber vielleicht kommt die Übersterblichkeit ja vom Maskentragen.

Ich finde auch, man sollte nicht vergessen, dass es als Endresultat einer COVID-19-Infektion nicht nur "tot" und "gesund" gibt, sondern auch "Langzeitfolgen". Das betrifft nicht nur Leute der Risikogruppen, sondern auch vormals gesunde, fitte Menschen u60.




Stimmt die Langzeitschäden sind schon krass.

Janssen (Bern Bümpliz) kommt mit seinem Impfstoff auch voran. (Haben Impfstoff gegen HIV, Ebola)
Klingt spannend ob Sie auch einen zugelassen bekommen.

Ich mag unrecht haben und Du magst recht haben; und wenn wir uns bemühen,
dann können wir zusammen vielleicht der Wahrheit etwas näher kommen.
(Karl Popper, 1902 – 1994)
Übrigens...: "Es kommt nicht darauf an, wer regiert, solange man die Regierung ohne Blutvergießen loswerden kann."
(Karl Popper, 1902 – 1994)
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7456 Beiträge

Erstellt  am: 12.01.2021 :  16:48:05 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ditsem

Zahlen noch nicht definitiv (für 2020 gab es für Dezember Hochrechnungen), man muss die definitiven Zahlen abwarten. Schweiz ab Seite 50.

https://secureservercdn.net/160.153.137.99/q9g.5bb.myftpupload.com/wp-content/uploads/2020/12/Analysen-Grafiken-Covid-19-Europa-Spezial.pdf

Bis Oktober konnte man sogar die absoluten Zahlen nehmen, dann sind im Nov/Dez die Zahlen in die Höhe geschossen. Es mussten nun Umrechnungen auf die relevanten relativen Zahlen gemacht werden, sieht kompliziert aus, aber Hintergrund der Berechnung sind grundsätzlich zwei Faktoren: 1. Mehr Einwohner 2020 als 2010 und 2. Überalterung der Bevölkerung. Gemäss den provisorischen Zahlen sind 2010 prozentual mehr alte Menschen gestorben als 2020.


Dabei sollte man beachten, dass Massnahmen deutliche Einschränkungen der Mobilität brachten und sich auf Krankheiten auswirken (z.B. sichtbar bei Geschlechtskrankheiten etc.). Bitte das doch mit bedenken, wenn diese Quelle genuitzt wird. Denn darum sind die Massnahmen wohl so aufgeführt je Land ...

Wo wären wir bezogen auf die Todeszahlen in allen Altersklassen ohne diese Massnahmen? Das steht in den Sternen ...

Danke, ReneV für die BAG-Version ...
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Ditsem
Junior Member



338 Beiträge

Erstellt  am: 12.01.2021 :  17:17:02 Uhr  Profil anzeigen Sende Ditsem eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Ja, es müssen noch einige Faktoren berücksichtigt werden bei der Statistik: Einfluss des Faktors Stress und Angst auf das Immunsystem bzw. Krankheitsverlauf, Suizidstatistik.

Ja betreffend Geschlechtskrankheiten wäre Statistik auch interessant, evtl. Statistik von Afrika, Leute in Slums eingesperrt, Zunahme Vergewaltigungen. Wir werden es in ein paar Jahren an den HIV Infektionszahlen sehen.

Es können durchaus Vermutungen über die Massnahmen gezogen werden, darum die Statistik mit den sehr unterschiedlichen Massnahmen der Länder, und auch Schweden ist in der Statistik dabei.
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Jolly-Jumper
Advanced Member



7456 Beiträge

Erstellt  am: 12.01.2021 :  18:13:08 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ditsem

Ja, es müssen noch einige Faktoren berücksichtigt werden bei der Statistik: Einfluss des Faktors Stress und Angst auf das Immunsystem bzw. Krankheitsverlauf, Suizidstatistik.

Ja betreffend Geschlechtskrankheiten wäre Statistik auch interessant, evtl. Statistik von Afrika, Leute in Slums eingesperrt, Zunahme Vergewaltigungen. Wir werden es in ein paar Jahren an den HIV Infektionszahlen sehen.

Es können durchaus Vermutungen über die Massnahmen gezogen werden, darum die Statistik mit den sehr unterschiedlichen Massnahmen der Länder, und auch Schweden ist in der Statistik dabei.


Mir genügt, dass wir eine der höchsten Todesraten derzeit haben in Europa mit Blick auf Covid. Das stimmt mich nachdenklich mit Blick auf ethischen Überlegungen und die Art des Todes, die Covid nach sich zieht. Ich finde die Vergleiche mit Flugzeugabsturz oder Zugunglück da sehr passend...

Schauen wir, was die Impfungen sowie die Mutationen noch nach sich ziehen ...
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Jacq68
Starting Member



39 Beiträge

Erstellt  am: 12.01.2021 :  20:09:03 Uhr  Profil anzeigen Sende Jacq68 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jolly-Jumper
Wo wären wir bezogen auf die Todeszahlen in allen Altersklassen ohne diese Massnahmen? Das steht in den Sternen ...



Ja, das wird leider von den Todeszahlen-Runterspielern nie berücksichtigt.

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Jacq68
Starting Member



39 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2021 :  06:54:29 Uhr  Profil anzeigen Sende Jacq68 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
... es gibt verschiedene Punkte, die von den Verharmloser/innen nicht berücksichtigt werden:

- Wir haben die Übersterblichkeit bei den ü65jährigen MIT Massnahmen. Ohne Massnahmen sähe es noch ein bisschen anders aus.

- Auch die starke Auslastung der Spitäler und der damit verbundene hohe Druck auf das Pflegepersonal kommt zustande MIT Massnahmen. Und wer leugnet, dass dies stattfindet, hat ganz einfach Tomaten auf den Augen und ist schlecht informiert. Ein Bekannter war kürzlich wegen etwas anderem im Spital und fragte das Personal, wie es laufe mit COVID. Antwort: "Ihr habt ja alle keine Ahnung, was hier abgeht."

- Das Geleier von wegen "Risikogruppen besser schützen, damit der Rest normal weiterleben kann": Das ist einfach nicht zu Ende gedacht.
1. Wenn die Bevölkerung völlig durchseucht ist, wird es nahezu unmöglich, vulnerable Personen zu schützen.
2. Um die Alters- und Pflegeheime 100% zu schützen, müsste man nicht nur die Bewohner/innen, sondern auch das Personal komplett abschotten.
3. Die Alters- und Pflegeheime kämpfen derzeit mit Personalmangel (Mitarbeiter/innen krank/in Quarantäne, erhöhter Pflegeaufwand durch viele COVID-Kranke), sprich weitere Schutzmassnahmen, welche fürs Personal einen Mehraufwand nach sich ziehen, sind kaum umsetzbar ohne Unterstützung. Und da sind halt ein paar Zivis ohne Pflegeausbildung nur ein Tropfen auf den heissen Stein. (Ersthand-Info, Kt. ZH)
4. Es sind halt eben nicht nur die Hochbetagten in den Heimen, sondern auch die vielen an und für sich fitten und gesunden, aktiven, selbständigen Rentner/innen, die gefährdet sind. Zu verlangen, dass diese sich massivst einschränken und den Kontakt zu ihren jüngeren Familienmitgliedern, Freunden etc auf Null runterfahren, nur damit die anderen Halligalli machen können, ist unsolidarisch.
5. Auch für Alte bedeutet eine COVID-Erkrankung nicht einfach entweder wieder gesund werden oder dann halt sterben, sondern es kann den Unterschied machen zwischen selbständigem Leben und Pflegeheim.

- Die Schweiz hat im europäischen Vergleich milde Massnahmen, aber auch hohe Infektions- und Todeszahlen.

- Mittlerweile dürfte sichtbar sein, dass ein relativ harter Lockdown wie im Frühling (und auch dieser war in CH im europäischen Vergleich noch recht moderat und wurde relativ rasch gelockert) die Fallzahlen und damit verbunden die starke Belastung der Spitäler und die Todeszahlen schnell runterbringt, was dann wiederum eine schnelle Öffnung ermöglicht. Im Gegensatz dazu bringen milde Massnahmen wie jetzt im Herbst die Zahlen halt nur wenig und langsam runter, mit der Gefahr, dass es dann halt wieder ansteigt usw usf., was wiederum die Folge hat, dass man die Massnahmen länger "aushalten" muss.

Ich finde die Einschränkungen durch die Massnahmen auch nicht lässig und hoffe, dass die Impfung mittelfristig eine Erleichterung bringt.

Bearbeitet von: Jacq68 am: 13.01.2021 14:22:13 Uhr
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noita
Advanced Member



3165 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2021 :  14:33:49 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Das könnte zB an Langzeitfolge auf uns zu kommen...

https://www.zeit.de/kultur/2021-01/spanische-grippe-pandemie-corona-geschichte-gesundheitskrise-ute-frevert

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Schlafkrankheit

Ich mag unrecht haben und Du magst recht haben; und wenn wir uns bemühen,
dann können wir zusammen vielleicht der Wahrheit etwas näher kommen.
(Karl Popper, 1902 – 1994)
Übrigens...: "Es kommt nicht darauf an, wer regiert, solange man die Regierung ohne Blutvergießen loswerden kann."
(Karl Popper, 1902 – 1994)

Bearbeitet von: noita am: 13.01.2021 14:35:19 Uhr
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noita
Advanced Member



3165 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2021 :  14:50:52 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Jacq68

Spital allgemein so
https://amp.blick.ch/schweiz/bern/1600-vorfaelle-im-inselspital-mehr-gewalt-gegen-spitalpersonal-id16290088.html

Und Corona.... Uff hefftig Personalknappheit auf Intensivstation.

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noita
Advanced Member



3165 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2021 :  15:02:01 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Kennt Ihr Website?
Fakten Check super.

https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2021/01/07/coronavirus-faktenchecks-diese-behauptungen-hat-correctiv-geprueft/

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kayuko
Average Member



554 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2021 :  15:38:36 Uhr  Profil anzeigen Sende kayuko eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jacq68

- Mittlerweile dürfte sichtbar sein, dass ein relativ harter Lockdown wie im Frühling (und auch dieser war in CH im europäischen Vergleich noch recht moderat und wurde relativ rasch gelockert) die Fallzahlen und damit verbunden die starke Belastung der Spitäler und die Todeszahlen schnell runterbringt, was dann wiederum eine schnelle Öffnung ermöglicht. Im Gegensatz dazu bringen milde Massnahmen wie jetzt im Herbst die Zahlen halt nur wenig und langsam runter, mit der Gefahr, dass es dann halt wieder ansteigt usw usf., was wiederum die Folge hat, dass man die Massnahmen länger "aushalten" muss.


Nur funktioniert das leider nicht mehr so einfach, wie im Frühling, als die Zahlen schon vor dem Lockdown runtergegangen sind.
Ein Blick in die umliegenden Länder genügt da: Frankreich hatte komplette Ausgangssperre Ende November, nach leichten Lockerung sind sie wieder am Verschärfen, weil die Zahlen nie so weit runtergegangen sind, wie gewünscht.
Österreich ist am dritten Lockdown.
Und Deutschland fährt immer weiter runter, hat mit dem Lockdown light vor der Schweiz angefangen und hat bestenfalls stagnierende Zahlen.
Auch Lockdown funktioniert nur, wenn er von der Bevölkerung mitgetragen wird und das scheint nunmehr, je länger je mehr, nicht mehr der Fall zu sein.
Hinzu kommt, dass Social Distancing dem menschlichen Wesen komplett widerspricht.
Und realistischerweise müssen wir irgendwann wohl einsehen, dass es aufgrund unserer klimatischen Bedingungen im Winter bestenfalls gelingen wird, die Zahlen auf einem vom Gesundheitssystem an der oberen Grenze der Kapazitäten zu belassen.
Und je mehr Leute die Folgen im eigenen Portemonnaie spüren, umso mehr sinkt die
Akzeptanz.
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noita
Advanced Member



3165 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2021 :  16:40:35 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Australien lässt AstraZeneca Impfstoff nicht zu! Er hat 62% Erfolgsquote und es ist fraglich ob man so die Masse der Bevölkerung schützen könnte.

Ich frage mich ja wie gut die Russen und Chinesen Impfstoff sind.

Biontech hatte in Halle mit Baxter einen Produzenten gefunden und kann bald noch mehr Impfstoff herstellen.

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Jacq68
Starting Member



39 Beiträge

Erstellt  am: 13.01.2021 :  17:06:30 Uhr  Profil anzeigen Sende Jacq68 eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: kayuko
Auch Lockdown funktioniert nur, wenn er von der Bevölkerung mitgetragen wird und das scheint nunmehr, je länger je mehr, nicht mehr der Fall zu sein.


Ja, das ist ein Problem. Dafür gibt es wohl verschiedene Faktoren.

Zitat:
Original erstellt von: kayuko
Und realistischerweise müssen wir irgendwann wohl einsehen, dass es aufgrund unserer klimatischen Bedingungen im Winter bestenfalls gelingen wird, die Zahlen auf einem vom Gesundheitssystem an der oberen Grenze der Kapazitäten zu belassen.


Ja, das sehe ich auch so. Aber jede Erleichterung fürs Gesundheitssystem (inkl. Alters- und Pflegeheime) ist IMO zu begrüssen.

Am USZ werden täglich die Zahlen (Belegung durch Covid-Patienten und Todesfälle) im Intranet publiziert. Es ist jetzt in der letzten Woche etwas zurückgegangen. Die Zahlen (Belegung) sind jetzt wieder da, wo sie vor 2 Monaten waren.
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Key
Advanced Member



2014 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2021 :  08:25:33 Uhr  Profil anzeigen Sende Key eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
An alle schönreder, in dem Moment wo es euch betrifft, oder ihr zuschauen könnt, wie jemand aus der Familie im Sterben liegt, der bis zur Corona Erkrankung ein normal gesunder Mensch war, dann hört ihr ziemlich schnell damit auf. Dann ist es euch auch egal, ob ihr jetzt mal 4 Wochen kein neues T-Shirt kaufen könnt, dann sieht man alles etwas anders...

Und ja die Person könnte auch an einem Autounfall sterben. Aber jeden Tag es mitzubekommen, wie ein Mensch im Sterben liegt, wegen eines anderen Menschen, der trotz Corona nicht in Karantäne geblieben ist, dem es egal war, andere Menschen anzustecken und somit zumindest eine Person zu töten wie es aussieht, ist dann doch höchst unschön...
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kayuko
Average Member



554 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2021 :  18:04:14 Uhr  Profil anzeigen Sende kayuko eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Key

An alle schönreder, in dem Moment wo es euch betrifft, oder ihr zuschauen könnt, wie jemand aus der Familie im Sterben liegt, der bis zur Corona Erkrankung ein normal gesunder Mensch war, dann hört ihr ziemlich schnell damit auf. Dann ist es euch auch egal, ob ihr jetzt mal 4 Wochen kein neues T-Shirt kaufen könnt, dann sieht man alles etwas anders...

Und ja die Person könnte auch an einem Autounfall sterben. Aber jeden Tag es mitzubekommen, wie ein Mensch im Sterben liegt, wegen eines anderen Menschen, der trotz Corona nicht in Karantäne geblieben ist, dem es egal war, andere Menschen anzustecken und somit zumindest eine Person zu töten wie es aussieht, ist dann doch höchst unschön...


Ich habe Arbeitskollegen, von denen Angehörige an Covid gestorben sind und die Massnahmen trotzdem oder vielleicht gerade deshalb sehr kritisch sehen.
Und natürlich ist ein Tod durch Covid nicht schön. Aber seien wir ehrlich: Tod durch eine Infektionskrankheit ist in den seltensten Fällen schön. Der Tod gehört nunmehr zum Leben dazu. Es gehört zum Leben dazu, dass Angehörige sterben. Nur scheint mir, dass wir das dadurch, dass wir immer älter werden und immer mehr Leute entweder allein zu Hause oder im Pflegeheim sterben, immer leichter verdrängen.
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silverstar
New Member



94 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2021 :  20:43:06 Uhr  Profil anzeigen Sende silverstar eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Danke Kayuko. Und ich bin halt nach wie vor der Meinung, dass es in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen liegt, sich selber vor einer Corona-Ansteckung zu schützen: mit Abstandhalten, Händehygiene und wirksamen (also FFP2 oder FFP3) Masken. Und bald kann man sich auch noch impfen lassen.
Diese Mimimi-Vollkasko-Mentalität von wegen ‚alle anderen sollen sich gefälligst um mein Wohlergehen bemühen‘ geht mir je länger je mehr auf den Sack.
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Diala
Advanced Member



2592 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2021 :  20:49:25 Uhr  Profil anzeigen Sende Diala eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: kayuko
Aber seien wir ehrlich: Tod durch eine Infektionskrankheit ist in den seltensten Fällen schön.

v.a., wenn er durch ein bisschen Rücksichtnahme von anderen hätte vermieden werden können.

Leute, es geht nach wie vor darum, die Zahlen so niedrig zu halten, dass alle Betroffenen anständige Pflege bekommen können, und dass das Gesundheitswesen (= in erster Linie das Gesundheitspersonal) nicht kollabiert. Und es geht v.a. jetzt auch darum, Zeit zu gewinnen, bis die Ausbreitung durch die zunehmende Zahl der geimpften Personen verlangsamt wird. Würden sich die Menschen disziplinierter verhalten, müsste man nicht so krass herunterfahren - es ist einfach so, die Krankheit wird durch Kontakte übertragen.
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liberty
Junior Member



361 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2021 :  22:53:51 Uhr  Profil anzeigen Sende liberty eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Key

An alle schönreder, in dem Moment wo es euch betrifft, oder ihr zuschauen könnt, wie jemand aus der Familie im Sterben liegt, der bis zur Corona Erkrankung ein normal gesunder Mensch war, dann hört ihr ziemlich schnell damit auf. Dann ist es euch auch egal, ob ihr jetzt mal 4 Wochen kein neues T-Shirt kaufen könnt, dann sieht man alles etwas anders...

Und ja die Person könnte auch an einem Autounfall sterben. Aber jeden Tag es mitzubekommen, wie ein Mensch im Sterben liegt, wegen eines anderen Menschen, der trotz Corona nicht in Karantäne geblieben ist, dem es egal war, andere Menschen anzustecken und somit zumindest eine Person zu töten wie es aussieht, ist dann doch höchst unschön...


Es gibt nicht nur Gesund und Covid. Mir ist es so ziemlich egal, ob noch das nächste halbe Jahr meine Kleider online kaufen muss und auch kochen kann ich Zuhause. Es geht um Existenzen welche den Bach runter gehen! Jeden Morgen aufzuwachen und nicht wissen wie es weiter geht, wie man die Familie ernähren kann etc. ... Und ja die psychischen Erkrankungen, häusliche Gewalt und auch die Suizide werden sich häufen oder tun sich bereits.
Ich finde jeder Einzelne muss sich an der Nase nehmen, mit Masken (frische Masken). Hygiene, Abstand wenn möglich etc.! Aber es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass wir von einem Lockdown in den nächsten schlittern ohne nachhaltigen Erfolg. Und ja, eine wissentliche infizierte Person gehört nach Hause in Isolation und nicht die ganze gesunde Bevölkerung mit dazu.

Die Risikogruppen gehören geschützt, sofern sie dies wollen, indem wir die einfachen Massnahmen konsequent einhalten und nicht die ganze Welt stilllegen und ob die älteren Leute wirklich so viel Besuch erhalten hätten ohne Corona - fraglich - die meisten würden wohl auch ohne alleine sterben....

Meine Meinung.
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noita
Advanced Member



3165 Beiträge

Erstellt  am: 14.01.2021 :  23:32:19 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Liberty
Zitat:
Und ja die psychischen Erkrankungen, häusliche Gewalt und auch die Suizide werden sich häufen oder tun sich bereits.

Genau das habe ich gerade irgendwo gelesen. Die Zahle gehen klar sichtbar hoch. Logisch.
Uns geht es auch nicht immer super gut mit dem Lockdown.

Ich mag unrecht haben und Du magst recht haben; und wenn wir uns bemühen,
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(Karl Popper, 1902 – 1994)
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noita
Advanced Member



3165 Beiträge

Erstellt  am: 15.01.2021 :  00:03:14 Uhr  Profil anzeigen Sende noita eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Im Spiegel hat es mal wieder einen (von vielen) guten Artikel.

Söder. Ja der lässt jetzt einiges raus. FFP2 Maske als Pflicht...
Hmhm genau, kann sich Jeder locker leisten. Die sollte man nur 6std tragen!
Ebenso die anderen einfachen Masken, werden zu wenig gewechselt und dann kann es sein, das man etwas vom überstrappaziertem Material einatmet. Logo ist ja auch nicht dafür (lange Nutzung) hergestellt worden.

So Söder
Masken ist das eine, das Andere er behauptet, das sich viel zu wenige Pflegekräfte impfen lassen wollen... Und es findet sich keine Quelle wo seine Zahlen zu finden sind, keine Quelle wo die Pflegekräfte wovon er spricht, befragt wurden und Daten gesammelt wurden.
Es ist nicht klar wie er darauf kommt. Es scheint eher anders rum zu laufen, es wollen sich scnbar mehr impfen als wie Impfstoff vorhanden ist!?!
Spiegel online zu lesen (kann es auch gern zum nachlesen hier kopieren, falls gewünscht)
Hmhm was stimmt? Der Artikel hat es evtl getroffen, versagt, ablenken, sich selbst aus der gefährlichen Zone rausschleichen. Und die Pflegekräfte, die Überstanden machen, nach Streiks nicht mehr Lohn bekommen, nicht mehr Arbeitskräfte zur Entlastung, Krank mit Corona zur Arbeit sollen, dann durch hohem Krankenstand zur längeren Arbeitszeit auch noch die Kranken vertreten dürfen, mangelnde Schutzkleidung ertragen, die sollen dann sich mal einfach so impfen lassen zu allem ja und Amen sagen. Genau die müssen ja weiter buckeln. Es hat noch nie so einen schlechten Patienten/Pflegeschlüssel gehabt wie jetzt zur Zeit!
In D ist es sehr knapp und wenn nun das System zusammenbricht, was durchaus sein könnte, kommt es richtig übel.

Hier in der Schweiz war es ja auch so. Masken- ach was, die braucht es nicht das hilft eh nicht. Sehr viel später hiess es, es gab schlicht und einfach zu wenig Masken.
Der Hinweis darauf, das evtl ja in einem Nachbarschaftsprojekt man welche nähen könnte... Du kannst nähen? Ich habe noch Gummi was Dir fehlt und auch passenden Stoff (60°C waschbar), das kann ich Dir geben. Und ich habe noch was weil Du ja die Arbeit hast...

Also hätte ich gewusst, das es Masken nicht genug hatte, darum wurden Sie schlecht geredet, ich hätte welche genäht und sie nur mit leichten Unkosten Aufpreis verkauft. Also Materialkosten und wirklich etwas aufgerundet Preis fertig.

So Roman Ende, sorry musste ich mal raus lassen
Ihr könnt mich ja weiterhin ignorieren.
Aber passt auf Euch auf, der mutierte Virus ist extremer. Und es geht "auch um Langzeitschäden"

Guckt Zeit des Erwachens noch mal an...

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Jolly-Jumper
Advanced Member



7456 Beiträge

Erstellt  am: 15.01.2021 :  06:35:07 Uhr  Profil anzeigen Sende Jolly-Jumper eine Private Nachricht  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: noita
FFP2 Maske als Pflicht...
Hmhm genau, kann sich Jeder locker leisten. Die sollte man nur 6std tragen!


Was denkst du, was Risikogruppen bereits jetzt machen? Ich trag die seit meiner Rückkehr in den Arbeitsprozess und vorher bis jetzt zum Einkaufen ... Geht ordentlich ins Geld, ich werde versuchen, die abzusetzen steuerlich. Ob das klappt, werden wir sehen ...

Liberty: "Die Risikogruppen gehören geschützt, sofern sie dies wollen, indem wir die einfachen Massnahmen konsequent einhalten" - es sollte jeder und jede wohl endlich begriffen haben, dass das so nicht geht, u.a. auch deshalb, weil Asymptomatische mit die Treiber der Pandemie sind und eben nicht einfach Besuche Covid in die Heime bringen, sondern auch die Pflegekräfte selbst. Sollen die sich - wie Spitalpersonal auch - weiterhin monatelang von den Angehörigen getrennt lebend in den Wohnungen isolieren? Es bleibt nach wie vor so: von Massnahmen-Skeptikern kommen null vernünftige Vorschläge, wie man das ganze denn alternativ gestalten sollte, dass das Gesundheitssystem und weitere Heimsysteme nicht überlasten ...

Wirtschaftlich zeigt die nun die Dienstleistungsgesellschaft. Wir unterhalten unseren Konsum mit vielen Dingen, die im Pandemiefall probelmatisch werden können (Reisen, Freizeitgestaltung, Konsum, Restaurants etc.). Und vieles davon ist schlichtweg nicht überlebensnotwendig. Das finde ich - ganz unabhängig von der Pandemie - einen Anlass, darüber nachzudenken, wie sich die Welt entwickelt hat und weiter entwickeln wird.

Und "die Bevölkerung", die massnahmenmüde ist, wird die Quittung dafür erhalten. Ich denke, dass der Bunderat mit dem nun beherzten Eingreifen nicht mer ignoriert, dass es die CH auch massiv wieder treffen kann mit den Virusmutationen. Anfangs der Pandemie vor der Welle 1 hatten wir doch fast alle das Gefühl, dass das für uns schon nicht so schlimm wird. Und wir wurden eines besseren belehrt ...

Ah, und ein schöner Nebeneffekt des Homeoffice momentan ist, dass man die Strassen meiden und den Schnee mit Pferd tagsüber geniessen kann.
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